Beachtenswert

Berichterstattung Steampunk Jahrmarkt Bochum

Die anwesenden Clockworker-Autoren waren allesamt hinter diversen Ständen zu finden und so wird dieser Bericht auch eher die Innensicht beleuchten, ich hoffe, es sei uns verziehen.

Bis 18.00 Uhr lief im Industriedenkmal noch der „normale“ historische Jahrmarkt, danach konnten (teils mit einigen Verzögerungen) die Steampunksteller ihre Plätze zwischen den verschiedenen Fahrgeschäften und Attraktionen einnehmen.

“…und als die Tore sich öffneten fielen sie wie die Heuschrecken über uns her und gingen erst wieder, als sie alles gekauft und gesehen hatten…”  John Copper

Ja, die Tore der Jahrhunderhalle Bochum öffneten sich um 19.30Uhr am 28.02. für den ersten Steampunk Jahrmarkt im Rahmen des historischen Jahrmarkts der „Historische Gesellschaft Deutscher Schausteller e.V.“.

Und da war ein Andrang! Steampunks und Schaulustige drängten in die beheizte Halle und brandeten vor die Stände der anwesenden Künstler, Händler, Autoren und sonstigen Szeneaussteller, sodass sich diese kaum noch zu retten wussten.

„… ich habe um sieben Uhr auf die Uhr gesehen und als ich das nächste Mal geschaut habe, war es schon kurz nach halb zehn…“

Bis 1.00 Uhr Nachts hatte der Jahrmarkt für seine Gäste geöffnet und bot für 15€ Eintritt freie Fahrt auf Riesenrad, Raupe, Geisterbahn und Co.
Die Luft schwirrte vor Geräuschen, es blinkte und dampfte überall, denn gefühlt mindestens die Hälfte der Anwesenden war in passender Gewandung angereist und das teilweise von weit außerhalb der Grenzen des Ruhrgebiets.

Manche Berichte sprechen von ca. 3000 Besuchern. Da war es nicht so einfach, sich zu Getränken und Essen durchzukämpfen. Auch die Kommunikation neben „Hau-den-Lukas“ war nicht immer leicht. Nichtsdestotrotz waren alle überwältigt vom Andrang und den Reaktionen.

„Das Amt hatte keine ruhige Minute, und das war wunderbar.“ Anja Bagus – Amt für Aetherangelegenheiten

Mit so einer riesigen Resonanz hatte kaum einer gerechnet und so kam man kaum von seinem Stand weg.

„Es waren viele alte Bekannte und eine Menge neue Gesichter dabei. Die Szene hat sich in allen Facetten gezeigt.“ Anja Bagus – Amt für Aetherangelegenheiten

So viele Gesichter, dass man manche erst in den Fotogalerien entdeckt, die nach und nach im Aethernetz auftauchen. Knapp fünfeinhalb Stunden waren einfach zu wenig, um sich mit jedem zu unterhalten und gleichzeitig noch auf seine Ware/Ausstellungsstücke acht zu geben.

Rundum eine gelungene Premiere dieser Veranstaltung, die bestimmt nicht die letzte gewesen sein wird. Und beim nächsten Mal werden wohl auch die Kinderkrankheiten beseitigt sein. Unser Dank gilt Robert “R-Optiker” Holz von steampunk eyewear für seine Initiative!

Im Salon und im Gesichtsbuch finden sich zahlreiche Lichtbilder und Berichte auf die hier verwiesen sein soll und so möge man es uns (und mir) bitte verzeihen, wenn die Berichterstattung hier etwas knapper ausfällt.

Man sieht sich wieder! Der Pott dampft und zeigt Potential für Steampunk im Industriedenkmal. Weiter geht’s im Mai mit dem Vaporium Ruhr in der Zeche Hannover in Bochum.

Steampunk-Larp: Hymnen an die Nacht

Liverollenspiele im Steampunk-Setting werden selten organisiert, sind aber sehr gesucht. Daher wird es wahrscheinlich auch nicht lange dauern, bis Penny Dreadful – Hymnen an die Nacht ausgebucht sein wird. Das Larp in einem Steampunk-Horror-Setting wird die Spieler um den Schlaf bringen und in eine andere andere Welt entführen, bezahlt wird … mit dem Tod?

Ein Spiel, das anders ist in vielerlei Hinsicht, was bereits mit der Anmeldung beginnt. Denn für “Hymnen an die Nacht” muss man sich auf eine vorgegebene Rolle bewerben. Dies hat den großen Vorteil, dass die Charaktere bereits vor Beginn des Spiels miteinander verknüpft sind, Geheimnisse, Schwächen und vielleicht auch Vorteile haben.

Seien Sie gespannt und steigen Sie ein…

1. Steampunk Jahrmarkt

Morgen ist es soweit:

In Zusammenarbeit der „Historische Gesellschaft Deutscher Schausteller e.V.“ und der Veranstaltungs-GmbH der Jahrhunderthalle Bochum findet mit Unterstützung von steampunk-eyewear am Samstagabend, den 28. Februar 2015 von 19.30 Uhr bis 1.00 Uhr der 1. Steampunk-Jahrmarkt im IndustrieDenkmal statt.

Es erwartet uns für den Preis von 15,00 Euro ein stimmungsvoll hergerichteter Steampunk-Jahrmarkt im Stil der Jahrhundertwende des 19. Jahrhunderts mit freier Fahrt auf historischen Fahrgeschäften sowie antike Jahrmarktsstände, Kirmeswagen, Straßenkünstler, Gaukler, Steampunk Gerätschaften und vieles mehr in der geheizten Halle.

Viele bekannte Gesichter und Namen der deutschsprachigen Szene werden vor Ort sein und den historischen Jahrmarkt erweitern. Weitere Infos sind im Gesichtsbuch und auf der Homepage zu finden.

Heute ist noch kein Amt

Das Amt für Aetherangelegenheiten gibt sich die Ehre und einen Einblick in ihre Arbeitsweise. Allerdings haben sie heute noch nicht offen.

The Steamfighter

Ein Modellbauprojekt

Steamfighter

Steamfighter

Heute erreichte die Redaktion eine elektronische Nachricht von einem phantastischen Steampunkprojekt.

Herr Meißner aus Sachsen hat, inspiriert durch den Clockworker und den Rauchersalon, einen “Steamfighter” konstruiert. Dieses Modellbauprojekt ist ein Lehrstück in Sachen Präzision und Oberflächengestaltung. Wer den Werdegang des Fighters nachvollziehen möchte findet hier KLICK, eine detaillierte Baubeschreibung.

Weitere Impressionen des Objektes finden Sie an dieser Stelle: KLICK

Wer den Fighter direkt bestaunen möchte wird es hier können: KLICK Europa Modell Expo

Die geheimnisvolle Maschine des Herrn Lavendel

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Einige von Ihnen werden sicherlich das Spiel “The Room” kennen.

In diesem Spiel geht es darum, ein Artefakt durch Drücken von Knöpfen, betätigen von Hebeln und Schalter zu öffnen. Das dann auch noch in der richtigen Reihenfolge.

Durch die Maschine des ehrenwerten Herrn Lavendel aus dem Rauchersalon ist so eine Maschine nun Realität geworden.

In seinem Baubericht und der Beschreibung von

Aetherias Geheimnis

 

beschreibt er sein liebevoll gebautes und meisterlich ausgeführtes Artefakt. Kleine, funktionsfähige Detail runden das Gerät phantastisch ab.

 

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So drehen sich die Zahnräder, wenn sich das Artefakt öffnet. das gesamte Gebilde dreht sich um die eigene Achse um weitere Bedienelemente zu exponieren.

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Das Artefakt reagiert auch auf Schall, so dass bestimmte Funktionen nur durch Klatschen ausgelöst werden können.

Welterste Steampunk Oper

Coppelius_Opern_FlyerUnd schon wieder gibt es Neuigkeiten von Coppelius. Die Berliner Band gab heute bekannt, dass es ab Herbst im Gelsenkirchener Musiktheater (MiR) die welterste Steampunk Oper zu sehen geben wird. Auf der Seite des MiR finden sich dazu folgende Infos:

Ein ungewöhnliches Projekt für einen klassischen Opernbetrieb und eine Her(t)zensangelegenheit für die kreative Schmiede des Musiktheater im Revier!
Bereits seit 2012 existiert der Plan, gemeinsam mit der Berliner Band „Coppelius“, deren Mitglieder allesamt Abgesandte des romantischen 19. Jahrhunderts sind, ein Opernprojekt der besonderen Art auf die Bühne Gelsenkirchens zu bringen. Zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen werden die 6 Coppelianischen Herren die Bühne in eine akustische Dampfmaschine verwandeln, die jeden in ihren Bann zieht.
Mit der phantastischen Erzählung „Klein Zaches, genannt Zinnober“ des dunklen Dichterfürsten E.T.A. Hoffmann ist die exzentrische Vorlage für eines der schlagzeilenverdächtigsten Theaterprojekte im Galileischen Weltbild gefunden und bringt nun die Theatermaschine kräftig ins Rollen.

Ab 14. November 2015 erzählen die Coppelianischen Superhelden auf ungewohnt lauten klassischen Instrumenten in Harmonie mit dem Orchester des MiR die Geschichte des missgestalteten Emporkömmlings Klein Zaches, der aufgrund eines wunderbaren Zaubers zu höchsten Ehren gelangt und damit beinah das Leben eines jungen Dichters zerstört. Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall …

Lesen Sie demnächst Neues aus dem Klein Zaches-Universum!

Weitere Infos werden wohl in Kürze auf der Seite des Musiktheaters im Revier zu finden sein.

CD-Review: Coppelius - Hertzmaschine

Coppelius HERTZMASCHINE Cover1815. Herrensitz Coppelius.
Alchemisten, Akustiker und Astrologen arbeiten im Auftrag der Herren Coppelius an einem
Verfahren, um die akustischen Instrumente Cello, Contrabass und Clarinetti auf unerhörte Lautstärke
zu verstärken: Die galvanische Amplifikation!
Die Rockgeschichte hat begonnen.
 
2015. Herrensitz Coppelius.
Die Hertzmaschine ist fertiggestellt!
Akustisches Instrumentarium entfaltet sich zu dröhnendem Klanggewitter:Das Cello röhrt, der Bass knarzt, die Klarinetten schneiden sich durch Schlagzeug und Gesang.
Gitarristen packen beschämt ihre Verstärker ein. Gaslichtromantiker, Steampunker und Liebhaber
von handgemachter Musik – Coppelius sind zurück, lauter denn je!

So wortgewaltig kündigen die Berliner Herren Coppelius ihr am 30. Januar erscheinendes Album „Hertzmaschine“ an. Der Clockworker durfte sich schon jetzt ein Eindruck des „Klanggewitters“ der fünf Herren mit Diener machen und wir wollen Ihnen nun unsere Impressionen nicht vorenthalten.*

Tracklist:
01  Tragisches Ende eines Luftpiraten
02  Der Luftschiffharpunist
03  Moor
04  Harmonie
05  Herzmaschine
06  Sternenstaub
07  Reise
08  Ein Experiment
09  Glad to be dead
10  Contenance
11  Killers
12  Es fiel ein Himmelstaue
13  Des Bettlers Traum
14  Black is the colour
15  Der Musenkuß
16  Konzert

Nicht nur das Cover des neuen Langspielers, sondern auch die Tracklist vermittelt den Eindruck, dass es im neuen Album deutlich dampfiger zugeht als bisher. (Übrigens ordnet sich die Band mit ihrer Ankündigung erstmals selbst dem Steampunk zu, das klang im Salongespräch 2013 anlässlich ihres damaligen Albums Extrablatt noch ganz anders.)

Coppelius HERTZMASCHINE Promobild 2_CMYK_300dpi

Bereits das erste Lied „Tragisches Ende eines Luftschiffpiraten“ entführt uns hoch über die Wolken, wo es zu einer ungewöhnlichen Begegnung kommt. Auf 30 Sekunden setzen Coppelius ihre quasi-Tradition der A-cappella Stücke fort.

Auch „Der Luftschiffharpunist“ agiert in großen Höhen, kommt aber deutlich rockiger daher, so dass man fast nicht glauben mag, dass es wirklich Cello und Kontrabass sind, die da erklingen. Was hier positiv auffällt, ist das im Gegensatz zu den vorangegangenen Alben besser abgemischte Schlagwerk. Leider hapert es dafür beim Gesang, dieser geht stellenweise hinter den Instrumenten arg verloren, sodass man nur dank dem wunderschön postergedruckten Booklet die Bridge vollständig verfolgen kann.
Ansonsten führt aber die dunkle, rauchige Stimme Comte Caspars gekonnt ein, in die Technik des fliegenden Ungetüms und die Arbeit des Harpunisten. Doch bei der Jagd auf Wolkenkraken (oder vielleicht doch eher „Airkrakens?“) läuft leider nicht immer alles glatt…

Dieser Song ist übrigens im in galvanischer Fassung bereits auf Amazon, iTunes und Spotify verfügbar. (Wer die MP3-Fassung vorbestellt, [Amazon / iTunes] bekommt den Luftschiffharpunisten ohne zusätzliche Kosten sofort zum herunterladen und zahlt zum Releasedatum dann nur noch den Differenzbetrag zum Album.)

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Ein Vertreter der Airkraken Gattung “Octopelius”

Auch bei „Moor“ zeigt sich die neue Elektrifizierung der klassischen Instrumente, sodass der Song über eine wunderliche Begegnung und Hilfeleistung im Sumpf ziemlich punkig anmutet mit einer kräftigen Prise Funk. Das alles inklusive Soli und starker Verzerrung, die man sonst vermutlich nur einer Gitarre zutrauen würde.

„Harmonie“ beginnt, dem Titel entsprechend, schon deutlich ruhiger. Ein Cembalo ergänzt die sonst übliche Instrumentierung aus Cello, Kontrabass, Klarinetten und Schlagzeug. Das zunächst gemächliche Tempo steigert sich im Verlauf des Liedes zu Zylinder-fliegender Geschwindigkeit, wenn wir dank Bastilles Gesang, der von Graf Lindorf ergänzt wird, herausfinden, dass die zuvor beschriebene Harmonie nicht ganz natürlich herbeigeführt wurde…

Weiter geht es mit „Herzmaschine“ und nein, das ist kein Rechtschreibfehler, diesmal ohne „t“, denn es geht um ein schlagendes Herz, eines, das sich nicht verlieben will und seine Gefühle mit Dampfkraft und Kesseldruck unter Kontrolle zu halten versucht.
Textlich ist dieses Stück sicherlich (neben dem Luftschiffharpunisten) das steampunkigste des Albums. Vielleicht liegt es daran, dass hier das Wissen der Szene, allen voran Jochen Enderlein aka Horatius Steam, mitgeholfen hat, den technischen Hintergrund zu erstellen.
Die Rhythmik erinnert an „Reichtum“ (Extrablatt, 2013), der Aufbau variiert jedoch:  Stampfendes Schlagzeug wechselt mit melodischen Klarinettenparts, teilweise unterstützt von Cembalo.

Nach diesem kraftvollen Stück folgt mit „Sternenstaub“ quasi das absolute Gegenteil. Eine traurige Ballade, in der die akustischen (unverstärkten) Eigenschaften der Instrumente ausgenutzt werden um gemeinsam mit Bastilles Gesang die Kälte des ewigen Eises heraufzubeschwören. Relativ Coppelius-untypisch gibt hier ein Klavier den Ton an.

Das nachfolgende „Reise“ wird dann wieder etwas flotter und zum Takt einer dahin rasenden Dampflokomotive zeigen hier besonders die Klarinetten ihr Können.

Rasant geht es weiter und mit „Ein Experiment“ wird ein weiteres omnipräsentes Thema des Steampunks bedient: Der verrückte Professor. Zerstreut schraubt und werkelt er, von Max Coppella vertont, an verschiedenen Erfindungen, deren Beschreibungen dem geneigten Hörer doch mehr oder weniger bekannt sein dürften. Unterstützung erhält er von einem Assistenten. Wer beim Castlefest 2014 dabei war, dem dürfte die Stimme von Baron von Ede bekannt vorkommen, die da immer wieder erklingt und den Professor vor dem Schlimmsten bewahrt. Leider kommt er nicht immer rechtzeitig, sodass das Lied ein sehr abruptes Ende findet.
Musikalischen wie textlich ist „Ein Experiment“ durchaus auf der humorvollen Seite zu finden, ähnlich wie „Gumbagubanga“ (Zinnober, 2010).

Castlefest 2014-14

Baron von Ede auf dem Castlefest 2014

Ernster und auch härter wird es danach mit dem ersten der drei englischsprachigen Titel des Albums „Glad to be dead“. Hier wird sich wieder einmal auf die langjährige Geschichte der Band berufen (s.o.)  und die „gute alte Zeit“ besungen, sodass die Zeitgenossen der Herren, die mittlerweile das zeitliche gesegnet haben, froh sein können, bereits tot zu sein. Bei näherer Betrachtung des Besungenen merkt man jedoch schnell, dass nicht alle Änderungen wirklich schlecht sind, auch wenn die Kritik des ständigen Wettbewerbs und der steigenden Überbevölkerung natürlich berechtigt sind.

Da kann einen schon mal die Wut packen. Dann ist das sich Mantra-artig wiederholende „Contenance“ genau das Richtige um die Haltung zu bewahren oder zurückzuerlangen. Auch hier zeigen Coppelius ihr Können im Bereich des mehrstimmigen Gesangs.

Nachdem die Gemüter sich ein wenig beruhigen konnten, lässt der nachfolgende Song das Blut wieder hochkochen. Es gilt als allgemein bekannt, dass die Jungs von Iron Maiden in den 1980er gerne einmal ein Lied, was natürlich im Original von Coppelius stammt, coverten. Nach „Murders in the Rue Morgue“ (Original von Coppelius veröffentlicht: Time-Zeit, 2007), bringen Coppelius nun mit „Killers“ eine weitere „Originalfassung“ heraus.
Die Energie, die Bastille bei diesem Stück live auf die Bühne zu bringen pflegt, kann aber leider nicht 100%ig auf CD gebannt werden. (Ein weiterer Grund unbedingt einmal ein Konzert zu besuchen, Termine weiter unten.)
Nichtsdestotrotz ist das Lied ein hervorragendes Beispiel für den selbsternannten Stil des „Kammer-Core“ (oder auch „Heavy Wood“), der hier auf den klassischen Instrumenten hervorgebracht wird und einen spätestens hier den Zylinder einen guten Hut sein lässt und zum extatischen Haare schütteln veranlasst.

Coppelius Hamburg Knust 27.03.2014

Hamburg – Knust 27.03.201

Beim der folgenden Liebesballade ist es nun wiederum umgekehrt: Hier covern die Herren Coppelius; nämlich eine klassische Volksweise, die aus den Jahren um 1539 stammt: „Es fiel ein Himmelstaue“. Auch die Instrumentierung bleibt klassisch, wieder in Verbindung mit dem Cembalo.

„Des Bettlers Traum“  ist da weit weniger klassisch. Besungen wird hier der Bettler, den keine materiellen Güter glücklich machen können, dafür aber seine (unerreichbare) Liebe. Thematisch scheint das Stück ein Pendant zu „Habgier“ (Tumult, 2009) zu bilden, ist musikalisch jedoch deutlich unaufgeregter. Es dominiert eher die Abscheu gegenüber der Hortung von Besitztümern und das Schmachten nach einer Unerreichbaren.

Mit „Black is the colour“ folgt eine weitere Interpretation klassischen Liedgutes. Diesmal ist es ein englisches bzw. genauer ein schottisches Liebeslied, was in Begleitung des Cembalos durch den Diener vorgetragen wird.
Live ein würdiger Nachfolger von „Ade mein Lieb“ (Zinnober, 2010).

Coppelius Stuttgart 05.04.2014 007

Stuttgart 05.04.2014

Der vorletzte Song des Albums beschäftigt sich mit der Inspiration des Künstler, dem „Musenkuß“. Mit gezupften Saiteninstrumenten beginnt es leise, doch dann bricht das gewohnte coppelianische Chaos aus. Denn leider ist die Muse in diesem Falle einzig in flüssiger Form zu erreichen. Welche Auswirkungen das auf den Dichter hat, zeigt sich in Text und Musik gleichermaßen, denn letztere steigert sich immer weiter in immer ausgedehnteren Soli, Variationen etc. bis nach der letzten Zeile der Höhepunkt erreicht und „Aus und Schluss“ damit ist.

Das Album ist hier aber noch nicht zu Ende, als 16. folgt eine recht ungewöhnliche Form der Darbietung: Die Vertonung von Heinz Max Aids Gedicht „Konzert“. Wobei Vertonung vielleicht etwas zu viel ist: zu den melancholischen Klängen der akustischen Instrumente wird der Text verlesen, welcher von dem Hin und Her gerissen sein nach einem Konzert berichtet: Soll man glücklich sein, weil es so gut war, oder traurig, weil es vorbei ist?
Gut, das der heimische Tonwiedergeber eine Wiederholungsfunktion hat und diese Entscheidung dem geneigten Hörer dieses Langspielers erspart bleibt!


FAZIT:
Spätestens dem neuen Album „Hertzmaschine“ sind Coppelius mitten im Steampunk angekommen. Leitthemen des Genres (Luftschiffpiraten, Dampfmaschinen, verrückte Wissenschaftler) werden textlich aufgenommen und verarbeitet. Insgesamt ist es weniger gesellschaftskritisch als sein Vorläufer Extrablatt (2013), dafür aber wahrscheinlich auch massentauglicher.

Auch musikalisch scheinen sich die Herren mehr und mehr am allgemein-Geschmack zu orientieren, was aber keinesfalls negativ sein muss. Es gibt immer noch die, meiner Meinung nach typisch coppelianischen, Mehrstimmen-Gesänge und auch die Klarinetten-Soli bleiben uns erhalten. Durch die neue Amplifikation verwischt aber klanglich mehr und mehr der Unterschied zwischen klassischen Instrumenten und der „Rock-Normal-Besetzung“, sodass dem zufälligen Hörer das besondere Instrumentarium von Coppelius womöglich entgeht. Auf der Bühne jedoch dürfte es dafür umso mehr rocken. Man darf also gespannt sein auf die kommende Konzerttour (s.u.).

Es sind auffallend viele Balladen und ruhige Stücke (mind. 6) auf der Platte gelandet, nichtsdestotrotz wird aber auch die Haar-Schüttelnde Fraktion ausreichend bedient, sodass der Zylinder (sofern er nicht festgetackert ist) getrost im Regal bleiben kann. Genügend Ohrwurm-Potential inklusive!

Alles in allem ein typisch coppelianischer Mix aus verschiedenen Genre-Einflüssen unter voller Ausnutzung der technischen Möglichkeiten der Instrumente der sich definitiv lohnt!

(Wer immer noch mit dem Kauf hadert, ist selber Schuld, aber vielleicht überzeugt ihn ja der Hinweis, dass das Booklet als Poster gedruckt wurde und so als Deko für’s steampunkige Eigenheim durchaus Potential hat.)


CD release
Die offiziellen Veröffentlichunsfeierlichkeiten finden übrigens am 30.01. in Berlin statt und werden um 18.00 Uhr mit einem Fanatikertreff (inkl. Fragerunde, Spiele etc.) beginnen, ab 23.00 Uhr öffnet dann der Maskenball seine Tore.

Mehr Informationen sind hier zu finden.

Natürlich gehört zu einem neuen Album auch eine Konzertreise und wie oben bereits mehrfach mitschwang sollte man sich die Herren und ihren Diener unbedingt einmal live ansehen!

Hier haben sie die Möglichkeit dazu:
11.03.2015  (Mi)  Osnabrück, Lagerhalle
12.03.2015  (Do)  Bochum, Matrix
13.03.2015  (Fr)  Hamburg, KNUST
14.03.2015  (Sa)  Hannover, Musikzentrum
20.03.2015  (Fr)  Berlin, LIDO
21.03.2015  (Sa)  München, Backstage
22.03.2015  (So)  Nürnberg, Hirsch
02.04.2015  (Do)  Stuttgart , Club Cann
03.04.2015  (Fr)  Wien, Szene
04.04.2015  (Sa)  Annaberg-Buchholz, Alte Brauerei
30.04.2015  (Do)  Magdeburg, Factory
01.05.2015  (Fr)  Hexentanzfestival
02.05.2015  (Sa)  Leipzig, Werk 2

Tickets unter gibt es bei extratix.de

 

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*(Anm. d. Red.: Auch wenn hinlänglich bekannt sein sollte, dass unsere reviewende Autorin ein besonderes Faible für die Herren hat, möchten ich Ihnen versichern, dass ich diese Rezension so objektiv, wie möglich durchgeführt wurde.)

Uhrwerk – Die Neue Welt - Review

Seit dem 13.12.2014 ist die erste EP der Steampunk Western Rock Band Uhrwerk erhältlich. Der Clockworker hatte die Chance in die 6 sehr unterschiedlichen Songs hineinzuhören und möchte nun von seinen Eindrücken berichten.
Uhrwerk_CoverTracklist:
1. Intro
2. Die Neue Welt
3. Gesprengte Ketten
4. Rebell Soldier
5. Hymn of Sorrow
6. Lonely Rider

Der Hörer wird begrüßt von einem ausgedehnten Intro, das ihn soundtrackartig in den Wilden Westen entführt. Gitarre, Mundharmonika und Streicher mischen sich mit Wind und Glockenschlag zu einer fast schon episch anmutenden Klangkulisse. Es könnte sich ebenso gut um das Opening eines Western-Dramas handeln.

Nach einem Tempowechsel bieten David Ross (Elektrische Gitarre, Western Gitarre, Gesang) und Ian Hale (Elektrischer Bass, Klavier, Gesang) mit „Die Neue Welt“ direkt eine sehr kritische Sicht auf die heutige Gesellschaft. Rockig-metallige E-Gitarren im Takt des stetig und gnadenlos davon tickenden Uhrwerks, begleitet vom melodischem Gesang von Frontmann Robert Francis Fox (neben Gesang auch Mundharmonika), wechseln mit mehrstimmigen Gesangsparts des gesamten Trios.

Zu diesem Song veröffentlichten Uhrwerk auch ihr erstes Musikvideo, welches auf Youtube zu sehen ist.
YouTube Preview Image

Rockig geht es mit „Gesprengte Ketten“ weiter, in dem sich alles um Kriegsbegeisterung, Soldatenehre und das unausweichliche Ende dreht. Der Song beginnt schnell mit militärisch fortschreitendem Schlagzeug. Nach wiederum soundtrackartigem Instrumental/Soloteil endet er mit melancholischem Gesang in Klavierbegleitung, welcher, einem ersterbenden Herz gleich, mehr und mehr an Tempo verliert und letztlich im Geräusch des Windes erstirbt.

Ohne Unterbrechung kommt nun die Geräuschkulisse eines Lagerfeuers hinzu und Westerngitarre, Mundharmonika sowie gepfiffene Parts versetzen den Hörer mit dem aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg stammenden „Rebel Soldier“ in eine wehmütige Lagerstimmung. Dieser erste der nun folgenden englischsprachigen Songs profitiert insbesondere von den unterschiedlichen Tonlagen der drei Herren Uhrwerk.

Ihr gesangliches Können beweisen sie auch im folgenden Acapella Intermezzo „Hymn of sorrow“. Auf kurzen 24 Sekunden entfaltet sich eine Stimmgewalt, der man fast nicht glauben mag, dass es „nur“ drei Herren sind, die da vom Kummer um gefallene Waffenbrüder singen.

Musikalisch wird es nach diesem etwas ruhigeren Teil nun wieder lauter, wenn Ross, Fox und Hale von Roman Harasymiw an der Trompete unterstützt werden, um die Geschichte des „Lonley Rider“ zu erzählen. Stärker noch, als in den vorangegangenen Liedern, wird hier der Western Einfluss deutlich, der in der selbst gewählten Genre Bezeichnung „Steampunk Western Rock“ proklamiert wird und man sieht den einsamen Reiter förmlich in den Sonnenuntergang entschwinden.

Wer nach dem gepfiffenen Ende des Songs noch weiter lauscht, wird nicht enttäuscht und mit einem kurzen Hörspiel inklusive Klaviereinlage mit bester Saloonatmosphäre belohnt, in dem Uhrwerk noch einmal ihre Wurzeln im Western betonen.

Uhrwerk

Fazit: Alles in allem ist „Die Neue Welt“ ein gelungenes Erstlingswerk mit einem guten Mix aus ruhig und schnell, laut und leise.
Leider hört man soundtechnisch einen erheblichen Qualitätsunterschied zwischen den ersten zwei metal-rockigen und den darauf folgenden Western Songs. Bei letzteren merkt man deutlich, dass Western (und Akustik) eindeutig das Feld sind, aus dem die drei Uhrwerker stammen.
Die Verbindung Western Rock und Steampunk ist aber absolut gelungen und spätestens seit „Wild Wild West“ auch naheliegend. Innerhalb der Songs könnte allerdings noch eine stärkere Vermischung stattfinden. Auf der EP hat man ein wenig das Gefühl von zwei Genre-Blöcken, welches noch durch die Sprachwahl deutsch-englisch verstärkt wird. Auch der Aufbau mit dem Hörspiels am Ende, in dem es heißt „Horcht, es geht los“ hat mich etwas irritiert, zumal auch die musikalische Verbindung zwischen Intro und „Die Neue Welt“ nicht ganz eindeutig ist.

Nichtsdestotrotz zeigt sich in allen Songs das musikalische Können der jungen Band und besonders die gesangliche Mehrstimmigkeit gefällt mir außerordentlich gut.

Absolut empfehlenswert für jeden Steampunk, der über den Tellerrand von König und Kaiserin in den Wilden Westen schauen möchte!

Wer mehr über Uhrwerk erfahren möchte, findet auf der Facebookseite der Band aktuelle Infos und Konzertdaten.

Eilmeldung: Abney Park auf der Elfia Haarzuilens

Zwar ist es zur Elfia Haarzuilens 2015 (NL) noch ein bisschen hin, gerade aber erreichte uns die Nachricht, dass Abney Park am Samstag, den 25. April abends dort auftreten werden.

Eine Zusammenfassung der (steampunkigeren) Highlights folgt, sobald wir mehr über das Programm wissen.

Unsere neue Abteilung: Terminkalender

Der Clockworker hat seit gestern ein neues Feature: Einen bloginternen Terminkalender.

Weil es schwierig ist, alle Steampunkveranstaltungen im deutschsprachigen (manchmal auch niederländischen oder sogar internationalen) Bereich im Auge zu behalten, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, zumindest den Versuch eines Überblicks zu wagen.

Der geneigte Leser findet also Stammtische, Kinostarts, Parties, Ausstellungen etc. ab jetzt im zweiten Reiter von links (unter “Termine”, wer hätte das gedacht?).

Wir erheben natürlich keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, versuchen aber, so gut wie möglich auf Stand zu bleiben. Sollten wir oder die fleißigen Kollegen vom Salon mal einen Termin übersehen, freuen wir uns über Post unter termine@clockworker.de mit Datum, Ort, Uhrzeit, Art der Veranstaltung und einer Kontaktmöglichkeit (Facebook-Event, Website, Telefonnummer, Flaschenpost o.Ä.).

Auf dass mehr Steampunks mehr andere Steampunks auf mehr Veranstaltungen treffen.

floreat vis vaporis!

Steampunk im Museum...

…oder,

jemand müsste mal.

 

“Jemand müsste mal!” mit diesem Satz begann vor zwei Jahren eine Idee.

Die Idee, die Objekte der Deutschen und Schweizer Steampunker zusammenzutragen und in einer Ausstellung dem breiten Publikum zu präsentieren.

Aus dem “jemand müsste mal” wurde ein “ich mache mal…” und daraus ein “ich habe ein Haus, ein winziges Budget, lasst uns einfach mal machen!” (André Kahlke)

Die Ausstellung “Machina Nostalgica” war geboren.

Die erste Ausstellung im Prinzesshofmuseum wurde mit 20 Steampunk Künstlern aus Deutschland und der Schweiz ein Erfolg, mit dem niemand gerechnet hatte. 18 Vorträge über das Genre, Modenschauen, das Duo “Damenkraft” und diverse Führungen zogen vom August bis November 2013 über  2.300 Besucher an. Eine virtuelle Schnitzeljagd führte die Besucher durch die Ausstellung und vermittelte was Steampunk eigentlich ist.

Ein Gastspiel, zu Pfingsten diesen Jahres, im Weltkulturelbe “Kunststätte Bossard”, in der Nordheide, läutete sozusagen die Saison 2014 ein. Als geladene Gäste des Hauses, durften wir das Genre und die “Kunstrichtung Steampunk” vertreten. Zwei Vorträge an den beiden Tagen, diverse Gespräche und eine Ausstellung, die sich als Publikumsmagnet für die über 700 Besucher darstellte, brachte das Genre und die Kunstrichtung den Besuchern näher. Auch Pfingsten 2015 wird der Steampunk wieder Gast des Hauses sein.

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Pfingsten in der Kunsstätte Bossard

Das Highlight des Jahres 2014 für den Steampunk in Norddeutschland, war sicherlich die Dauerausstellung im Maschinenmuseum Kiel.

Die Kieler Nachrichten brachten einen tolle Artikel über das Ereignis und sorgten letztendlich auch dafür, dass insgesamt mehr als 3.000 Besucher in nur 3 Wochen erreicht werden konnten.

Bereits am Eröffnungstag im Rahmen der Nacht der Museen konnte eine Vielzahl von Besuchern begeistert werden. Bei der Eröffnungsrede, wies Herr von Phone auf die Einflüsse des Steampunk hin, berichtete über die Ursprünge der Bewegung und des Begriffes und führte die Anwesenden in das Thema ein. Die führende Internetseite des Genres in Deutschland, der Clockworker, wurden dabei ebenso erwähnt, wie das dazu gehörige Forum, der Rauchersalon.

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Herr von Phone alias André Kahlke bei der Eröffnungsansprache

Die Steampunkexponate, diesmal von 3 Künstlern aus dem Norddeutschen Raum, wurden im Uhrenhaus, zwischen den Modellen des Museums platziert. Wie der Museumsleiter (Herr Horter) bemerkte, passten die SP – Exponate perfekt in das gesamt Ambiente und verschmolzen wirkungsvoll mit dem Museum.

Zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums gelang eine stimmungsvolle Nacht und eine gut besuchte Dauerausstellung.

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Spiel mit Licht und Schatten während der Nacht

Nun ging es nicht nur darum, sich und seine Exponate zu präsentieren. Das Publikum wurde mit Vorträgen, Vorführungen und einem Workshop in das Gesamtgeschehen eingebunden. Umfangreiche Darbietungen über Werkstoffe, Methoden, Werkzeuge, Ideen, Tesla Technik und “Mad Sientists” führten zu regen Diskussionen im Anschluss der Vorträge, während der Dauerausstellung und der Abschlussveranstaltung.

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Herr Junophor bei seinem Vortrag

Die Ausstellungsreihe wurde und wird von einem Fotografen, einem Filmemacher, einem Modelabel, diversen Models und einem breiten Presseecho begleitet.

Bilder: Phonepunk, NeedMoreCoffeeMan

Berichterstattung: Emporium Vernesque

 

Zum dritten Mal fand in diesem Jahr am 8. November in Arnheim das Emporium Vernesque statt. Vom Willemeen war man einige Häuser weiter ins größere Luxor Live gezogen. Auf drei Etagen bot die Veranstaltung ein buntes Programm für Jung und Alt.

Der Nachmittag konnte gemütlich beim Plaudern, einkaufen oder basteln verbracht werden. Verschiedene Workshops brachten den Besuchern z.B. den Umgang mit Worbla näher. Aber auch Tribal Dance konnte unter kundiger Leitung ausprobiert werden.

Weiterlesen Berichterstattung: Emporium Vernesque

Bericht: Jules Fantasy Markt

Vom 31.10 bis zum 2.11. fand unter dem Kuppeldach des Leipziger Kohlrabizirkus’ das erste Mal der Jules Fantasy Markt statt, organisiert wurde er von der Agentur Sündenfrei. Benannt nach Jules Verne, einem der Urväter des Steampunk, hatte die Veranstaltung einen ihrer Schwerpunkte auf unser Genre gesetzt, was nicht zu letzt an den Plakaten abzulesen war.

Weiterlesen Bericht: Jules Fantasy Markt

Jules Fantasy Markt Leipzig 31.10. - 2.11.

Am kommenden Wochenende findet von Freitag bis Sonntag das erste Mal der Jules Fantasy Markt im Kohlrabi-Zirkus in Leipzig statt. Ein bunter Mix aus Fanatsy, Steampunk, Endzeit, Piraten, Mittelalter, LARP, Gothic und vielem mehr erwartet den Besucher.

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Steampunkig mit dabei sind unter anderem die Bands Drachenflug und Feline and Strange, die Steampunk Expeditionsgesellschaft, Alexander Schlesier alias Steampunker.de und viele mehr. Außerdem wird Susan Groegers Steampunk Film Woe vorgestellt.

Da der erste Veranstaltungstag genau auf Halloween fällt, wird auch der Markt entsprechend ausgerichtet sein und auch die Parade aller Akteure steht ganz im Zeichen des Schaurrigen. (Es gibt eine familienfreundliche und eine Ü18 Parade, etwas später am Abend, sowohl freitags als auch Samstags.)

Geöffnet ist Freitag und Samstag 11.00-24.00 und Sonntags 11.00-19.00. Mehr Infos zu Tickets etc. gibt es hier auf der Veranstaltungseite. Das Programm kann hier eingesehen werden.
Besucher in passender Kleidung erhalten übrigens einen ermäßigten Eintritt, also raus mit den Steampunk Klamotten!

 

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