Captains Ratschläge an den Schiffsjungen 126

Schauspieler und Musiker Yasiin Bey rezitiert für die Kampagne Greatest Words von Louis Vuitton den Größten: Muhammad Ali.

 

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Reporter: What would you like people to say about you after you’ve died:

Muhammad Ali’s response:

“He took a few cups of love,
2 tablespoons of patience,
1 teaspoon of generosity,
1 pint of kindness,
He took 1 quart of laughter,
1 pinch of concern,
Then he mixed willingness with happiness,
He added lots of faith,
And he stirred it up well,
Then he spread it over a span of a lifetime,
Then he served it to each and every deserving person he met!”

Aus der Serie gibt es einen weiteren Teil.

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Den eigenen Stil muss man selber finden. Es hilft aber, sich bei anderen Rat zu holen. Frank hat da ein paar Regeln für sich aufgestellt.

Die Regeln

Man braucht beide Hände, um einen Hut richtig aufzusetzen: Die hintere Hutkrempe leicht hoch gestellt, die vordere Krempe ein paar Centimeter über die rechte Augenbraue geschoben.

Trage niemals braun am Abend. Niemals.

Es gibt keine Entschuldigung für braune Schuhe nach Sonnenuntergang… oder weiße Schuhe. Oder graue Schuhe, außer wenn sie dunkel graphitfarben sind. Oder blaue Schuhe, außer sie sind mitternachtsblau. Ganz einfach: Nach Sonnenuntergang trägt der Mann schwarz.

Schlips: Seide. Und konservativ.

Immer Manschettenknöpfe. Aber überlass den funkelnden Schmuck Sammy.

Bei förmlichen Anlässen ist eine Weste besser als ein Kummerbund.

Kein Smocking an einem Sonntag.

Einen unordentlichen Kleiderschrank zu haben, ist wie saubere Hemden über dreckiger Unterwäsche zu tragen.

In der Dusche kann man gut die Falten aus einem Dinner Jacket dampfen.

Orange ist die fröhlichste Farbe.

Verberge deine Narben nicht. Sie machen dich zu dem, der du bist.

Bei Taschen sollte alles seinen Ort haben.

Ein Taschentuch ist essentiell, aber es muss perfekt gefaltet sein.

Schuhe polieren.

Kurz. Poliert. Sauber.

… und nimm die Finger von meinem Anzug, Creep.

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Nachdem wir die Sache mit dem Handkuss geklärt haben, ein paar Worte zum Umgang mit der Kopfbedeckung.

Allgemein gilt natürlich: Mehr Mut zum Hut!

Aber auch der Umgang mit dieser Bekleidung will gelernt sein. Sonst sieht man(n) nicht aus wie ein Gentleman, sondern nur wie ein Typ mit einem blöden Hut.

Der Hut gehört abgenommen:

  • beim Handkuss
  • wenn meine eine Dame (oder ältere Person) begrüßt oder verabschiedet.
  • beim Essen (Ausnahme: alles to-go)
  • beim Tanzen
  • sobald man ein Gebäude betritt. (Ausnahme: Öffentliche Gebäude, Geschäfte, Hotellobby)
  • wenn man auf eine Beerdigung trifft
  • im Theater
  • in der Kirche (dies gilt auch bei einem Feldgottesdienst, auch wenn er draußen ist)
  • wenn man von einer bezaubernden Dame spricht.
  • wenn man von jemand spricht, der kürzlich verstorben ist.

Weitere Ausnahmen: Beide Hände sind belegt, weil man Gepäck o.ä. trägt.

Der Hat Tip

Dabei wird der Hut leicht angehoben oder nur kurz am Rand berührt.

Dieser legere Gruß ist angebracht:

  • wenn man freundlich, aber unverbindlich jemand des schönen Geschlechts grüßt.
  • wenn man mit einem Freund auf eine Frau trifft, die nur er kennt.
  • immer wenn eine unbekannte Dame sich bedankt.
  • immer wenn man sich entschuldigt. Weil man gestört hat, durch einen engen Weg muss o.ä.
  • wenn jemand deiner Dame eine Gefälligkeit leistet, wie zum Beispiel ein Taschentuch aufheben.
  • wenn jemand dir eine Gefälligkeit leistet.
  • wenn man nach dem Weg fragt.

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Gene Kelly macht es bei Gracia Patricia richtig

Die Sache mit dem Handkuss bei der Dame. Ein fast verlorener Schatz, aber man sieht ihn doch hin und wieder. Leider meistens falsch. Die Hand der Dame zu küssen ist ein Privileg und nicht die “normale” Grußform, das ist und bleibt sich die Hand zu geben. Bei beiden Grußformen nimmt der Herr den Hut ab, auch wenn die Goggles noch so toll sind.

Es gibt exakt zwei Situationen, in denen man die Hand küssen darf:

  1. Man kennt die Dame UND sie bietet die Hand zum Kuss an.
  2. Man wurde der Dame vorgestellt UND sie bietet die Hand zum Kuss an.

Die Dame entscheidet, ob sie dieses Privileg gewährt und niemand sonst. Sie reicht die Hand entweder mit dem Daumen nach oben (Handschlag) oder mit den Knöcheln nach oben (Handkuss). Ist es der Handkuss nimmt der Herr die Hand der Dame leicht auf seine Handfläche, seinen Daumen seitlich an ihrer Hand (in älteren Zeiten bedeutet der Daumen des Herrn auf dem Handrücken der Frau, dass man(n) noch eindeutige Absichten mit ihr hat).

Für den Kuss gibt es ebenfalls zwei Arten:

  1. Mit trockenen Lippen verbeugt sich der Herr und berührt die Hand der Dame nicht (auch keine gespitzten Lippen). Dies ist korrekt, wenn man gerade vorgestellt wurde und in jeder anderen Situation.
  2. Mit trockenen Lippen verbeugt sich der Herr und küsst die Dame leicht auf den Handrücken. Dies ist korrekt, wenn man die Dame bereits (gut) kennt – sonst nicht.

Die Betonung liegt auf trockene Lippen. Nicht sabbern!

Bei der Verabschiedung kann der Handkuss auch gegeben werden – wenn er angeboten wird, bietet die Dame ihre Wange an, verhält sich der Herr wie bei Punkt 2. Ein leichter Kuss auf die Wange der Dame.

Das Angebot geht immer von der Dame aus, der Herr wird auf keinen Fall eine Form erzwingen.

 

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Muhammad Ali 1963

Derjenige ohne Träume ist derjenige ohne Flügel.

Muhammad Ali

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Hemingway kannte beide Tricks (Kuba, 1959)

Fremdsprachen lernt man in deren Heimatland.

… am besten auf einem Barhocker.

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Die Belohnung liegt in der Tat, nicht im Ergebnis.

James Dean

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Ich habe versucht vernünftig zu sein. Ich mochte es nicht.

Clint Eastwood

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Lerne deinen Grenzen kennen.

Nora Charles: [suffering from a hang-over] What hit me?
Nick Charles: The last martini.

The Thin Man (1934)

Captains Ratschläge an den Schiffsjungen 117

Ein junger Mann kennt die Regeln.
Der Gentleman die Ausnahmen.

Captains Ratschläge an den Schiffsjungen 116

Der Gewinn ist nicht immer da, wo man ihn vermutet.

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Vertraue dem Concierge.

Er kennt sich aus und wird dir bei (fast) allem diskret helfen.

Captains Ratschläge an den Schiffsjungen 114

Rhythmus ist der Grund aller Dinge.

Nick Charles: “The important thing is the rhythm. Always have rhythm in your shaking. Now a Manhattan you shake to fox-trot time, a Bronx to two-step time, a dry martini you always shake to waltz time.”

(The Thin Man)

Captains Ratschläge an den Schiffsjungen 113

Wenn du verlierst, verliere mit Stil.

… und bleibe als würdiger Gegner in Erinnerung.

Butch Cassidy: Is that what you call giving cover?
Sundance Kid: Is that what you call running? If I knew you were going to stroll…

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Kenne den richtigen Moment einen Smoking zu tragen. Es ist öfters als du glaubst.

 

“Die Smokingjacke zog man statt der Frackjacke an, wenn man sich nach dem Dinner zum Rauchen ins Raucherzimmer begab, um dort einen Digestif zu trinken oder Karten zu spielen. Da der Rauchgeruch als den Damen unzumutbar empfunden wurde, war ein Wechsel zumindest der Jacke unabdinglich. Zugleich bedeutete das Überziehen der Smoking-Jacke, dass mit dem Rückzug der Herren der offizielle Teil des Abends beendet war.”

Wikipedia