CD-Rezension: Jessnes: What the Folk?

 

JESSNES – Das ist STEAMFOLK unter Hochdruck

Verloren im Jahre 1899 & doch nicht … passend zu keiner Welt rotieren wir als kleines Rädchen in den niemals geschehenen Facetten synthetisch abgepackter Zeit – der Whisky, welcher in purer Klangliebe reifte – rhythmisch gewälzt in den wirren Freigeistern unseres Aethers zum mechanischen Klicken vollmundiger Farbenvielfalt.

„The Steamy Way Of Folk“ ist unser Lebensstil, dabei statten wir nicht nur dem Irenlande wegen den berüchtigten Pubs einen Besuch ab, sondern wagen auch reißerisch bis träumerische Zeppelinfahrten nach Russland, Frankreich, Asturien, dem Orient oder zu Nomaden auf Kutschendächern oder tauchen gar ab in die reinste Fantasie oder Ambitionen unserer Besatzung.

Wir sind eine fünf- bis sechsköpfige Band bestehend aus allerhand urtümlichem Instrumentarium, so z.B. Gesang, Strohgeige, Violine, Bratsche, Blockflöte, (E-)Gitarre, Djembe, Cajon und Davul, welche auf teslabetriebene und vor allem entsprechend gestaltete Synthie- & Keyboardklänge treffen.

– Mehr als nur heißer Dampf!“

So beschreiben sich Jessnes selbst und auch der Titel ihres neuen Albums verspricht eine Reise durch den Folk: „What the Folk. In vierzehn Episoden um die Welt“ Wir haben uns die Platte einmal genauer angesehen und Teilen hier unsere Eindrücke mit.

Tracklist:

La Vie Antérieure
What the Folk?
Irish Nights
Asturias
Sa Gorami, Sa Dolami
Quen A Omagen Da Virgen
Tam Lin
I’ve Been Working […]

Ein Ereignis der besonderen Art...

…oder, es geht auch mit angenehmen Tönen.

An diesem Samstag und am darauf folgenden Sonntag (am Tag des offenen Denkmals), fand in der Kirche St. Peter zu Krempe eine besondere Ausstellung statt.

Vor zwei Jahren entstand die Idee, in einer Kirche auszustellen. Bei so einem Ort geht es ganz extrem darum, die Besonderheit des Ortes zu würdigen und die Ausstellung behutsam in das Gesamtambiente zu integrieren. Herrn Teleman von Phone (André Kahlke) und seiner Art Direktorin (Sylvia Kahlke) haben diese Herausforderung exzellent gemeistert. Durch die Platzierung der Objekte von Herrn Junophor, Herrn von Phone und meiner Person, den Bildern von Herrn Dirk Jacobs, sowie den Objektzeichnungen von Frau Miriam Gosch konnte die Kirche mit „Blickpunkten“ und Metaphern ausgestattet werden. Die Modeobjekte von Herrn Johann von Seeland, Frau Shelley Zackarali-Kempf und Cornelia Heß rundeten die gesamte Ausstellung ab. Durch eine besondere Ausleuchtung entstand ein Sternenhimmel und über dem Altar erschienen die Flügel eines Engels :-)

Wir hatten das große Glück, zwei Musikergruppen in der Kirche begrüßen zu dürfen, die es verstanden, mit moderaten Tönen zu unterhalten. Hier wurde eindrucksvoll beweisen, dass gute Unterhaltung ohne große Lautstärke möglich ist. Steampunk in einem anderem, außergewöhnlichem  Rahmen. Ich selbst, als einer der Aussteller, war […]

Blitzverlosung: Steamfest Papenburg

Auslosungsankündigung

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Steamfest in Papenburg am kommenden Wochenende. Das ambitionierte Event im Emsland lädt unter Federführung des Dampfzirkus Papenburg vom 15. – 17. September auf Gut Altenkamp ein. (Wir berichteten)

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun verkünden dürfen, dass wir kurzfristig zweimal zwei Tageskarten verlosen können! Zur Teilnahme müssen Sie lediglich eine E-Mail schreiben an gewinnspiel[at]clockworker.de. Bis Mittwoch 13.09.2017, 18.00 Uhr haben sie dafür Zeit also schnell jetzt! Der Gewinner wird ausgelost und benachrichtigt.

Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, erhält übrigens hier auch Karten im Vorverkauf.

Vorankündigung mit Ticketverlosung - Darkerkant in Hamburg am 13. und 14. Oktober

© Marina Schreckling

„Darkerkant“ ist ein schwarz-romantischer Kunstsalon, der auf dem Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen stattfindet. Neben der Kunstausstellung gibt es hier auch Musik und Lesungen.

Cap San Diego – Abbildung: Helmut Jungclaus, Pixabay.com

Präsentiert werden düstere Werke von internationalen Künstlern, die einen schaurig – dämonischen und makaberen Charakter aufweisen. Zu sehen sind neben anderen die Gemälde des amerikanischen Künstlers Chris Helton, der Tuschepinsel und Fineliner benutzt, um das Chaos in von H.R. Giger inspirierte monochrome oder schwarz – weiße Werke zu verwandeln, sowie Bilder von Justell Vonk ( Russland ), die aussehen wie die, die Alice nach ihrer Rückkehr aus dem Wunderland gezeichnet hätte.

Dazu schildern acht AutorInnen, ganz der Strömung folgend, melancholische Figuren mit abseitig-exzessiven Verhaltensweisen oder auch groteske Phänomene.

Den Auftakt zur Eröffnung der inbegriffenen Lesereihe macht am 13.10. der Hamburger Autor Marco Ansing, dem Humor so wichtig ist wie der Bezug zur Heimatstadt. Er liest eine seiner gruseligen Steampunk-Kurzgeschichten, die von den Abenteuern des Hamburger Reporters Johann Alexander Krieger handeln.

Das weitere Lesungsprogramm:

13.10.
Swantje Niemann liest aus ihrem Steam-Fantasy Roman „Drúdir – Dampf und Magie“.

Sascha Dinse stellt seine Horror-Kurzgeschichte „ex inferis“ vor. Die dazugehörige Kurzgeschichtensammlung erscheint […]