Beachtenswert

Die Abenteuer des Richard Dean Donahue

Der Clockworker startet heute mit einer neuen literarischen Reihe, nämlich den “Abenteuern des Richard Dean Donahue” aus der Feder von A.-G. Piel mit Illustrationen von Felix Möbus.

Wir wünschen viel Vergnügen bei der Lektüre.

 

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„Mister Donahue! Was für eine Freude, Sie endlich kennenzulernen.“
Der Mann, der sich Dean bis auf zwei Schritte näherte, trug eine freundliche Miene zur Schau und rieb sich die Hände, so als könne er das folgende Gespräch kaum erwarten. Dean lächelte, so gut es ihm mit der aufgeplatzten Lippe möglich war, und musterte seinen Gegenüber, während sein linkes Auge zuschwoll.

Der Mann hatte Geschmack, das musste man zugeben, auch wenn die Farbe von Gehrock und Hose mit Dunkelrot wenigstens als gewagt zu bezeichnen war. Dagegen waren das strahlend weiße Hemd, das dunkelblaue Krawattentuch, der schimmernde Zylinder und vor allem der perfekt gestutzte, sandfarbene Schnurrbart Vorzeigemerkmale eines eleganten Gentleman. Nur dass die Lackschuhe von Schlamm bedeckt waren, trübten das Bild, aber man musste wohl Abstriche machen, wenn man sich in gottverlassenenen Sümpfen zu verabreden pflegte. Der Mann war Anfang vierzig und damit etwa zehn Jahre älter als Dean, zum momentanen Zeitpunkt aber in weit besserer Verfassung. Dean hustete und spuckte einen Klumpen Blut aus, drehte dabei jedoch höflich den Kopf zur Seite.

„Ich würde ja sagen, dass die Freude ganz auf meiner Seite ist, aber …“, er grinste schief und räusperte sich.
„Ach ja. Die Unannehmlichkeiten. Ich verstehe.“ Der Mann nickte wissend. „Wir dachten uns, das sei vonnöten. Nun, Eddy hier denkt natürlich nicht“, er machte eine Geste in Richtung des Riesen, der Dean mit einer Hand aufmischen könnte, aber beide benutzt hatte, „doch ich war der Ansicht, dass Sie sich von Anfang an darüber im Klaren sein sollten, worum es geht.“

„Ach ja? Und worum geht es?“
„Um nicht weniger als Ihr Leben.“
Eddy griff nach Deans Schultern und drückte ihn auf die Knie. „Wussten Sie, dass Eddy Amerikaner ist? So wie Sie!“ Der Gentleman fuhr im Plauderton fort, während er sich ein Paar lederne Handschuhe überzog.
„Wer schickt Sie?“ Dean ächzte, als Eddy seinen Kopf zurückriss und seine Kehle freilegte. „Hören Sie, wenn es um Alburquerque geht, können wir uns doch bestimmt einigen!“ Der Mann lächelte und zog ein schmales Lederheft aus seinem Gehrock. „Es geht nicht um Alburquerque.“
„New York?“
„Nein, auch nicht um New York.“
„Chicago?“
„Keineswegs.“
„Orangedale?“
Der Mann hielt inne und schüttelte langsam den Kopf.. „Okay“, sagte Dean, „das Letzte war nur ein Test. In Orangedale habe ich mir tatsächlich nichts zuschulden kommen lassen.“
Als Eddy heftig an seinem Haar riss, stöhnte er und öffnete die Augen weit.
„Sie legen einen seltsamen Witz an den Tag, wenn man Ihre Situation bedenkt“, sagte der Gentleman und entnahm dem Lederheft eine dünne Klinge, die im Licht der einzigen Laterne goldgelb schimmerte. Das Messerchen erinnerte Dean an einen Brieföffner; als der Mann nähertrat, konnte er sehen, dass die Schneiden stumpf waren – das Ende dafür umso spitzer.
„Ich muss doch ohnehin sterben“, erwiderte er leise. „Hören Sie, wenn Sie mir schon nicht sagen, weshalb, dann verraten Sie mir wenigstens, wie Sie heißen. Ich wusste ja, dass es irgendwann so zu Ende gehen muss, aber ich habe mir immer gewünscht, dass ich wenigstens weiß, wer es tut. Kommen Sie, Mann … so unhöflich können Sie nicht sein!“

„Sie schinden Zeit.“ Der Mann lächelte. „Dabei besteht dazu keinerlei Veranlassung. Wir sind nicht hier, um Sie zu töten.“ „Ach nein? Und warum schleifen Sie mich dann in diese Einöde, wenn Sie sich meiner nicht entledigen wollen?“

Mit einem Satz war der Mann bei ihm und hielt das Messer an seinen Hals; Dean spürte, wie es kalt und spitz über seine Haut fuhr.
„Ganz einfach.“ Die Stimme des Mannes war jetzt ganz nah, sie kribbelte über Deans Haut. „Sie sollen absolut überzeugt sein, dass es mir ernst ist, ehe Sie erfahren, was Ihr Auftrag ist. Und ich meine es ernst, Mister Donahue!“

Dean fuhr hoch und griff im Reflex unter sein Kissen, als er einen Schrei hörte. Erst, als er die Maggy in der Hand hielt, wurde ihm klar, dass es sein eigener Schrei gewesen war, der ihn geweckt hatte. Er war schweißgebadet und atmete so schwer, als hätte er einen Berg erklommen.

„Alles okay …“, murmelte er, wie um sich selbst zu beruhigen, „alles in bester Ordnung.“
Er sicherte die Maggy widerwillig, behielt sie aber noch einen Moment in der Hand. Das Gefühl der Waffe half weit mehr als jede Selbstsuggestion, seinen rasenden Herzschlag zu besänftigen. Er betrachtete seine aufgeschürften Finger und wunderte sich über seinen schmerzenden Schädel, bis ihm die Prügelei des gestrigen Abends wieder in den Sinn kam.

„Mister Donahue? Geht es Ihnen gut?“ Die Stimme des Gastwirts war durch die Eichentür nur schwer zu vernehmen. „Sicher, mein Bester“, antwortete er und zwang sich, die Maggy zurück unters Kissen zu schieben. „Ich hatte nur einen schlimmen Traum.“

„Den hatten Sie aber ganz schön laut!“ Missfallen schwang in den Worten mit.
„Guter Gott, nun tu’ nicht so, als würdest du das Palmer House führen“, knurrte er und rief dann lauter: „Er war auch ganz

schön schlimm!“
Seufzend sank er zurück aufs Laken und verschränkte die Hände im Nacken. An Schlaf war nicht mehr zu denken. Dean starrte zur schmutziggrünen Decke hinauf, lauschte den sich entfernenden Schritten und spürte, wie der Schweiß unangenehm kalt auf seiner Haut trocknete, während er über den Traum nachdachte. Warum hatte er von dem Kerl geträumt, der ihn verprügelt hatte? Warum hatte er ihm im Traum einen Namen gegeben und die Geschehnisse weitergesponnen? Und was sollte der Mist mit dem Gentleman und dem goldenen Brieföffner? Vielleicht hätte er doch besser die Finger vom schottischen Whiskey lassen sollen.
Ein leises Geräusch am Fenster warnte ihn, ehe sich noch der Schatten vor das Licht der Straßenlaternen schob. Mit einem Sprung war Dean auf den Beinen, umklammerte die Maggy mit der Linken und presste sich flach atmend an die Wand neben der Tür. Etwas kratzte kaum hörbar über die Scheibe, dann bewegte sich wie von Zauberhand der simple Haken, der es innen schloss.
Magnetismus, schoss es ihm durch den Kopf. Während er den Haken wie hypnotisiert anstarrte, schob er sich nach rechts und packte die Griffe seiner vorsorglich gepackten Tasche. Als er sich zurück nach links gleiten ließ, wurde ihm klar, dass er keine Hand frei hatte, um die Tür zu öffnen. Der einfache Gedanke löste seine Starre; einen stummen Fluch auf den Lippen ließ er die Maggy in seine Tasche gleiten, warf sich herum und riss die Tür auf.
„Hallo, Arschfresse!“
Eine Faust füllte seine gesamte Welt aus, traf seine Wange und beförderte ihn zurück ins Zimmer. Dean taumelte, stieß gegen das Bett, fing sich aber, ehe er das Gleichgewicht verlieren konnte. Einem zweiten Schwinger wich er mehr durch Glück aus, als er sich bückte und in seine Tasche griff; sie war ihm aus den Fingern geglitten, kaum dass sein Gesicht von dieser

fünffingrigen Dampfkutsche erwischt worden war. Er umfasste den Griff der Maggy und riss sie nach oben. Dabei traf sein Hinterkopf das Kinn seines Angreifer; der Schädel des anderen schnappte zurück wie bei einer Kinderpuppe.

„Autsch!“ Dean verpasste ihm einen harten Schlag gegen die Brust und richtete sich ganz auf, die Maggy vor sich haltend. „Mal ganz langsam, Freundchen!“ Er blinzelte verblüfft, als er ihn erkannte. „Silverman?“

„Arschfresse!“, presste der Schläger hervor und hielt sich dabei das Kinn.
„Was willst du denn in Schottland?“
„Was glaubst du wohl? Dich fertig machen, Arschfresse!“

„Hey …“ Dean zielte mit etwas mehr Nachdruck, „noch einmal dass hässliche A-Wort und du lernst mich kennen.“
„Ich kenne dich schon längst, genauso wie dein kleines Spielzeug“, höhnte Silverman. „Mit so’n bisschen Schmerzen werd’ ich fertig … Arschfresse!“

„Auf die Entfernung bin ich unsicher, ob ein Schuss aus der Maggy nicht doch tödlich ist, also reiß dich zusammen.“ Dean atmete tief durch. „Jetzt sag mir nicht, dass sie dich den ganzen Weg von Alburquerque bis nach Inverness geschickt haben, nur um mich ausfindig zu machen!“

„Fühl’ dich lieber nicht zu geehrt.“
„Das mach ich schon nicht.“ Dean lächelte gequält. „Komm schon, Silverman, müssen wir das wirklich schon wieder durchziehen? Bist du’s nicht auch leid?“
„Und wie ich’s leid bin! Deshalb endet es auch heute, jetzt und hier.“
„Sicher. Wie schon in Phoenix und New York und Chicago und …“
Zwei Hände griffen von hinten nach ihm und drückten seine Arme nach unten.
Verdammt, das Fenster! 

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Wave-Gotik-Treffen 2014 - Das Programm steht fest

Am Wochenende findet das 23. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig statt und endlich sind auch alle Termine bekannt. Für einen besseren Überblick sei der bewährte Taschenkalender von Necroweb empfohlen oder die WGT Guide App.

Neben den vielen offiziellen Programmpunkten sei natürlich auch noch ausdrücklich auf das Steampunk-Treffen am Samstag (Event im Rauchersalon) im Rahmen des WGTs hingewiesen. Achtung: Es wird an einer neuen Location sein! (Im Dölitzer Holz, 04279 Leipzig).

Die Künstlerauswahl:

Distain (D) – 45 Grave (USA) – 7JK (GB/PL) – Absolute Body Control (B) – Aeon Sable (D) – Age Of Heaven (D) – Ah Cama-Sotz (B) Dark Ambient-Programm – Aisel Esslinger (D) – Al Andaluz Project (D) – Albireon (I) – Alcest (F) – Almara (D) – Andrew King (GB) – Anita Steine (D) – Anne Clark (GB) – Antichildleague (GB) – Apocalyptica (FIN) – Apoptygma Berzerk (N) – Architect (D) – Argentum Ferrum (D) – Argine (I) – Ascetic: (AUS) – Asmodi Bizarr (D) – Axel Thielmann (D) – Azar Swan (USA) – Beastmilk (FIN) – Beck Sian & Jonathan Kershaw (GB) – Bloodsucking Zombies From Outer Space (A) – Blueneck (GB) – Blume (I) – Borghesia (SLO) – Capella Fidicinia (D) – Cécile Corbel (F) – Chor Und Kinderchor Der Oper Leipzig (D) – Chor, Extrachor Und Ballet Der Musikalischen Komödie (D) – Christian Death (USA) – Christian Von Aster (D) – Chrom (D) – Claudia Gräf (D) – Clemens-Peter Wachenschwanz (D) – Collection D’Arnell-Andréa (F) – Conrad Mauersberger (D) – Cygnosic (GR) – D-Tox (S) – Darkwell (A) – Dead United (D) – Denny Wilke (D) – Der Blaue Reiter (E) – Der Fluch (D) – Desiderii Marginis (S) – Donner & Doria (D) – Downstairs Left (D) – Dr. Mark Benecke (D) – Duo Kaiser-Schmidt (D) – Duo Pianistico Di Firenze (I) – Eïs (D) – Edo Notarloberti & Viviana Scarinci (I) – Elias Projahn (D) – Els Berros De La Cort (E) – Ensemble Weimar (D) – Ensemble Wilde Jagd (D) – Equilibrium (D) – Evgeniya Klein (D) – Ewigheim (D) – Ex Oriente (D) – Ext!ze (D) – FabrikC (D) – Faderhead (D) – Felsenreich (D) – Fetisch:Mensch (D) – Finsterforst (D) – Folk Noir (D) – Frieder Monzer (D) – Friederike Irmer (D) – Front Line Assembly (CDN) – Geistform (E) – Gewandhausorchester (D) – God Module (USA) – Gregor Seyffert & Compagnie (D) – Gunthard Stephan (D) – Hamferd (FO) – Hannah Ruschepaul (D) – Hannah-Katharina Philipp (D) – Heiko Schnickmann (D) – Heimataerde (D) – Heimstatt Yipotash (D) – Hexperos (I) – Hocico (MEX) – Honey (D) – Hubertus Schmidt (D) – Hundreds (D) – I-M-R (D) – Ignis Fatuu (D) – Illuminate (D) – Imaginary War (D) – Imminent (B) – Ingrimm (D) – Inkubus Sukkubus (GB) – Isabel Gabbe (D) – Jeanne Louise Gensel (D) – Job Karma (PL) – Johanna Müller (D) – Joy Of Life (GB) – Judith Stapf (D) – Katharina Deissler (D) – Katzkab (F) – Kentin Jivek (F) – Khanda Trio (D) – Killerfuchs (D) – Kiss The Anus Of A Black Cat (B) – Kitty In A Casket (A) – Klangstabil (D) – Koldbrann (N) – Konstruktivists (GB) – Lacrimas Profundere (D) – Land:Fire (D) – Lantlôs (D) – Lebanon Hanover (GB) – Little Nemo (F) – Loell Duinn (HR) – Lowcityrain ( D) – Lukas Dreyer (D) – Lydia Benecke (D) – Lydia Möllenhoff (D) – Maike Brümmer (D) – Manegarm (S) – Mantus (D) – Marc Christian Gruber (D) – Maria Eydman (D) – Maria Norda (D) – Marie-Claire Schlameus (D) – Markus Fleischer (D) – Markus Heitz (D) – Martello (I) – Max Emanuel Cencic (HR) – Max Ludwig Guhlmann (D) – MDS51 (D) – Melody Ye Yuan (D) – Mephisto Walz (USA) – Metroland (B) – Metusa (D) – Michael Gambacurta (D) – Michael Schönheit (D) – Midgards Boten (D) – Motorama (RUS) – MRDTC (D) – Nachtblut (D) – Nachtwindheim (D) – Nano Infect (GR) – Nebelung (D) – Neon (I) – Neues Bachisches Collegium Musicum Leipzig (D) – No Sleep By The Machine (S) – Norman Liebold (D) – Oberer Totpunkt (D) – Oliver Klein (D) – Oomph! (D) – Opella Musica (D) – Oppenheimer MKII (GB) – Orchester Der Musikalischen Komödie (D) – Orphaned Land (IL) – Ost+Front (D) – Persephone (D) – Placebo Effect (D) exklusives Konzert 2014 – Plastic Autumn (D) – Pouppée Fabrikk (S) – Primordial (IRL) – Psygnosis (F) – Rainy Days Factory (P) – Rapalje (NL) – Remember Twilight (D) – Robert Enforsen (S) – Robotiko Rejekto (D) – Rotersand (D) – Rotting Christ (GR) – Sardh (D) – Saturmzlide (D) – Satyricon (N) – Schneewittchen (D) – Sebastian Schlechter (D) – Seelenfunken (D) – Sell System (I) – Sieben (GB) – Sigillum S (I) – Simi Nah (F) – Siva Six (GR) – Six Comm (GB) – Slowdive (GB) exklusives Konzert in Deutschland 2014 – Solitary Experiments (D) – Sonne Hagal (D) – Sophia Lamprecht (D) – Spetsnaz (S) – Stüba Philharmonie (D) – Svartsinn (N) – Swantje Zaretzk (D) – Syntech (D) – Tarja (FIN) – The Bellwether Syndicate (USA) – The Crüxshadows (USA) – The Creepshow (CDN) – The Devil And The Universe (A) – The Empath (D) – The Eternal Afflict (D) Konzert zum 25. Jubiläum – The Fair Sex (D) Konzert zum 30. Jubiläum mit Gästen – The Foreign Resort (DK) – The Klinik (B) – The Lost Rivers (D) – The Marionettes (GB) – The Revolutionary Army Of The Infant Jesus (GB) – The Schoole Of Night (D) – The Soft Moon (USA) – The Woken Trees (DK) – Theater Titanick (D) – Theaterpack (D) – Theodor Bastard (RUS) – Theresa Dubberke (D) – This Morn’ Omina ( B) – Thomas Lenders (D) – Thomas Manegold (D) – Tilo Augsten (D) – Tobias Rank (D) – Totus Gaudeo (D) – Trepaneringsritualen (S) – UK Decay (GB) – Ulterior (GB) – Umbra Et Imago (D) – Untoten (D) – Varg (D) – Vatican Shadow (USA) – Verdiana Raw (I) – Verena Louis (D) – Violet Tears (I) – Vitalic (F) – Vomito Negro (B) – White Lies (GB) – Wirrwahr (D) – Wolfenmond (D) – Wyrdamur (E) – XIV Dark Centuries (D) – Xotox (D) – XP8 (GB) – Yoann Thicé (D) – Yura Yura (F) – Zwielicht (D) – [:SITD:] (D) -

Herzlichen Glückwunsch: Otto Lilienthal

Goggle macht es vor, wir machen mit: Google_doodle_Lilienthal

Herzlichen Glückwunsch zum 166. Geburtstag: Flugpionier Otto Lilienthal

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(Na, und wer war Schuld am tödlichen Absturz? Hören wir doch einfach einmal bei den Herren Coppelius nach)

Anja Bagus: Aethersymphonie

Seit heute ist es offiziell soweit: Anja Bagus drittes Buch aus der Aetherwelt ist erhältlich!

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Auch im dritten Teil der Self-Publishing Reihe erlebt die Heldin Annabelle Rosenherz wieder Abenteuer zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Diesmal nicht nur in und um Baden-Baden, sondern auch in Prag. Der Klappentext lässt auf eine weitere rasante Geschichte um die Auswirkungen des mysteriösen Aethers hoffen:

Æther gestaltet die Welt neu. Jeden Tag werden Entdeckungen und Erfindungen gemacht, die das Leben, die Technik, Tiere und Menschen verändern. Heute noch Luftschiffkapitän, morgen ein Monster mit Fell und Krallen, Flügel und Schnabel. Niemand weiß, ob er am nächsten Tag mit einer seltsamen Fähigkeit erwacht. Annabelle Rosenherz ist so eine Veränderte. Mit ihrer grünen Hand kann sie heilen und töten. Während die Welt sich langsam an die neuen Gegebenheiten gewöhnt, vermisst sie immer noch schmerzhaft ihren Vater, der nun seit zwei Jahren verschwunden ist. Eine Spur führt nach Prag. Annabelle lädt ihre Freunde zu einer Fahrt auf der »Delfin«, einem experimentellen Luftschiff, ein. Während sie sich bemühen, der goldenen Stadt ihre Geheimnisse zu entlocken, werden Sucher zu Gesuchten und schließlich zu Gejagten.

Eine unbedingte Leseempfehlung!
Das e-Book ist hier erhältlich.

EDIT: Seit heute ist auch die Print-Ausgabe erhältlich: Hier

Dieses Wochenende: Roleplay Convention in Köln

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Die RPC ist eine Platt­form für alle Fa­cet­ten des Rol­len­spiels vom PC-Spieler bis zum LAR­Per, über alle Me­dien hin­weg. Die Zu­sam­men­kunft al­ler Spie­ler, Nut­zer und An­bie­ter, Clans und Fan­grup­pen stellt eine große Mög­lich­keit des Aus­tau­sches für alle Be­tei­lig­ten dar. Viele Spie­ler wer­den sich hier zum ers­ten Mal tref­fen und die di­rekte In­ter­ak­tion zwi­schen Pro­du­zen­ten und Ziel­grup­pen lässt auf neue Im­pulse für den Fort­be­stand des Rol­len­spiels in jeg­li­cher Form hoffen.

Am Samstag und Sonntag findet auf dem Gelände der Messe Köln wieder die Roleplay Convention, kurz RPC statt. Was mit Larp, Pen & Paper, Tabletops und Computerspielen zu tun hat, findet dort ihren Platz und ein interessiertes Publikum. Natürlich wird dort auch Steampunk vertreten sein, so sind unter anderem die Aetherangelegenheiten mit einem Stand vertreten und es wird auch wieder zur Steampunk Soireé am Samstag Abend eingeladen.

Neben zahlreichen Ausstellern wird die Messe wieder durch ein musikalisches Programm auf der Außenbühne ergänzt.

Durch die Geschichte in 85.000 Filmen

Das britische Filmarchiv British Pathé hat sein komplettes Archiv mit 85.000 Filmen vom 19. Jahrhundert bist heute auf Youtube veröffentlicht. Das Hover Board ist nur eine der vielen Perlen…

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Steampunk-Krimidinner in Berlin

Wer am 12. April noch nichts vor hat und sich in der Hauptstadt befindet (oder die Aetherkutsche in dorthin bringen kann), der sollte sich überlegen, ob er nicht Lust hat, an der Teegesellschaft teilzunehmen.

Foto: Jörg Merlin Noack

Foto: Jörg Merlin Noack

Es wird kriminell in Groß-Berlin!
Am 12. April, in nun mehr einer Woche, ist es so weit. Das erste Berliner Steampunk Krimidinner (https://www.facebook.com/events/581981155211280/?fref=ts) bittet zu Tisch. Ein Kriminalfall bei Kaffee und Kuchen soll gelöst werden.

Eine Mischung aus Kaffeekränzchen und Liverollespiel in gemütlicher Atmosphäre.
Das Spiel findet im Comic Kaspar (Rosenthaler Platz, unter dem Haus am See) statt.
Der Eintritt kostet 15 Euro und kann solidarisch bis zu einem Betrag von 20 Euro aufgestockt werden, im Preis enthalten ist der Eintritt zur Teegesellschaft inklusive Buffet, dem darauf folgenden Auftritt der Band SISC und der Luftschiff Tanzveranstaltung.

Alles was sonst noch benötigt wird ist ein ausgefüllter Charakterbogen.
http://mitternachtsgesellschaft.de/teegesellschaft/Anmeldebogen140212.pdf
Sie können ihn online ausfüllen und dann an E.Ende[at]live.de zurück schicken.
Wir freuen uns über Rückfragen und ihre Teilnahme.

Euere Mitternachtsgesellschaft
Eva Ende und Doktor E. R. Kluge
Lilly Letterweib und Jörg Merlin Noack

Rückfragen bitte über das Facebook Event, an E.Ende@live.de oder an die Mitternachtsgesellschaft (http://facebook.com/mitternachtsgesellschaft) stellen.

Weitere Infos zum bespielten Hintergund, Charaktererstellung, Live-Rollenspiel und Krimidinner allgemein und vieles mehr finden sich auf der Homepage der Teegesellschaft.

Die Luftschiff-Tanzveranstaltung ist auch als Veranstaltung im Salon zu finden.

Und wenn das alles immernoch nicht überzeugt, lässt sich eventuell zu einem Trip nach Berlin hinreißen, wenn er erfährt, dass am Abend vorher die Herren Coppelius in der Hauptstadt aufspielen. Das alles, sollte doch eine Reise nach Berlin wert sein!

Der Vintage Flaneur will in die Welt

Der Vintage Flaneur, eine wundervolle “Zeitschrift für ein modernes Leben im Stil der 20er bis 50er Jahre” möchte aus dem Dasein in erlauchten Kreisen hinaus in die Welt und an allen Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen erhältlich sein. Dieses Vorhaben kostet aber – wie alles in der Welt – Geld. Um dieses Ziel zu erreichen bitten die Macher um Unterstützung. Ein Vorhaben, das wir sehr gerne mittragen!

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43 Zeichentrickintros in 5 Minuten

Ein Ensemble der Carnegie Hall spielt die Titelmelodien von 43 verschiedenen Zeichentrickserien in unter fünf Minuten. Damit man auch alle erkennen kann, wurde kleine Hinweise im Video untergebracht.

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Aeronautica - Sturmzeit - Review

Wie bereits angekündigt erscheint am 25. März das erste Album der Steampunk Metal Band Aeronautica: Sturmzeit
(Digital Release worldwide 4. April).
Aeronautica_CoverDer Clockworker hatte die Chance vorab schon einmal in die 12 Songs hinein zu hören und möchte euch nun seine Eindrücke nicht vorenthalten:

Tracklist:
1. Aufwärts
2. Kompassreise
3. Blitzschlag
4. Maschinengeist
5. Herbst
6. Im ewigen Eis
7. Wolkenbrecher
8. Der Augenzeuge
9. Orient Express
10. Sternenfeuer
11. Pech & Schwefel
12. Unendlichkeit

Los geht’s mit „Aufwärts“. Schon der Titel ist ein perfekter Einstieg ins Album. Klassischer Metal  Gitarrensound lässt ahnen, warum sich die Crew aus den Gitarristen und Sängern Felix Tenten und Tobias Kurzawa, dem Schlagzeuger Ben Rösgen und Live-Bassistin Jessica Hoffman als erste  deutsche Steampunk Gothic-Metal Band bezeichnet. Passend zum technischen Text des Songs (wir befinden uns im Maschinenraum des Luftschiffs) ist auch der Gesang eher mechanisch abgehackt.

Weiter geht’s mit „Kompassreise“. Bereits auf der EP „Maschinengeist“ (2012) zu hören gewesen, ist dieser Song deutlich schneller und entführt den Hörer nach dem Start mit „Aufwärts“  mit der Luftschiff-Sinfonie auf eine Reise durch den Luftraum. Satte Gitarrenklänge gepaart mit kräftigem Schlagzeug werden unterstützt von Bläsern.

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Gelungenes Design der CD, auch wenn mancher behaupten mag “Just glue some gears on it…”

„Blitzschlag“ beginn zunächst sehr langsam, nur um dann in hartem Kontrast den Blitz einschlagen zu lassen und mit voller Kraft und Metal Sound seinen fatalen Weg durch das Luftschiff nachzuzeichnen.

Mit „Maschinengeist“ wird das zuvor abgestürzte Luftschiff wieder zum Leben erweckt. Auch hier wird wieder eindrucksvoll das Innenleben einer solch großen Maschine beschrieben. Passend dazu stampfender Schlagzeugklang und der kraftvolle Ausruf „Steamed!“, unterstützt von Gitarren und Bass. (Über das Performance Video zu diesem Song berichteten wir bereits.)

Vergleichsweise melancholisch kommt „Herbst“ daher. Beginnend mit sanften Gitarrentönen, steigert sich das Stück, um in den Strophen wieder ruhiger zu werden. Unterfüttert wird der romantische Text mit Streicherklängen und auch hier wird dem Luftschiffthema treu geblieben.
Den Gesang empfinde ich für den malerischen Text jedoch als etwas zu steif.

Ähnlich geht es mir beim nächsten Lied „Im ewigen Eis“, eine Hommage an die Legende der Schneekönigin. Zu kräftig und starr der Gesang im Vergleich zum Text, der von der Schönheit der Königin und ihrer Macht erzählt, die den Protagonisten verzaubert und ihn gefangen hält.
Im Refrain wird der Gesang jedoch weicher und von Sängerin Louiza Fröbe unterstützt.
Musikalisch überzeugt mich Stück hier aber voll und ganz: rockiger Gitarrenklang, schön unterfüttert mit Streichern und Bläsern.

Aeronautica beim Metal for Mercy Gothic Night II. in Witten

Mit „Wolkenbrecher“ wird es wieder ein ganzes Stück härter und Metal-lastiger. Ein langsamer Schlagzeug und Keyboardeinstieg, der durch Gitarre und Bass verstärkt wird, zeigt lautmalerisch das besungene Luftschiff, welches sich durch die Wolken schiebt. Lädt der Anfang des Songs noch zum Headbangen ein, sind die Strophen wieder deutlich ruhiger, steigern sich aber im Verlauf des Liedes.

„Der Augenzeuge“ ist wieder ein Stück der EP Maschinengeist. Erneut etwas ruhiger, kommt hier Drehorgelsound zum Einsatz und unterstreicht die träumerischen Überlegungen über den Sternenhimmel. Besonders gelungen finde ich hier die Soli.

Der „Orient Express“ nimmt den Hörer nun mit auf eine rasante Fahrt! Schnelles Schlagzeug, orientalische Klänge und natürlich der gewohnte Metal-Sound überzeugen hier voll und ganz. Auch der Gesang und die „Zugdurchsagen“ sorgen dafür, dass man sich in ein Abteil des Zuges hineinversetzt fühlt und den „Rausch der Geschwindigkeit“ hautnah erleben kann. Definitiv mein Lieblingssong des Albums!

Felix und Jessica beim Metal for Mercy Gothic Night II. in Witten

Es folgt ein klassisches Rockstück: „Sternenfeuer“ erzählt die Geschichte der Crew der Aeronautica und ihrem Kampf gegen ein fremdes Luftschiff.

„Pech und Schwefel“ klingt wiederum mehr nach Piraten-Metal, insbesondere durch den Klang eines Akkordeons/Harmonika; ein fast schon traditionelles Trinklied, das Stimmung macht. Allerdings nicht auf den Planken eines Dreimasters, sondern, wie könnte es anders sein, an Deck eines Luftschiffs.

Das Album schließt ab mit „Unendlichkeit“. Ruhige Strophen wechseln mit geshoutetem Refrain, technoide Untermalung mit fetten Bass- und Gitarrensound. Inhaltlich geht es um die Machtübernahme durch Maschinendrohnen.
Ein fulminanter Metal-lastiger Abschluss für die „Sturmzeit“.

Tobias beim Metal for Mercy Gothic Night II. in Witten

Fazit:
Ein sauberes erstes Album! Kraftvoller Metal wechselt mit Rock und auch melancholische Stücke runden das Repertoire ab. Inhaltlich orientiert sich die Band nah an ihren Namensvettern, den Aeronauten, und so ist es nicht verwunderlich, dass Luftschiffe und alles was dazugehört immer wieder auftauchen.
Musikalisch geht da sicher noch was, besonders im Gesang würde ich mir mehr Variation wünschen. Passt die statische Art bei den Songs über die Technik noch hervorragend, wirkt er bei langsameren Stücken eher aufgesetzt und zu gewollt böse.

Trotzdem kann ich jedem, der auf etwas härtere Musik steht, dieses Album nur sehr ans Herz legen und insbesondere empfehlen, sich die vier mal Live anzusehen!

2014 bietet hier diverse Möglichkeiten:

Aeronautica
Wer nun neugierig geworden ist, kann in der Soundcloud den Song „Im ewigen Eis“ kostenlos downloaden und auch eine Hörprobe vom „Orient Express“ ist dort zu hören.

“Im ewigen Eis” gibt’s auch auf Youtube:

YouTube Preview Image

Das Album kann hier vorbestellt werden.

Aeronautica im Aether: Band Hompage
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Die kleinen Perlen des WGTs 2014

Neben den großen Namen auf dem Wave Gotik Treffen sind die kleinen eher unbekannten Bands oft die wirklichen Highlights des Festivals. Meist entdeckt man sie eher durch Zufall, weil man gerade auf ein anderes Konzert wartet und ist dann völlig begeistert. Eine Auswahl dieser kleinen besonderen Bands gibt es hier schon einmal zum Reinhören. Die komplette und aktuelle Liste ist immer hier zu finden.

 

7JK

Ambient, Experimental | Großbritannien/Polen

http://www.youtube.com/watch?v=f-Px0SxT9Lk

Interessante Kollaboration des manischen Geigers Matt Howden (Sieben) mit den polnischen Dark Ambient-Meistern von Job Karma, welche jeweils auch mit ihren Projekten beim WGT vertreten sind.

Aeon Sable

Gothic Rock | Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=dlheixEXpsU

Neue Hoffnung für Freunde des klassischen Sounds von Fields und Sisters.

Alcest

Post Rock, Shoegaze | Frankreich

http://www.youtube.com/watch?v=4PmCb9OiFYQ

Nach dem Live-Debüt beim WGT 2010 endlich wieder dabei – unterdessen weitaus bekannter, auch durch
das vergleichsweise eingängige neue Album, welches von Birgir Jón Birgisson (Sänger v. Sigur Rós) produziert wurde.

Ascetic:

Gothic Rock, Post Punk | Australien

http://www.youtube.com/watch?v=_HZ78lnZRo0

Junge Band aus Melbourne im Geiste von Bauhaus, Joy Division und den Sisters of Mercy

Beck Sián

Folk | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=pG9BYwTMXSY

Die Großcousine von Kate Bush (kein Witz!) präsentiert entrückten und feenhaften britischen “Ghost-Folk” – selbst die Stimme hat ein wenig Ähnlichkeit mit der berühmten Verwandten.

Cécile Corbel

Folk | Frankreich

http://www.youtube.com/watch?v=oPCXFC1pmnc

Bretonische Folk-Sängerin, die in vielen Sprachen singt und dazu ihre Harfe erklingen lässt. Von ihr wird es zwei Konzerte geben, eines davon im “Heidnischen Dorf”.

I-M-R

Wave-Pop, Neofolk | Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=SCIVEvmVgh8

Bis vor einiger Zeit kannte man diese Band noch als “In My Rosary”…

Imaginary War

Synthpop, Indie | Deutschland

https://www.youtube.com/watch?v=WBEu6xzGU5o

Junge Band aus Jena für Freunde von IAMX und Depeche Mode, anspruchsvoller Synthpop der Neuzeit.

Kiss The Anus Of A Black Cat

Wave | Belgien

http://www.youtube.com/watch?v=Dn2hOxuLY8M

Wer sich nicht vom skurrilen Bandnamen abschrecken lässt, bekommt feinen Wave-Rock geboten.

Konstruktivists

Industrial | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=XrsoOhpKe4c

Eine der letzten verbliebenen Bands aus der Frühphase des britischen Industrial der 80er mit Zeitgenossen wie Throbbing Gristle, Nurse With Wound, Whitehouse oder Cabaret Voltaire.

Lebanon Hanover

Minimal, Wave | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=wBrsc_7RKc0

Die Senkrechtstarter im boomenden Genre.

Little Nemo

Cold Wave | Frankreich

http://www.youtube.com/watch?v=X4EF2Ibx9RI

Eine der bedeutendsten Bands der französischen “Cold Wave” oder “Touching Pop”-Bewegung der 80er Jahre. Seit 2008 wieder aktiv, nun zum 1. Mal beim WGT.

MDS51

Industrial | Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=3I0gZGu3oXs

Junge Formation aus der näheren Umgebung, für Freunde von November Növelet oder ähnlichem.

Oppenheimer MKII

Minimal Wave, Synthpop | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=caP3tAmMEbc

Kultband der 80er, bis vor einem Jahr bekannt als “Oppenheimer Analysis”. Seit dem Tod von Bandmitglied Martin Lloyd im April 2013 unter neuem Projektnamen aktiv.

Rainy Days Factory

Wave, Post Punk | Portugal

http://www.youtube.com/watch?v=lu1Af_V0Alk

Frische neue Band, deren Vorbilder u.a. Joy Division und The Cure sein dürften.

The Bellwether Syndicate

Gothic Rock | USA

http://www.youtube.com/watch?v=fAjXMB1Skjo

Das neue Projekt von William Faith nach der Trennung von Faith & The Muse.

The Devil And The Universe

Ghost Wave, Minimal, Dark Ambient | Österreich

http://www.youtube.com/watch?v=S7OGzaNFHq8

Obskures und interessantes Projekt mit Ashley Dayour (Whispers In The Shadow), zwischen modernem Minimal Wave und okkulten Cold-Meat-Klängen – optisch präsentiert mit Kutten und Schafsmasken.

The Lost Rivers

Shoegaze, Noise Rock | Deutschland

https://www.youtube.com/watch?v=fELqBO6g5Q4

Die finsteren Ziehsöhne von The Jesus And Mary Chain, My Bloody Valentine und Sonic Youth kommen aus Baden- Württemberg und braten uns eine gehörige Portion Gitarrenfeedback um die Ohren.

The Marionettes

Gothic Rock | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=fy5D_6CetBw

Zurückgekehrte 90er Gothrock-Formation.

The Revolutionary Army Of The Infant Jesus

Neofolk, Neoklassik, Experimental | Großbritannien

http://www.youtube.com/watch?v=vP7iXGe1Ax0

Rückkehr einer obskuren Band aus Liverpool mit Hang zu christlicher Mystik, die in den 80er und 90er Jahren drei Alben veröffentlichte und seinerzeit oft mit Current 93 oder Dead Can Dance verglichen wurde.

Trepaneringsritualen

Industrial | Schweden

http://www.youtube.com/watch?v=Xv5t7Y4tJik

Relativ junges Projekt mit beachtlichem Kult-Status unter Kennern. Pechschwarzer Death-Industrial im Stile der Großmeister Brighter Death Now oder Mental Destruction.

Verdiana Raw

Neoklassik, Dark Wave | Italien

http://www.youtube.com/watch?v=N5lmRD5QTf8

Verträumte und teils leicht verschrobene Klänge einer klassisch ausgebildeten Sängerin/Pianistin, begleitet von Gitarre und Perkussion – irgendwo zwischen Tori Amos und Diamanda Galás.

Die FaRK will Dich!

Zum zweiten mal nun öffnen sich die Tore der Saarländer Messe FaRK am 30.8. & 31.08.2014. Ein Wochenende voller Fantasy, Science Fiction und Steampunk mit großartigen Gästen in einer beeindrucken Kulisse auf über 20.000qm in den Wassergärten von Reden.

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Wollt ihr Klingonisch lernen, Drachen beobachten, wie Sherlock kämpfen, Autoren zuhören, in der Baker Street Tee trinken, den Cosplay Contest gewinnen, vor Predatoren fliehen ( oder sie jagen ), in einem X-Wing sitzen, oder gar selber als Aussteller oder Händler anwesend sein?

Hervorragend, denn die Messe sucht noch Teilnehmer und Aussteller für die Steampunkhalle. Stellt eure einmaligen Werke vor, fachsimpelt mit anderen Steampunkern, trefft viele Leute und seit mit dabei, wenn die FaRK dieses Wochenende zu etwas besonderem macht.

Meldet euch auf der Veranstaltungsseite oder per Mail bei fark@kupferwerk.org wenn ihr etwas beitragen wollt.

Aus dieses Mal geht der Erlös der Veranstaltung zu 100% an das Kinderhospiz Saar

Zwei geheimnisvolle deutsche Emma Peel Super8-Filme

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Diana Rigg war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, The Avengers (Mit Schirm, Charme und Melone) war ein internationaler Erfolg, sie hatte gerade The Assassination Bureau mit Oliver Reed gedreht und war bald darauf in James Bonds On Her Majesty’s Secret Service zu sehen. Trotzdem nahm sie speziell für den deutschen Markt Kurzfilme im Super8-Format auf. Beide Filme The Diadem (1966) und Mini-Killers (1969) haben keine großartige Handlung, außer dass Mrs. Peel wie üblich elegant Bösewichte verdrischt. Warum diese Filme produziert wurden und warum Diana Rigg mitgemacht hat, bleibt ein Geheimnis der Filmgeschichte. Eine ganz plausible Erklärung liefert Steven Puchalski :

Think of these silent shorts as stag films for AVENGERS fetishists, who love watching Rigg beating the bejesus out of burly guys, amidst secret agent-style shenanigans.

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via Dangerous Minds

“Die Susi bläst das Saxophon” – MonokelPop at its best

Nach der gelungenen Crowdfunding des LOST CABARET (der Clockworker berichtete), folgt nun das nächste Projekt des Herren Daniel Malheur:

Lichtbild: neukoelner.net

Lichtbild: neukoelner.net

Seine neue CD “Die Susi bläst das Saxophon” braucht Ihre Unterstützung.

Die neue Malheur – CD: Eine Hommage an den deutschen Schlager der 1920er Jahre und seine Tanzorchester. Daniel Malheur singt zu original Orchesteraufnahmen von Schellackplatte und präsentiert heute in Vergessenheit geratene frivole Foxtrotts und verführerische Tangos aus der Zeit der Weimarer Republik.

Eine Collection ausgesuchter und zum Teil sehr seltener Aufnahmen dereinst berühmter Tanzorchestern wie Marek Weber, Paul Goodwin, Efim Schachmeister, das Jazzorchester John Morris und vieler anderer bilden die musikalische Begleitung für den Chansonnier und MonokelPopper Daniel Malheur. Zwanzig musikalische Kurzgeschichten von Liebe, Lust und Laster entführen den Zuhörer in die Cabarets, Salons und Tanzpaläste der schnellsten Stadt der Welt, das New York Europas der 1920er Jahre: Berlin!

Es bleiben ab heute noch 56 Tage Zeit auf Startnext die Summe von 1500€ aufzubringen. Wie beim Crowdfunding üblich gibt es für verschiedene Unterstützungssummen unterschiedliche “Dankeschöns”. Natürlich kann man einfach die CD “vorbestellen”, aber es gibt auch so reizvolle Dinge wie ein Abendessen mit Herrn Malheur oder ein Wohnzimmerkonzert zu erwerben.

Auch wenn man seine Musik zeitlich eher in den Dieselpunk passt, ist Daniel Malheur u.A. auch auf Steampunkveranstaltungen wie dem Aethercircus anzutreffen. (Übrigends auch in diesem Jahr wieder.)

Damit man den frivolen Texten nicht nur auf Events und Konzerten lauschen kann, soll jetzt der nächste Tonträger voll mit Monokelpop folgen. Also zücken Sie das Portemonnaie und unterstützen Sie den Herren HIER.

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Sparks - Film Noir Superheldenfilm im New York der 40er

Der Superheldenfilm Sparks lässt das Golden Age of Comics aufleben und versetzt den einsamen Rächer in ein New York der 40er Jahre. In den USA wird er ab dem 18.März auf DVD erhältlich sein, ein deutscher Starttermin ist nicht bekannt.

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