Zum heutigen Salongespräch dürfen wir Ju Honisch auf die Couch bitten.
Ju hat letztes Jahr den deutschen Phantastik-Preis in der Kategorie "Bestes Romandebut" für ihren Steampunk-Roman "Das Obsidianherz" (Feder & Schwert) gewonnen. Auch die beiden Folgeromane Salzträume Band 1 und Band 2 haben beste Kritiken bekommen.
Sie ist in Berlin geboren, in Bayern aufgewachsen und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität (Anglistik und Geschichte). Über einen Magister und zwei...
Der geneigte Leser wird sich vielleicht noch an dieses Bild erinnern, welches im Mai die Runde machte. Die fliegenden Gärten der französischen Künstlergruppe La Machine. Dieses faszinierende Luftschiff ist ab dem 4. September in Deutschland, genau gesagt es landet in Dessau um dort am Farbfest der Stiftung Bauhaus teilzunehmen.
Alleine dieses Ereignis ist schon einen Besuch wert, aber es wird noch besser. Das Farbfest steht unter dem Motto "Grüne Luftschiffe erobern Dessau" und
Am...
Zum heutigen Salongespräch dürfen wir Yoshi Akai auf die Couch bitten.
Der gebürtige Japaner hat bereits mit seinen Arbeiten im Bereich Synthesizing auch auf Clockworker von sich reden gemacht. Mit seinen einfallsreichen Ideen der Umgestaltung bekannter Synthesizingprozesse und neuen Erfindungen performt er gerne vor Publikum, oder stellt seine ungewöhnlichen Kreationen in  seinem Youtube-Channel zur Schau.
Yoshi studierte in Nagoya Interface Design und Graphik Design. Nach einem...
Im heutigen Salongesprächen dürfen wie Olly Klassen auf der Couch begrüßen. Nachdem bereits einige Autoren auf der Couch Platz genommen hatten, wenden wir uns mit diesem Gespräch der anderen Seite des Steampunks zu: Dem Basteln, Erfinden und Modifizieren bekannte und unbekannter Geräte.
Olly ist der Erfinder und Erbauer eines Heimkinos im Stile der Nautilus. Hinter dem optisch ansprechenden Design verbirgt sich aber auch eine ebenso ansprechende und moderne Technik einer High-End...
Im Salongespräch: Alexandra Sylvia Shalott Aderhold
Manche Geschichten schreibt das Leben auf ungewöhnliche Weise. So zeigten wir vor einigen Wochen in der Rubrik "Internationales" das bezaubernde Bild einer jungen Luftpiratin. Wie leider zu oft im Æthernet wurde das Bild nicht mit einer Quelle versehen, so dass wir auch nicht auf die Künstlerin verweisen konnten. Aber auch die Künstlerin sah ihr Bild auf Clockworker, schrieb uns an und so kam es zu einem kurzem Briefwechsel. Als Resultat gibt uns die Künstlerin nicht nur die Ehre,...
An dieser Stelle möchte der Clockworker einem Künstler namens Gunnar Lippoldt das Wort überlassen, der seine Diplomarbeit im Fachbereich Illustration ganz dem Genre Steampunk verschrieb. Doch wer könnte sein Werk besser vorstellen, als er selbst?
„Expedition LUNA“
Die Idee
Bei meiner Diplomarbeit handelt es sich kurz gefasst um eine Grafik-Novelle basierend auf einem Skript der Künstlerin Henny Walden von 1928, die in den 20er Jahren zum Dunstkreis des deutschen...
Die Steampunk-Anthologie macht Fortschritte und das Cover wurde bereits gesichtet. Grund genug eine weitere sympathische Autorin der Sammlung auf die Couch im Rauchersalon zu laden und mit ihr über Steampunk, Schreiben und die Welt zu reden. Dabei dürfen die Salonfragen natürlich auch nicht fehlen.
Nina Horvath studiert Paläontologie an der Universität Wien, ist aber auch als Autorin zahlreicher Kurzgeschichten bekannt. Ihre Vorliebe gilt den eher düsteren...
Für die Radiosendung "Corso" des Deutschlandfunks standen heute Nachmittag Miss C. Tickerlein und Captain Serenus Zeitbloom Rede und Antwort.
Wer es verpasst haben sollte, kann sich das gesamte Gespräch noch einmal hier anhören.
Für das heutigen Salongespräch dürfen wir die Autorin und Künstlerin Chrissi Schlicht begrüßen.
Sie gehört ebenfalls zu den Autoren der Steampunk-Anthologie des Arcanum Verlages, schrieb aber bereits 2008 die Steampunk-Geschichte "Deus Ex Machina" (3.Platz des Marburg Awards), 2009 gewann sie den ersten Preis mit "Dunkle Schwingen".
Ihrer künstlerische Kreativität lebt sie in den unterschiedlichsten Bereichen aus:
Als Illustratorin unter anderem für Rollenspiele (Cthulhu,...
Charlotte Engmann hat sich mit Horror- und Fantasiegeschichten einen Namen als Autorin gemacht, mit der Steampunk Anthologie im Arcanum Verlag hat sie zum ersten Mal das Genre zum Steampunk betreten. Ihr bisheriges Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane (u.a. für DSA) und Kurzromane für das Pulpmagazin "Schattenreich" von Bastei-Lübbe. Aktuell ist gerade der Roman "Dämonen über Luxemburg" im Dead Soft Verlag erschienen.
Der Einladung zum Salongespräch an Bord der HMS Anastasia ist...
Gestern erreichte uns eine wundervolle Nachricht:
Andreas Dahn von der Filmakademie Baden-Württemberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Rahmen seiner Abschlussarbeit. E.T.A. Hoffmans Klassiker "Der Sandmann" zu verfilmen. Und zwar deutlich steampunkig!
Drehstart ist Oktober 2010.
Durch die Schule verfügt das Projekt über äußerst professionelles Equipment, eine Werkstatt und ein geräumiges Studio in Ludwigsburg bei Stuttgart sowie ein Grundbudget. Der ZDF Theaterkanal hat auch...
Zum heutigen Salongespräch durften wir Sylke Brandt auf das Sofa der HMS Anastasia einladen, um uns Rede und Antwort zu stehen. Sie hat zahlreiche Romane im Bereich Science-Fiction und Fantasy veröffentlicht, darunter auch für Serien wie Rettungskreuzer Ikarus, Professor Zamora und Rhen Dark.
Unter anderem ist sie mit der Erzählung "Exotische Intrigen" in der Steampunk-Anthologie des Arcanum Verlages vertreten (Erscheinungsdarum noch nicht bekannt) und mit der Steampunk-Geschichte...
Nach einer kleinen Pause bitten wir heute Oliver Hohlstein zum Salongespräch auf die Couch im Rauchersalon. Oliver ist als Autor an der Steampunk-Anthologie im des Arcanum Verlages beteiligt, die wahrscheinlich nächsten Monat erscheint.
Neben den bekannten Salonfragen zu seiner Gentleman-Philosophie und Steampunk im Alltag, gab er Einblick in seine Arbeit an der Anthologie und der Zukunft des Genres.
Was hat dich an dem Genre Steampunk interessiert, dass du dich mit einer Erzählung...
Jetzt müssen unsere Leser stark sein - und vor allem schnell! Miss Tickerleins erklärte Lieblings-LARP-Organisatoren, die Timetravelers, veranstalten vom 23. bis 26. September ein Steampunkspiel im Höllsteighaus Breitnau. Und das beste: Es werden noch Mitspieler (NSC) gesucht!
Für all Jene, die noch keine oder sehr wenige Erfahrungen mit Liverollenspielen (oder auch einfach nur wenig passende Klamotten und Gadgets) haben sollten, wäre dies eine ausgesprochen günstige Gelegenheit,...
Leider habe ich diesen Eintrag auf der Fanpage der HMS Anastasia erst jetzt entdeckt. Dabei ist dieses Kunstwerk eine echte "Hold the press"-Meldung.
Helge Thomson baute anno 1997 für die Design Factory Hamburg dieses Internet-Terminal:
Er schreibt dazu:
“Ausgegraben: Mein selbstgebauter Internet Terminal für die Hamburger Design Factory Grafikdesign Schule. Baujahr 1997, vor Facebook, Flatscreen und iPhone konstruiert und gebaut. Demnächst restauriert und wieder online....
Zum heutigen Salongespräch dürfen wir den Autor Gerd Scherm auf der Couch im Rauchersalon begrüßen.Anlass ist seine Erzählung "Der Rosenbaum-Golem", die in der Steampunk-Anthologie des Arcanum-Verlages erscheinen wird. Gerd stellte sich nicht nur den Fragen des Clockworkers, sondern lieferte auch die gleich die passenden Fotos mit. Passend zum Thema ließ er sich vor dem Denkmal von Gustav Weißkopf ablichten, der zwei Jahre von den Gebrüdern Wright einen erfolgreichen motorisierten...
Karl Hans Janke (1909-1988) studierte wahrscheinlich Zahnmedizin an der Universität Greifswald und besuchte Abendkurse an der Technischen Uni Berlin. Mehr ist über den akademischen Werdegang des Visionärs nicht bekannt, dennoch wird er als Erfinder und Ingenieur bezeichnet. Nach dem Tod seines Vaters und den Wirren der Nachkriegszeit findet er sich im Leben nicht mehr zu recht und erkrankt schwer an einer „chronisch paranoiden Schizophrenie“, die sich in „wahnhaftem Erfinden“...
Der Zeitreisende von Welt kennt das Problem: Man reist zurück in der Zeit, möchte einige wichtige Erfindungen der Welt für sich beanspruchen, bekommt aber nicht alle Lehrbücher in die Maschine. Dieser handliche Spickzettel löst das Problem und fasst die wichtigsten Erfindungen auf einem Blatt zusammen. Einfach ausdrucken und in die Zeitmaschine der Wahl hängen.
Noch gibt es nicht viel zu sehen auf der offiziellen Website des neuen Bioshock-Spiels, aber seit einigen Minuten! ist der erste Trailer zum Spiel online und gibt sich sehr steampunkig in der Optik.
Bioshock Infinite spielt im Jahr 1912 und wird eine komplett neue Geschichte erzählen. Statt Rapture bewegt man sich nun in der Himmelsstadt Columbia umher und soll dabei auch neue Gameplay-Erfahrungen erleben können. Im Mittelpunkt der Story steht diesmal der ehemalige Pinkerton-Agent Booker DeWitt, der sich nach Columbia aufgemacht hat um die junge Elisabeth zu befreien, die seit ihrer Kindheit dort festgehalten wird. Im Laufe des Spiels entwickelt sich zwischen den Beiden eine Liebesgeschichte und beide können ihre unterschiedlichen Fähigkeiten kombinieren um aus der Himmelsstadt zu fliehen. Gamerlobby
Cherie Priest schreibt in ihrem Blog, dass die deutschen Rechte an Boneshaker verkauft wurden. Damit wird der beste SF-Roman des Jahres 2009 (laut Locus) endlich auch in Deutschland erhältlich sein. Leider geht aus dem Posting nicht hervor, wer die Rechte gekauft hat und wann die Veröffentlichung geplant ist.
Inspiriert von Walter Dexels Drehbuch “Mars” aus den 20er Jahren, erzählt Sebastian Binder in Verbindung mit der genialen Musik von Maren Montauk über die Reise zum Mars. Auf der (sehenswerten) Webseite zum Kurzfilm kann man mehr über das Projekt erfahren und hinter die Kulissen schauen.
It’s July 1969 and the Apollo 11 astronauts are about to make their historic Moon landing. But they are in for a surprise – somebody has beaten them to it.
Falls sich unter unseren Lesern doch irgendwo ein Mensch mit zu viel Geld befinden sollte, würde sich die Clockworkercrew ausgesprochen über eine kleine Aufmerksamkeit aus dem Hause MB&F freuen.
Und noch ein kleines Filmchen. Aber Vorsicht: Kann unkontrollierbare Gefühle der Gier und Habsucht auslösen! HorloMachine_HD_720p
An dieser Stelle möchte der Clockworker einem Künstler namens Gunnar Lippoldt das Wort überlassen, der seine Diplomarbeit im Fachbereich Illustration ganz dem Genre Steampunk verschrieb. Doch wer könnte sein Werk besser vorstellen, als er selbst?
„Expedition LUNA“
Die Idee
Bei meiner Diplomarbeit handelt es sich kurz gefasst um eine Grafik-Novelle basierend auf einem Skript der Künstlerin Henny Walden von 1928, die in den 20er Jahren zum Dunstkreis des deutschen Regisseurs Fritz Lang gehörte.
In wenigen Sätzen formulierte sie damals ein mögliches Drehbuch für einen Stummfilm mit dem Titel „Frau Luna -Wie, wenn der Mond aus Silber wäre?“, welches allen Anschein nach später zur Vorlage für Fritz Langs letzten Stummfilm „Die Frau im Mond“ 1929 wurde.
Das Skript von Walden wurde Ausgangspunkt für meine Arbeit, als ich nach einer möglichen Handlung für eine Geschichte suchte.
Zwei weibliche Hauptcharaktere hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Gestalt in meinem Kopf angenommen, und da mir klar war, dass ich keinen einzelnen Haupthelden in meiner Geschichte haben wollte, erschuf ich das Luftfahrerinnenduo Yules Rubin und Gotha Bodice, die an einer Reise teilnehmen würden.
Diese Reise sollte nun jene werden, welche Henny Walden vor 82 Jahren konzipierte.
Als ich begann, mir tiefgehendere Gedanken über den allgemeinen Hintergrund von Luftfahrern in meiner Geschichte zu machen, enstand der Begriff „Tecnikkas“ – auf spielerische Weise aus dem Wort „Technik“ abgeleitet. So bediente ich mich auf meiner Suche nach passenden Umsetzungsmöglichkeiten plötzlich immer mehr am Genre Steampunk.
Mit dem Aussehen der beiden Luftfahrerinnen hatte ich mich eher zufällig von Anfang an auf diese Optik der Geschichte festgelegt. Steampunk verfügt einfach über einige sehr interessante Richtungen und Ansätze, die ich mit dem Aussehen meiner beiden Hauptpersonen auf einfache Weise bedienen konnte. Ein weiterer Schritt in Richtung Steampunk war, dass ich mich direkt an die Geschichte der Mondreise von Jules Verne erinnert fühlte.
Im Gegensatz zu Lang wollte ich mich allerdings sehr genau an das original Skript halten, dafür aber die Welt neu gestalten, in der sie spielen sollte.
Technische Realisierung und Inspiration
Als Technik für die Umsetzung stand sehr schnell fest, dass ich es fast nur zeichnerisch lösen wollte. Obwohl mittlerweile die Möglichkeiten, vor allem durch den digitalen Bereich, ungemein groß sind, konzentrierte ich mich auf meine persönliche Vorliebe. Fast alle Bilder zeichnete ich „klassisch“ mit Bleistift und Papier und bearbeitete sie nachträglich nur leicht digital. Dadurch bekam ich den leichten Sepiaton und konnte dezent Schattierungen und Farbe setzen. Zudem bot die digitale Bearbeitung den großen Vorteil, Bilder aus einzelnen Zeichnungen zusammenzusetzen, Doppelseiten direkt komplett zu gestalten oder Elemente wie z.B. Karten in Hintergründen einzufügen. Die eher leichte Bearbeitung sorgte zudem dafür, dass die eigenen Zeichnungen noch im Vordergrund blieben. Dies war mein größter Wunsch für die gesamte Arbeit.
Gute Referenzen oder Inspirationen zog ich z.B. aus den Illustrationen von Charles Dana Gibson oder Gemälden von James Jacques Tissot.
Während ich an den Zeichnungen saß, merkte ich zudem immer stärker, dass der belgo-frankische Comicstil mit seinen vielen Facetten, meinen Vorstellungen entsprach, wie ich zeichnerisch arbeiten wollte.
Die Story
Die Geschichte dreht sich um einen jungen Wissenschaftler, der durch seine Untersuchungen herausfindet, dass es Silber auf dem Mond gibt. Jedoch wird er von seinen Kollegen und dem besten Freund ausgelacht, weswegen er sich zusammen mit seiner Frau in einem Raumschiff auf die Reise begibt.
Im Zuge dessen, dass ich Yules und Gotha fest in die Handlung integrieren wollte, wurden sie in meiner Umsetzung zu einem Teil der Crew des Wissenschaftlers. Als Tecnikkas waren sie jene, die angeheuert wurden, das Schiff zu steuern. Ich musste lediglich einen Prolog in ähnlichem Stil wie Henny Walden schreiben, um eine passende Einleitung für die beiden zu haben. Yules Rubin stellt hierbei die Kapitänin dar, die das Schiff steuert und die Reise koordiniert. Gotha Bodice ist ihre rechte Hand, die vornehmlich die Überwachung der Technik und Mechanik des Schiffes übernimmt. Insgeheim wurden die beiden Damen die eigentlichen Hauptpersonen meiner Umsetzung. Zwar blieben sämtliche Personen aus dem Skript Waldens erhalten, aber sie bilden eher Nebenakteure für das gesamte Geschehen, welches sich mehr um die beiden Luftfahrerinnen dreht.
Steampunk
Die eigene Gestaltung der Geschichte führte während der gesamten Arbeit auch dazu, dass ich es nicht beim Hintergrund der Tecnikkas beließ. Da ich bereits mit dem Aussehen meiner Hauptcharaktere das Genre Steampunk bediente, fanden sich recht schnell viele weitere solcher Ansätze für die gesamte Stroyline.
Für mich besaß diese Form der Fiktion einen ziemlichen Reiz, vor allem in der Frage, inwiefern Menschen leben könnten und wie sich die schwerfällige Technik mit dem Alltag verbindet ließe. Mir ist bewusst, dass die Vergangenheit mit ihrer Industriellen Revolution keineswegs nur positive Dinge in sich barg, wenn man u.a. die damaligen politischen Verhältnisse (z.B. Kolonialismus, Sozialimperialismus) beachtet, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben. Eine reine Wiederholung unserer Historie für meine Geschichte wollte ich nicht, aber sie bot einen großen Umfang an Möglichkeiten für Inspirationen, Referenzen und Zitaten, um sie in einen neuen Kontext zu setzen.
Ich hatte zuvor noch nie im größeren Maße mit der Thematik „Steampunk“ gearbeitet, obwohl z.B. der Jugendstil oder die damalige Kleidung mir schon immer sehr gefielen. Nun konnte ich all dies für mich weiter ausarbeiten so wurde z.B. das Raumschiff aus dem Skript ein Luftschiff und ich entwarf das Universum der Geschichte losgelöst von unseren gegenwärtigen Vorstellungen. Die Welt wurde kein Planet, sondern die Kontinente bildeten schwebende Inseln, sogenannte Fragmentwelten, wovon der Mond eine war.
Parallel suchte ich allgemein nach Begriffen wie Steampunk, Gründerzeit, Viktorianische Epoche, Alfons Mucha und dergleichen, wobei ich dann schnell auf den Blog Clockworker stieß.
Dies bot einen schönen Einblick in das Metier und was für eine immense Fülle an Sachen es noch außerhalb gab. Vor allem freute es mich zu sehen, mit welchen Freiheiten andere Leute für sich das Genre erschließen und gestalten. Es bestärkte mich, dass ich mit meinen zeichnerischen bzw. illustrativen Mittel ebenso etwas zum Genre beitragen konnte.
Ich hatte zwar keine Maschinen, Kleidung, Räume oder Accessoires basteln können… aber mit „Expedition LUNA“ konnte ich all dies mit Bildern gestalten, deren Hintergrund mit der Zeit soweit anwuchs, dass ich in Zukunft weiterhin daran arbeiten will.
An anderer Stelle hatte ich diesen Film von Zach Snyder (300, WATCHMEN) bereits erwähnt, da dieser Film optisch mehr als eine Steampunk/Dieselpunk-Assoziation auslöst, soll er hier natürlich nicht unerwähnt bleiben.
Ein junges Mädchen wird von ihrem bösen Stiefvater in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um damit fertig zu werden flüchtet sie sich in eine Fantasy-Realität und entwickelt dort einen Plan, zu entkommen. PhantaNews
Vom 18.8 bis 22.8.2010 (Besuchertage 19.8-22.8) öffnet die Messe Köln erneut die Hallen, um Spieler und Spielemacher in Kontakt zueinander zu bringen: Die gamescom 2010 – die größte Spielemesse der Welt – lädt ein.
Im Gegensatz zur Role Play Convention (Bericht 2010, ebenfalls Köln) oder der Spiel in Essen, liegt der Schwerpunkt der gamescon auf Computerspielen jeder Art. Neben zahlreichen Ausstellern und den neuesten Spielen, lockt die gamescom auch mit einem bunten Rahmenprogramm, innerhalb wie außerhalb des Messegeländes. Aber auch die soziale und pädagogische Verantwortung des Themas “Computerspiel” kommt auf der Messe nicht zu kurz. Im Games Competence Center diskutieren Experten über den Hintergrund der Spieleszene, ihre Auswirkungen und ihre wirtschaftliche Revelanz.
Der schon auf der RPC und Spiel gesehen Trend, Steampunk als Genre für die Spielebranche zu entdecken, wird sicher auch dieses Jahr fortgesetzt. Einige Spiele haben das Thema bereits aufgegriffen, aber die wenigsten davon konnten überzeugen. Ich bin gespannt, ob dieses Jahr ein echtes Highlight dabei sein wird. Eines ist allerdings klar, außerhalb des Steampunk-Genres wird es eine Menge berichtenswerte Entdeckungen geben.
“Lady Blackbird is on the run from an arranged marriage to Count Carlowe. She hired a smuggler skyship, The Owl, to take her from her palace on the Imperial world of Ilysium to the far reaches of the Remnants, so she could be with her once secret lover: the pirate king Uriah Flint. HOWEVER, just before reaching the halfway point of Haven, The Owl was pursued and captured by the Imperial cruiser Hand of Sorrow, under charges of flying a false flag.”