Gastbeitrag: Let’s Play - Assassin’s Creed: Syndicate

Es ist mal wieder Zeit für einen Gastbeitrag: Diesmal berichtet DrunkenGypsy von ihren ersten Eindrücken vom neuen Assassin’s Creed, dass alleine durch sein Setting schon sehr schön zum Genre passt, aber lest selbst:

Es ist mal wieder Oktober, darum ist es, wie so oft, an der Zeit für Ubisoft den neuen und mittlerweile neunten Teil der Assassin’s Creed-Reihe auf den Spielemarkt zu werfen. Assassin’s Creed: Syndicate heißt der neue Teil, in dem es wie immer darum geht mit Hilfe genetischer Erinnerungen die Vergangenheit als Assassinen zu erleben und den Templern das Handwerk zu legen.

Der neue Teil, der übrigens seit dem 23. Oktober erhältlich ist, spielt im London des späten 19. Jahrhunderts, zu einer Zeit in der Armut und Ungleichheit das Bild der Stadt bestimmen. Man spielt die Assassinen-Zwillinge Evie und Jacob Frye und übernimmt damit die zentrale Rolle in der Befreiung Londons. Erstmals kann man zwischen zwei Assassinen wählen, die beide ihre eigenen Fähigkeiten, Ausrüstungsgegenstände und Vorgangsweisen haben. Evie zum Beispiel bevorzugt den stillen Weg an ihr Ziel zu kommen, während Jacob eher auf Konfrontation aus ist. Man kann im Spiel Fähigkeitspunkte sammeln und so die Assassinen leveln und neue Skills freischalten.

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Was mir persönlich sehr am Spiel gefällt, ist nicht nur die Szenerie sondern die gesamte Aufmachung. Bereits das Ubisoft Logo wurde dem Thema der Industriellen Revolution optisch angepasst, genauso der Titelbildschirm. London ist grafisch wunderschön und sehr detailliert dargestellt, der Soundtrack ist zum meist düster und schwerfällig und zeugt von der Hoffnungslosigkeit der Menschen zu der Zeit. Auf den Straßen sind zum größten Teil schäbig gekleidete Menschen unterwegs, sehr viele Bettler und unheimlich viele Kinder, da Kinderarbeit quasi allgegenwärtig ist. Da Syndicate während der Industriellen Revolution spielt, führen einige der auszuführenden Missionen in große Fabriken, in denen mit Schweiß und Blut unter dem Joch der Templer gearbeitet wird, nur damit die Reichen noch reicher werden können. Tatsächlich wird im Spiel von einem besonders sympathischen Templer-Aufseher gesagt, dass Kinder zwar sehr billige Arbeitskräfte seien, man aber jede Woche eines ersetzen müsse.

Eine weitere Sache, die mir sehr gut gefällt, ist das Vorkommen berühmter Persönlichkeiten wie Charles Dickens oder Alexander Graham Bell, mit welchen man interagieren und für die man Aufträge erledigen kann. Es ist eine weit reichende Tradition der Assassin’s Creed-Reihe berühmte Personen in den Plot einzubeziehen. So macht Geschichte lernen Spaß.

Insgesamt halte ich den neuen Teil für schön anzusehen und bis dato sehr spaßig. Ich habe ihn erst etwa vier Stunden angespielt und daher noch nicht viel von London gesehen, weil die Spielwelt natürlich relativ groß ist und es eine ganze Weile dauert von A nach B zu laufen. Falls man mal nicht laufen oder klettern möchte, kann man auch mit der Kutsche oder dem Zug fahren. Überhaupt ist mir die Existenz der vielen Kutschen positiv aufgefallen.

Die Tatsache, dass man zwischen den beiden Protagonisten wählen kann, gefällt mir auch sehr gut, da ich einerseits gern Missionen beende, ohne dass mich jemand bemerkt, ich aber auch gerne mal in eine Schlägerei gerate. So kann ich mich der jeweiligen Situation anpassen und die Fähigkeiten und Vorzüge von Evie bzw. Jacob auszunutzen.

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Alles in allem halte ich diesen neunten Teil der Reihe als würdigen Nachfolger, der die vergangenen Sünden, vor allem von Unity, wett zu machen vermag.

Wir danken vielmals für diesen Gastbeitrag!

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