Ein Radio-Interview & Musik von und mit der Steampunk Band Drachenflug

Der Hamburger Autor Marco Ansing hat kürzlich mit der Steampunk Band Drachenflug
ein Interview für den Sender TIDE und der Sendung „Hörspielerei“ gemacht. Evie ex Machina und Michael Freiherr von Dunkelfels von Drachenflug erklären, was Steampunk auszeichnet und stellen
ihr Album „Rendezvous beim Aethercircus“ vor – welches nicht nur Lieder, sondern auch Hörspielpassagen enthält, welche Marco Ansing geschrieben und produziert hat. Außerdem erzählen die beiden „Drachenflieger“ vom Steampunk Festival Aethercircus, welches am kommenden Wochenende zum vierten Mal stattfindet.
Teil 1 des Interviews können Sie nun auf Mixcloud hören. Bitte drücken Sie einfach auf die dreieckige Abspieltaste in der Abbildung. Teil 2 des Interviews gibt es bald ebenfalls dort
und heute schon um 22 Uhr live auf TIDE: http://www.tidenet.de/radio

 

Eilmeldung: Abney Park auf dem WGT

Das diesjährige Wave Gotik Treffen (WGT) wird immer steampunkiger. Neben den bereits bestätigten Bands wie Coppelius oder auch Voltaire ist nun auch noch Abney Park hinzugekommen, die auf dem WGT ihr exklusives Deutschlandkonzert 2016 spielen werden.

Captain Robert 2013 auf dem Phantasium (NL)

Mehr Infos zum WGT finden Sie hier in unserer Ankündigung oder hier auf der Homepage.

Nicht vergessen: Am WGT Samstag (14.05.) findet das 5. Steampunk Picknick statt, für dieses wird kein WGT-Ticket benötigt!

Für das Abenteuer im Kopf - die Musik von Erdenstern

Werte Leserinnen und Leser, hören Sie heute ein Podcast-Interview über Erdenstern.
Hinter dieser musikalischen Formation stehen die Hamburger Musiker Andreas Petersen, Eva-Maria Irek und Per Dittmann. Das Trio komponiert seit 2004 Musik, die sich zum Beispiel als Hintergrund für Rollenspiele geeignet ist und sich an Film- und Computerspiel-Soundtracks orientiert.

Erdenstern, photo copyright: Heike Rössing

Erdenstern, photo copyright: Heike Rössing

Mittlerweile haben sie mehr als 15 Alben veröffentlicht – davon die ersten mit Titeln, die sich an Farben orientieren, beginnend mit „Into The Green“.

Into the green. Copyright: Erdenstern

Into the green. Copyright: Erdenstern

Außerdem hat Erdenstern auch mehrere Auftragsarbeiten übernommen, z.B. für Rollenspiel-Kampagnen und Computerspiele. Im Doppel-Album „Into The Light“ von 2011 finden sich im Abschnitt „Era of Steam“ neun Steampunk-Tracks.

Into the light. Copyright: Erdenstern

Into the light. Copyright: Erdenstern

Im Podcast-Interview spricht Amalia Zeichnerin mit Eva-Maria Irek unter anderem über das Konzept von Erdenstern, woher ihre Inspirationen kommen und wie sie diese künstlerisch umsetzen sowie über ihr neues Album „Aqua“ (erschienen im letzten Jahr).

Aqua. Copyright: Erdenstern

Aqua. Copyright: Erdenstern

Außerdem geht es um Erdensterns aktuelle Auftragsarbeit zu einem „Dresden Files“ RollenspielCrowdfunding-Projekt („Dresden Files“ ist eine Urban-Fantasy-Romanreihe von Jim Butcher). Den fertigen Soundtrack stellen sie voraussichtlich Ende Mai 2016 auf der RPC in Köln vor. Das Interview schließt mit einigen Worten zu dem düster-gruseligen Nebenprojekt „13 Briefe – Nachrichten aus der Dämmerung“.

Die Musik im Podcast stammt ebenfalls von Erdenstern, es sind zwei Steampunk-Tracks aus dem Doppel-Album „Into The Light“
Intro: Aus dem Track „Steel warriors – these fellows will secure my success
Outro: Aus dem Track „The mechanical pony – wait until you see the automatic bartender!

Weitere Informationen, Hörproben und kostenlose Bonustracks unter http://erdenstern.com/
Erdenstern bei Bandcamp: https://erdenstern.bandcamp.com/

Coppelius - Bühnenabstinenz? - Ein Salongespräch

 

Club Cann Stuttgart – 02.04.2015

Nach der Veröffentlichung der Coppelius Konzertdaten für 2016 war in der Beschreibung des Jahresabschlusskonzertes am 28.12.2016 in Annaberg-Buchholz zu lesen:

Coppelius haben seit nunmehr 213 Jahren versucht, den guten Ton in die Konzertsäle zurückkehren zu lassen. Dieser Versuch misslang völlig und aus lieblichen Kammertönen wurde ein tosendes Inferno des Kammercores, das sämtliche Bühnen, auf denen die Herren auftraten, bis auf die Grundmauern niederbrannte… Nun sind selbst die Ohren der 5 Herren mit ihrem Kammerdiener Bastille überstrapaziert & somit muss Schluß sein … vorerst! Coppelius möchten sich bei Ihnen würdig, krachend, rasend und einzigartig auf klassischen Instrumenten harte Rockmusik spielend, von den Clubbühnen verabschieden, bis es irgendwann wieder heißen kann:„Coppelius hilft“.

Ein Aufschrei ging durch die Fangemeinde: Was konnte das bedeuten?

Der Clockworker bat daraufhin die Herren zum Gespräch, Max Coppella und Graf Lindorf gaben sich die Ehre uns einige Fragen zu beantworten:

 

Clockworker
Uns ist zu Ohren gekommen, dass Sie vorhaben eine Pause zu machen. Manche Gerüchte besagen sogar, dass Sie komplett aufhören möchten, was natürlich zu einigem Tumult innerhalb der Fanatikerschaft führt. Erzählen Sie uns doch ein wenig mehr:
Was beinhaltet diese Pause? Geht es nur um Clubkonzerte oder auch um Festivalauftritte?

Max Coppella: Es ist doch ein Wunder, wie schnell man wieder Bescheid weiß in den Kreisen der lieben Zuhörer, mich hat ja diese Nachricht selbst überrascht. Ich bitte vielmals alle Leute um Entschuldigung, die sich nun Sorgen um meinen Zustand machen, der ist in der Tat Besorgnis erregend. Aber nach einer kleinen Pause von wenigen …ähm Monaten…sollten wir alle Genaueres sagen. Ganz im Ernst: es ist wirklich nur eine Pause angedacht.
Graf Lindorf: Um ehrlich zu sein, sind wir selbst nicht ganz sicher, wie lange wir von welchen Bühnen abstinent bleiben werden. In jedem Falle sollte man die Chance in diesem Jahr noch nutzen, Clubkonzerte und Festivals zu besuchen. Letztes Jahr kurz nach Weihnachten waren wir nach langem mal wieder in Kaiserslautern – man hatte uns schon bedrängt – aber leider wollten dann doch nicht so viele Leute ins Kammgarn kommen, wie laut gerufen hatten. Kaiserslautern ist in diesem Jahr nun auch nicht mehr auf dem Spielplan… sehr schade!

Benutzen Sie die frei werdende Zeit für eine Luftschiffreise um die Welt oder haben Sie ganz andere Pläne?

M.C.: Ich möchte mich zwar unbedingt in ein Luftschiff begeben, allerdings bin ich nicht schwindelfrei, es darf also nicht starten, wenn ich noch an Bord bin. Ein echtes Schiff kommt ebenfalls nicht in Frage, denn ich werde sofort seekrank, wenn ich auch nur einem Kind beim schaukeln zusehen muß. Also kommt nur eine Arbeitspause in Frage, bei der ich versuche, dem Comte das Noten schreiben beizubringen. Ich hoffe, Sie verstehen den Spaß, den ich machen möchte.
G.L.: Endlich Gelegenheit, mal wieder in ferne Länder zu reisen, was für eine großartige Idee. In früheren Zeiten machte ich oft Reisen mit dem Fahrrad. Da ich nun auch wieder über eine entsprechend großes Gefährt verfüge, böte sich das in der Tat an!

Graf Lindorf – 11.03.2015 Lagerhalle Osnabrück

Was passiert, wenn eine Klarinette/Cello/Bass/Schlagwerk/Triangel nicht mehr so oft gespielt wird? Oder machen Sie weiter Musik ohne die Kollegen? Darf man sich auf Gastauftritte bei Kollegen freuen?

M.C.: Ich trete ja grundsätzlich nicht gerne in die Öffentlichkeit, also spiele ich mein Instrument heimlich, wenn ich es nicht verkauft kriege.
G.L.: Mein Cello würde ich gar nicht verkauft kriegen, so wie es aussieht und was es alles durchgemacht hat. Ich käme auch nie auf die Idee, es verkaufen zu wollen oder es nicht mehr zu spielen. Ein komischer Kauz der Herr Coppella, ich muss mich immer wieder wundern.

Haben Sie noch genug Aufgaben, um den Diener fit zu halten, nun, da er nicht so oft mehr die Bühnen auf- und abbauen wird? Spendieren Sie ihm ein Fitnessabonnement oder werden im Herrenhaus neue Aufgaben gefunden?

M.C.: Wenn Sie wüssten, wie es hier im Herrenhause aussieht, dann könnten Sie erkennen, daß sich unser Kammerdiener nach einem Ende der Pause sehnen wird. Das wird ihm dann wie ein wunderbarer Urlaub vorkommen.
G.L.: Der Auf- & Abbau der Bühnen waren bisher wie eine Urlaubsreise für Bastille, da er im Herrenhause seinen regulären Aufgaben nicht nachgehen musste. Das ist wohl auch ein weiterer Grund für die Pause. Das Herrenhaus muss einmal wieder vom Keller bis zum Dachboden gereinigt werden und Altlasten gehören auf den Schrott.

Butler Bastille – Lagerhalle Osnabrück 11.03.2015

Im Rückblick auf die vergangenen 213 Jahre haben Sie einiges erreicht, nicht zuletzt in den letzten drei Jahren sind zwei neue Alben und eine Opernproduktion entstanden. Worauf sind Sie besonders stolz?

M.C.: So lange zu leben, ist nicht schön. Aber es ist eine besondere Leistung der Wissenschaft, darauf bin ich stolz, auch wenn ich nur ein Teil dieses Experiments bin.
G.L.: So lange zu leben ist wunderbar! Es ist keine besondere Leistung der Wissenschaft, sondern Bastilles Geschick im Umgang mit unseren Pflegeprodukten. Ich bin stolz auf Extrablatt & Hertzmaschine (der CW berichtete, Anm. d. Red.), denn wer nur eine leise Ahnung davon hat, was nötig ist, um ein Album fertig zu stellen und was für Mut es heutzutage bedarf, um einer solchen Unternehmung nachzugehen, wird das verstehen. Auf unsere Opernproduktion bin ich besonders stolz, denn wie lange wollte kein Opernhaus mehr etwas von uns wissen, haben wir doch für so viele Theaterbrände gesorgt (ich glaube es war jedesmal ein Unfall und der Feuerwehrmann an der Seitenbühne war eingeschlafen).

Noch 10 Clubkonzerte und 6 Festivalauftritte 2016. Das müsste doch reichen, um als künstlerischen Nachlass eine Live-DVD zu produzieren. Werden Sie den Fanatikern diesen lang gehegten Wunsch nun endlich erfüllen?

M.C.: Aber natürlich, sehr gerne! Das heißt übersetzt leider, ich denke, das wird für Coppelius wohl etwas zu aufwendig.
G.L.: Darauf wäre ich wohl am stolzesten!

FOTOS: PEDRO MALINOWSKI

Klein Zaches, genannt Zinnober, Foto: Pedro Malinowski

Es folgen außerdem noch 6 Vorstellungen der coppelianischen Steampunk-Oper „Klein Zaches, genannt Zinnober“ (der Clockworker berichtete) in diesem Frühjahr, was haben Sie bis jetzt aus der Produktion mitgenommen/gelernt?

M.C.: Ich möchte so etwas unbedingt gerne einmal wieder machen, das habe ich gelernt.
G.L.: Ich habe meinen Text gelernt! Ich muss ihn nun auch wiederholen, damit im Frühling alles wieder sitzt. Ich habe gelernt, dass wir uns nicht unterkriegen lassen wie schwer es auch manchmal sei.

Coppelius – Musikzentrum Hannover 14.03.2015

Nun denn, wir danken den Herren für ihre Antworten, obwohl wir nun natürlich, wie könnte es bei Coppelius anders sein, auch nicht viel schlauer sind, als vorher.

Es sei an dieser Stelle auf eine Petition des Coppelius Fanclubs „Geheime Coppelianische Straßenbau Gesellschaft“ verwiesen: „Für eine professionelle videographische Verewigung der Konzertabstinenzankündigungsreise“, die darum bittet, von den noch folgenden Konzerten wieder Tourtagebücher anzufertigen. Ihre Unterschrift für dieses Unterfangen können Sie hier abgeben.

Die Daten der kommenden Konzertreisen, sowie die Operntermine finden Sie hier.

Bleibt zu hoffen, dass es nach diesem Jahr schnell wieder heißen kann „Coppelius hilft“, bis dahin sagen wir aber lieber: „helft Coppelius“: kauft Konzertkarten, unterstützt Band und Veranstaltungsorte, damit es sich auch in Zukunft noch lohnt, Steampunk Musik zu machen.

Steampunk Revue und „Turm und Strang“-Konzert

Aus Österreich, besser gesagt aus Wien erreicht uns ein Gastbeitrag von Fräulein Queran Ruffles: Sie war auf der Vienna Steampunk Revue und berichtet vom dortigen Treiben:

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Halbjährlich findet seit einiger Zeit in Wien die Steampunk Revue statt, ein Partyabend ganz im Zeichen des Dampfes. Die Szene in Wien ist zwar nicht groß, aber sehr motiviert, und so ist das Weberknecht an diesem Abend immer gut besucht. Es gibt ja auch einiges zu sehen und zu tun: Im Erdgeschoss finden sich neben dem ausgedehnten Barbereich auch ein Raum mit Händlern und eine Lounge mit ruhigerer Musik als im Keller, wo die Party abgeht.

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Wie immer hat sich die Organisation mit der stilgerechten Dekoration Mühe gegeben und Zahnräder baumeln sogar über der Tanzfläche von der Ziegeldecke. In Lounge und Händlerbereich wurde für stimmungsvolles Licht gesorgt, um die Outfits der Besucher und Besucherinnen und die Waren auf den Verkaufstischen richtig in Szene zu setzen. Die Angebote der Händler und Händlerinnen überraschen, denn abgesehen von den erwarteten Kopfbedeckungen und Schmuckstücken gibt es auch Pfeifen, Kunst und Handtaschen aus alten Büchern zu erstehen. Die Stände sind liebevoll dekoriert, die meisten AusstellerInnen haben sich Mühe gegeben, ihr Outfit dem Anlass anzupassen und der alte Holzboden trägt zur Vervollkommnung des Ambientes bei.

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Die Steampunk Revue ist nicht nur eine Partynacht mit DJ, es wird mit einer Modeschau von Nico Öst, einer Tanzeinlage der Showgruppe „Do you Spider“ und einem Konzert der ersten Wiener Steampunkband „Turm und Strang“ noch mehr Programm geboten. Zwischen den Acts, die etwas verspätet um 22:30 beginnen, legen DJ Vagabund und DJ Avalon auf. Steampunk als Szene ist weitläufig und daher schwer zu beschreiben, und ebenso verhält es sich mit der Musik, die auf Steampunkevents gespielt wird. Die Stücke bewegen sich an diesem Samstag zwischen Elektroswing, Gothic, Folkmetal und elektronischer Tanzmusik, und vieles davon passt zwar gut zum Thema des Abends, ist aber schwer tanzbar. Aber nicht nur die schwierige Musik, sondern wohl auch die aufwendigen Outfits der Damen und Herren tragen dazu bei, dass der Barbereich im Erdgeschoss viel voller als die Tanzfläche ist. Unten tummeln sich vor allem diejenigen, die vorrausschauend leichtere Kleider gewählt haben und auch einige Leute, denen man ihre Begeisterung für Steampunk nicht ansehen würde. Da das Weberknecht oft Veranstaltungen aus der Schwarzen Szene und anderen alternativen Szenen beherbergt, sind wohl auch einige der Besucher und Besucherinnen eher aus Gewohnheit oder Neugier als aus Szenezugehörigkeit gekommen. Zu späterer Stunde ist es aber einerlei, aus welcher Szene und wie gekleidet man ist, die Tanzfläche füllt sich und die Tanzwütigen haben ihren Spaß.

Um halb elf geht es mit dem Konzert von „Turm und Strang“ los. Die noch recht neue Band hat im Januar ihr erstes Album herausgebracht und spielt eine Auswahl daraus. Obwohl die Band noch nicht viel Bühnenerfahrung gemeinsam hat, ist das Konzert toll durchgeplant und in sich sehr stimmig. Persönlich habe ich es immer sehr gerne, wenn eine Band ihr Set nicht einfach nur runter spielt und dann wieder geht, sondern das Konzert zu einem Erlebnis macht, das mit dem Anhören der aktuellen CD nicht nachvollzogen werden kann. „Turm und Strang“ erfüllen diesen Anspruch vollständig, da sie mit ihrem Konzert eine Geschichte erzählen.

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Es beginnt mit einem gesprochenen Intro, das uns ins London der 1860er zurückführt, darauf folgt ein Lied, das die Geschichte weitererzählt. Dieses Format wird das Konzert über beibehalten, das Genre der Songs variiert dabei stark. Den Beginn macht ein kraftvoller Mix aus Dubstep, Rock und Sprechgesang, es gibt aber auch Stücke, die ruhig und romantisch werden und zwei Lieder kommen sogar ganz ohne Text aus. Die Mischung ist schwer zu beschreiben und klingt seltsam, funktioniert aber auf der Bühne tadellos. Die großartige Stimme des Sängers trägt dazu bestimmt bei. Die Geschichte endet damit, dass der Protagonist nach einer Reise quer durch die Welt aus Wien zurück nach London berufen wird, da Van Hellsing verstorben ist und die Königin Victoria seine Hilfe erbittet. Es scheint also, als ob die nächsten Konzerte diese Story fortsetzen, und ich werde bestimmt dabei sein, um sie zu hören.

Vielen Dank für diesen wundervollen Bericht! Mehr Lichtbidler des Abends finden Sie hier bei Geoff Brook.

Wenn auch Sie von einer Veranstaltung erzählen möchten oder ein anderes Thema haben, über das es sich zu berichten lohnt, schreiben Sie uns unter info ät clockworker.de. Wir freuen uns immer über Gastbeiträge!

Feline and Strange - neues Album Truths und Steam Ball in Berlin

3. Steam Ball in Berlin mit Feline & Strange

Wenn Sie in Berlin leben oder auch mal eine Reise für einen Steampunk Ball machen würden, merken Sie sich Sonnabend, den 5. März 2016 in Ihrem Kalender vor.
An diesem Abend richtet die Berliner Electro-Soul-Cabarét-Band Feline & Strange zum 3. Mal den „Steam Ball“ in Berlin aus und stellt dort ihr neues Album „Truths“ vor.

Feline & Strange, copyright: Keren Cherry

Feline & Strange, copyright: Keren Cherry

Infos zur Veranstaltung:

Genre: Cabaret Soul / Steampunk

Datum: SA, 05.03.2016

Beginn: 21:00 Uhr

Location: SilverWings

Adresse: Columbiadamm 10, 12101 Berlin

Website: www.felineandstrange.com/steamball

Eintritt: VVK: ab 10€ plus Gebühren (über Website)

Der 3. Steam Ball findet unter dem Motto „Find the truths“ statt. Für eine anständige Sause haben sich Feline & Strange jede Menge Gäste geladen. Es treten auf: ILa Minori aus Texas. Der Hard-Chor Stimmgewalt aus Berlin wird ein Lied des Gastgebers covern und The Jack Affair bieten akustischen GitarreKlavierDrumBass-Latinpunkjazz. Am Ende werden Feline & Strange von der in Syrien gegründeten Flüchtlingsband Orphe begleitet.

Dazu bespielen Tangoth den ganzen Club mit Tangoshow, Workshop und Burlesque von Quinn Danger. Bis zum Morgengrauen kann auf zwei floors weitergetanzt werden. Goth United legen Ballroom, Tango, Elektroswing, Gypsy-Swing, Neoklassik, Dunkelromantik und Symphonic-Metal auf.

Dresscode: Steam, Goth, Victorian, Bohéme, Ballroom, Gala, Burlesque, Masquerade. Keine Streetwear.

Den Steam Ball gibt es übrigens seit Sommer 2015. Feline & Strange laden sich Gäste aus der Steampunk- Gothic-Szene zu einer Nacht voller Musik, Burlesque, Artistik und Tangotanz ein. Ein ganz und gar dunkler bunter Abend!

Das Album „Truths“

Das Album Truths, copyright: RAR | motor, Feline & Strange

Truths von Feline & Strange (Cover), copyright: RAR | motor, Feline & Strange

Entstehungsgeschichte
Als Feline & Strange Ende 2014 gerade in den Aufnahmen zu ihrem neuen Album steckten, klopfte unerwartet der amerikanische Produzent Jason Rubal an die (virtuelle) Tür der Berliner Band. Rubal, der u.a. aufgrund seiner Arbeit mit Amanda Palmer bekannt wurde, war im Internet auf Feline & Stranges theatralischen Sound gestoßen und derart begeistert, daß er anbot, umsonst ein Album mit ihnen aufzunehmen. Die Band willigte ein und flog nach Pennsylvania, um dort in Rubals seventh wave studio die CD mit ihm fertig zu stellen.

Ein Inspirationsschub ließ dann entgegen der ursprünglichen Pläne vollkommen neue Lieder entstehen, die im Sommer 2015 unter dem Namen „Lies“ veröffentlicht wurden. Eine Art Antwort oder Echo gibt die Band nun mit ihrem neuen Werk „Truths“, das mit einem Comic-Book erscheint.

Rezension

Wie die bisherigen Alben der Band, wird auch „Truths“ von der kraftvollen und vielseitigen, im positiven Sinne theatralischen Opernstimme von Feline Lang getragen. Und hier werden Geschichten erzählt, die mal düster, mal gerade zu pathetisch-pompös und mal traurig sind, jedoch angenehmerweise, ohne dabei in Kitsch oder Melodramatik zu verfallen.

Das Album beginnt mit dem eher melancholischen „All is well“ („Alles ist gut.“), bei dem ein fröhliches Glockenspiel auffällt, welches im interessanten Kontrast steht zum Rest der düsteren Klänge. Und wer genau hinhört, kann auch eine sehr gruselige Stimme im Hintergrund wahrnehmen.

„Time“ stellen wir hier in einem Video vor – Regie, Schnitt und Kamera von Feline Lang persönlich.
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„The City“ ist ein eingängiger Electro-Song, der dazu animiert, das Tanzbein zu schwingen.

„Lonely girl“ hat einen geradezu hüpfenden Rhythmus und erzählt eine eher trauige Geschichte. Es erinnert an alte Cabaret-Songs und hier kommen ausschließlich klassische Instrumente zum Einsatz.

„Hands in my pockets“ klingt auf angenehme Weise dramatisch.

„Uh, I am so sorry“ erinnert wieder an den typischen Cabaret-Sound und erzählt eine komplizierte Liebesgeschichte, in dem sich die Erzähler entschuldigt und darum bittet, noch einmal von Neuem zu beginnen.

Das melancholische „Your life“ wird von Streichinstrumenten und Klavier dominiert. Hier beginnt die Erzählerin mit einem „Leave me alone with your life, it isn’t mine“ („Lass mich in Ruhe mit deinem Leben, es ist nicht meines“) und diese Aussage gibt den Ton an für den Rest der Geschichte.

„Afterlife“ beschäftigt sich mit dem Jenseits und dem Leben nach dem Tod, aber auch den schönen Seiten des Lebens, so dass der Song nicht ganz so düster ist, wie man denken könnte.

In „You never know“ kann der geneigte Hörer leise Western-/Country-Einflüsse finden, die ich in diesem Album erst einmal nicht erwartet hätte, die aber nicht „herausfallen“, sondern sich gut in das restliche Werk einfügen.

Bei dem rockigen letzten Song „Gettin‘ angry“ ist der Titel („Wütend werden“) Programm, was Feline mit ihrer Ausdruckskraft mühelos meistert.

Über die Band
Nach Engagements als Opernsängerin, Tangochanteuse, sowie als Regisseurin und Festivalveranstalterin gründete Feline Lang zusammen mit Christoph Klemke im Jahr 2009 Feline & Strange. Der Herr mit Fliegerhelm und dem Drang, entweder auf alles mit seinem Trommelstöcken draufzuschlagen, was ihm in die Quere kommt, oder aber gekonnt sein Cello zu bearbeiten, realisiert Felines musikalische Visionen. Als Dritter stieß schließlich Marc André Haller dazu, der sich bereits als Bassist der Goth Rock-Gruppe Habakuk einen Namen machte und auch schon für John Cage spielte.

Die Band-Website: http://www.felineandstrange.com

Das neue Abney Park Album: Wasteland

Abney Park ist eine der wohl bekanntesten Steampunk-Bands weltweit. Um 1998, als Steampunk nur wenig bekannt war,  startete die von „Captain“ Robert Brown gegründete Band im Gothic Bereich. Mittlerweile hat die Band bereits 19 (!) Alben veröffentlicht und darüber hinaus eine DVD, drei Steampunk Romane sowie ein passendes Rollenspiel/Brettspiel. Ab 2005 schwenkte Abney Park um auf Steampunk und ist damit eine der „dienstältesten“ Bands in diesem Genre. Die Band selbst beschreibt ihre Musik inzwischen als eine Mischung aus Gypsy Rock, EDM, Electro Swing, Industrial Dance und Western.

Ich möchte nun das neue Album „Wasteland“ vorstellen – was übrigens soviel bedeutet wie „Ödland“ oder auch „(Industrie-)brache“.

copyright: Abney Park und Fadewood Studios

copyright: Abney Park und Fadewood Studios

Das überwiegend elektronisch-rockig gehaltene Album beginnt mit dem dystopischen Song „The clone factories“, welcher eine düstere Sci-Fi Geschichte erzählt.

Das darauf folgende „Wasteland Warrior“ könnte man mit seiner (post-)apokalyptischen Atmosphäre als Motto-Song für das gesamte Album betrachten.

„Out of darkness“ ist eher optimistisch, das heißt es zum Beispiel: „It’s not the time to feel sad (…) so let’s stop complaining“.

Im melodiösen „Witch hunt“ wird eine Hexenjagd beschrieben, die sich im übertragenen Sinn auch auf die heutige Gesellschaft anwenden lässt.

„Walls“ klingt schon fast nach Industrial-Rock und das passt auch recht gut zum Thema des Songs, welcher eine eher heruntergekommene Stadt beschreibt.

Das melancholische „Fell to my knees“ hat ein Country/Western-Feeling, ebenso „Hired gun“, in dem ein Antiheld wie aus dem Wilden Westen beschrieben wird.

„Minnie the Moocher“ ist eine solide, eingängige Coverversion eines Jazz-Songs von Cab Calloway und seinem Orchester aus dem Jahr 1931 – Vorsicht, hier besteht Ohrwurmgefahr.

„Proteger tus suenos“ (spanisch für „Beschütze deine Träume“) ist halb auf englisch, halb auf spanisch gehalten. Hier geht es im Text darum, den eigenen (Lebens-)Träumen zu folgen und diese nicht zu verraten.

Das eher zurückhaltend-sanfte „The prayer“ beschreibt verschiedene positive Eigenschaften, welche aufeinander aufbauen, darunter Freundlichkeit, Sicherheit, Liebe und Mut.

Der Abschluss-Titel „Away from the things of man“ beginnt und endet mit Naturgeräuschen. Dieser Song ist lebhaft-fröhlich, fast reggaemäßig, und zugleich sehnsüchtig. Auch hier besteht – vor allem beim im Chor gesungenen Refrain – ernsthafte Ohrwurmgefahr.

Hier ein Video zu Wasteland (weitere finden sich auf demselben Kanal):
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Die Webpräsenz von Abney Park:
http://www.abneypark.com

Ein Streifzug durch die deutsche Steampunkszene - Das große Steampanoptikum

Unsere Autoren Clara Lina Wirz (Ayra Leona) und Alex Jahnke (Captain Serenus) haben im vergangenen Jahr ihr Gemeinschaftsprojekt „Das große Steampanoptikum – eine fantastische Reise quer durch die Welt des deutschen Steampunks“ bei der Edition Roter Drache veröffentlicht. Seitdem haben sie es schon auf verschiedenen Veranstaltungen und Conventions präsentiert.

copyright: Edition Roter Drache. Foto: A. Zeichnerin

copyright: Edition Roter Drache. Foto: A. Zeichnerin

Aus meiner Sicht ist dieses Buch gerade für Einsteiger in die Steampunk-Szene oder generell Interessierte sehr gut geeignet, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. In einleitenden Essays wird sich der Frage angenommen, was denn Steampunk nun eigentlich genau ist – ohne ihn abschließend oder in engen Grenzen zu definieren. Auch die verschiedenen Subgenres werden näher beleuchtet.

Die Schwerpunkte des 176-seitigen Buches liegen auf Makern, Musik, Mode sowie Filmen/Webserien und lokalen Steampunk-Gruppen. Die meisten der hier erscheinenden kreativen Köpfe stellen sich selbst vor, so dass hier ein vielseitiges Sammelsurium entstanden ist. (Natürlich konnten aber nicht alle kreativen Steampunks aus den verschiedenen Bereichen und dem deutschsprachigen Raum vorgestellt werden, sondern es wurde eine Auswahl getroffen.)

Zwischengestreut sind fünf Steampunk-Kurzgeschichten, von Martin Riesen, Anja Bagus, Thorsten Küper, Christian Reuter und Andreas Schöpe. So wird auch dem literarischen Genre des Steampunk Rechnung getragen.

Besonders hervorheben möchte ich auch die originelle visuelle Gestaltung dieses Buches, welche dem Anspruch eines Panoptikums voll gerecht wird – dieser Begriff steht ja unter anderem für Kuriositätenkabinette.

Es ist ein Hardcover-Buch im Format Din A4 und jeder Bereich des durchgehend farbigen Werkes ist anders gestaltet – mit ornamentalen Rahmen verziert oder Zahnrädern, mit historischen Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, vor allem aber mit zahlreichen farbigen oder auch historisierend-sepiafarbenen Abbildungen. Letztere nehmen teilweise auch wie in einem Bildband eine ganze Seite ein, damit auch alle feinen Details genau erkennbar sind. Das Titelbild selbst erinnert an alte ledergebundene Bücher. Eine aufgenietete Platte mit einer Art integrierten Photo- oder Kameralinse gibt den Blick frei auf – wie könnte es anders sein? – ein Uhrwerk.

Das einzige, was hier fehlt, ist die bildende Steampunk-Kunst. Allerdings sind entsprechende Künstlerinnen und Künstler zumindest in Deutschland eher rar, und vermutlich hätte es auch den Rahmen dieses Buches gesprengt, noch eine weitere Kategorie einzuführen.

Die Verlagsseite des Steampanoptikum:
http://www.roterdrache.org/cms/backlist/n-s/das-grosse-steampanoptikum/

Wave Gotik Treffen 2016

Das Wave Gotik Treffen in Leipzig hat sich über die Jahre zu einem festen Termin im Kalender der Steampunk-Szene entwickelt, das seinen Höhepunkt auf dem Steampunk-Picknick (FB-Link) am Samstag feiert. Von anfänglich eine Handvoll Teilnehmer im Park neben der Moritzbastei, treffen sich mittlerweile weit über 300 Steampunker aus aller Welt.

Zum 25. Mal trifft sich die schwarze Szene zu einem Festival, das weltweit einmalig ist. An 50 Orten in Leipzig verteilt werden ca. 200 Künstler auftreten und musikalisch die ganze Bandbreite des Genres abdecken. Von mittelalterlichen Klängen bis zum harten EBM, vom Punk bis zum Metal wird fast jede Spielart der Musik auf die Bühne gebracht. Aber das ist noch nicht alles: Zahlreiche DJs werden in den Nächten dafür sorgen, dass auch nach den Konzerten die Tanzflächen nicht leer bleiben.
Mit dem Eintrittsbändchen können auch Museen oder die Oper besucht werden und das mittelalterliche Heidnische Dorf ist schon lange ein fester Treffpunkt auf dem Festival.

Das Stadtgeschichtliche Museum widmet dem WGT aus Anlaß des 25. Jubiläums eine Ausstellung: „Leipzig in Schwarz“ erzählt nicht nur die Geschichte des Treffens mit seinen wichtigsten Zäsuren. Sie erzählt vor allem Geschichten rund um das WGT. Besucher und Organisatoren berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, von Enttäuschungen und Glücksmomenten. Sie erzählen auch davon, was „Goth“-Sein für sie bedeutet, wie sie sich mit den Fragen unserer Gegenwart, mit Leben, Tod, Krieg und Religion auseinandersetzen. Und natürlich geht es auch um die beiden Hauptthemen des Treffens: Musik und Mode. Gezeigt werden extravagante Kleider, Accessoires und originale Bühnenoutfits – die bunte Vielfalt der „Schwarzen“. Konzertmitschnitte spiegeln die künstlerische Bandbreite des Treffens wider. Die Ausstellung lädt dazu ein, der Faszination Wave-Gotik-Treffen nachzuspüren und die Szene so kennenzulernen, wie sie sich präsentiert: offen, lebensfroh und friedlich, aber auch provokant und manchmal sogar verstörend. In jedem Fall kreativ.
Das diesjährige WGT findet über Pfingsten vom 13.5.-16-5 statt, unter den bisher bekannt gegebenen Künstlern konnten wir bereits Coppelius ausmachen, die ein weiteres Highlight des WGTs in Sachen Steampunk werden dürften.

Amnistia (D) – And Also The Trees (GB) – Artwork (D) Konzert zum 30. Jubiläum – Aurelio Voltaire (USA) – Bestial Mouths (USA) – Bifröst (A) – Biomekkanik (S) – Blitzmaschine (D) – Chainreactor (D) – Christ Vs. Warhol (USA) – Christine Plays Viola (I) – Cinema Strange (USA) weltweit exklusives Konzert 2016 – Coppelius (D) – Crematory (D) Konzert zum 25. Jubiläum – Culture Kultür (E) – Darkhaus (D/USA) – Darkher (GB) – Das Ich (D) – Dernière Volonté (F) – Destin Fragile (S) – Deutsch Nepal (S) – Diary Of Dreams (D) – Die Krupps (D) – Die Wilde Jagd (D) – Estampie (D) – Gernotshagen (D) – Girls Under Glass (D) 80er-Originalbesetzung – Gothminister (N) – Grausame Töchter (D) – Hante. (F) – Har Belex (E) – Haujobb (D) – In The Nursery (GB) Konzert zum 35. Jubiläum – Irdorath (BY) – James Rays Gangwar (GB) – Kari Rueslåtten (N) – Kauan (RUS) – Kuroshio (FIN) – Kyoll (D) – Lament (D) – Leather Strip (DK) – Legend (IS) – Machinista (S) – Maschinenkrieger KR52 vs. DISRAPTOR (D) – Mesh (GB) – Näo (F) – Nekromantix (DK) – Neuroticfish (D) – Nordvargr (S) – Nullvektor (D) – Peter Yates (GB) – Position Parallèle (F) – Psilocybe Larvae (RUS) – Reaper (D) – Schwarzer Engel (D) – Siechtum (D) exklusives Konzert zur Wiedervereinigung – Signal Aout 42 (B) – Sigue Sigue Sputnik (GB) – Suicide Commando (B) – Sunset Wings (RUS) – Supersimmetria (D) – Tanz Ohne Musik (RO) – The Deadfly Ensemble (USA) – The Underground Youth (GB) – The Visit (CDN) – Tragic Black (USA) – Treha Sektori (F) – Triarii (D) – Unzucht (D) – Valhall (S) – Velvet Acid Christ (USA) – Winter Severity Index (I) – Winterkälte (D) Konzert zum 25. Jubiläum – Xeno & Oaklander (USA) – XTR Human (D) –

Quelle – Stand 10.2.2016 – Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert

Das Debutalbum der Steampunk Stompers: Swamp steam

copyright: Mark Pettey Music

copyright: Mark Pettey Music

Die Mitglieder der amerikanischen Band „The Steampunk Stompers“ sind alle langjährig erprobte Livemusiker und verfügen über ein breites Repertoire an Instrumenten, darunter Violine, Trompete, Banjo, Ukulele, Gitarre, Tuba, Posaune und eine Eigenkreation namens Steamaphone. Gegründet wurde die fünfköpfige Band aus Florida von Dr. Robere DeGraf (alias Mark Pettey). Ihr Heimatstaat ist ja unter anderem für seine Sümpfe und die dort lebenden Alligatoren bekannt, und dies findet sich auch wieder im Titel des Albums – Swamp („Sumpf“) und im Motiv der Alligator-Silhouette auf dem CD-Cover.
Swamp steam präsentiert 10 überwiegend instrumentale Songs, denen man viele historische Wurzeln deutlich anhört, darunter Ragtime, Swing und Folk.

Der Titelsong „Swamp Steam“ wirkt eher melancholisch, während in anderen Songs eine gehörige Portion Humor zu finden ist, so in „When pigs learn to fly“ („Wenn Schweine fliegen lernen“) mit der Liveatmosphäre eines Pubs, oder auch im Video zu „Chap hop“:
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„Hector the hero“ erinnert an schottischen/irischen Folk der epischen Art. Das heitere „A Bale Ndikuwuzeni“ hat Ohrwurm-Potential, ebenso der „Slow Gator Rag“. In „Steampunk Stomp“ wird von den Freuden der Luftschifffahrt berichtet und der „Waltz No. 1“ erinnert mit seinem Akkordeon an traditionelle französische Musik. Die abschließende „Time Lord Suite“ ist nicht nur dem Titel nach eine Verneigung vor Doctor Who, sondern auch in ihren Science-Fiction Klängen.

copyright: Mark Pettey Music

copyright: Mark Pettey Music

Die Bandmitglieder, von links nach rechts: Gov. Thaddeus Ratamacue, Esq., Baroness Adeline, Dr. Emil Profundy,
Dr. Robere deGraf und Mssr. Swillington Plectrum.

Die  Website der Band:
http://www.steampunkstompers.com

 

Metal-Songs im Stil der 1920er - Daniel Malheurs Heaven and Hell Orchestra

Das ist mal was anderes…
Metal Songs von AC/DC, Van Halen, Black Sabbath, Metallica und anderen Bands in Coverversionen von Daniel Malheur und seinem HEAVEN AND HELL ORCHESTRA. Dieses furiose Orchester klingt so, als hätte es den Clubs der  Goldenen Zwanziger Jahre gründlich eingeheizt.

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Das HEAVEN AND HELL ORCHESTRA, ein Nebenprojekt von Herrn Malheur, wurde schon vielfach live aufgeführt, mit Gesang von Daniel Malheur, Piano von Dirk Bewig, Bass von Kaspar Loyal,  sowie Agata Pontius an der Violine und Stoppel Eggert am Schlagzeug.

Nun soll in einem Crowdfunding Projekt bei Startnext auch eine CD dazu entstehen, mit dem schaurigen Titel „MEPHISTOPOLIS – the incredible Songbook of Charles T. Goodhill“. Geplant ist eine Auflage von 1000 Stück.

 

Daniel Malheur @ Viona's Victorian Village

Daniel Malheur auf Viona’s Victorian Village, Leipzig im Mai 2015 ,
Photo copyright: Ayra Leona

Herr Malheur schreibt dazu: „Das HEAVEN AND HELL ORCHESTRA ist als ‚Seitensprung‘ zu verstehen. Nach 20 Jahren MonokelPop wollte ich musikalisch mal etwas anderes machen und trotzdem den 1920ern verbunden bleiben.

Eine Hommage an die Idole meiner Jugend. …ich bin Geschichtenerzähler, und dies ist meine neue Geschichte:

Berlin 1929: Im HIMMEL & HÖLLE, einem berüchtigten Vergnügungsetablissement im dekadenten Berliner Westen, feierte der britische Jazzmusiker und Komponist Charles T. Goodhill mit seinem Orchester in der Zeit der weltweiten Depression Ende der Weimarer Republik große Erfolge. Ihm wird nachgesagt, er sei das Oberhaupt eines sektenartigen Geheimkultes gewesen. Abend für Abend habe er ein williges Auditorium in ein verborgenes Hinterzimmer des Etablissement geladen, um dort schwarze Messen abzuhalten und seine Anhänger mit seiner Musik zu betören. Goodhill galt in okkulten Kreisen als Meister der sogenannten ‚Schweren Musik‘, in deren Texten die dunkle Seite der Seele, das Böse im Allgemeinen und Satan im Speziellen thematisiert wurde.“

Das klingt in der Tat nach Metal vom Feinsten…

Im Frühjahr 2014 hat Herrn Malheur übrigens dank seinen Fans bereits ein CD-Projekt namens „Die Susi bläst das Saxophon – Monokelpop at its best“ erfolgreich finanzieren können. Der Clockworker drückt nun die Daumen für die geplante neue CD mit dem HEAVEN & HELL ORCHESTRA. Das Projekt läuft noch bis 9. Februar 2016

Daniel Malheurs Seite im Netz:
http://www.daniel-malheur.de/

Opernpremiere: Klein Zaches, genannt Zinnober

12140901_10153775428914497_7832326468574426187_oWas für ein Abend!

Nachdem man sich nun so langsam wieder sammeln konnte, möchten auch wir die Chance nutzen, von der Premiere der (nach eigenen Angaben) weltersten Steampunk – Oper „Klein Zaches genannt Zinnober“ der Berliner Band Coppelius und Regisseur Sebastian Schwab im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen am 14. November zu berichten.

Nicht zuletzt deswegen, weil sie den Steampunk in die Köpfe der Leute bringt, die bislang nichts damit zu tun hatten, hat sie eine gewisse Wichtigkeit.

Normale Konzertkritiken flattern nach und nach immer mehr durchs Netz (eine kleine Auswahl befindet sich am Ende des Artikels), deswegen werde ich meinen Bericht auf den Steampunk-Anteil und meine persönlichen Eindrücke fokussieren.

Weiterlesen Opernpremiere: Klein Zaches, genannt Zinnober

Montague Jacques Fromage und sein SteampunkFunk Bizarre

Foto copyright: Vladimir Chopine

Foto copyright: Vladimir Chopine

SteampunkFunk Bizarre – dahinter steht Montague Jacques Fromage aus Manchester Township, New Jersey (USA). Seine Musik ist sehr vielseitig, durch Funk Backbeat meistens tanzbar und mit seinem Alter Ego LMJ3 bringt er sogar „viktorianischen Rap“ auf die Bühne. Monty, wie ihn seine Freunde und Fans nennen, ist häufig zu Gast auf Steampunk Conventions, aber auch vielen kleineren Events in den USA, Großbritannien und Europa.

Die „Steampunk Chronicles“ kürten ihn als „Person to watch 2013“ („Person, die man beobachten sollte“). Montys Programm wird ergänzt durch gelegentliche Stand-up Comedy, auch ist ihm die Beteiligung des Publikums sehr wichtig. Selbst den nicht Eingeweihten werden auf diese Weise die Qualen eines Steampunk Zeitreisenden deutlich gemacht, der in unserer heutigen, hektischen Welt gefangen ist…

Monty stand bereits auf den Bühnen großer Steampunk Conventions in den USA, Großbritannien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Luxemburg, darunter Steampunk World’s Fair, Teslacon, AnachroCon, SaltCity Steamfest, WickedFaire, Alt-Fest, Asylum, Steampunk Summer Solstice, Aetherfest, Emporium Vernesque, Nox Victoriana Judicio und das Aethercircus Festival.

Er ist außerdem gemeinsam aufgetreten mit Steampunk Legenden wie Professor Elemental, Abney Park, Voltaire, Unwoman, Frenchy and the Punk, Dale Rowles von BB Blackdog, Metropolis, Gladstone und BirthRite.

Interview
A.Z.: Geschätzter Herr, wie soll ich Sie anreden? Lord Monty? Monsieur Fromage? Oder haben Sie andere Vorlieben?

M. J. F.: Monty ist in Ordnung.

A.Z.: Wie lange sind Sie schon im Musikgeschäft unterwegs?

M. J. F.: Auf die eine oder andere Weise schon seit vielen Jahren…Auftritte mache ich seit etwa 5 Jahren.

A.Z. Üben Sie noch einen anderen Beruf aus?

M. J. F.: Ich habe keinen weiteren speziellen Beruf in dem Sinne. Ich muss dazu sagen, dass ich weder unabhängig wohlhabend bin noch lukrative Investitionen mit astronomischen Dividenden mein Eigen nenne. Ich lebe seit Jahren schon recht genügsam.

A.Z.: Was fasziniert Sie am meisten am Steampunk?

M. J. F.: Mehrere Dinge…zum Beispiel, wie er gewachsen ist. Langsam, aber beständig. Die Tatsache, dass obwohl manche bestrebt sind, ihn zu definieren oder in Schubladen zu stecken, er sich gegen solche Fesseln wehrt und auch sich auch weiterhin einbringt oder neu bildet in anderen Genres und Szenen. Auch die Tatsache, dass es sich nicht um eine reine Jugend-Szene handelt – im Gegenteil, es scheint, dass viele Erwachsene (junge und nicht mehr ganz so junge) den Look und die Kultur des Steampunk immer mehr annehmen und wertschätzen. Außerdem ist Steampunk sehr inklusiv – fast jeder kann sich damit beschäftigen und sich einbringen, und so wächst die Szene weiter.

A.Z.: Sie verbringen viel Zeit „on the road“ und im Ausland, besuchen viele Steampunk Conventions, Festivals und andere Veranstaltungen. Sie singen über Ihre Erfahrungen in dem ironischen Song „Steampunk is dead“. Bei welcher Veranstaltung werden Sie als nächstes auf der Bühne stehen?

M. J. F.: An diesem Wochenende bin ich auf „A Splendid Day Out“ in Morecambre, UK… Ich werde dann Ende Oktober in Whitby sein, danach erst mal bis Mai 2016 wieder in den USA. Anfang Juni reise ich nach Neuseeland und danach wieder nach UK und Europa.

A.Z.: Sprechen wir über Ihre funkige, humorvolle und manchmal bizarre Steampunk Musik. Woher kommen Ihre Inspirationen?

M. J. F.: Wenn ich Songtexte schreibe, versuche ich die alltäglichen Probleme und Herausforderungen des viktorianischen Lebens einfließen zu lassen….ich tendiere auch dazu, ein Geschichtenerzähler zu sein. Deshalb gibt es in meinen Songtexten meistens hier und da historische Bezüge.

A.Z.: Und wie würden Sie Ihre Musik jemandem beschreiben, der sich mit Steampunk gar nicht auskennt?

M. J. F.: Die Texte selbst sind meistens selbsterklärend, auch wenn sie eine „viktorianische Basis“ haben. Einfach Geschichten mit einem Funk Backbeat. Meistens ist ein ironischer Humor mit darin, das macht das Ganze lebendiger.

A.Z.: In meinen Ohren klingt Ihr Lied „Edison or Tesla“ wie historisches Edutainment. Wie haben Zuhörer – Fans oder auch nicht – darauf reagiert?

M. J. F.: Auch das ist Geschichte. Um es einfach zu sagen: Tesla wurde als Angestellter von Edison ausgebeutet. Edison hat die Ideen, Erfindungen und Konzepte seiner Angestellten übernommen und seinen eigenen Namen darauf gesetzt, sich das dann patentieren lassen. Es war und ist nicht nett, aber Geschäft ist wohl Geschäft, schätze ich…

Die Reaktionen meiner Zuhörer? Die meisten Steampunks begreifen, dass Tesla ein Genie war und dass Edison das ausgenutzt hat (und so hat Tesla letztendlich Edisons Labor verlassen und eigenständig gearbeitet…unglücklicherweise hat er wie die meisten genialen Menschen in einer ganz eigenen Welt für sich gelebt und nie ganz begriffen, wie wichtig seine Forschungen waren.)

A.Z.: Sie gehen manchmal auf Tour mit Dale Rowles von BB Blackdog. Sie hatten ein Cameo in einer Steampunk Parodie auf “Gangnam style”. Gibt es weitere Musiker oder Künstler, mit denen Sie kollaborieren? Oder Pläne für die Zukunft in dieser Hinsicht?

M. J. F.: Ich habe einige Projekte, die gerade am Gedeihen sind…am weitesten fortgeschritten ist zur Zeit ein Film von Brian Michael Finn – eine Neuverfilmung von „Die Reise zum Mond“ mit einem Twist, in dem der amerikanische Bürgerkrieg eine Rolle spielt…

A.Z. Das hört sich spannend an…Kommen wir zu einem anderen Thema: Haben Sie einen Kostümdesigner für Ihre außergewöhnlichen Outfits oder gestalten Sie diese selbst?

M. J. F.: Meine Kleidung/Gewandung (ich nenne das, was ich trage ungern „Kostüm“) besteht im Großen und Ganzen aus dem, was ich finde und was mir gut gefällt. Manches ist kommerziell, von der Stange, aber ich neige dazu, das was ich finde, zu „personalisieren“, damit es ein bisschen von mir selbst wiederspiegelt. Manche Dinge designe ich selbst, z.B. gestalte ich alle meine Goggles selbst. Das ist eine Hommage an meine alten „Maker-Tage“.

A.Z.: Was ist Ihr Lieblingstee für Tee-Duelle?

M. J. F.: TEE? Ich bin Amerikaner :) Ich bevorzuge „Coffee Jousting“ [Anmerkung: das könnte man übersetzen mit „Kaffee-Turniere“ oder „Kaffee-Tjosten“]…aber mal im Ernst: Ich mag’s gern stark, ohne Aromen und irgendwelche Zusätze. Einen guten starken schwarzen Tee, so was finde ich prima.

A.Z.: Sie engagieren sich für einen neuen Steampunk Trend, der sich Teapot Racing (Teekannen-Wettrennen) nennt. Bitte erzählen Sie uns ein wenig darüber.

M. J. F.: Das wunderbare Teapot Racing wird mehr und mehr DER Steampunk Sport schlechthin. Teapot Racing stammt aus Neuseeland und wurde entwickelt von Simone Monty. Es hat sich rasant ausgebreitet über Europa und die USA. Kurz gefasst, geht es dabei darum, einen steuerbaren kleinen RC Rennwagen zu gestalten, auf dem sich eine Teekanne befindet. Dieser muss dann durch einen vorgeschriebenen Kurs mit Hindernissen gesteuert werden, in einer vorgegebenen Zeit. Das mag sich einfach anhören, aber glauben Sie mir, das ist es nicht.

A.Z.: Haben unsere Leser eine Chance, Sie im nächsten Jahr auf einem Konzert in UK oder Europa zu erleben?

M. J. F.: Ich arbeite noch an meinem Tourplan für UK und Europa 2016. Ich werde auf jeden Fall auftreten auf dem Phoenix Alternative Festival in Llanfyllan, Wales. Es ist ein phantastisches, dreitägiges Festival mit Steampunk Gästen aus Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und Großbritannien. Ich würde mich freuen, auf dem Aethercircus Festival in Deutschland auftreten zu können, doch es kann sein, dass ich zeitgleich Verpflichtungen in den USA habe. Das wird die Zeit zeigen. Als Tipp für Fans, ich poste alle meine Auftritte vorab auf meiner Facebook Seite.

A.Z.: Was war bisher Ihr größter Erfolg, wenn Sie uns diesen verraten mögen?

M. J. F.: Hmmm…mein größter Erfolg….hmmm….ich denke, mein größter persönlicher Erfolg ist es, meinem Publikum ein wenig Vergnügen und Unterhaltung zu bescheren. Ich genieße den persönlichen Kontakt mit den Zuschauern sehr. Zusätzlich erfreut es mich, von allen, denen ich begegne, etwas zu lernen. Wir sind alle einzigartig und das bedeutet mir sehr viel.

A.Z.: Vielen Dank für das Interview, Monty.

M. J. F.: Vielen Dank ebenfalls.

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Steampunkfunk Bizarres musikalische Werke zum Anhören und weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.reverbnation.com/steampunkfunkbizarre

Die Aetherpräsenz:
http://www.steampunkfunkbizarre.com/

Bei Facebook:
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https://www.facebook.com/montaguejacques.fromage

Eilmeldung! Noch heute und morgen: Festival der Liebe

Gestern ging es bereits los: Das Festival der Liebe (kurz FdL) der Brennenden Buchstaben in Second Life. Aber heute und morgen geht es noch weiter: Mit Lesungen, Ausstellungen, Comedy und vielem mehr wartet das Kulturfestival in der virtuellen Welt von Second Life.

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Heute abend gibt es z.B. Steampunk von Anja Bagus, aber auch Krimi, Fantastik und vieles mehr. Der gesamte Leseplan ist hier einzusehen.

Und das Beste ist: Das gesamte Programm könnt ihr gemütlich von zu Hause genießen. Das die Athmosphäre dabei nicht zu kurz kommt, beweisen die fleißigen Kulissenbauer.

Wie das Ganze funktioniert und wo ihr genau hin müsst, erfahrt ihr bei Kueperpunk.
Dort findet ihr auch Screenshots, Berichte und weitere Ankündigen des Events. Wer also heute und morgen noch nichts vorhat, dem sei dieses Event, wärmstens ans Herz gelegt.

 

(Es lohnt sich aber auch sonst die Brennenden Buchstaben im Auge zu behalten, denn das FdL ist nicht das einzige Second Life Event, dass sie organisieren.)

Ein schönes Wochenende
Wünscht AyraLeona

Ankündigung: Elfia Arcen 2015

Elfia LogoIn 10 Tagen öffnet das magische Königreich Elfia seine Tore wieder für alle Fantasy und Science Fiction Begeisterten. Mit fast 80% gewandeter und kostümierter Gäste ist die Elfia ein wahrer Augenschmaus. Die Schlossgärten von Arcen bei Venlo bieten mit ihrer abwechslungsreichen Gestaltung genau die richtige Kulisse für die verschiedensten Spielarten aller fantastischen Genres. Endzeit, Mittelalter, klassische Fantasy, Science Fiction, Piraten; alles findet seinen Platz auf der Landkarte.

Ein buntes Programm aus Konzerten, Lesungen, Body Painting, Theater Shows, Work Shops, Stargästen und Co unterhält die Gäste und lässt den Besuch zu einem kurzweiligen Vergnügen werden.

Im Gegensatz zu den letzten Jahren ist Steampunk 2015 nur recht spärlich vertreten: Das Regiment Anachronistischen Grenadiere wird Nerfkämpfer ausbilden, bei Alice und Kate bekommt man frisches Popcorn aus der Steampopmaschine. Außerdem wird am Sonntag Drachenflug auf der Elfia Stage auftreten.

Nichts desto trotz werden aber mit Sicherheit viele Gäste in Steampunk Outfit anzutreffen sein, sodass es genügend Dampfkraft vor Ort geben wird. (Man munkelt das Wupperdampf Laboratorium und die Steampunk Expeditionsgesellschaft planen einen gemeinsamen Ausflug.)

Mehr Infos zum Programm, Anreise, Parke, etc. finden sich auf der Homepage der Elfia.

Tagestickets gibt es für rund 20€, Wochenendtickets ausschließlich im Vorverkauf für rund 35€ hier zu kaufen. Tageskasse ist etwas teurer.