Der blaue Laborgeist des Herrn von Phone

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Wo geht es hin Herr von Phone?

 

Telemann von Phone ist bekannt für seine aussergewöhnlichen Ideen und Kreationen.

Vor kurzem bekam er eine Lampe geschenkt, mit der Bemerkung: “Du kannst da sicher etwas daraus machen!” Die  Leistungsangabe auf dem Glaskolben lautete 2000W. Die große Frage war nun, wie nimmt ein solches Monstrum in Betrieb? Unter voller Last ist so ein Gerät “für den Hausgebrauch”, nicht zu betreiben.

Nun geistert seit längerem Gasentladungstechnik mittels Kameramodulen durch den Rauchersalon. Was im Kleinen geht, muss doch auch im Großen gehen, so Herr von Phone.

Mit eine Hochspannungstransformator für NEON – Reklamen wurde eine Versuchsschaltung aufgebaut und nach dem Einschalten der Spannung, bildete sich ein blaues, geisterhaftes, rotierendes Wabern in der Röhre.

Aus Stahl, Messing, Kupfer und Glas wurde nun ein Käfig für den Laborgeist konstruiert. Selbiger fühlt sich sichtlich wohl, wie die nachfolgenden, kinematographischen Aufnahmen zeigen.

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Unser besonderer Dank gilt Miss “Cinnamon Star” für die freie Überlassung ihrer musikalischen Untermalung zu Zwecken der Kunstförderung.

c't hacks - Titelthema Steampunk

Die gerade erschienene Ausgabe der c’t hacks widmet sich dem Thema Steampunk. Online gibt es dazu auch ein Artikel von Alexander Schlesier (steampunker.de).

Das Heft ist für 9.90 EUR am Kiosk erhältlich oder elektronisch im iTunes AppStore.

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Wie funktioniert eigentlich eine Tesla-Spule?

Ein schönes und lehrreiches Erklärvideo von Admiral Ravensdale auf dem Erfindertreffen in Ulmen.

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Der thermoelektrische Aetherwellen-Empfänger

Dem werten Kollegen Daniel Tännler aka “The Chocolatist” ist es mit seinem feuerbetriebenen Radio nicht nur gelungen ein besonderes Kunstwerk zu erschaffen, sondern ebenso das erste Modell auf der Welt zu bauen, dass einen thermoelektrischen Generator und ein Radio in einem Gerät vereint.

Wie der der Aetherwellen-Empfänger genau funktioniert und was sich alles hinter diesem Gerät versteckt, erklärt in einem anschaulichen Video.

Das Herz der Maschine besteht aus einem sogenannten Peltier-Element. Dieses Element wird von unten mit Teelichtern erhitzt und gleichzeitig von oben mittels einem alten PC-Kühler gekühlt. Durch die Temperaturdifferenz wird elektrischer Strom erzeugt und in das zuoberst angeordnete Radiomodul geleitet. Nach knapp drei Minuten Vorheizzeit kann dann dem gewüschten Radioprogramm gelauscht werden.

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Forscher gesucht!

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Im Holbein Gymnasium (Augsburg) wurde ein sonderbares Gerät gefunden. Bisher konnte keiner der Experten erklären, um was es sich dabei handelt und welche Funktion es hatte. Zusammen mit acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften) und dem Deutschen Museum wird nun nach der kreativsten Erklärung für die Wundermaschine gesucht. Einsendeschluss ist der 31.12.2013, weitere Fotos, Dokumentationen und Berichte befinden sich auf der Seite des Gymnasiums.

Hat Tip an Tim

Beinprothese aus Lego

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Eine kreative Forscherin bastelt eine Beinprothese aus Lego und filmt sich dabei in einem Timelapse-Video. Wenn das nicht Mad Science ist! Sie richtet aber auch Worte der Warnung an ihre Jungforscher:

 

Someone in my research lab jokingly suggested I make a prosthetic leg out of legos.

Please don’t do this yourself, I don’t want you to fall and get hurt!

Sometimes, you just need to be silly.

 

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via Dangerous Minds

Winken sie dem Saturn

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Click zum Vergrößern

Auf Wunsch von Carl Sagan drehte die Weltraumsonde Voyager 1 im Jahr 1990 beim Flug aus unseren Sonnensystem ihre Kameras und blickte zurück auf die Erde. In einer Entfernung von 6 Milliarden Kilometer war die Erde auf dem Foto nur noch 0.12 Pixel groß und erschien als blasser blauer Punkt, was dem Foto auch seinen Namen gab “Pale Blue Dot“. In dem Buch “Pale Blue Dot: A Vision of the Human Future in Spacebeschreibt Sagan eindringlich, was dieses Foto für die Menschheit bedeutet.

 

Am 19.Juli 2013 ist eine der seltenen Gelegenheit ein solches Foto erneut aufzunehmen. In der Nähe des Saturns wird die Raumsonde Cassini die Erde vor ihre Kameras bekommen und den kleinen blassen Punkt erneut fotografieren. Dieses Mal können auch sie auf diesem Foto sein und dem Saturn zu winken. Damit diese  hoch komplexe Aufnahme auch wirklich funktioniert, hat die NASA extra eine Seite, ein Facebook-Event und eine Flickr-Gruppe dazu eingerichtet, denn eventuell müssen sie der kleinen Sonde etwas technische Hilfestellung leisten und sich beim Winken selber fotografieren.

Die Aufnahme startet am 19. Juli. 2013 um 23:27 und endet um 23: 42. Wir sehen uns dann.

Theremin Steampunk Goggles

Endlich mal Googles, die auch funktionieren! Das muss sich Sarah Petkus gedacht haben, als sie ihre Steampunk-Goggles mit einem Theremin schraubte.

Blinking, fading, and color changing lights are a standard for eye catching goggles. This being said, I decided to change it up a bit and make a set that would engage the wearer in the production of sound.

As always I wanted my goggles to be interactive. When it comes to audio, I figured there was no better way to achieve this than with some sort of theremin which would invoke hand waving and finger wiggling from the wearer and anyone near by. Now, I realize that traditional theremins are quite complex in their inner workings and tend to run quite large, so I poked around the internet until I found this simplified optical theremin that requires a hand full of basic components and two 555 timers.This particular design also creates a very unique, annoying sound which in this application is perfect!

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via Adafruit

Das SteamPAD – Der Tablet Computer einer vergangenen Zukunft

Der werte Herr Chocolatist hat ein weiteres Meisterwerk aus seiner Werkstatt entlassen: Das Steampad.
Ein brillantes Beispiel, wie man aus einem fast “designlosen” Objekt, wie einem Tablet, ein Steampunk-Kunstwerk werden kann und man dabei den Recycling-Gedanken nicht außer Acht lassen muss. In seinem Blog findet man weitere Bilder und ganz vorbildlich hat er die Bauanleitung bei Instructables online gestellt.

Ich ziehe voller Respekt meinen Hut!

Es besteht zu fast 100% aus dem Abfall unserer Industriegesellschaft. Neben einem defekten DELL Laptop “Latitude D600″ aus dem Elektroschrott wurde viel Altmetall und eine Schrankrückwand zu einem edlen Steampunk Kunstwerk verarbeitet. Um das Tablet auch als Desktop Computer verwenden zu können, wurde ein Ständer aus einer alten Staffelei hergestellt. (…)
Das Herz des SteamPADs wird von einem LIPO-Akku mit einer Kapazität von 2100mAh / 11,1V angetrieben. Die Spannung wird von rund 12V auf knapp 20V hochtransformiert. Bedient wird das Tablet mit einer Gesten-Maus und Lederhandschuh, welche zur Zeit noch in Arbeit sind.

Maker Media wird eigener Verlag

O’Reilly, der Verlag hinter dem Make Magazine und den Maker Faires, gliedert die Make-Sparte in einen eigenen Verlag “Maker Media” aus.

Tim O’Reilly begründet diesen Schritt und erzählt dabei von der Geschichte des Maker Movements

Why we spun out Maker Media
The Maker movement, like all enthusiast movements, is a harbinger of deeper change.

Many of the most interesting technologies of the next decade will involve innovations in hardware, not just software. The Maker movement, like all enthusiast movements, is a harbinger of deeper change.

What Dale Dougherty first recognized in 2005 when he published Make: Magazine and began Maker Faire was that there was a new upwelling of interest in making things, embracing everything from new technologies like 3D printing and other forms of advanced manufacturing, robotics, sensor platforms, to crafting and older hands-on technologies. The early projects in the magazine — aerial photography with kites, a programmable cat feeder made out of an old VCR, hacked robot dogs sniffing out environmental toxins — may have seemed trivial at the time, but they were a sign of things to come.

Kickstarter - DIY Teslaspule

Wer schon immer mal den Imperial March auf einer Teslaspule spielen wollte, kann dies per Kickstarter tun. OneTesla produziert Lichtblitze bis zu einem halben Meter und ist auch musikalisch ansteuerbar.

Das Katzenpostsystem

Für einen privaten Kunden entwickelte Because We Can das Cat Transit System (CTS) für ein geniales Mad Science Labor mit versteckten Türen und geheimen Verstecken.

Weitere Fotos gibt es bei Jillian Northrup

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Fotos: Jillian Northrup

via

Im Garten eines Kraken

Googles Streetview macht einen weiteren Ort auf der Erde vom Schreibtisch erforschbar und geht unter die Meeresoberfläche. Sechs Korallenbänke lassen sich virtuell betauchen, darunter auch das Great Barrier Reef.

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Ig Nobel Prize 2012

Diese Woche wurden die Ig Nobel Prize 2012, die alternativen Nobelpreise der Havard Universität verliehen, “um wissenschaftliche Leistungen zu ehren die „Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“ (to honor achievements that first make people laugh, and then make them think).” (Wikpedia)

Mein Favorit ist dieses Jahr in der Sparte Medizin:

MEDICINE PRIZE: Emmanuel Ben-Soussan and Michel Antonietti [FRANCE] for advising doctors who perform colonoscopies how to minimize the chance that their patients will explode.

Die Preisträgerin Dr. Elena Bodnar zeigt ihre Erfindung. Einen BH, der sich schnell in einem Atemmaske verwandeln lässt.

Die kompletter Zeremonie ist auf Youtube (geht so ab 30min los).

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PSYCHOLOGY PRIZE: Anita Eerland and Rolf Zwaan [THE NETHERLANDS] and Tulio Guadalupe [PERU, RUSSIA, and THE NETHERLANDS] for their study “Leaning to the Left Makes the Eiffel Tower Seem Smaller” […]

PEACE PRIZE: The SKN Company [RUSSIA], for converting old Russian ammunition into new diamonds.

ACOUSTICS PRIZE: Kazutaka Kurihara and Koji Tsukada [JAPAN] for creating the SpeechJammer — a machine that disrupts a person’s speech, by making them hear their own spoken words at a very slight delay.

NEUROSCIENCE PRIZE: Craig Bennett, Abigail Baird, Michael Miller, and George Wolford [USA], for demonstrating that brain researchers, by using complicated instruments and simple statistics, can see meaningful brain activity anywhere — even in a dead salmon.

CHEMISTRY PRIZE: Johan Pettersson [SWEDEN and RWANDA]. for solving the puzzle of why, in certain houses in the town of Anderslöv, Sweden, people’s hair turned green.

LITERATURE PRIZE: The US Government General Accountability Office, for issuing a report about reports about reports that recommends the preparation of a report about the report about reports about reports.

PHYSICS PRIZE: Joseph Keller [USA], and Raymond Goldstein [USA and UK], Patrick Warren, and Robin Ball [UK], for calculating the balance of forces that shape and move the hair in a human ponytail.

FLUID DYNAMICS PRIZE: Rouslan Krechetnikov [USA, RUSSIA, CANADA] and Hans Mayer [USA] for studying the dynamics of liquid-sloshing, to learn what happens when a person walks while carrying a cup of coffee.

ANATOMY PRIZE: Frans de Waal [The Netherlands and USA] and Jennifer Pokorny [USA] for discovering that chimpanzees can identify other chimpanzees individually from seeing photographs of their rear ends.

Schädel-Cam

Selten hat die Bezeichnung “Mad Scientist” so gut gepasst, wie bei dieser Schädel-Webcam. Wie so oft, fehlt es leider an soliden Kenntnissen der russischen Sprache, um den Kunstwerk weiter auf den Grund zu gehen.