Feline & Stranges Steam Ball in Berlin und ihr neues Album OUT

Die Berliner Electro-Wave Band Feline & Strange veröffentlicht mit OUT ihr fünftes Album. Das Record Release Konzert findet im Rahmen eines Steamballs am 24.03. im Berliner Pfefferberg statt.

In Zusammenarbeit mit dem Team der Band und des Steamballs verlosen wir 2 x 2 Tickets zur Veranstaltung. Alle Infos dazu am Ende des Artikels.

Infos zur Veranstaltung
Motto: Still on earth?
Genre: Electronic Wave Cabarét / Steampunk
Datum: FR, 24.03.2017
Beginn: 20:00 Uhr
Location: Pfefferberg Haus 13
Adresse: Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Website: http://felineandstrange.com/steamball
Eintritt: VVK: 9€ plus Gebühren (über Website), AK: 12€

Programm auf dem Steamball:
Die Bands The Clockwork Faerie und The JackAffair als Gäste, Tanzworkshops und Showtanz, Burlesque, Modenschau, Steampunkmarkt, Kostümverleih, sowie eine große Lightshow. Durch das Programm führt die britische Burlesque-Künstlerin Jezebel Steele.
Für das Publikum gilt ein strikter Dresscode, der sich an den ästhetischen Welten des Steampunk und des Gothic orientiert. „Sei Weltretter, Geheimagent, Zeitreisender, Alien, verrückter Erfinder, Aufziehpuppe, das Unbekannte Erforschender, oder einfach die Schönste auf einem rauschenden Ball“, geben die Veranstalter zur Orientierung mit auf den Weg.
(Genauer Programmablauf auf der oben verlinkten Website)

coypright: Victoria Linchong

Über die Band:
Nach Engagements als Opernsängerin, Tangochanteuse, sowie als Regisseurin und Festivalveranstalterin gründete Feline Lang zusammen mit Christoph Klemke 2009 die Band Feline & Strange. Sie machte sich aufgrund ihres auffälligen Musikstils und Bühnenoutfits schnell einen Namen, wurde 2014 vom amerikanischen Produzenten Jason Rubal (Dresden Dolls) entdeckt und ist seitdem regelmäßig auf internationalen Festivals vertreten. Out ist das mittlerweile fünfte Album.

 

copyright: creative commons Feline Lang

Rezension zum Album Out
Wie schon bei ihreren früheren Alben zeigen Feline & Strange in ihrem neuen Album Out nicht nur ihr starkes  musikalisches Talent, sondern auch ihr Gespür für eindringliche Geschichten, die sie hier in 11 Songs verpacken.

Out startet in dem Song How much mit sanften Klavierklängen die langsam überleiten
in ein zunehmend dramatisches und zugleich mystisch wirkendes Lied

Lilith wirkt auf den ersten Blick wie eine liebliche Ballade, hat aber auch düstere Untertöne.

In Modern Conversation nimmt Feline die Unterhaltungen und Kommentare
in sozialen Medien mit vielen kurzen Ausrufen (und vermutlich auch anderswo) kritisch aufs Korn.

The train ist das vielleicht melancholischte Stück des Albums. Der Erzähler berichtet
von seiner Verwirrung, wie er eigentlich in diesen Zug gekommen ist, in dem er niemanden kennt.
Und dass ihm eine lange Reise bevorsteht. Die immer wiederholte Zeile „And the train goes on…“ wirkt in diesem Zusammenhang von mal zu mal bedrohlicher, erst jetzt als sie im letzten Teil auch noch geflüstert wird.

And if the world would end tonight gehört ebenfalls zu den schwermütigeren Stücken des Albums. Es beschäftigt sich sowohl mit dem Tod, als auch dem Leben, was ganz und gar gelebt werden will, bevor alles endet.

City by the sea besticht durch abgehackt klingende, metallische Riffs und erzählt von dem schwierigen Leben in einer Stadt. Von der Atmosphäre und seinem Rhythmus her erinnert der Song auch an Country & Western Songs.

No life on Mars verwendet ungewöhnliche Klänge und Rhythmen zu Beginn,
bis es bald zu einem tanzbaren Elektro-Song wird. Der Text lässt an Science Fiction und Weltraumreisen denken – eine Space Opera, wenn man so will. Im dazugehörigen Musikvideo wird das schön surreal umgesetzt:

Feline & Strange „No life on Mars“ Musikvideo:

YouTube Preview Image

Hole in the ground ist akustisch arrangiert und erzählt die skurrile Geschichte eines Einsiedlers,
der sich in einem Loch verkriecht.

Berlin’s a bitch erinnert an alte Zirkusmusik, die recht hektisch wirkt und gemeinsam mit dem Text das Chaos einer Großstadt sehr gut widerspiegelt. Einzelne Zeilen unterscheiden sich deutlich davon, klingen sie doch eher wie eine Liebeserklärung aus einem alten Lied über diese Stadt:
„Und doch komm ich immer zurück zu dir, mein Berlin, mein Berlin
ich kann eben einfach nicht lassen von dir, ich muss doch immer wieder hin…“
Doch auch diese Verse stammen von Feline & Strange.

On the run erzählt eine Geschichte von einer turbulenten Flucht, bei der es um Leben und Tod geht. Dementsprechend rasant wirkt dieser Song, zumindest im Refrain, während die einzelnen Strophen eher wie Verschnaufpausen unterwegs klingen.

Elektronisch und schnell wird es wieder bei Little Boxes, dem Abschlusslied, das einen zugleich sozialkritischen und zynischen Eindruck macht.

gemeinfreie Abbildung

Verlosung von 2 x 2 Karten für den Steamball am 24. März 2017 in Berlin
Die Verlosung startet heute und endet am Sonntag, 19. März Januar 2017
Die GewinnerInnen werden per E-Mail informiert.
Teilnahmeberechtigt sind alle über 18 mit Wohnsitz in Deutschland.
Zur Teilnahme senden Sie bitte einfach eine E-Mail an amaliazeichnerin(at)gmx.de,
mit dem Betreff „Verlosung“

1 Kommentar zu Feline & Strange: Steam Ball in Berlin und ihr neues Album OUT

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