Mara und der Feuerbringer

Ich gebe zu, Mara und der Feuerbringer ist kein Film, den man in das Steampunkgenre einordnen würde, fehlen dem Film doch ( und auch den Büchern ) das so geschätzte viktorianische Flair und die wilden Maschinen, aber ich möchte dennoch darüber berichten und hoffe, es wird klar, warum.

Mara Lorbeer ist ein 14-jähriges Mädchen aus München. Eine Tagträumerin, die nicht viel von den esoterischen Anwandlungen ihrer Mutter hält. Nichts läge ihr vermutlich ferner, als als die letzte der verbliebenen Seherinnen das drohende Ragnarok zu verhindern. Nun liegen solche Entscheidungen aber nicht immer in den eigenen Händen…

Die Buchtrilogie und der Film stammen beide aus den Händen von Tommy Krappweis ( Drehbuch und Regie ), einem Urgestein der deutschen Medienlandschaft. Spaßmacher und kreativer Geist, vor und hinter der Kamera, auf Theaterbühnen und an der Schreibmaschine. Tommy hat nach vielen Jahren harter Arbeit nun das erste Buch aus der gleichnamigen Trilogie „Mara und der Feuerbringer“ verfilmt und in die deutschen Kinos gebracht.

Hinter dem Film steckt nicht die übliche bajuwarische oder amerikanische Filmmaschine sondern eine Menge engagierter und begabter Menschen, die daran glauben, daß der Film auf die Leinwand gehört und die Geschichte im Filmformat erzählt werden muß, die in den Büchern schon erfolgreich niedergeschrieben wurde. […]