Ein Streifzug durch die deutsche Steampunkszene - Das große Steampanoptikum

Unsere Autoren Clara Lina Wirz (Ayra Leona) und Alex Jahnke (Captain Serenus) haben im vergangenen Jahr ihr Gemeinschaftsprojekt „Das große Steampanoptikum – eine fantastische Reise quer durch die Welt des deutschen Steampunks“ bei der Edition Roter Drache veröffentlicht. Seitdem haben sie es schon auf verschiedenen Veranstaltungen und Conventions präsentiert.

copyright: Edition Roter Drache. Foto: A. Zeichnerin

copyright: Edition Roter Drache. Foto: A. Zeichnerin

Aus meiner Sicht ist dieses Buch gerade für Einsteiger in die Steampunk-Szene oder generell Interessierte sehr gut geeignet, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. In einleitenden Essays wird sich der Frage angenommen, was denn Steampunk nun eigentlich genau ist – ohne ihn abschließend oder in engen Grenzen zu definieren. Auch die verschiedenen Subgenres werden näher beleuchtet.

Die Schwerpunkte des 176-seitigen Buches liegen auf Makern, Musik, Mode sowie Filmen/Webserien und lokalen Steampunk-Gruppen. Die meisten der hier erscheinenden kreativen Köpfe stellen sich selbst vor, so dass hier ein vielseitiges Sammelsurium entstanden ist. (Natürlich konnten aber nicht alle kreativen Steampunks aus den verschiedenen Bereichen und dem deutschsprachigen Raum vorgestellt werden, sondern es wurde eine Auswahl getroffen.)

Zwischengestreut sind fünf Steampunk-Kurzgeschichten, von Martin Riesen, Anja Bagus, Thorsten Küper, Christian Reuter und Andreas Schöpe. So wird auch dem literarischen Genre des Steampunk Rechnung getragen.

Besonders hervorheben möchte ich auch die originelle visuelle Gestaltung dieses Buches, welche dem Anspruch eines Panoptikums voll gerecht wird – dieser Begriff steht ja unter anderem für Kuriositätenkabinette.

Es ist ein Hardcover-Buch im Format Din A4 und jeder Bereich des durchgehend farbigen Werkes ist anders gestaltet – mit ornamentalen Rahmen verziert oder Zahnrädern, mit historischen Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert, vor allem aber mit zahlreichen farbigen oder auch historisierend-sepiafarbenen Abbildungen. Letztere nehmen teilweise auch wie in einem Bildband eine ganze Seite ein, damit auch alle feinen Details genau erkennbar sind. Das Titelbild selbst erinnert an alte ledergebundene Bücher. Eine aufgenietete Platte mit einer Art integrierten Photo- oder Kameralinse gibt den Blick frei auf – wie könnte es anders sein? – ein Uhrwerk.

Das einzige, was hier fehlt, ist die bildende Steampunk-Kunst. Allerdings sind entsprechende Künstlerinnen und Künstler zumindest in Deutschland eher rar, und vermutlich hätte es auch den Rahmen dieses Buches gesprengt, noch eine weitere Kategorie einzuführen.

Die Verlagsseite des Steampanoptikum:
http://www.roterdrache.org/cms/backlist/n-s/das-grosse-steampanoptikum/

Dreadpunk - wenn Gothic Horror auf Steampunk trifft

Lady Lucille Sharp, "Crimson Peak" Fanart. Copyright: Darkellaine, Deviantart.com

Lady Lucille Sharp, „Crimson Peak“ Fanart. Copyright: Darkellaine, Deviantart.com

„Dreadpunk“ – dieser Begriff fiel unter anderem zuerst öffentlich auf dem Dragon Con in USA, wo ihn Derek Tatum benutzte, der auch die Website http://dreadpunk.com/ erstellt hat.

Es handelt sich um eine Verschmelzung aus den Worten „Dreadful“ (englisch: erschreckend, bedrohlich) und „Steampunk“. Hier geht es um eine Genremischung, in sich Dark Fantasy, Mystery, klassisch-viktorianischer Gothic Horror á la „Frankenstein“ und „Dracula“, gruselige Geschichten wie von Edgar Allan Poe sowie Geistergeschichten und Schauermärchen aus dem 19. Jahrhundert begegnen.  Im Dreadpunk geht es nicht so sehr um billige Schockeffekte, sondern eher um mystische und mysteriöse Ereignisse, aber auch menschliche (und übermenschliche) Abgründe. Hier und da bedient sich das Genre auch in der Mythologie und beim Aberglauben des 19. Jahrhunderts. Geister, verwunschene Orte, übernatürliche Kreaturen und Schauergestalten treten auf. Für die menschlichen Protagonisten enden diese Geschichten nicht selten tödlich – oder aber sie verändern sich grundlegend nach Erlebnissen und Begegnungen der übernatürlichen Art.

Gerade in den Überschneidungen der Steampunk- zur Gothic Szene ist Dreadpunk sicherlich für den einen oder anderen von besonderen Interesse.

Aja Romano beschrieb auf www.dailydot.com drei „Gesetze des Dreadpunks:“

1. Dreadpunk hat seine Basis im Horror oder in der Dark Fantasy, mit einer besonderen Betonung auf dem Bedrohlichen: Horror, der entweder angedeutet wird oder nicht (gleich) sichtbar ist.

2. Das Setting des Dreadpunk ist entweder vom Horror des späten 19. oder frühen 20. Jahrhunderts inspiriert, definitiv aber nicht später als H.P. Lovecraft (1890 – 1937). Das viktorianische London dient dabei als grober Richtwert für die Dreadpunk Ästhetik.

3. Dreadpunk ist sich seiner Selbst sehr bewusst und subversiv. Zugleich betont er die Traditionen des klassischen Horrors.

Besonders deutlich wird dieses Genre in der amerikanisch-britischen Serie „Penny Dreadful“ sowie in Filmen wie „Crimson Peak“, der am 15. Oktober 2015 in den deutschen Kinos angelaufen ist. Daher folgen hier zu beiden kurze Rezensionen, um Ihnen einen Eindruck dieses Subgenres zu verschaffen.

Penny dreadful“
Der Titel der Serie bezieht sich auf Horror-Groschenromane, die sich schon im 19. Jahrhundert in England großer Beliebtheit erfreuten und „penny dreadfuls“ genannt wurden.

Hier treten gleich mehrere Gestalten auf, die aus klassischen Horror-Romanen bekannt sind – William Murray, Vater von Mina Murray und Abraham Van Helsing (aus Bram Stokers „Dracula“), Victor Frankenstein und seine Kreatur (aus dem Roman „Frankenstein“ von Mary Shelley) und Dorian Gray (aus dem gleichnamigen Roman von Oscar Wilde). Im Zentrum der Geschichte steht Vanessa Ives, eine Hellseherin, die in mehr als einer Hinsicht von einem Fluch verfolgt wird. Ethan Chandler aus Amerika ist ein charmanter und wagemutiger Mann der Tat, furchtlos gegenüber Gewalt, jedoch auch traumatisiert. Dann gibt es da noch das mysteriöse Medium „Madame Kali“, der Vanessa während einer Séance begegnet…

Die klassischen Charaktere wurden auf originelle und stimmige Weise in die Handlung eingebaut, so dass man darin eine künstlerische Verbeugung vor den literarischen Originalen erkennen kann. Mit Vanessa Ives (dargestellt von Eve Green) haben die Schöpfer der Serie eine düstere, hin- und hergerissene Anti-Heldin geschaffen, mit der sich der geneigte Zuschauer dennoch identifizieren kann. Tod und Teufel, Vampire und Dämonen treten in „Penny dreadful“ in Erscheinung. Oft scheint die Lage für die Anti-Heldengruppe um Sir Murray, Vanessa, Ethan und Doctor Frankenstein völlig hoffnungslos, doch sie geben nicht auf, gegen das Böse zu kämpfen. Die schaurige Kreatur von Frankenstein – faszinierend ambivalent von Rory Kinnear verkörpert – hat eine eigene Nebenhandlung und ist oftmals menschlicher als ihr Schöpfer.

Die Ausstrahlung der zweiten Staffel begann im Mai 2015, eine dritte Staffel ist in Planung.

Crimson Peak Fanart, Copyright: http://ancha-snow1.deviantart.com

Crimson Peak Fanart, Copyright: http://ancha-snow1.deviantart.com

 

Crimson peak“
Dieser Film von Guillermo del Toro erzählt die Geschichte der jungen amerikanischen Schriftstellerin Edith Cushing (gespielt von Mia Wasikowska), die Geistergeschichten schreibt. Sie verliebt sich in den attraktiven englischen Baronet Sir Thomas Sharpe, welcher sie umwirbt.

Der Geist ihrer verstorbenen Mutter erscheint Edith und warnt sie vor „Crimson peak“. Doch es wird lange dauern, bis Edith herausfindet, was damit gemeint ist.

Sir Thomas (Tom Hiddleston) hat eine mysteriöse Schwester namens Lucille (Jessica Chastain). Beide leben auf einem düsteren, heruntergekommenen Anwesen in der kargen englischen Landschaft Cumbria. Sir Sharpe versucht mithilfe einer Erfindung in der Gegend den dort typischen blutroten Ton zu fördern und damit seine Existenz zu bestreiten. Als Ediths wohlhabender Vater bei einem merkwürdigen Unfall stirbt, ist sie die Alleinerbin. Edith heiratet kurz darauf Sir Thomas – doch dieser und seine Schwester hüten ein dunkles Geheimnis…

Mehr zur Geschichte sei hier nicht verraten, oder doch so viel: Hier geht es um viel mehr als „nur“ Spukgestalten, hier werden tiefste menschliche Abgründe sichtbar.

Die ästhetische Umsetzung
Guillermo del Toro erzählt diese Gothic Romance Horror Geschichte, welche um ca. 1900 spielt, auf der einen Seite in sehr morbiden Bildern. Das Anwesen der Sharpes sieht größtenteils so abgerissen aus ,wie man sich ein „haunted mansion“, also ein Spukhaus, vorstellt. Es regnet durch das offene Dach, die Bewohner werden später eingeschneit – ein Ort, dem man nicht entkommen kann. Auf der anderen Seite strahlt seine Heldin Edith optisch um so mehr mit ihren größtenteils gelben und kupferfarbenen Kleidungsstücken und den langen blonden Haaren. Dies sorgt für den nötigen Kontrast zu Sir Thomas‘ und Lucilles recht düsterer Ausstrahlung. Die auftauchenden Geister sind originell dargestellt, sie wirken furchteinflößend, zum Teil aber auch mitleiderregend. Der rote Ton, den Sir Sharpe fördert, erinnert metaphorisch in mehr als einer Szene an Blut. Farbenfrohe Schmetterlinge auf der einen, dunkle Motten auf der anderen Seite ziehen sich als Symbole durch den gesamten Film. Die beiden weiblichen Hauptfiguren wirken ästhetisch betrachtet fast wie die mystisch angehauchten Frauenportraits der Preraffaeliten. Wer etwa Bilder von Dante Gabriel Rossetti (1828 – 1882) kennt, wird hier gewisse Ähnlichkeiten finden.

Weitere klassische Inspirationen für den Dreadpunk
Hierzu zählen Werke wie „Das Schloß von Otranto“, „Carmilla“ von Sheridan Le Fanu, „Die Frau in Weiß“ und weitere Romane von Wilkie Collins, die Stummfilme „Das Kabinett des Dr. Caligari“ und „Nosferatu“, im deutschsprachigen Raum auch Werke aus der Romantik, wie E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“

Einige moderne Beispiele des Genres
Filme und Bücher wie „Sweeney Todd“, „Sleepy Hollow“ (sowohl der Tim-Burton-Film als auch die Serie sowie weitere Werke von Tim Burton), „Silent Hill“, „The Others“, „Adele und das Geheimnis des Pharao“, „Anno Dracula“ von Kim Newman, bis hin zu manche Folgen von „Doctor Who“ („Weeping Angels“) kann man zu diesem Genre rechnen, ebenso „Die Frau in Schwarz“, „Abraham Lincoln, Vampire Hunter“ oder die Manga-Serie „Black Butler“.

Trailer zu „Crimson Peak“
Trailer zu ersten Staffel von „Penny Dreadful“

„Das Getriebe im Sand“ – ein Steampunk Stop-Motion-Kurzfilmprojekt

Der Stop-Motion-Kurzfilm „Das Getriebe im Sand“ erzählt die klassische Geschichte von demjenigen, der den Ast absägt, auf dem er sitzt. Der sozialkritische Film thematisiert Gier und Materialismus ohne Voraussicht, einer Haltung von „Nach mir die Sintflut“.

Es ist ein gemeinschaftliches Projekt von Valentin Felder und Josua Bauer und wurde 2013 erfolgreich finanziert als Crowdfunding-Projekt bei Startnext.

Der Film spielt in einer postapokalytischen Welt, die dominiert ist von den kalten Schlägen Stahls auf Stein, dem Rauch der Maschinen und den Resten vergangener Zivilisationen.
Doch hauptsächlich ist sie Leer, nur angefüllt mit bedrückendem Nebel der einst den Schlöten der Fabrikhallen entwichen ist. In ihrer unersättlichen Gier nach Reichtum und Macht haben die Menschen ihren Planeten bis auf den innersten Kern abgebaut um ihm auch die letzten Rohstoffreserven abzuwringen. Übrig geblieben ist eine einzige, große Metropole die auf einer riesigen Felssäule thront – der letzte Rest eines gigantischen Felsmassivs. In ihrer selbsterschaffenen Abhängigkeit sieht sich die verbliebene Menschheit gezwungen auch diesen letzten Anker, (die Säule) der sie mit dem Leben verbindet, abzubauen. Den Umstand, dass es ihr eigener Untergang sein wird, ignorieren sie zuversichtlich.

Die Geschichte wird aus zwei kontroversen Perspektiven erzählt: Zum Einen aus der eines Menschen und zum Anderen aus der eines Roboters. Der Roboter Nummer 142 ein kleiner Arbeitsroboter, der in der Mine Gestein umhertragen muss. Doch im Gegensatz zu seinen Arbeitskollegen weißt er einen seltenen Defekt auf: Nummer 142 ist in der Lage zu denken – und zu fühlen. Als Nummer 142 erkennt, dass seine Arbeit dazu beiträgt, die Säule mit all den Menschen zum Einsturz zu bringen, weigert er sich, sie weiter zu tun und versucht sogar, die Menschen auf das Problem hinzuweisen…

Der Mensch dagegen ist das kranke Produkt von Jahrzehnten der „Devolution“ – geistig fixiert auf primitive materielle Ziele, deren Erreichung ihn nie befreidigen können, ist er selbst zur Maschine geworden…

In diesem neunminütigen Video wird das Projekt näher vorgestellt.

copyright: Valentin Felder, Josua Bauer

copyright: Valentin Felder, Josua Bauer

Auf dem Bild ist  der kleine „Nr.142“ an seinem Arbeitsplatz tief unter der Stadt:
Hier muss er tagtäglich schwerste
Arbeit ohne ersichtlichen Sinn verrichten.
Kein Wunder, dass er schon bald beginnt, sein Dasein zu hinterfragen…

copyright: Valentin Felder, Josua Bauer

copyright: Valentin Felder, Josua Bauer

„Prof. Herzenfeld“ ist einer der hochrangigen Bürokraten in der Menschenstadt.
Als solcher ist es jedoch
sein Privileg, niedere Arbeit an Untergebene zu delegieren
und sich selbst den „wichtigen Dingen“ zu widmen…


Interview mit Valentin Felder

copyright: Valentin Felder

copyright: Valentin Felder

A.Z.: Valentin, was war eure Inspiration für diese Geschichte?

Valentin: Die Hauptinspiration für die Geschichte ist wohl einfach die echte Welt, in der wir leben. Als das Konzept entstand, waren wir beide noch Schüler und hatten eine ganze Menge an unserer Gesellschaft auszusetzen (nicht das sich das jetzt geändert hätte, aber wir regen uns nicht mehr so akut auf) – Zum Glück waren wir auch beide sehr filmbegeistert und wollten schon länger mal einen einigermaßen hochwertigen Kurzfilm drehen. Es hat sich geradezu angeboten, hier einige Ideen einzubauen, die uns andernfalls in der echten Welt nur unnötig belastet hätten. Wir wollten aber keinen von diesen klassisch-realistischen Moral-Filmen drehen, zumal die Moral auch gar nicht so klar zu bestimmen ist. Stattdessen diente die echte Welt nur fürs ganz grobe Grundgrüst und der Rest ist eher eine Art Märchen aus einer anderen Welt…

A.Z.: Die Ästhetik von „Das Getriebe im Sand“ könnte man steampunkig nennen, sie ist aber eigentlich zeitlos. Habt ihr das so gewählt, um die Geschichte in einen weiteren Kontext zu setzen? Ihr wendet euch damit ja nicht nur an Steampunk-Fans, richtig?

Valentin: Ja, zum Steampunk-Stil sind wir eigentlich durch Zufall gekommen. Zuerst gab es nur die Idee für die Geschichte und dann haben wir überlegt, wie wir es visuell umsetzen könnten. Wir wollten keine realistische Zukunftsvision erschaffen, sondern eher eine phantasievolle Parallelwelt die Raum für ein bisschen Witz und Details läßt und unsere echte Welt nur metaphorisch wiederspiegelt.
Auch war uns wichtig, dass der Zuschauer am Ende immer noch erkennen, kann wie der Film entstanden ist: Fingerabdrücke in den Gesichtern, Bearbeitungsspuren auf Metall, echter Kerzenrauch anstatt computergenerierten Partikeln… Die Geschichte mag düster sein, aber unsere Bilder sollen faszinieren, nicht deprimieren ;)

A.Z.: Die dreidimensionale Stop Motion-Technik wird in Zeiten der CAD-Animationsfilme á la Pixar und Co. nur noch selten verwendet. Ein überregional bekanntes Beispiel dafür sind die „Wallace & Gromit“ Filme. Um unseren Lesern eine Vorstellung zu geben vom Aufwand, der dahinter steht: Wieviele Arbeitsstunden stecken ungefähr in 30 Sekunden Film?

Valentin: Hm, das läßt sich wohl nicht einfach mit einer einzigen Zahl beantworten: 30 Sekunden Film entsprechen 750 einzelnen Bildern – an der Animation arbeitet einer von uns, je nach Aufwand der Szene, zwischen einigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Dazu muss aber noch gesagt werden, dass wir das Projekt nur in unserer Freizeit neben Schule bzw. Studium verfolgen können und die effektive Arbeitszeit daher wesentlich geringer ausfällt.
Allerdings macht die Animation auch nur einen kleinen Teil der Arbeitsschritte aus, die in die Erstellung von 30 Sekunden Film gesteckt werden. Ein ebenfalls wesentlicher Teil ist die Vorbereitung, welche Konzeption, den Bau von Set und Requisiten sowie die genaue Planung der Animationen umfasst. Damit aus den Bildern dann ein Kino-tauglicher Film entsteht, fällt zudem einige Nachbearbeitung an, wie z.B. Farbkorrektur, Retusche-Arbeiten und ggf. einfügen von Hintergründen oder Effekten irgendeiner Art…
Durchschnittlich enstehen in einem kompletten Jahr Arbeit nur wenige Minuten fertiger Film.

A.Z.: Wieviele verschiedene Sets baut ihr und wie groß sind diese ungefähr?

Valentin: Momentan haben wir 4 Hauptsets und diverse kleinere Nebensets – In Planung befinden sich momentan noch 2 Sets. Die Größe variiert dabei von 2m Höhe im Fall der großen Mine bis zu wenigen cm für einzelne Animationen die dann z.B. nur das Innere einer Maschine zeigen.

A.Z.: Wo oder wie habt ihr gelernt, Stop-Motion Filme zu machen?

Valentin: Das meiste haben wir wohl durch die Arbeit an diesem Projekt gelernt, hauptsächlich durch Ausprobieren, durch Fehler und durch die Not zu Improvisieren. Gerade was die Konstruktion der Figuren und Requisiten angeht, sind wir heute wesentlich sicherer als noch vor zwei Jahren, was zum Einen recht cool ist, zum Anderen aber auch schade, weil man Vieles im Nachhinein noch etwas besser hingekriegt hätte… Man kann wohl sagen, dass wir immer noch dabei sind, es zu lernen.
Was unsere Grundkenntnisse angeht, haben wir uns wohl ganz gut ergänzt – Josua ist der ‚Experte‘ für Animation und plastische Arbeiten – Ich dagegen bin für den Metallbaubereich und die Nachbearbeitung zuständig. Regie und Setbau machen wir gemeinsam.
Unsere Spezialgebiete bei dem Projekt sind aus früheren Hobbys heraus entstanden, tatsächlich irgendwo gelernt haben wir aber nichts davon. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man so etwas irgendwo lernen kann, es ist eher eine Frage von tun oder lassen…

A.Z.: Das entspricht übrigens auch der Einstellung vieler Steampunks – einfach machen, einfach ausprobieren. Wann rechnet ihr mit einer Fertigstellung des Films und wie kann man euer Projekt unterstützen?

Valentin: Wir arbeiten momentan seit zweieinhalb Jahren an dem Film und haben bislang ca. 9 Minuten Film erreicht. Das ist etwas über die Hälfte unserer Geschichte, also rechnen wir mit 2 weiteren Jahren bis zur Fertigstellung.
Was uns aufhält, ist eher der Mangel an Zeit als an Geld – Wir freuen uns natürlich trotzdem über finanzielle Unterstützung, da wir aktuell mit minimalsten Werkzeugen und einfachster Filmtechnik auskommen müssen. Aber die Fertigstellung des Projekts läßt sich wohl trotzdem nicht nennenswert beschleunigen. Eine sehr große Unterstützung sind jedoch auch die Menschen, die das Projekt aktiv verfolgen, uns Feedback geben und sich auf das fertige Ergebnis freuen – Ihr seid die beste Motivation für uns, damit wir die Ausdauer nicht verlieren und bis zum Ende dran bleiben ;)

A.Z.: Plant ihr nach der Fertigstellung eine Teilnahme an (Kurz-)Film-Festivals? Wo wird man euren Film sehen können?

Valentin: Selbstverständlich werden wir den Film auf einigen Kurzfilm- und Steampunkfestivals in Deutschland vorführen, es ist aber auch eine Veröffentlichung auf DVD und BluRay geplant. Längerfristig soll er zudem online gezeigt werden, ggf. auch in Englisch.

A.Z.: Die Musik von „Das Getriebe im Sand“ stammt von Michael Klubertanz. Arbeiten noch weitere Künstler mit an dem Projekt?

Valentin: In der Tat hat sich der Komponist Michael Klubertanz bereit erklärt, uns bei der Filmmusik zu unterstützen, vor kurzem hat sich aber auch noch eine weitere Zusammenarbeit ergeben: Der professionelle Foley-Artist (Geräuschemacher) Joo Fürst wird sich um die Geräusche unseres Films kümmern, die für die Stimmung der Bilder mindestens so wichtig sind wie die Musik.
Desweiteren hat uns Josuas Bruder seine Stimme für die ersten Erzähler-Aufnahmen geliehen, aber möglicherweise wird sich dies am Ende noch ändern.

A.Z: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg weiterhin!

Valentin: Danke!

copyright: Josua Bauer

copyright: Josua Bauer

Hullabaloo - ein Steampunk Animationsfilm

copyright James Lopez

copyright James Lopez

Hullabaloo ist ein amerikanisches Animationsfilm-Projekt, das von James Lopez initiiert wurde, mithilfe des Crowdfunding Portals Indiegogo. Statt der ursprünglich angestrebten 80.000 Dollar für einen Kurzfilm erzielte das Projekt mehr als 470.700 Dollar in nur 35 Tagen, mit Crowdfunding-Unterstützung von über 10.000 Menschen aus 70 Ländern. Daher werden nun sogar vier Kurzfilme entstehen.

Die Story

Im parallelen Universum von „Hullabaloo“ gibt es den Übergang der Nutzung der Dampfkraft hin zur Elektrizität – mit Luftschiffen und Hybrid-Motorkutschen, die sowohl mit Dampfkraft als auch mit Verbrennungsmotoren betrieben werden.

Im Mittelpunkt steht die junge Frau Veronica Daring, Tochter eines innovativen und renommierten Ingenieurs und Wissenschaftlers. Veronica kehrt heim von einer Elite-Schule für höhere Töchter, muss allerdings feststellen, dass zuhause alles anders ist, als sie es erwartet hat: Ihr Vater, Jonathan Daring, ist verschwunden. Alles, was er hinterlässt, ist das Familienhaus und ein verlassener, baufälliger Vergnügungspark namens „Daring Adventures“, den ihr Vater einst baute, um seine neuesten Forschungen und Erfindungen zu testen.

Veronica stolpert in diesem Vergnügungspark zufällig über die junge Jules, eine sehr ungewöhnliche und geheimnisvolle Frau, die sich dort häuslich eingerichtet hat. Jules weigert sich, über ihre Herkunft zu sprechen. Trotz aller Unterschiede freundet sich Veronica mit ihr an.

Natürlich dürfen auch Bösewichter in einer solchen Geschichte nicht fehlen, und so gibt es mehrere zweifelhafte Gestalten, die mit neuen Entdeckungen oder Erfindungen finstere Pläne verfolgen oder sich damit persönlich bereichern wollen – und so zu „Superschurken“ werden.

Veronica ist entschlossen, das nicht hinzunehmen, denn ihr Vater hat sie einst gelehrt, dass Technik und neue Technologien stets dem Guten und der ganzen Menschheit dienen sollte.

Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin Jules und ein guter Portion Dreistigkeit, erfindet Veronica ein Alter-Ego für sich: Am Tage ist sie fortan eine konservative Dame der Gesellschaft. Bei Nacht wird sie die fröhliche und mutige Heldin „Hullabaloo“. Bei ihren heroischen, actiongeladenen Abenteuern findet sie nach und nach heraus, was zum Verschwinden ihres Vater geführt hat; Er war dabei, eine neue, alternative Energiequelle von immenser Kraft zu finden – welche die ganze Welt verändern könnte.
Um ihren Vater zu finden und zu verhindern, dass sein Geheimnis in die falschen Hände gerät, unternimmt Veronica gemeinsam mit Jules eine Expedition, bei der sie sich gegen unbarmherzige Luftschiff-Piraten zur Wehr setzen müssen und sogar auf einer abgelegen Insel landen, auf der faszinierende mechanische Tiere herumlaufen.

Über die Macher
James Lopez hat „Hullabaloo“ zusammen mit dem amerikanischen Steampunk Autor G.D. Falksen geschrieben. Lopez arbeitet bereits seit 25 Jahren in der Trickfilmbranche, insbesondere bei Disney. Er war unter anderem beteiligt an Filmen wie Der König der Löwen, Pocahontas, Hercules, Tom und Jerry, Paperman, Küss den Frosch und Flutsch und Weg.

James Lopez‘ Projekt wird unterstützt von rund zwanzig Profis aus dem Bereich Animationsfilm, Sprechern, Produzenten und dem Komponisten Manel Gil-Inglada aus Barcelona.

Über die Veröffentlichung
Lopez berichtete mir, dass zur Zeit 50 % der Animation der ersten beiden Kurzfilme vollendet sind. Wenn alles klappt, sollen diese beiden Filme Ende diesen Jahres fertiggestellt sein.

Zur Zeit ist geplant, die Kurzfilme auf Filmfestivals zu zeigen und sie später auch online zugänglich zu machen.

Möglich ist auch eine Sammler-DVD/Blueray, die ein „Making of“ enthalten soll und weitere Extras, die den Weg vom Konzept bis zur Fertigstellung zeigen.

Einen ersten Eindruck über die Kurzfilme vermittelt dieses Video.

 

 

 

 

 

Mara und der Feuerbringer

Ich gebe zu, Mara und der Feuerbringer ist kein Film, den man in das Steampunkgenre einordnen würde, fehlen dem Film doch ( und auch den Büchern ) das so geschätzte viktorianische Flair und die wilden Maschinen, aber ich möchte dennoch darüber berichten und hoffe, es wird klar, warum.

Mara Lorbeer ist ein 14-jähriges Mädchen aus München. Eine Tagträumerin, die nicht viel von den esoterischen Anwandlungen ihrer Mutter hält. Nichts läge ihr vermutlich ferner, als als die letzte der verbliebenen Seherinnen das drohende Ragnarok zu verhindern. Nun liegen solche Entscheidungen aber nicht immer in den eigenen Händen…

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Die Buchtrilogie und der Film stammen beide aus den Händen von Tommy Krappweis ( Drehbuch und Regie ), einem Urgestein der deutschen Medienlandschaft. Spaßmacher und kreativer Geist, vor und hinter der Kamera, auf Theaterbühnen und an der Schreibmaschine. Tommy hat nach vielen Jahren harter Arbeit nun das erste Buch aus der gleichnamigen Trilogie „Mara und der Feuerbringer“ verfilmt und in die deutschen Kinos gebracht.

Hinter dem Film steckt nicht die übliche bajuwarische oder amerikanische Filmmaschine sondern eine Menge engagierter und begabter Menschen, die daran glauben, daß der Film auf die Leinwand gehört und die Geschichte im Filmformat erzählt werden muß, die in den Büchern schon erfolgreich niedergeschrieben wurde. Tommy gründete eigens dafür eine eigene Visual Effects Firma und holte Leute ins Team, die die gleiche Mission im Geiste hatten, wie er selbst.

Auch versucht der Film nicht, wie man es von deutschen „Fantasystreifen“ leider gewohnt ist auf  biegen und brechen lustig oder möglichst brutal zu sein. Es ging ihm darum eine lebendige Geschichte zu erzählen. Hinter dem ganzen steckt sogar noch eine Bildungsabsicht. Die Fakten über die germanische Mythologie, die eine große Rolle in den Büchern spielt, basieren auf der Zusammenarbeit mit Professor Simek, bekannt als wissenschaftliche Referenz für germanische Mythologie an der Universität Bonn ( . Genau so  wichtig war es, das Thema zu entnazifizieren und die germanische Götterwelt in Geschichten und Sagen zu präsentieren.

Ebenso wurden treue Fans, die zu großen Teilen aus der deutschen Phantastikszene stammen, Teil des Films und übernahmen Rollen an der Seite von deutschen Stars wie Esther Schweins, Eva Habermann, Jan Josef Liefers und Christoph Maria Herbst. Ohne diese und die ganzen Leute im Hintergrund wäre aus der Verfilmung nicht das geworden, was sie eben geworden ist: eine in Deutschland produzierte, von den Medien durchweg positiv gelobte ( nicht mal die üblichen Spottdrosseln krümmten ein Haar ) Verfilmung eines wunderbaren Jugendbuches.

Deshalb ist es aktuell sehr verwunderlich, warum der Film so niedrige Besucherzahlen vorweisen kann. Die meisten deutschen Kinos lassen ihm kaum eine Chance als Abendfüller, lassen sie ihn nur Mittags und immer seltener auch Nachmittags laufen. Tut der deutschen Phantastikszene einen Gefallen und geht in den nächsten Tagen mal ins Kino. Der Film ist sehenswert und die viele harte Arbeit sollte gewürdigt werden!

Um doch noch einen Brückenschlag zum Steampunk zu finden, habe ich Carsten Steenbergen, bekannt als einer der Macher von Steamtown ( wir berichteten hier und hier und bestimmt noch woanders ) und eifrigen Unterstüzer von „Mara und die Feuerbringer“ folgende Frage gestellt: „Warum sollte sich der Steampunker ansich den Film ansehen?“. Carsten sagte:

„Mara und der Feuerbringer“ hat weder Zahnrad noch Dampfmaschine – der Kinofilm von Tommy Krappweis funktioniert dennoch absolut im Geiste des Steampunk. Die unerschütterliche Liebe zum Detail, die Nutzung aller zur Verfügung stehender Ressourcen – von Vorstellungskraft bis über bereitwilligem wie körperlichem Einsatz der breiten Phantastik-Szene und dem besonderen Humor eines Krappweis – machen aus „Mara und der Feuerbringer“ ein Genre-Kleinod der deutschen Filmproduktion, das sich nicht hinter Hollywood verstecken muss. Und das, wo der gemeine Fantasy-Film aus landeseigener Herstellung bislang als NoGo-Genre in deutschen Kinos ein verlorenes Dasein führt. Dieser Film bietet dem altbewährten Vorurteil Stirn und Gelegenheit, geistige Betonwände einzubrechen. Europas größte Greenscreen, echtes Vulkangeröll aus der Eifel für eine realistische Vulkanlandschaft, dazu hochkarätige Schauspieler und umwerfendes FX, das ringt einem unweigerlich Respekt ab. Und Punk … Punk verbirgt sich in diesem UnderDog-Projekt deutlich mehr als in den üblichen Krimis und Komödien der letzten Jahre.

Danke Carsten.

Ich wünsche Tommy Krappweis und seinem Team, daß der Film noch gut besucht wird und sich die Arbeit gelohnt hat. Wir brauchen mehr hochwertige deutsche Phantastik in den Medien. Wir wollen doch nicht, daß die Phantasie ausstirbt, oder? ;)

Zum Abschluß noch ein paar bewegte optische Leckerli als Vorgeschmack auf den Film:

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Die Geschichte Die Dreharbeiten
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Die Effekte Die Mitwirkenden

Zwei geheimnisvolle deutsche Emma Peel Super8-Filme

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Diana Rigg war auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, The Avengers (Mit Schirm, Charme und Melone) war ein internationaler Erfolg, sie hatte gerade The Assassination Bureau mit Oliver Reed gedreht und war bald darauf in James Bonds On Her Majesty’s Secret Service zu sehen. Trotzdem nahm sie speziell für den deutschen Markt Kurzfilme im Super8-Format auf. Beide Filme The Diadem (1966) und Mini-Killers (1969) haben keine großartige Handlung, außer dass Mrs. Peel wie üblich elegant Bösewichte verdrischt. Warum diese Filme produziert wurden und warum Diana Rigg mitgemacht hat, bleibt ein Geheimnis der Filmgeschichte. Eine ganz plausible Erklärung liefert Steven Puchalski :

Think of these silent shorts as stag films for AVENGERS fetishists, who love watching Rigg beating the bejesus out of burly guys, amidst secret agent-style shenanigans.

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via Dangerous Minds

Sparks - Film Noir Superheldenfilm im New York der 40er

Der Superheldenfilm Sparks lässt das Golden Age of Comics aufleben und versetzt den einsamen Rächer in ein New York der 40er Jahre. In den USA wird er ab dem 18.März auf DVD erhältlich sein, ein deutscher Starttermin ist nicht bekannt.

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Black Angel - Der verlorene Star Wars Film

Als Vorfilm für den 1980 erschienen Film „The Empire strikes back“ ließ Lucas einen Kurzfilm vom Set Designer Roger Christian produzieren. „Black Angel“ in dem ein Ritter ein geheimnisvolles Mädchen retten muss. Die Optik erinnert stark an den später erschienen Klassiker „Excalibur“. Der Vorfilm wurde nur in Europa und Australien gezeigt, aber nie in den USA. Nach dem Lauf in den Kinos verschwand er und niemand konnte eine Kopie finden. Bis jetzt. Digital restauriert und aufgearbeitet erscheint diese Perle dieses Jahr auf DVD.
Inhaltlich hat er nichts mit Star Wars zu tun, ist aber seine Produktionsgeschichte gibt dem Film einen verdienten Platz im Star Wars Universum.

Die komplette Geschichte zum Film beim Esquire

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Aetherangelegenheiten - Eine deutsche Webserie

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In den sozialen Medien hörte man es schon länger brodeln. Ein Evil Kraken war unterwegs und plante geheime Dinge. Gerade ist die Webseite der Verschwörer online gegangen und zeigt, was hinter diesen Mauscheleien steckt. Aetherangelegenheiten – Eine Steampunk-Webserie aus Deutschland, natürlich ohne Geld, aber dennoch mit Professionalität und Ideenreichtum. Basierend auf Anja Bagus Aetherwelt-Serie, sollen die Abenteuer dieser geheimnisvollen Behörde erzählt werden. Der Pilot ist zur Zeit in Produktion, man kann sich aber jeder Zeit an der Arbeit auf der Webseite beteiligen.

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TV-Reportage Leben!: Steampunker, Expedition in die Fantasywelt

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Eine weitere Steampunk-Dokumentation ist gerade online gegangen für die Sendung Leben! auf EinsPlus. Zu sehen sind unter anderem unsere Redakteurin AyraLeona de Loryva und Admiral Ravensdale. Sendetermin ist Sonntag 22.15 Uhr.

World of Steam - Episode 1

Die erste Episode der Crowd-Funding-Serie World of Steam ist so eben online gegangen:

 

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Blade Runner in 12597 Aquarellen

Der schwedische Künstler Anders Ramsell muss ein ausgesprochener Fan des Films Blade Runner sein, denn wer sonst würde den Film in 12597 handgezeichneten Aquarellen paraphrasieren und so zu einem neuen Leben erwecken?

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„Blade Runner – The Aquarelle Edition“ follows the original movie´s storyline but I have taken the liberty to change a lot of things. It was never my intent to make an exact version of the movie, that would fill no purpose. Instead I wanted to create a something different and never before seen — „The Aquarelle Edition“.

The Deep

PES Novelties hat eine tolle Stop-Motion Animation produziert, die irgendwie steampunkig daherkommt:
Alte Werkzeuge und Altmetall in einer Unterwasserwelt.

Links zum Thema:
PES Novelties
Weitere Kurzfilme von PES bei Youtube

Dimensions - A Line, A Loop, A Tangle of Threads - Trailer

Cambridge, England, 1921 – or so it seems. A brilliant young scientist becomes obsessed with finding a way back to his past – no matter what the cost.

Offizielle Webseite: http://dimensionsthemovie.com/
IMDB

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The Scarecrow

Trailer für das Spiel „The Scarecrow“ mit einer sehr steampunkigen Grundaussage. Es  geht nicht immer nur um Maschinen…

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via Captain Robert