Da die Nachrichten aus dem Ætherversum um Kunst, Kultur und Wissenschaft in letzter Zeit erheblich zugenommen haben und der Clockworker nicht allen Raum bieten kann, wird das Æther-Telegramm mit einem wöchentlichen Rückblick wieder belebt.
Die New York Times veröffentlichte einen langen Nachruf auf F. Gwynplaine MacIntyre, der mit “The woman between worlds” bereits 1994 einen Roman veröffentlichte, welcher heute den Stempel Steampunk bekommen würde. Seine Ende durch Selbstmord passte zu seinem Leben voller Extreme.
New York Times: Froggy’s Last Story
Der geschätzten Kollege von Steampunk-Welten und Daily Steampunk berichtet von einem polnischen Steampunk-Rollenspiel unter dem (sehr germanischen) Titel Wolsung. Das eigentliche Regelwerk ist in polnischer Sprache, aber es gibt die Möglichkeit ein englisches Kurzregelwerk herunterzuladen. Die Kunst der Regelwerks ist natürlich international ansprechend.
Auch musikalisch entdecken immer mehr Bands die Ästhetik des Steampunks, zum Teil in musikalischen Genren, in denen man dies nicht erwartet hat. So wird die US New-Country-Band Sugarland im Oktober ein Album mit dem Titel “The incredible machine” veröffentlichen. Gerne hätte ich an dieser Stelle, das Video der Band gezeigt, aber wieder einmal verhindert das Label die kostenlose Werbung. Aber am Ende dieses Artikels kann ich wenigstens einen kleinen Einblick in die interessante Live-Show gewähren, leider mit sehr schlechter Qualität.
Auf Dieselpunks.org wird die Band Morella & The Wheels Of If interviewt, die schon eher eine “klassische” Steampunk-Band ist und eine Mischung aus Gothic, Cabaret und alten Tönen anschlägt.
Zum Schluss berichtet die HudsonHubTimes noch über die Band Mushroomhead, die deutliche härtere Töne anschlägt. Auch sie richtet ihr neues Album auf Steampunk aus.
Sugarland – Incredible Machine















