DIY vs. Handwerker

Die Bau- & Heimwerker-Märkte in Deutschland machen seit Jahren beste Geschäfte und der Umsatz wächst ständig. Im Gegensatz zu anderen Branchen sind sie sich aber bewusst, dass eine neue Generation nachwächst. Eine Generation, der Computer und Lötkolben erst einmal etwas näher sind, als Säge und Gartenlaube. Um frühzeitig auch diese “Maker” anzusprechen, bieten viele Baumärkte mittlerweile Kurse und DIY-Workshops an. Wir wären aber nicht in Deutschland, wenn nicht auch sofort die mahnende Stimme vom Himmel schallen würde.. und zwar in Form der Handwerkskammer:

Gerade diese Bastel-Ausbildung sieht man bei den Profis von der Handwerkskammer allerdings gar nicht gerne. “Das wird bei uns mit Skepsis betrachtet”, sagt der Pressesprecher der Kammer Rhein-Main, Lars Bökenkröger. “Wir raten zum professionellen Handwerker, der die Fähigkeiten und die Kompetenz hat.”
Südwest Presse: Kampf um die Heimwerker

“Bastelausbildung”… klar, man kann ja nur was richtig machen, wenn man einen Zeugnis hat und Handwerker pfuschen auch nie.

Gerade der lokale Handwerker könnte auf diesem Feld auch punkten und vor Ort Hilfestellung und Kurse anbieten, denn der Hauptgrund für die Gewinne der Baumärkte, sind die teuren Handwerkerstunden. Damit hätte man zufriedene Kunden, die was gelernt haben und eine gute Kundenbindung für komplizierte Aufträge, die nicht mit DIY zu lösen sind. [...]