The Curio Emporium

In South Pasadena hat ein kleiner Steampunk-Laden eröffnet und bietet allerlei Kuriositäten feil. Die sehenswerte Webseite (Achtung: unfreiwillige Beschallung) bietet reichlich Informationsmaterial und einen Link zum Ebay-Shop. Fear Net nat dem Laden ausserdem einen Besuch abgestattet und sich dort umgesehen.

 

The Curio Emporium

The Curio Emporium

 

A unique Emporium of Strange Collectibles, Oddities, Militaria, Antiques, steampunk accessories & Taxidermy. Items range from the Victorian Era – WWII . With always affordable items, there is a special treasure to be found for all ages. It is easy street parking, conveniently Located across the street from the old ‚Rialto‘ theater on Fair Oaks Ave. A little more than 300 sq. ft worth of great findings! Sometimes wonderful things come in small packages.

 

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Happy Birthday, Elbtunnel!

Am 7.9.1911 war es soweit: Ein Meisterwerk der Ingenieurskunst wurde eröffnet, der Tunnel, der von St. Pauli hinüber nach Steinwerder zu den Werften und Kaianlagen führte. Der erste seiner Art auf dem Kontinent – ein Vorbild entstand kurz vorher in Glasgow. Unnötig, hier über die Geschichte des Baus zu referieren, denn EinesTages veröffentlichte vor kurzem einen Artikel dazu mit einer Serie zeitgenössischer Fotographien, der hier zu finden ist. Stattdessen sei erwähnt, dass bereits am heutigen Geburtstag statt moderner Automobile Exemplare aus dem Eröffnungsjahr sowie Pferdegespanne mit den Aufzügen in die Tiefe fuhren und den Tunnel durchquerten. Am Sonntag wird auf der Nordseite in St. Pauli um 12:00 wiederum eine Parade von Automobilen des Jahres 1911 stattfinden, die um 14:00 den Tunnel durchqueren werden. An allen Tagen bis zum Wochenende wird es Führungen durch Tunne, Kuppel und Betriebsgebäude geben, sowie im Betriebsgebäude auf der Südseite auf Steinwerder eine Ausstellung. Am Wochenende wird es dort nachmittags auch ein Kinderprogramm geben. An allen Tagen wird es ein kleines Programm geben sowie Verkauf von Bildern in großem (Poster) und kleinem (Postkarten) Format.

Mehr Informationen auch hier.

Und wem das nicht Grund genug ist, am Wochenende die Freie und Hansestadt Hamburg zu besuchen: Die Hamburgische Bürgerschaft läd am Sonnabend zum Tag der offenen Tür ins Rathaus, das mit seiner Eröffnung 1897 noch etwa älter als der „alte“ Elbtunnel ist. Mehr zum Rathaus hier und mehr zum Tag der offenen Tür hier.
Und was macht man nach Tunnel und Rathaus? Antwort: Am Sonnabend ist Hamburger Theaternacht ;)

Und damit der geschätzte Leser sich überzeugen kann, dass es dem Jubilar gut geht (auch wenn gerade einige Arbeiten durchgeführt werden) ein paar Bilder von heute: Weiterlesen Happy Birthday, Elbtunnel!

Statt in ferne Länder zu verreisen auf Zeitreise gehen...

Wenn der Urlaub in die räumliche Ferne ins Wasser fällt, bleibt immer noch der in andere Zeiten. Zum Beispiel bietet in vielen Städten Stattreisen-Vereine einen Ausflug in die Vergangenheit an. So zum Beispiel bei der historischen Theaternacht in Hamburg, bei der man 100 Jahre zurückreist und die Magd Gerda begleitet bei ihrem Weg mal links mal rechts des Zollkanals an der Speicherstadt entlang zur Deichstraße. Hier will sie den Kaufmannssohn Heinrich besuchen….aber eine Magd und ein Kaufmannssohn? Kann das gut gehen? Unterwegs begegnet man dem Fleetenkieker, Schauerleuten und Hafenmatrosen und da wird dann auch schonmal eine Buddel Hochprozentiger herumgereicht – watt mutt datt mutt! Dieses und weitere Angebote findet man unter http://www.stattreisen-hamburg.de in der Rubrik „Theaterspaziergänge“.

Ebenfalls historische Spaziergänge und Stadtführungen bietet in Hamburg das Theater Mignon an, aber zurzeit auch den 20er-Jahre-Abend „Lasst uns das Leben genießen…(solange wir es noch nicht begreifen) mit Lyrik und Prosa, Jazz und anderem gespielt von „Bakelit“ und einem Glas Absinth sowie einem „vergoldeten Snack“ zur Pause. Wer Lust hat auf Tucholsky, Kästner, Brecht und Roth, auf Grünen Kaktus und Kleinen Gigolo, die Veranstaltung läuft noch bis Ende des Monats, jeweils Freitags und Samstags um 20:00 im Cafe Keese. Informationen und Tickets gibt es hier: http://www.theater-mignon.de/index.php?id=70

Für Sie, liebe Mitreisende, getestet von

Le Docteur Os

Deutsches Museum München

Wer sich auf seinen Abenteuerreisen mal nach München begibt, der sollte sich überlegen ein paar Stunden in einen Besuch des Deutschen Museums zu investieren. Hier gibt es zahlreiche Exponate zu betrachten, die sowohl ästetisch, historisch orientierte als auch technisch interessierte Steampunks begeistern dürften. Da wären z.B. Halle 7, mit Kraftmaschinen angetrieben von Muskelkraft über Wasser und Wind zu Dampf. Von James Watt persönlich entworfene und gebaute Maschinen inklusive.

 

Kupferkessel einer Dampfmaschine

Kupferkessel einer Dampfmaschine

 

In Halle 10 gibt es reichlich zur Schifffahrt, Segelboote, Katamarane, ein aufgeschnittenes Dampfboot bei dem man die Innereien betrachten kann. Und besonders hervorzuheben, die charmante Dampfbarkasse „Natalie“.

 

Dampfbarkasse Natalie

Dampfbarkasse Natalie

 

Und für viele wahrscheinlich am allerspannensten, Halle 18 zum Thema Luftschifffahrt. Hier findet man reichlich Informationen zu Zeppelinen, weibliche Piloten in Heissluftballonen und lebensgrosse Modelle der Gebrüder  Wright und Otto Lilienthal. Der eine oder andere Ahaeffekt wird sich auch einstellen. So kann man zum Bsp. erfahren dass die Legierung Aluminium schon um 1850 bekannt war aber nicht verwendet wurde da der Kilo-Preis einfach unerschwinglich war. Erst nach der Jahrhundertwende war Aluminium billig genug um es für die Herstellung von Zeppelinen zu verwenden.

 

Abenteurerin im Heissluftballon

Abenteurerin im Heissluftballon

Aus eigener Erfahrung heraus ein Tipp von mir, nehmt euch Zeit und jeweils nur eine Halle pro Besuch vor. Die Zeit verfliegt so unglaublich schnell dass man irgendwann aufhört die Tafeln zu lesen und die Exponate viel schneller abläuft weil man das Gefühl hat was zu verpassen.

Haw Par Villa - Die Legende der Tiger Balsam Villa

Die Gebrüder Aw Boob Haw und Aw Boon Par gründeten in den 30er Jahren ein Imperium auf ihrer Mixtur Tiger Balsam. 1937 bauten sie die Haw Par Villa mit über 1000 Figuren in 150 Dioramen. Neben vielen mythologischen Settings, finden sich dort auch die die zehn Ebenen der buddhistischen Hölle in einer sehr expliziten Darstellung. Nicht der übliche Vergnügungspark, denn wo sieht man schon Dämonen bei ihrer chirurgischen Arbeit, aber dafür um so spannender.

Oddity Central hat weitere Fotos aus dem Park und dieser Artikel versucht die Mysterien hinter der Villa zu ergründen (ebenfalls mit vielen Fotos).

via

Der Koloma Palast

Der originale Koloma Palast in Russland wurde zwischen 1667 -1672 komplett aus Holz erbaut. Zu seiner Zeit versetzte er Adelige und Händler in blankes Erstaunen und und galt als achtes Weltwunder. Schon 100 Jahre später wurde dieses Wunder auf Grund von Altersschwäche wieder abgerissen. Vor dem Abriss ließ Zarin Katharina II ein detailgetreues Modell des Palastes anfertigen, das die Jahrhunderte überstand. Im Jahr 2010 wurde der Koloma Palast erneut eröffnet, geplant und gebaut nach den Plänen des Modells. Dieses Mal allerdings mit einer soliden Unterkonstruktion, damit der Palast die Jahrhunderte besser überstehen kann. Das Staunen von damals ist immer noch geblieben, wie die Fotoserie von English Russia beweist.

Das Café der Hölle - Le Café de L'Enfer

Das „Café de L’Enfer“ war im Rotlicht-Bezirk Paris Pigalle in der Nähe des Moulin Rouge und wurde im späten 19. Jahrhundert eröffnet. Mitte der 50er Jahre wurde es wieder geschlossen und verschwand in einer Renovierungsmaßnahme, so das heute leider keine Informationen mehr erhalten sind. Nur wenige Fotos berichten von dem ungewöhnlichem Café, darunter auch eines, dass die Nachbarschaft zeigt. Ein guter Geschäftsmann hatte direkt daneben eine Café names Ciel „Himmel“ aufgemacht.

Weiter Fotos auf Cool Stuff in Paris


Lathos Bar in Nafplion

Wundersame Orte mit merkwürdigen Maschinen gibt es überall. Philea berichtet in ihrem Blog über eine Kneipe in Griechenland „Lathos Bar

Zu sehen gibt nicht nur Trödel und Krimskrams, sondern auch viele wunderliche Apparaturen, die der Besitzer alle selbst gemacht hat, wie wir später erfuhren: Dort ein Apparat, der einem anzeigt, ob man schuldig oder unschuldig ist, hier ein Schrank, der eine griechische Enzyklopädie enthält und mit „Internet Box“ beschriftet ist, da hinten eine Maschine, die dabei hilft, das Rauchen zu reduzieren, da drüben eine andere, die auf Knopfdruck Geschirr zerdeppert und vieles mehr. Überall bewegt sich etwas, hier ein Blinken, da ein Tröten und Piepen.

Das herrschaftliche Haus

Wer sich schon immer gefragt hat, wie so ein „typisches“ viktorianisches Haus ausgesehen hat – zum Beispiel beim Haus am Eaton Place, sollte sich das Buch von Robert Kerr „The Gentleman’s House“ (1871) näher anschauen. Dieser Führer für guten Geschmack des 19. Jahrhunderts enthält nämlich auch Grundrisse von viktorianischen Gebäuden. Genau die richtige Planungshilfe für den fälligen Bausparvertrag.

via Cat’s Meat Shop

Wiedereröffnung des Grant Museums - London

Das Grant Museum of Zoology in London öffnete gestern – nach acht Monaten Pause durch Umzug und Renovierung – wieder seine Pforten für das Publikum. In seiner Sammlung befinden sich mehr als 67.000 Präparate von zum Teil ausgestorbenen Tierarten, wie zum Beispiel die Beine eines Dodos, welche erst vor kurzem indentifiziert wurden. Aufgebaut wurde die Sammlung von dem Forscher, der Charles Darwin die Biologie gelehrt hat: Robert Grant. Wired warf bereitseinen Blick in das Museum und seine Exponate.

Wie man den Umzug einer so riesigen Sammlung organisiert, zeigt dieser kurze Film

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via MeFi

Tardis in New York gelandet

In der Way Station Bar, einer Steampunk-Bar in Brooklyn, NYC, ist ein Zeitreisender gelandet. Die Tardis ist nicht nur begehbar, sondern – ganz wie ihr Vorbild – innen auch größer, als außen, denn sie ist der Zugang zu den Toiletten.

Wave Gotik Treffen Leipzig 2011

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Foto: Grant Mitchel

Wie jedes Jahr verwandelt sich Leipzig zu Pfingsten (10. Juni -13. Juni 2011) in die Weltmetropole der Gothic-Szene und ist Gastgeber für das Treiben der schwarz-bunten Szene. Dieses Jahr steht das Wave Gotik Treffen ganz im Zeichen des 20. Jubiläums und bittet viele Klassiker wieder auf die Bühne, viele davon das erste Mal seit Jahrzehnten.
Neben den Konzerten bietet das WGT aber auch wieder viele kulturelle Ereignisse, vom Theaterbesuch bis zur Museumsführung und ein interessantes Rahmenprogramm. So ist das viktoriansche Picknick eine liebgewonnene Tradition geworden, bei der auch manch Steampunker zu finden ist. Überhaupt ist zu erwarten, dass dieses Jahr deutlich mehr Messing und Bronze zu sehen ist, alleine damit man dem Spruch „Steampunk is what happened when goths discovered sepia“ auch Leben einhauchen kann.

Im Rauchersalon haben sich bereits einige Damen und Herren angemeldet, woraus mit Sicherheit ein eigenes Treffen entstehen wird. Auch der Clockworker wird natürlich vor Ort sein und von dort direkt berichten.

Weiterlesen Wave Gotik Treffen Leipzig 2011

Das Winchester Mystery House

Die Frau des Waffenherstellers William Wirt Winchester, Sarah Winchester, baute an ihrem Haus 38 Jahre ohne Unterbrechung. Nur so, glaubte sie, konnten die Geister, die das Haus bevölkerten ruhig gestellt werden. Im Jahr 1866 starb ihre kleine Tochter, 1881 ihr Ehemann und die Ereignisse stürzten sie in eine tiefe Depression. Sie suchte ein Medium auf, das ihr den Rat  gab ein Haus zu bauen und mit dem Bau niemals aufzuhören, nur so würden sie die unzähligen Toten, die durch die Winchester umgekommen sind, in Ruhe lassen. Auf die heutigen Verhältnisse umgerechnet, hätte der Bau des Anwesens $71 Millionen gekostet. Eine Summe, die die Witwe aus ihrem geerbten Vermögen finanzierte.

Das Mystery House wurde mit den modernsten Dingen der Zeit ausgestattet. Es gab einschaltbare Gasbeleuchtung, Warmluft-Heizung, Duschen und drei Aufzüge. Heute steht das Winchester House für Besucher offen und bietet ihnen einen Einblick in die merkwürdige Architektur: Türen, die im Nichts enden, Treppen, die vor eine Wand führen.  Mehr zur Geschichte des Hauses gibt es auf der Homepage, sowie eine umfangreiche Galerie und Videos.

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Hat Tip an Philea

Die Maschinen der Insel Nantes

Ende Februar eröffnet das das „Les Machines de I’le“ wieder die Pforten für das Publikum. Grund genug diese faszinierende Ausstellung mal wieder zu erwähnen, das Video zeigt Impressionen aus dem Jahr 2008.

The Machines de l’Ile is an extraordinary artistic project like you’ve never seen before. Born from the imaginations of François Delarozière and Pierre Orefice, it is a blend of the invented worlds of Jules Verne, the mechanical universe of Leonardo da Vinci, and the industrial history of Nantes,on this exceptional site of the former shipyards.

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Das Think|house

Das Think|House in Hamilton ist ein Hackerspace und stellt sich in diesem Video selber vor. Es ist aber auch eine schöne Erklärung für einen Hackerspace im Allgemeinen, denn trotz des Namens geht es dort sehr handfest zu: Es wird geschraubt, gelötet und gesägt.  Wer einen Hackerspace in seiner Umgebung sucht: List of Hacker Spaces.

via MakeZine