Zombies for Zombies

Ein eher ungewöhnlicher Buchhinweis:
Zombies for Zombies: Advice and Etiquette for the Living Dead
von David P. Murphy

Aber auch wir sind uns der Gefahr der drohenden Zombie-Pandemie bewusst und möchten die geneigten Leser mit entsprechenden Sicherheitshinweisen auf die Zukunft vorbereiten. “Zombies for Zombies” ist allerdings der Ratgeber für das Leben nach dem Tod, so zu sagen ein Unlebens-Ratgeber. Dabei nimmt der Autor kein Blatt vor dem Mund und spricht auch so heikle Themen wie “Sex für Zombies” an. Sollten Ihre Sicherheitsmaßnahmen nicht gewirkt haben, können Sie sich mit diesem Buch wenigstens noch ein schönes Leben einen schönen Untot machen.
Werbevideo

The Imaginarium of Doctor Parnassus – Trailer

Schauspieler: Heath Ledger (in seiner letzten Rolle), Johnny Depp, Jude Law, Colin Farrell, Christopher Plummer.
Regie: Terry Gilliam

Das kann nur gut werden!

Zur Homepage: The Imaginarium of Doctor Parnassus
Interview mit Lily Cole
IMDB
Wikipedia schon alleine lesenswert wegen der Geschichte des Films.

Æther-Telegramm 2009-10-08

Steampunk – “Goths discovered sepia”

In der heutigen Ausgabe des Æther-Telegramms finden sie folgenden Artikel:

  • Auch das Steampunk Magazin greift den Gedanken “Politics and Steampunk” im Zusammenhang mit der Festnahme von Professor Calamity erneut auf und verweist auf diese interessante Betrachtung: Does Steampunk Have Politics?
  • Im Rahmen des Steampunk Monats bei Tor widmet man sich in der aktuellen Ausgabe den Grundlagen des Genres unter dem Titel “Steampunk 101“, der auch für reiferen Kreise unserer Gesellschaft sehr lesenswert ist und dem wir den Titel dieser Ausgabe verdanken.
  • Das Scarehouse in Pittsburgh verwandelt ihr Hauted House zu Halloween in eine Steampunk-Schreckenskammer, deren Werbebilder sehr gelungen aussehen.
  • Bei Sir RowC möchten wir uns bedanken für den Hinweis auf diese Sammlung angenehmer Wallpaper.
  • Aus dem Osten Europas präsentiert English Russia die Stilrichtung des Russian Barocco, die von wohlhabenden Russen unserer Zeit im Stil des Barocks erbaut werden.
  • Das Platten-Laden “The PhonoVault” eröffnete sein Geschäft (mit einer Niederlassung im Vereinigten Königreich) Anfang Oktober und bietet den Besucher  eine Auswahl an Musik verschiedenster Genre, welche aber alle den leichten Hauch der Nostalgie verbreiten. Meldet man sich für den Newsletter an, erhält der Abonaut ein MP3 pro Woche gratis.

Leviathan und die Kunst darin

Dieser Herbst verspricht ein literarisches Vergnügen für Steampunker zu werden. Nicht nur begleitet der Verlag Tor den Oktober mit einem passenden Feature in dem täglich neue interessante Artikel erscheinen, es gibt auch zwei außergewöhnlich spannende Neuerscheinungen. Zum einen Boneshakers von Cherie Priest zum anderen Leviathan von Scott Westerfield. (Beide Bücher sind natürlich auch im Kolonialwaren-Laden der HMS Anastasia erhältlich.) Boneshakers lese ich gerade mit großer Begeisterung, eine ausführliche Besprechung wird noch folgen. Wer vorher schon etwas darüber wissen möchte, der sei auf den aktuellen Wired-Artikel verwiesen.

In diesem Artikel soll es aber um Leviathan gehen, vor allem aber um die Artwork in Leviathan.

Leviathan ist der erste Band einer Serie aus der Feder von Scott Westerfield, der für seine SF-Romane bereits mehrere Preise gewonnen hat, darunter den Philip K. Dick Award. Das Buch wird vom Verlag, wie so vieles mittlerweile, unter dem Label “Young Adult Novel” veröffentlicht, was aber keinen “Erwachsenen” davon abhalten sollte zu Bücher in dieser Kategorie zu greifen. Die Handlung spielt in einer parallelen Welt während des ersten Weltkriegs, in der sich die “Clankers” und die “Darwinist” bekämpfen und ist voller Luftkämpfe, Politik, Intrigen und Mad Science. Was das Buch aber auch auszeichnet, sind die Artworks von Keith Thompson.


Alternative Landkarte Keith Thompson

Im Blog des Autors kann man mehr über den Detailreichtum und Symbolismus der Karten erfahren und auf der Webseite von Thompson weitere Illustrationen von ihm bewundern. Im Interview mit den Dieselpunks beantwortet Thompson Fragen nach seiner Arbeitsweise und seinen Projekten (zu denen auch das Spiel Iron Grip gehört).

Das Design der Zukunft?

Das Steampunk-Design kommt langsam auch in den modernen Agenturen an, denn Ästhetik, Funktionalität und Technik muss kein Widerspruch sein. Das Bild zeigt das Cockpit des Conzeptwagens von Toyota FT-EV II, ein Elektroauto.

Weitere Bilder und ein kurzer Artikel bei Greencarreports. Von außen könnte er meinem Geschmack nach aber noch deutlich steamiger werden, aber da sprechen wahrscheinlich so Dinge wie CW-Wert dagegen.

Arthur Conan Doyle Dokumentation

Eine spannende BBC Dokumentation über das Leben des Sherlock Holmes Erfinders Arthur Conan Doyle, der wie seine literarische Figur, auch Kriminalfälle gelöst hat:

Das Steampunk Manifest

Der folgende Text ist eine Übersetzung (laienhaft von mir) des Artikel “What then, is Steampunk” vom Catastrophone Orchestra and Arts Collective (NYC), erschienen im Steampunk Magazin Nummer 1. Da der Artikel auch unter dem Titel “Steampunk Manifesto” im Aethernetz kursiert, ist er sicherlich in der Tradition des Hacker Manifesto, Cyberpunk Manifesto und der Declaration of Independence of Cyberspace zu sehen und soll die Grundlage einer gemeinsamen Definition und Stoßrichtung einer Subkultur festlegen. Wie seine Vorgänger ist auch dieser Text sehr kompromisslos geschrieben und lässt keine andere Definition als die eigene zu. Dabei ist aber zu bedenken, dass das Steampunk Magazin sicherlich einflussreich in der Szene ist, aber mit Sicherheit keine Definitionshoheit hat. Ihre Vision des Steampunks ist politisch geprägt und benutzt die Ästhetik als Werkzeug ihre Überzeugungen in die Welt zu bringen. Wenn man böse wäre, könnte man auch sagen, es sind moderne Anarchisten in viktorianischen Kostümen.

Warum steht dann dieser Artikel überhaupt hier, wenn er inhaltlich nicht allgemein angenommen wird?

Im Zusammenhang mit der Festnahme eines Steampunkers (aus dem Umfeld des Steampunk Magazins) entwickelte sich in den Kommentaren zu dieser Nachricht des Magazinsblogs eine interessante Diskussion:
Ist Steampunk politisch und wenn ja, wie? Wenn er es nicht ist, haben dann die Autoren des Artikels nicht recht, wenn sie sagen, dieser “falsche” Steampunk, sei nur eine nostalgische Mode ohne Sinn?

Auch hier ist die Diskussion in den Kommentaren eröffnet.

Nach dem Sprung der Artikel “Was nun, ist Steampunk”…
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Der Rauchersalon

Etwas versteckt unter den unzähligen Schalthebeln des Clockworker, befindet sich auch der Zugang und Rauchersalon der HMS Anastasia. Wer durch die Tür tritt, hat die Möglichkeit die kleine aber feine Gesellschaft rund um den Clockworker und Steampunk in Deutschland kennen zu lernen. Denn nicht nur in dem fernen Land jenseits des Ozeans gibt kreative und gebildete Köpfe, sondern auch hier wird geschneidert, gebastelt und erfunden. Eine kleine Auswahl dieser Kreationen zeigt diese Diashow:


Sie können mehr Fotos wie diese finden auf Der Rauchersalon.

Zeppelinmuseum – Zeppelinheim

Hinter dem Neuisenburger Stadtteil (bei Frankfurt) “Zeppelinheim” versteckt sich mehr, als nur ein merkwürdiger Ortsname. Ähnlich wie in Friedrichshafen wollte man auch in der Nähe des Frankfurter Flughafens einen zentralen Ort schaffen, wo die Beschäftigten des Luftverkehrs wohnen konnten. 1936 wurde mit dem Bau des Dorfes begonnen und 1938 die Gemeinde Zeppelinheim als eigenständig erklärt. Neben dieser Luftschiff-Historie befindet sich dort auch das “Zeppelin Museum Zeppelinheim“.


Museumsgebäude

Architektonisch an einem Luftschiff orientiert, befinden sich im Inneren des Museums einige Luftschiffe im Maßstab 1:100, sowie andere Objekte aus der Zeit. Das Highlight ist der Nachbau eines Teils des Promenaden-Decks der LZ 129 “Hindenburg” mit dem Ausblick auf Rio de Janeiro.

Laut Internet hat das Museum an folgenden Tagen geöffnet:
Freitags 13.00 – 17.00 Uhr
Samstags & Sonntags 10.00 – 17.00 Uhr
Der Eintritt ist FREI ! (Spenden sind natürlich willkommen)

Steampunker festgenommen

Ein ungewöhnlicher Eintrag im Clockworker, weil er sich mal nicht um Design, Kunst oder Literatur dreht, sondern um Politik. Einer der Gründer des Steampunk-Magazins und der modernen Steampunk-Bewegung Professor Calamity ist festgenommen worden und seine Wohnung wurde einer Hausdurchsuchung unterzogen. U.a. wurden auch die Ausgaben des Steampunk-Magazins beschlagnahmt. Calamity wird vorgeworfen während des G20 Treffens einen Twitter-Acount über die Bewegungen der Polizei betreut zu haben.

Infos aus erster Hand bei Magpie
Die Dokumente zum Fall bei der Electronic Frontier Foundation
Update: Ein Artikel von BoingBoing