Das neue Abney Park Album: Wasteland

Abney Park ist eine der wohl bekanntesten Steampunk-Bands weltweit. Um 1998, als Steampunk nur wenig bekannt war,  startete die von „Captain“ Robert Brown gegründete Band im Gothic Bereich. Mittlerweile hat die Band bereits 19 (!) Alben veröffentlicht und darüber hinaus eine DVD, drei Steampunk Romane sowie ein passendes Rollenspiel/Brettspiel. Ab 2005 schwenkte Abney Park um auf Steampunk und ist damit eine der „dienstältesten“ Bands in diesem Genre. Die Band selbst beschreibt ihre Musik inzwischen als eine Mischung aus Gypsy Rock, EDM, Electro Swing, Industrial Dance und Western.

Ich möchte nun das neue Album „Wasteland“ vorstellen – was übrigens soviel bedeutet wie „Ödland“ oder auch „(Industrie-)brache“.

copyright: Abney Park und Fadewood Studios

copyright: Abney Park und Fadewood Studios

Das überwiegend elektronisch-rockig gehaltene Album beginnt mit dem dystopischen Song „The clone factories“, welcher eine düstere Sci-Fi Geschichte erzählt.

Das darauf folgende „Wasteland Warrior“ könnte man mit seiner (post-)apokalyptischen Atmosphäre als Motto-Song für das gesamte Album betrachten.

„Out of darkness“ ist eher optimistisch, das heißt es zum Beispiel: „It’s not the time to feel sad (…) so let’s stop complaining“.

Im melodiösen „Witch hunt“ wird eine Hexenjagd beschrieben, die sich im übertragenen Sinn auch auf die heutige Gesellschaft anwenden lässt.

„Walls“ klingt schon fast nach Industrial-Rock und das passt auch recht gut zum Thema des Songs, welcher eine eher heruntergekommene Stadt beschreibt.

Das melancholische „Fell to my knees“ hat ein Country/Western-Feeling, ebenso „Hired gun“, in dem ein Antiheld wie aus dem Wilden Westen beschrieben wird.

„Minnie the Moocher“ ist eine solide, eingängige Coverversion eines Jazz-Songs von Cab Calloway und seinem Orchester aus dem Jahr 1931 – Vorsicht, hier besteht Ohrwurmgefahr.

„Proteger tus suenos“ (spanisch für „Beschütze deine Träume“) ist halb auf englisch, halb auf spanisch gehalten. Hier geht es im Text darum, den eigenen (Lebens-)Träumen zu folgen und diese nicht zu verraten.

Das eher zurückhaltend-sanfte „The prayer“ beschreibt verschiedene positive Eigenschaften, welche aufeinander aufbauen, darunter Freundlichkeit, Sicherheit, Liebe und Mut.

Der Abschluss-Titel „Away from the things of man“ beginnt und endet mit Naturgeräuschen. Dieser Song ist lebhaft-fröhlich, fast reggaemäßig, und zugleich sehnsüchtig. Auch hier besteht – vor allem beim im Chor gesungenen Refrain – ernsthafte Ohrwurmgefahr.

Hier ein Video zu Wasteland (weitere finden sich auf demselben Kanal):
YouTube Preview Image

Die Webpräsenz von Abney Park:
http://www.abneypark.com

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