Ausstellung: Die Gernsback-Prophezeiung - Father of Science Fiction

Vom 20. Juli−27. Oktober 2013 findet im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe die Ausstellung Die Gernsback-Prophezeiung – Father of Science Fiction statt:

Erstmals in Deutschland wird das Schaffen des »Father of Science Fiction« dokumentiert: Hugo Gernsback. Der in Luxemburg geborene Gernsback (1884–1967), dessen Familie aus dem Badischen stammt, und der seine technische Ausbildung in Bingen erhielt, wanderte 1904 nach Amerika aus. Dort begründete er mit der Herausgabe der Zeitschriften wie »Amazing Stories« (1926–1929) und »Wonder Stories« (1929–1936) das moderne Genre der Science-Fiction-Literatur.
Als einer ihrer wichtigsten Begründer hat Gernsback wertvolle Anregungen für erfinderische und experimentelle Arbeiten im Bereich der Technik gegeben und die an neuen Erfindungen interessierte Jugend wesentlich beeinflusst. Der Titel »Die Gernsback-Prophezeiung« rekurriert auf die Vielzahl seiner Voraussagen zur zukünftigen Entstehung und Anwendung von Sonnenkraftwerken, TV-Flachbildschirmen oder der drahtlosen Telegrafie.
Der Namensgeber des »Hugo Award«, der jährlich die besten Arbeiten der Science-Fiktion-Literatur auszeichnet, leistete als Visionär einen entscheidenden Beitrag zur Popularisierung der elektronischen Kultur in Amerika. Als Herausgeber und Autor zahlreicher Science-Fiction-Magazine und einer Vielzahl von allgemein verständlichen Zeitschriften und Büchern zu Themen wie Radio, Fernsehen, (Haushalts-)Elektronik, Bionik, Eroberung des Weltalls, Automation und Telematik konnte Gernsback seine Begeisterung und Kenntnisse zahlreichen LeserInnen vermitteln.

Kuratoren: Franz Pichler und Peter Weibel

Siehe auch Heise

Hat Tip an Harry!

Die Lady aus dem Weltraum - Seltener Kurzfilm mit Vivi Bach

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Vivi Bach als Chroma Ordonanz in Raumschiff Orion zusammen McLane.

Am 22.4. verstarb Vivi Bach im Alter von 73 Jahren auf Ibiza. Bekannt wurde sie unter anderem durch die Show “Wünsch dir was” zusammen mit ihrem Ehemann Dietmar Schönherr. Mit ihm zusammen spielte sie auch eine kleine Rolle in Raumschiff Orion (Foto) und in dem Kurzfilm Lady aus dem Weltraum, der 1971 nur für den Schmalfilm-Markt produziert wurde. Eine Kopie dieses Films (mit einigen Tonausfällen am Anfang) ist bei Youtube aufgetaucht.

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Wie man sich 1967 das Jahr 2001 vorstellte

Die Frage stellt sich: Haben wir Glück gehabt oder wäre diese Zukunft besser gewesen.

March 12, 1967 episode of CBS’ show ‘The 21st Century’ with legendary newsman Walter Cronkite bringing news of what we’d be doing at home and work in the future.

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aus 1000 Quellen u.a. von hier

Omni Magazine komplett online erhältlich

Das Omni Magazin erschien von 1978-1995 (in der Internet-Version bis 98) und war ein “Science” und “Science Fiction”-Magazin. Die eigene Definition war “an original if not controversial mixture of science fact, fiction, fantasy and the paranormal” und so verschwammen die Grenzen zwischen Wissenschaft, Fiktion und Paranormalen oft in den Artikeln.
Vielleicht fanden sich gerade deswegen viele Futuristen, Wissenschaftler, Zukunftsforscher und Schriftstellern von Welt unter den Autoren von Omni, so dass die Artikel bis heute immer noch gut lesbar sind und zumindest einen hohen Unterhaltungswert haben. Auch die Illustratoren setzten sich aus dem Who is Who der fantastischen Künstler zusammen.

Auf Archive.org stehen jetzt alle Omni-Ausgaben zur freien Verfügung.

Golden Age of Comics - Lesestoff für Jahre

Die Tage werden wieder kürzer und das gibt wieder die Gelegenheit sich mit gepflegter Literatur in den Lesesessel zu setzen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet das Digital Comic Museum in dem kostenlos und legal unzählige Comics aus dem Goldenen Zeitalter zu finden sind.
Die meisten davon sind heute völlig unbekannt, können aber gerade deswegen sehr unterhaltsam sein und bieten eine tiefen Einblick in die Popkultur der damaligen Zeit.

(wieder ins Gedächtnis gebracht von damals)

Damals: Weltraumhelme für Kinder

Wer würde sich nicht gerne von Captain Video und seinem Emergency Helmet retten lassen?

via Nerdcore

Godzilla ganz privat

Auf io9 kann man das private Leben des Monsters entdecken, denn auch Godzilla braucht zwischen den Zerstörungen Tokios mal eine Auszeit.

Die Haare schön in der Zukunft

Ein kurzes Spot aus den 60er Jahre zeigt die Superhelden-Friseure der Zukunft.

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via Nerdcore

Metropolis Filmprogramm (1927)

Am 21. März 1927 hatte Fritz Langs Film “Metropolis” seine britische Premiere im Londonder Marble Arch Pavilion. Jeder Besucher bekam ein Filmprogramm mit der Handlung des Films, Interviews mit den Schauspielern und Hintergründen der Produktion. Nur drei dieser Programme blieben erhalten, eines davon ist auf Peter Harringtons Blog komplett online zu finden.

Weiterlesen Metropolis Filmprogramm (1927)

Die Sommermode der Zukunft

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Aus dem Jahr 1970 vom Modedesigner Pierre Cardin

via

 

 

20.000 Meilen unter dem Meer - Disney Ausstellung 1955

1955 eröffnete in Disneyland Tomorrowland die Ausstellung zu dem gleichnamigen Film “20.000 Meilen unter Meer” in der unter anderem die Props des Disney-Klassikers gezeigt wurden.  Farbfotos aus dieser Zeit sind sehr selten und von dieser Ausstellung waren sie bisher unbekannt. Daher ist der Fund von Todd Popp um so bemerkenswerter. Auf der Suche nach alten View-Master Scheiben entdeckte er ein Set, dass nur in Disneyland verkauft wurde: “Park Souvenirs”. View-Master hatte wahrscheinlich die exklusiven Foto- und Lizenzrechte für die Ausstellung und daher ist so wenig über sie bekannt.

Das komplette Set gibt es in Tom Schermans Blog zu sehen.

Zum Muttertag: Was Mütter sich wünschten

 

Mom and flying car
Flickr: X-Ray-Delta-One 

The Lair of the Clockwork Book

Gar nicht genug kann man auf die Seite Thrilling Tales of the Downright Unusual hinweisen. Bradley W. Schenck schreibt und illustriert die Geschichte einer Stadt der Zukunft, die niemals war und entwirft dabei ein Bild eines wundervollen Retrofuturismus. Damit nicht genug, er erzählt gleich zwei verschiedene Geschichten. Zum einen in einer interaktiven Form, bei der der Leser entscheidet, wie es weiter gehen soll und als Serie, die sich voll auf die Ideen des Autors konzentriert. Eine dieser Serien-Geschichten ist The Lair of the Clockwork Book, die unten auch als Trailer verlinkt ist. Allerdings sollte man sich wirklich Zeit für die Seite mitnehmen, denn sie nimmt einen schnell gefangen.

Die Erzählungen gibt es kostenlos im Web und als Bücher mit denen man den Autor unterstützt (Die Printausgabe lohnt sich übrigens sehr). Wer dann noch Geld über hat, kann direkt in seinen anderen Webshop gehen, um sich mit Postern, T-Shirts und anderen Dingen auszustatten, von denen wir einige auch schon im Clockworker hatten.

 

Zum Geburtstag: Eine Stunde Delia Derbyshire Mix

Heute wäre Delia Derbyshire 75 Jahre alt geworden. Die Pionierin der elektronischen Musik wurde am 5. Mai 1937 geboren und studierte Musik und Mathematik am Cambridge College. Sie arbeitete insbesondere für den BBC Radiophonic Workshop, der die Soundcollage für Radio und Fernsehen produzierte. Unter ihren Werken sind viele bekannte Stücke, unsterblich wurde sie mit der Titelmelodie zu Dr Who. Ihr letzter “Auftritt” war durch Die Antwoord mit dem Sample von “Ziziw Ziziw OO-OO-OO” in “Hey Sexy”.
Der Mix-Künstler Soundhoug hat zu ihrem Geburtstag einen einstündigen Mix mit ihrer Musik und Interviews zusammengestellt (MP3 Download). Mehr zu Delia gibt es bei Metafilter.

Das Wunder der Wissenschaft

Wichtige Fragen der Wissenschaft werden auf den neuen Postern von Webomator gestellt, erhältlich im Online Store Retropolis.

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