Beachtenswert

Spickzettel für Zeitreisende

Der Zeitreisende von Welt kennt das Problem: Man reist zurück in der Zeit, möchte einige wichtige Erfindungen der Welt für sich beanspruchen, bekommt aber nicht alle Lehrbücher in die Maschine. Dieser handliche Spickzettel löst das Problem und fasst die wichtigsten Erfindungen auf einem Blatt zusammen. Einfach ausdrucken und in die Zeitmaschine der Wahl hängen.

via Geeks are sexy

Bioshock Infinite

Noch gibt es nicht viel zu sehen auf der offiziellen Website des neuen Bioshock-Spiels, aber seit einigen Minuten! ist der erste Trailer zum Spiel online und gibt sich sehr steampunkig in der Optik.

Bioshock Infinite spielt im Jahr 1912 und wird eine komplett neue Geschichte erzählen. Statt Rapture bewegt man sich nun in der Himmelsstadt Columbia umher und soll dabei auch neue Gameplay-Erfahrungen erleben können. Im Mittelpunkt der Story steht diesmal der ehemalige Pinkerton-Agent Booker DeWitt, der sich nach Columbia aufgemacht hat um die junge Elisabeth zu befreien, die seit ihrer Kindheit dort festgehalten wird. Im Laufe des Spiels entwickelt sich zwischen den Beiden eine Liebesgeschichte und beide können ihre unterschiedlichen Fähigkeiten kombinieren um aus der Himmelsstadt zu fliehen.
Gamerlobby

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Handgezeichnetes Luftbild Londons aus dem Jahr 1845

Dieses Luftbild (gezeichnet vielleicht aus einem Ballon?) zeigt eine Ansicht Londons aus dem Jahr 1845.  Der Artikel Huge Panorama of London in 1845 bringt neben Hintergründen zur Karte eine “Google Maps” Präsentation und ein Flickr set mit Scans in extrem hoher Auflösung wie dieser.

via BoingBoing

Deutsche Rechte für Boneshaker verkauft

Cherie Priest schreibt in ihrem Blog, dass die deutschen Rechte an Boneshaker verkauft wurden. Damit wird der beste SF-Roman des Jahres 2009 (laut Locus) endlich auch in Deutschland erhältlich sein. Leider geht aus dem Posting nicht hervor, wer die Rechte gekauft hat und wann die Veröffentlichung geplant ist.

Die Rezension von Boneshaker auf Clockworker

Steampunk Raygun-Dildos

Wir können nur den Kollege René von Nerdcore zitieren:

Musste ja auch irgendwann mal kommen: Selbstgemachte Steampunk Raygun-Dildos.


Lady Clankington’s Little Death Ray

Bei Lady Clankington’s Cabinet of Carnal Curiosities sind diese exklusiven Stücke erhältlich und der geneigte Leser erfährt einiges über die Erfinderin.

Reise zum Mars

Inspiriert von Walter Dexels Drehbuch “Mars” aus den 20er Jahren, erzählt Sebastian Binder in Verbindung mit der genialen Musik von Maren Montauk über die Reise zum Mars. Auf der (sehenswerten) Webseite zum Kurzfilm kann man mehr über das Projekt erfahren und hinter die Kulissen schauen.

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via Schockwellenreiter

Ein neues Abenteuer der League of Steam

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Die BBC verfilmt H.G. Wells “The first man in the moon”

Für das Herbstprogramm hat BBC 4 die Verfilmung des H.G. Wells Klassikers “The first man in the moon” angekündigt.

It’s July 1969 and the Apollo 11 astronauts are about to make their historic Moon landing. But they are in for a surprise – somebody has beaten them to it.

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MB&F

Falls sich unter unseren Lesern doch irgendwo ein Mensch mit zu viel Geld befinden sollte, würde sich die Clockworkercrew ausgesprochen über eine kleine Aufmerksamkeit aus dem Hause MB&F freuen.

Und noch ein kleines Filmchen. Aber Vorsicht: Kann unkontrollierbare Gefühle der Gier und Habsucht auslösen!
HorloMachine_HD_720p

Na, Danke, John Copper!

The Peculiar Pretzelmen

Und nun wieder ein kleiner Beitrag aus der Grammophonecke. Heute:
The Peculiar Pretzelmen.

Steampunk Blade Runner Opening Scene

Der Titel sagt schon alles, eine geniale Idee für ein College-Projekt mit einfachen Mitteln umgesetzt.

Expedition LUNA

An dieser Stelle möchte der Clockworker einem Künstler namens Gunnar Lippoldt das Wort überlassen, der seine Diplomarbeit im Fachbereich Illustration ganz dem Genre Steampunk verschrieb. Doch wer könnte sein Werk besser vorstellen, als er selbst?

„Expedition LUNA“

Die Idee

Bei meiner Diplomarbeit handelt es sich kurz gefasst um eine Grafik-Novelle basierend auf einem Skript der Künstlerin Henny Walden von 1928, die in den 20er Jahren zum Dunstkreis des deutschen Regisseurs Fritz Lang gehörte.
In wenigen Sätzen formulierte sie damals ein mögliches Drehbuch für einen Stummfilm mit dem Titel „Frau Luna -Wie, wenn der Mond aus Silber wäre?“, welches allen Anschein nach später zur Vorlage für Fritz Langs letzten Stummfilm „Die Frau im Mond“ 1929 wurde.

Das Skript von Walden wurde Ausgangspunkt für meine Arbeit, als ich nach einer möglichen Handlung für eine Geschichte suchte.
Zwei weibliche Hauptcharaktere hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Gestalt in meinem Kopf angenommen, und da mir klar war, dass ich keinen einzelnen Haupthelden in meiner Geschichte haben wollte, erschuf ich das Luftfahrerinnenduo Yules Rubin und Gotha Bodice, die an einer Reise teilnehmen würden.
Diese Reise sollte nun jene werden, welche Henny Walden vor 82 Jahren konzipierte.

Als ich begann, mir tiefgehendere Gedanken über den allgemeinen Hintergrund von Luftfahrern in meiner Geschichte zu machen, enstand der Begriff „Tecnikkas“ – auf spielerische Weise aus dem Wort „Technik“ abgeleitet. So bediente ich mich auf meiner Suche nach passenden Umsetzungsmöglichkeiten plötzlich immer mehr am Genre Steampunk.

Mit dem Aussehen der beiden Luftfahrerinnen hatte ich mich eher zufällig von Anfang an auf diese Optik der Geschichte festgelegt. Steampunk verfügt einfach über einige sehr interessante Richtungen und Ansätze, die ich mit dem Aussehen meiner beiden Hauptpersonen auf einfache Weise bedienen konnte. Ein weiterer Schritt in Richtung Steampunk war, dass ich mich direkt an die Geschichte der Mondreise von Jules Verne erinnert fühlte.
Im Gegensatz zu Lang wollte ich mich allerdings sehr genau an das original Skript halten, dafür aber die Welt neu gestalten, in der sie spielen sollte.

Technische Realisierung und Inspiration

Als Technik für die Umsetzung stand sehr schnell fest, dass ich es fast nur zeichnerisch lösen wollte. Obwohl mittlerweile die Möglichkeiten, vor allem durch den digitalen Bereich, ungemein groß sind, konzentrierte ich mich auf meine persönliche Vorliebe. Fast alle Bilder zeichnete ich „klassisch“ mit Bleistift und Papier und bearbeitete sie nachträglich nur leicht digital. Dadurch bekam ich den leichten Sepiaton und konnte dezent Schattierungen und Farbe setzen. Zudem bot die digitale Bearbeitung den großen Vorteil, Bilder aus einzelnen Zeichnungen zusammenzusetzen, Doppelseiten direkt komplett zu gestalten oder Elemente wie z.B. Karten in Hintergründen einzufügen. Die eher leichte Bearbeitung sorgte zudem dafür, dass die eigenen Zeichnungen noch im Vordergrund blieben. Dies war mein größter Wunsch für die gesamte Arbeit.
Gute Referenzen oder Inspirationen zog ich z.B. aus den Illustrationen von Charles Dana Gibson oder Gemälden von James Jacques Tissot.
Während ich an den Zeichnungen saß, merkte ich zudem immer stärker, dass der belgo-frankische Comicstil mit seinen vielen Facetten, meinen Vorstellungen entsprach, wie ich zeichnerisch arbeiten wollte.

Die Story

Die Geschichte dreht sich um einen jungen Wissenschaftler, der durch seine Untersuchungen herausfindet, dass es Silber auf dem Mond gibt. Jedoch wird er von seinen Kollegen und dem besten Freund ausgelacht, weswegen er sich zusammen mit seiner Frau in einem Raumschiff auf die Reise begibt.

Im Zuge dessen, dass ich Yules und Gotha fest in die Handlung integrieren wollte, wurden sie in meiner Umsetzung zu einem Teil der Crew des Wissenschaftlers. Als Tecnikkas waren sie jene, die angeheuert wurden, das Schiff zu steuern. Ich musste lediglich einen Prolog in ähnlichem Stil wie Henny Walden schreiben, um eine passende Einleitung für die beiden zu haben. Yules Rubin stellt hierbei die Kapitänin dar, die das Schiff steuert und die Reise koordiniert. Gotha Bodice ist ihre rechte Hand, die vornehmlich die Überwachung der Technik und Mechanik des Schiffes übernimmt. Insgeheim wurden die beiden Damen die eigentlichen Hauptpersonen meiner Umsetzung. Zwar blieben sämtliche Personen aus dem Skript Waldens erhalten, aber sie bilden eher Nebenakteure für das gesamte Geschehen, welches sich mehr um die beiden Luftfahrerinnen dreht.

Steampunk

Die eigene Gestaltung der Geschichte führte während der gesamten Arbeit auch dazu, dass ich es nicht beim Hintergrund der Tecnikkas beließ. Da ich bereits mit dem Aussehen meiner Hauptcharaktere das Genre Steampunk bediente, fanden sich recht schnell viele weitere solcher Ansätze für die gesamte Stroyline.
Für mich besaß diese Form der Fiktion einen ziemlichen Reiz, vor allem in der Frage, inwiefern Menschen leben könnten und wie sich die schwerfällige Technik mit dem Alltag verbindet ließe. Mir ist bewusst, dass die Vergangenheit mit ihrer Industriellen Revolution keineswegs nur positive Dinge in sich barg, wenn man u.a. die damaligen politischen Verhältnisse (z.B. Kolonialismus, Sozialimperialismus) beachtet, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben. Eine reine Wiederholung unserer Historie für meine Geschichte wollte ich nicht, aber sie bot einen großen Umfang an Möglichkeiten für Inspirationen, Referenzen und Zitaten, um sie in einen neuen Kontext zu setzen.
Ich hatte zuvor noch nie im größeren Maße mit der Thematik „Steampunk“ gearbeitet, obwohl z.B. der Jugendstil oder die damalige Kleidung mir schon immer sehr gefielen. Nun konnte ich all dies für mich weiter ausarbeiten so wurde z.B. das Raumschiff aus dem Skript ein Luftschiff und ich entwarf das Universum der Geschichte losgelöst von unseren gegenwärtigen Vorstellungen. Die Welt wurde kein Planet, sondern die Kontinente bildeten schwebende Inseln, sogenannte Fragmentwelten, wovon der Mond eine war.
Parallel suchte ich allgemein nach Begriffen wie Steampunk, Gründerzeit, Viktorianische Epoche, Alfons Mucha und dergleichen, wobei ich dann schnell auf den Blog Clockworker stieß.
Dies bot einen schönen Einblick in das Metier und was für eine immense Fülle an Sachen es noch außerhalb gab. Vor allem freute es mich zu sehen, mit welchen Freiheiten andere Leute für sich das Genre erschließen und gestalten. Es bestärkte mich, dass ich mit meinen zeichnerischen bzw. illustrativen Mittel ebenso etwas zum Genre beitragen konnte.
Ich hatte zwar keine Maschinen, Kleidung, Räume oder Accessoires basteln können… aber mit „Expedition LUNA“ konnte ich all dies mit Bildern gestalten, deren Hintergrund mit der Zeit soweit anwuchs, dass ich in Zukunft weiterhin daran arbeiten will.

Trailer für Sucker Punch

An anderer Stelle hatte ich diesen Film von Zach Snyder (300, WATCHMEN) bereits erwähnt, da dieser Film optisch mehr als eine Steampunk/Dieselpunk-Assoziation auslöst, soll er hier natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Ein junges Mädchen wird von ihrem bösen Stiefvater in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um damit fertig zu werden flüchtet sie sich in eine Fantasy-Realität und entwickelt dort einen Plan, zu entkommen.
PhantaNews

gamescon 2010

Vom 18.8 bis 22.8.2010 (Besuchertage 19.8-22.8) öffnet die Messe Köln erneut die Hallen, um Spieler und Spielemacher in Kontakt zueinander zu bringen: Die gamescom 2010 – die größte Spielemesse der Welt – lädt ein.

Im Gegensatz zur Role Play Convention (Bericht 2010, ebenfalls Köln) oder der Spiel in Essen, liegt der Schwerpunkt der gamescon auf Computerspielen jeder Art. Neben zahlreichen Ausstellern und den neuesten Spielen, lockt die gamescom auch mit einem bunten Rahmenprogramm, innerhalb wie außerhalb des Messegeländes. Aber auch die soziale und pädagogische Verantwortung des Themas “Computerspiel” kommt auf der Messe nicht zu kurz. Im Games Competence Center diskutieren Experten über den Hintergrund der Spieleszene, ihre Auswirkungen und ihre wirtschaftliche Revelanz.

Der schon auf der RPC und Spiel gesehen Trend, Steampunk als Genre für die Spielebranche zu entdecken, wird sicher auch dieses Jahr fortgesetzt. Einige Spiele haben das Thema bereits aufgegriffen, aber die wenigsten davon konnten überzeugen. Ich bin gespannt, ob dieses Jahr ein echtes Highlight dabei sein wird. Eines ist allerdings klar, außerhalb des Steampunk-Genres wird es eine Menge berichtenswerte Entdeckungen geben.

Lady Blackbird – RPG unter freier Lizenz

Lady Blackbird ein Rollenspiel-Modul unter Creative Commons Lizenz

“Lady Blackbird is on the run from an arranged marriage to Count Carlowe. She hired a smuggler skyship, The Owl, to take her from her palace on the Imperial world of Ilysium to the far reaches of the Remnants, so she could be with her once secret lover: the pirate king Uriah Flint. HOWEVER, just before reaching the halfway point of Haven, The Owl was pursued and captured by the Imperial cruiser Hand of Sorrow, under charges of flying a false flag.”

via BoingBoing