Feline and Strange - neues Album Truths und Steam Ball in Berlin

3. Steam Ball in Berlin mit Feline & Strange

Wenn Sie in Berlin leben oder auch mal eine Reise für einen Steampunk Ball machen würden, merken Sie sich Sonnabend, den 5. März 2016 in Ihrem Kalender vor.
An diesem Abend richtet die Berliner Electro-Soul-Cabarét-Band Feline & Strange zum 3. Mal den „Steam Ball“ in Berlin aus und stellt dort ihr neues Album „Truths“ vor.

Feline & Strange, copyright: Keren Cherry

Feline & Strange, copyright: Keren Cherry

Infos zur Veranstaltung:

Genre: Cabaret Soul / Steampunk

Datum: SA, 05.03.2016

Beginn: 21:00 Uhr

Location: SilverWings

Adresse: Columbiadamm 10, 12101 Berlin

Website: www.felineandstrange.com/steamball

Eintritt: VVK: ab 10€ plus Gebühren (über Website)

Der 3. Steam Ball findet unter dem Motto „Find the truths“ statt. Für eine anständige Sause haben sich Feline & Strange jede Menge Gäste geladen. Es treten auf: ILa Minori aus Texas. Der Hard-Chor Stimmgewalt aus Berlin wird ein Lied des Gastgebers covern und The Jack Affair bieten akustischen GitarreKlavierDrumBass-Latinpunkjazz. Am Ende werden Feline & Strange von der in Syrien gegründeten Flüchtlingsband Orphe begleitet.

Dazu bespielen Tangoth den ganzen Club mit Tangoshow, Workshop und Burlesque von Quinn Danger. Bis zum Morgengrauen kann auf zwei floors weitergetanzt werden. Goth United legen Ballroom, Tango, Elektroswing, Gypsy-Swing, Neoklassik, Dunkelromantik und Symphonic-Metal auf.

Dresscode: Steam, Goth, Victorian, Bohéme, Ballroom, Gala, Burlesque, Masquerade. Keine Streetwear.

Den Steam Ball gibt es übrigens seit Sommer 2015. Feline & Strange laden sich Gäste aus der Steampunk- Gothic-Szene zu einer Nacht voller Musik, Burlesque, Artistik und Tangotanz ein. Ein ganz und gar dunkler bunter Abend!

Das Album „Truths“

Das Album Truths, copyright: RAR | motor, Feline & Strange

Truths von Feline & Strange (Cover), copyright: RAR | motor, Feline & Strange

Entstehungsgeschichte
Als Feline & Strange Ende 2014 gerade in den Aufnahmen zu ihrem neuen Album steckten, klopfte unerwartet der amerikanische Produzent Jason Rubal an die (virtuelle) Tür der Berliner Band. Rubal, der u.a. aufgrund seiner Arbeit mit Amanda Palmer bekannt wurde, war im Internet auf Feline & Stranges theatralischen Sound gestoßen und derart begeistert, daß er anbot, umsonst ein Album mit ihnen aufzunehmen. Die Band willigte ein und flog nach Pennsylvania, um dort in Rubals seventh wave studio die CD mit ihm fertig zu stellen.

Ein Inspirationsschub ließ dann entgegen der ursprünglichen Pläne vollkommen neue Lieder entstehen, die im Sommer 2015 unter dem Namen „Lies“ veröffentlicht wurden. Eine Art Antwort oder Echo gibt die Band nun mit ihrem neuen Werk „Truths“, das mit einem Comic-Book erscheint.

Rezension

Wie die bisherigen Alben der Band, wird auch „Truths“ von der kraftvollen und vielseitigen, im positiven Sinne theatralischen Opernstimme von Feline Lang getragen. Und hier werden Geschichten erzählt, die mal düster, mal gerade zu pathetisch-pompös und mal traurig sind, jedoch angenehmerweise, ohne dabei in Kitsch oder Melodramatik zu verfallen.

Das Album beginnt mit dem eher melancholischen „All is well“ („Alles ist gut.“), bei dem ein fröhliches Glockenspiel auffällt, welches im interessanten Kontrast steht zum Rest der düsteren Klänge. Und wer genau hinhört, kann auch eine sehr gruselige Stimme im Hintergrund wahrnehmen.

„Time“ stellen wir hier in einem Video vor – Regie, Schnitt und Kamera von Feline Lang persönlich.
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„The City“ ist ein eingängiger Electro-Song, der dazu animiert, das Tanzbein zu schwingen.

„Lonely girl“ hat einen geradezu hüpfenden Rhythmus und erzählt eine eher trauige Geschichte. Es erinnert an alte Cabaret-Songs und hier kommen ausschließlich klassische Instrumente zum Einsatz.

„Hands in my pockets“ klingt auf angenehme Weise dramatisch.

„Uh, I am so sorry“ erinnert wieder an den typischen Cabaret-Sound und erzählt eine komplizierte Liebesgeschichte, in dem sich die Erzähler entschuldigt und darum bittet, noch einmal von Neuem zu beginnen.

Das melancholische „Your life“ wird von Streichinstrumenten und Klavier dominiert. Hier beginnt die Erzählerin mit einem „Leave me alone with your life, it isn’t mine“ („Lass mich in Ruhe mit deinem Leben, es ist nicht meines“) und diese Aussage gibt den Ton an für den Rest der Geschichte.

„Afterlife“ beschäftigt sich mit dem Jenseits und dem Leben nach dem Tod, aber auch den schönen Seiten des Lebens, so dass der Song nicht ganz so düster ist, wie man denken könnte.

In „You never know“ kann der geneigte Hörer leise Western-/Country-Einflüsse finden, die ich in diesem Album erst einmal nicht erwartet hätte, die aber nicht „herausfallen“, sondern sich gut in das restliche Werk einfügen.

Bei dem rockigen letzten Song „Gettin‘ angry“ ist der Titel („Wütend werden“) Programm, was Feline mit ihrer Ausdruckskraft mühelos meistert.

Über die Band
Nach Engagements als Opernsängerin, Tangochanteuse, sowie als Regisseurin und Festivalveranstalterin gründete Feline Lang zusammen mit Christoph Klemke im Jahr 2009 Feline & Strange. Der Herr mit Fliegerhelm und dem Drang, entweder auf alles mit seinem Trommelstöcken draufzuschlagen, was ihm in die Quere kommt, oder aber gekonnt sein Cello zu bearbeiten, realisiert Felines musikalische Visionen. Als Dritter stieß schließlich Marc André Haller dazu, der sich bereits als Bassist der Goth Rock-Gruppe Habakuk einen Namen machte und auch schon für John Cage spielte.

Die Band-Website: http://www.felineandstrange.com

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