Rem zeichnet Carriger's Soulless als Manga

Fans können sich auf die Manga-Adaption von Gail Carriger’s Soulless freuen. Der erste Teil der erfolgreichen Parasol Protactorate Serie startet am 21. Juli 2011 in dem Comic-Online-Magazin Yen Plus. Die Buchausgabe ist für Frühling 2012 angekündigt.
Carriger hat bereits im vergangenen September die Weltrechte an den ersten drei Büchern der Serie (Soulless, Blameless und Heartless) an den Comic-Verlag Yen Press verkauft. Mit der Illustratorin Rem holt der Verlag nun die erste Nordamerikanerin ihrer Generation mit ins Boot, die ihre Arbeiten auch in Japan veröffentlichen konnte. Bekannt wurde sie mit ihren preisgekrönten MangasVampire Kisses und Kage no Matsuri.
Erste Skizzen zu Soulless kann man übrigens auf Carriger’s Blog bewundern.

Herzlichen Dank an Herrn Kolbencrantz für den Artikel

Soulless - Japanisches Cover

Nachdem sich der deutsche Verlag bei der Auswahl von Cover und Titel nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat , zeigt das japanische Cover, wie man kulturelle Vorlieben und Nähe an der Vorlage miteinander kombinieren kann.

Der Titel ist ungewöhnlich, hat aber wenigstens mit dem Inhalt zu tun:

アレクシア女史、倫敦で吸血鬼と戦う (英国パラソル奇譚)

[arekushia joshi, rondon de kyuuketsuki to tatakau (eikoku parasoru kitan)]

Die Übersetzung liefert Tempted by books:

Miss Alexia, Kämpfen gegen Vampire in London (oder: Miss Alexia kämpft gegen Vampire in London). Das in Klammern ist der Reihentitel, der sich aus den Wörtern für Großbritanien, Sonnenschirm (Parasol) und mysteriöse Geschichte zusammensetzt.

via Gail

Gail Carriger: Es muss Spaß machen

In der September-Ausgabe des Literaturmagazins Locus spricht Gail Carriger, Autorin der “The Parasol Protectorate” Bücher, über ihre Motivation zu schreiben und was ihre Ziele in der Zukunft sind. Gail Carriger ist bekannt für ihre spitze Feder, wie sie zum Beispiel in diesem Artikel über Bekleidung bei Science-Fiction-Cons unter Beweis stellt.

“There isn’t a lot of comedy in science fiction and fantasy. There are some big names, by and large male, writing a certain kind of humor that appeals to a certain kind of audience. I was interested in seeing if I could write the kind of humor that would appeal to female readers, because they are the majority of readers and I’ve always enjoyed reading women authors myself. Also, I started writing Soulless at the beginning of the economic recession, and I wanted something that would cheer people up. I don’t want to be gritty or edgy; I just want people to giggle when they read my book, and I want them to be smiling at the end of it. So that was what I went for.”

Locus Magazine