Benefiz-Kunstauktion: Felix Mertikat und Amalia Zeichnerin zeichnen für Sie Portraits

Die Viktorianerin Nica Chester* und ihr bester Freund Alec Maynard* sind Künstler mit Leib und Seele. Während einer Zeitreise ins Jahr 2017  haben sie mit Bestürzung festgestellt, dass es auch im 21. Jahrhundert noch Länder gibt, in denen Homosexuelle verfolgt, bestraft oder sogar zum Tode verurteilt werden.

Weltweit gibt es aber auch Aktivist*innen und Organisationen, welche gegen diese Menschenrechtsverletzungen kämpfen.  Eine dieser Organisationen ist All out, mit weltweit über 2 Mio. Mitgliedern. Sie erstellt Petitionen und unterstützt aktiv regionale LGBTQ*-Hilfsorganisationen und Aktivist*innen überall auf der Welt.

Der Comiczeichner und Spiele-Entwickler Felix Mertikat  und ich haben uns während einer weiteren Zeitreise ins London des Jahres 1888 mit Nica und Alec auf ein Glas Absinth getroffen. Dabei entstand die Idee zu einer Benefiz-Kunstauktion zugunsten der oben genannten Organisation.

Diese Auktion findet statt während der
Pre-Releaseparty zum viktorianisch-steampunkigen Roman „Mördernächte
“,
am Sonntag, den 19. November von 10 – 20 Uhr.

Zur Auktion gestellt werden zwei individuelle, gezeichnete Portraits
im Format Din A3

Eines dieser Portraits zeichnet Felix Mertikat, das andere Amalia Zeichnerin.
Die beiden Portraits werden nach Fotografien gezeichnet, jedoch nicht im Stil des 21. Jh.

Stattdessen werden die Künstlerin und der […]

Interview mit Comiczeichner Felix Mertikat

Felix Mertikat ist vielen Steampunks bekannt durch seine Projekte „Opus Anima“ und „Steam Noir“.
Im Interview berichtet er, wie er zum Comiczeichnen kam, von seinen Einflüssen und neuen Projekten.

Felix Mertikat, Foto von Katja Pfister

Felix, wie bist du zum Comiczeichnen gekommen? Das war ja nicht deine erste Berufswahl…

Meine erste Berufswahl war Biologe und dachte mir dann, dass ich als Concept Artist und Illustrator, eigentlich ein ganz schönes Leben haben würde…und dann kam der Comic dazwischen, der mich seitdem mit seiner Magie nicht mehr losgelassen hat.

Wer hat dich dabei beeinflusst, bzw. hast du Vorbilder? Die Graphic Novel „Steam Noir“ wird ja gern mit franco-belgischen Comics verglichen. Manche der Rückblenden in Band 4 von Steam Noir haben mich an expressionistische Stummfilme und alte Scherenschnitte erinnert…

Du fasst die Einflüsse schon ganz gut vorweg. Tatsächlich habe ich mich sehr stark im europäischen Stil zuhause gefühlt und weniger im US-Stil. Am Ende war der Wunsch da, dennoch etwas Neues zu gestalten, vielleicht eine eigene Note darin zu finden. Stark inspiert haben mich vor allem Filme wie „Delicatessen“ und „Die Stadt der verlorenen Kinder“. Vom Erzählen komme ich sowieso aus dem filmischen, weswegen meine Panels und die Bildgestaltung einer natürlichen Kamera sehr nahe kommt- wohl ein Erbe […]

Deutscher Steampunk im TV

Der Marker„, eine Sendung von zdf.kultur strahlte heute einen Bericht über Steampunk aus. Mit von der Partie der uns allseit bekannte Horatius Steam.

Ich zitiere Horatius Steam aus dem Salon:

Erstaunlich, wie einen die Wirklichkeit einholen kann.
Nach dem ich gewettert hatte, dass in den Deutschen Medien nur über Amerikanische Speampunks berichtet wird, kam drei Tage später eine Anfrage vom ZDF. www.dermarker.de
Man wolle, nachdem man über das Kupferherz recherchiert hatte, „Geräte und Personen“ kennen lernen, die den Steampunk real erleben und Geräte bauen.
Nach einer Zusage ging alles sehr schnell.
Heute um 14:30 kamen drei sehr, sehr sympathischen Menschen in mein Wohnzimmer, bauten Kamera und Beleuchtung auf und das Wohnzimmer um. :-)
Dann schlossen sich 3 interessante, nette und für mich auch witzige Stunden an. In diesen Stunden wurde ich befragt, meine Geräte gefilmt und ausprobiert.

 

Horatius Steam in "Der Marker" von zdf.kultur

Wer Horatius Steam kennt, der kennt auch das Format in dem er auftritt. Somit war es eigentlich zu erwarten dass der gute Mann uns im Fernsehen würdig vertreten würde. Doch es stand zu befürchten wie in der Vergangenheit mal wieder mal medial belächelt zu werden. Überraschender […]

Steam Noir - Die ersten Bilder

Exklusiv kann der Clockworker die ersten Bilder und Hintergrundinformationen zur deutschen Comicserie „Steam Noir: Das Kuperherz“ zeigen. Die Serie wird in vier Teilen erscheinen, deren erster Band zur Frankfurter Buchmesse 2011 erhältlich sein wird. Die weiteren Bände sollen jährlich erscheinen. Hintergrund für die Geschichte bildet das RPG-Steampunk-Universum „Opus Anima

Die Macher des ersten Bandes sind Felix Mertikat (Autor/Zeichner) und Benjamin Schreuder (Autor), die auch schon für die grafische Novelle „Jakob“ zusammen arbeiteten. „Jakob“ konnte 2010 die Jury des Sondermann-Preises überzeugen und erhielt auf der Frankfurter Buchmesse die Auszeichnung „Bester Newcomer“. Wie zuvor „Jakob“ wird auch „SN: Das Kupferherz“ im Cross Cult Verlag erscheinen

Die „Steam Noir“-Geschichten spielen in der mysteriösen, an das Kaiserreich um 1900 angelehnten Welt Landsberg. Das Eigentümliche an Landsberg sind seine Landmassen, die wie Schollen in einem Meer aus Äther treiben. Die Handlung spielt in der an der Ätherküste gelegenen Stadt Schierling. Dort untersuchen der Ermittler (Bizzaromant) Heinrich Lerchenwald und seine Kollegen vom Leonardsbund übernatürliche Phänomene. Unter Benutzung von Steampunk-Technologie und -Vehikeln verfolgen sie Verzerrungen im Gefüge der Realität, die von den wiedergekehrten Seelen aus dem Totenreich verursacht werden.

#gallery-1 {
margin: auto;
}
#gallery-1 .gallery-item {
float: left;
margin-top: 10px;
text-align: center;
width: 50%;
}
#gallery-1 img {
border: 2px solid #cfcfcf;
}
#gallery-1 .gallery-caption {
margin-left: 0;
}
/* see gallery_shortcode() in […]