Vorankündigung mit Ticketverlosung - Darkerkant in Hamburg am 13. und 14. Oktober

© Marina Schreckling

„Darkerkant“ ist ein schwarz-romantischer Kunstsalon, der auf dem Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen stattfindet. Neben der Kunstausstellung gibt es hier auch Musik und Lesungen.

Cap San Diego – Abbildung: Helmut Jungclaus, Pixabay.com

Präsentiert werden düstere Werke von internationalen Künstlern, die einen schaurig – dämonischen und makaberen Charakter aufweisen. Zu sehen sind neben anderen die Gemälde des amerikanischen Künstlers Chris Helton, der Tuschepinsel und Fineliner benutzt, um das Chaos in von H.R. Giger inspirierte monochrome oder schwarz – weiße Werke zu verwandeln, sowie Bilder von Justell Vonk ( Russland ), die aussehen wie die, die Alice nach ihrer Rückkehr aus dem Wunderland gezeichnet hätte.

Dazu schildern acht AutorInnen, ganz der Strömung folgend, melancholische Figuren mit abseitig-exzessiven Verhaltensweisen oder auch groteske Phänomene.

Den Auftakt zur Eröffnung der inbegriffenen Lesereihe macht am 13.10. der Hamburger Autor Marco Ansing, dem Humor so wichtig ist wie der Bezug zur Heimatstadt. Er liest eine seiner gruseligen Steampunk-Kurzgeschichten, die von den Abenteuern des Hamburger Reporters Johann Alexander Krieger handeln.

Das weitere Lesungsprogramm:

13.10.
Swantje Niemann liest aus ihrem Steam-Fantasy Roman „Drúdir – Dampf und Magie“.

Sascha Dinse stellt seine Horror-Kurzgeschichte „ex inferis“ vor. Die dazugehörige Kurzgeschichtensammlung erscheint […]

Disney goes Steampunk

Im Disneyland Resort (Anaheim, USA) ist zur Zeit die Ausstellung „Mechanical Kingdoms – Steam Driven Visions of a Victorian Future“ zu sehen.

Mit dabei sind Concept Arts und Props von Joe Rhode, Steve Kirk, Brian Kesinger (der u.A. an Atlantis mitgearbeitet hat und aus dessen Feder auch Otto und Victoria stammen) und viele weitere.

Travel back in time. Discover a future world populated with steam-powered mechanical marvels courtesy of Walt Disney Imagineers, animators and other artists. Explore concept designs for clattering vehicles and gear-driven gizmos and original art inspired by Victorian-era visionaries like H.G. Wells and Jules Verne. This treasure trove of steampunk style will have you reaching for your top hat and goggles!

Source

Auf DisneylandLive gibt es einige eindrucksvolle Bilder der Ausstellung zu sehen, eine Auswahl kommt hier:
(Alle Bilder sind CC Bryan Pugh)

Mehr Bilder und Infos sind hier zu finden.

Herr Steam fragt Herrn von Phone - ein Interview

Es folgt das erste Interview, welches Herr Horatius Steam für den Clockworker führte:

H.S.: Heute hatten wir das grosse Vergnügen, Herrn Telemann von Phone zu einem Interview zu Gast zu haben.
Herr von Phone ist bekannt für seine aussergewöhnliche Kreationen aus dem Bereich der Beleuchtungstechnik.
Aber lassen wir ihn selbst zu Wort kommen.
Herr von Phone, wie haben Sie das Genre Steampunk für Dich entdeckt?

T.v.P.: Gelebt habe ich diese Art von Nostalgie eigentlich schon immer, bis vor ein paar Jahren jemand zu mir sagte: „das, was Du da machst, ist Steampunk“ – aha?!
Phonepunk existiert ja als Idee und in den Anfängen schon über 12 Jahre…
Dann habe ich festgestellt, dass da ja noch Andere waren, die meinen Stil kopierten und ich war empört! Doch als ich mich umdrehte war da eine ganze Welt, die zu mir sagte: „Herzlich willkommen zu Hause“. Na ja, und dann lernt man immer mehr hochinteressante Menschen kennen, die man schon fast als Seelenverwandte bezeichnen möchte – und die genauso verrückte Ideen im Kopf haben wie man selbst. Und auf einem Mal ist man wieder Punker und lungert vor Rathäusern rum, wie in Stade beim Aethercircus.

H.S.: Wie würden Sie den doch recht weitgreifenden Begriff Steampunk überhaupt definieren?

T.v.P.: Definieren? Hier […]

Bruno Walpoth

Die Holzskulpturen des italienischen Künstler Bruno Walpoth sind zwar nicht unbedingt Steampunk – jedenfalls nicht, solange sie nicht anfangen durch die Gegend zu laufen, etwas, das man ihnen durchaus zutrauen möchte – aber so dermaßen wundervoll, dass sie hier unbedingt zumindest Erwähnung fnden sollen.

Lori Nix

So ganz komme ich noch immer nicht darüber hinweg, dass die destruvtik-utopischen Welten der Lori Nix aus winzigen Modellschaukästen bestehen.
Hier ist alles echt, kein Grafikprogramm wurde bemüht, nur Epoxitharz, Papier, Draht, Farbe, Kleber und ähnlich ehrliche Bastlermaterialien. Und das Ergebnis: Instant Tickets in eine andere Welt!

...und à propos Monster!

Diese Monster sind wohl die schönsten, wundervollsten und vielleicht auch mit skurrilsten Monster seit langem: The Art of Travis Louie
Aber bitte nicht nur Bilder gucken, sondern auch die bezaubernden Texte dazu lesen. Hier eine kleine Kostprobe:

„For as long as anyone can remember, there has always been a Yeti in the Wallace family. Victoria Wallace spent most of her adult life concentrating her efforts on “Yeti awareness”. Over the last few centuries, it has become the Wallace family’s primary philanthropic endeavor. No one knows for certain how long these docile hairy beasts can live. The current family Yeti is believed to be over 300 years old. It has become a tradition for each generation to have their portrait painted with the Yeti.“

Mehr Monster!

Wie man aus drögen Landschaftsbilder vom Flohmarkt etwas unendlich viel cooleres macht, zeigt Twisted Sifter.
Mein Lieblingsbild ist übrigens das mit dem Cowboy…

Less talk...

…More Villainy! Dieser ansprechende Kunstdruck von Steamcrow spricht mir einfach aus der Seele. Außerdem sind auch Wikinger auf Narwalen, wütende Misosuppen und unsichtbare Cirkusse nicht zu verachten, weswegen die Künstler Daniel & Dawna Davis mit ihren Steampunk Monstern heute von mir ganz besonders viel Aufmerksamkeit bekommen.
Und langweilig wird einem auf deren Seite ohnehin nicht.

Zig Bilder

Andy „Zig“ Leipzig produziert im wahrsten Sinne des Wortes außergewöhnliche Kunst. Und wie es aussieht, sogar jede Menge davon. Ob Collage, Acryl, Pop-Art, Öl, Performance, Videokunst – Zig hat´s gemacht. Und zwar richtig. Richtig gut. Manchmal mit Moral, immer ohne Keule.
Ich empfehle, sich durch seinen Blog mal hindurch zu wühlen und präsentiere unterdessen hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack.
Auf die Bilder klicken lohnt sich.

Impressionen aus der Hauptstadt

Herr William Drake entdeckte bei einer Berlinreise sehr interessante, metallene Skulpturen und überließ uns freundlicher Weise seine Bilder und folgenden Text dazu:

„Es wird ja viel über die Hauptstadt dieses Landes gesagt. Nach einem Besuch kann ich einiges widerlegen,
vieles bestätigen. Eines aber will ich ganz besonders unterstreichen: Man entdeckt bei jedem Besuch etwas neues. Mag sein, dass behauptet wird, Steampunk sei ein rein literarisches Genre, dessen Anhänger in ihren Kellern basteln und die fertigen Basteleien dann im Internet und auf Steampunktreffen zeigen. Aber dem ist nicht so.
Steampunk nimmt in zunehmendem Maße auch Anteil in modernen Medien, der Kunst und sogar der Jugendkultur. Hier einige Bilder von Objekten eines Künstlers am Studio 54 in der Oranienburger Straße in Berlin:“

Mechanical Womb with Clockwork Fetus

Weitere Bilder

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