Gadget Hackwrench Kult

Gadget Hackwrench ist die bezaubernde Maus, Mechanikerin und Erfinderin aus der Disnes-Serie “Chip & Chap”. Auch wenn sich dieser Kult zu einer harten Bedrohung für die Calynx-Sekte entwickeln könnte, müssen wir eingestehen, dass jeder Kult, der eine weibliche Erfinderin huldigt seine Berechtigung hat.

Die Kultanhänger von Hackwrench nehmen ihre religiöse Pfllicht sehr ernst, wie dieser Bericht beweist. Leider ist dem Bericht nicht zu entnehmen, in welcher Form der Erfinderin gehuldigt wird und was für eine Rolle Chip & Chap in diesem Kult einnehmen. Ebenso ist unbekannt, ob es eine Form der Apokalypse in ihrer Religion gibt.

Ein neues weites Feld für Religionswissenschaftler tut sich auf.

Der Ruf des Cochayuyo

Na gut, so wirklich steampunky ist das nicht. Aber doch irgendwie cthulhuid und von daher auch calynxrelevant.
Im aktuellen Geo Magazin findet man derzeit einen unbedingt lesenswerten Artikel mit dem Titel “das Leben in der Tang-Dynastie”, über das Leben der Algenfischer auf der chilenischen Insel Chiloé.
Kleiner Auszug gefällig?

“Wir sahen den hellen, menschenleeren Sandstrand von Cole Cole, dahinter die dicht bewaldeten, namenlosen Hügel, wir sahen draußen im Meer den Felsen einer Seelöwenkolonie und weit unten die steinige Bucht, in der sich die Sprossen des Tangs weich mit den Wellen bewegten wie die langen Haare badender Schönheiten.
Dort unten war Paulino einst zu einem Kaziken des Volkes der Huilliche gewachsen. Dort hatte er gelert, dass die Legenden, die ihm sein Vater erzählte, Teil einer alten Geschichte sind und Teil einer alten Kultur.
Gleichwohl sind sie wahr, denn “ich habe die Wahrheit mit eigenen Augen gesehen”, wird Paulino am Abend am Herd erzählen. “Genau dort, wo wir heute standen, da glaubte ich einmal, in der Bucht meine Schwester zu sehen. Aber die Frau hatte weiße Haut und langes blondes Haar. Als sie mich bemerkte, schleppte sie sich ins Wasser. Sie war vom Nabel abwärts ein Fisch! Pincoya, die Sirene, von der mir mein Vater immer beritet hat. Aber Angst hatte ich erst, als ich das Geisterschiff sah.””

Leider sind die wirklich bemerkenswerten, zum Artikel gehörigen Bilder des Fotografen Peter Ginter nicht online verfügbar, aber da die hochgeschätzte Leserschaft wahrscheinlich zum größten Teil eher keine Vorstellung der Braunalge Durvillaea Antarctica (Cochyuyo genannt) haben dürfte, hier etwas Anschauungsmaterial von Algeabase:

Larp-Preis für “Reise nach Tunguska”

Einmal im Jahr wird der F.R.E.D. vergeben, der Preis für “Fortschrittliche Rollenspielentwicklung in Deutschland” (mehr über den F.R.E.D. im LarpWiki).

Mit besonderer Freude und nicht ohne Stolz dürfen wir berichten, dass das Steampunk-Larp “Reise nach Tunguska” zu den Preisträgern (Platz 3) für das Jahr 2009 gehört.

Reise nach Tunguska” fand im September 2009 in einer stillgelegten Bahn im Erzgebirge statt und wurde von Ms. Tickerlein, John Copper und Yours Truly veranstaltet. Berichte, Bilder und Filme zu diesem Event finden sich hier, hier und hier.

Die Gewinner
Die Jury hat sich für das LARP “yksi/üç” von Larson Kasper entschieden, ein Spiel das sich mit Menschenrechten und dem Wert menschlichen Lebens auseinander setzte.

Der zweite Platz ging an das Projekt „Inklusives Live-Rollenspiel“ des Waldritter e.V., ein LARP-Projekt für Menschen mit und ohne geistige, körperliche oder sonstige Behinderungen und Einschränkungen.

Dritte wurden die Macher des Steampunk-LARP „Reise nach Tunguska“, das in einem stillgelegten Zug eine mehrtägige Eisenbahnreise simulierte.

und alle Nominierungen für 2009 (verlinkt sind jeweils die Bewerbungsschriften)

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