Die Professorin Alice Jenkins geht der Frage nach: “Wie haben sich die naturwissenschaftliche Forschung und die Literatur des 19. Jahrhunderts gegenseitig beeinflusst?” und kommt dabei zu verblüffenden Ergebnissen.
Ein Interview mit Alice Jenkins auf AcademiaNetz: Zeitreise ins viktorianische England
Doch diese Wechselwirkungen [Wissenschaft / Literatur] gab es natürlich auch in umgekehrter Richtung: Literarische Autoren des 19. Jahrhunderts verfolgten sehr genau den wissenschaftlichen Fortschritt, teils mit Hilfe eher populärer Darstellungen, teils auf hohem Niveau. Für das zweihundertjährige Dickens-Jubiläum wurde ich letztes Jahr gebeten, einen Nature-Artikel zu verfassen über das Thema, wie Dickens wissenschaftliche Themen bearbeitete. Dickens konnte förmlich ins Schwärmen geraten über die Fähigkeit der Wissenschaft, die Fantasie der Menschen anzuregen und uns zu erlauben, die Welt mit ganz neuen Augen zu sehen – damit meinte er auch einen magischen oder verzauberten Blick auf die Welt.







