A.-G. Piel auf der FaRK

Mechanische Menschen, eine abenteuerlustige Prinzessin, London, Russland, der Mars…
Newcomer A.-G. Piel liest aus dem druckfrischen Steampunkroman Goldene Zeiten, erschienen bei Edition Roter Drache.
Auf der FaRK (Fantasie und Rollenspielkonvent), am Samstag, um 14:30.

A.-G. Piel wird übrigens auf Wunsch mitgebrachte oder vor Ort erworbene Exemplare von „Goldene Zeiten“ signieren.

„Phoenix“ – eine Teslapunk-Dystopie Trilogie: Rezension und Interview

copyright: Papierverzierer Verlag, Ann-Kathrin Karschnick

„Tochter der Asche“ ist der erste Teil einer Trilogie von Ann-Kathrin Karschnick und Gewinner in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ beim Deutschen Phantastik Preis.

Wollte man diesen ungewöhnlichen Roman in Schubladen stecken, so würden darauf die Etiketten Teslapunk, (Urban) Fantasy, Dystopie, Science Fiction, Krimi und alternatives Universum passen:
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische, geisterhafte Macht, Europa langsam wieder auf.
120 Jahre befindet sich die Zentrale des Überwachungsstaates in Hamburg.
Strombarrieren, Ausgangssperren und Überwachungsdrohnen kontrollieren die Stadt und niemand wagt es, gegen das System aufzubegehren.
Da erschüttert eine Mordserie die Stadt, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi.
Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

Kurzrezension
Ein totalitäter Überwachungsstaat, erbaut auf Ruinen. Eine Verfolgte mit einer geheimnisvollen Vergangenheit und ein Ermittler, der zu ihren Gegner zählt, da er das System unterstützt – mit diesem konfliktgeladenen Szenario beginnt „Tochter der Asche“.
Die Autorin schreibt in der dritten Person sehr lebendig, […]

3. Jardin de Belle Epoque

Weiter geht es mit unseren aktuellen Serie Steampunk und Picknicks, alle bisherigen Beiträgen finden Sie unter dem Schlagwort Serie: Picknick.

 

Das Wetter hatte ein Einsehen mit dem fast schon traditionellen Picknick „Jardin de Belle Époque“ im Friedenspark, Köln, Freitag, 24.Juli. Seit drei Jahren veranstalten Natalia Le Fay und Oh, Marisha das dunkelromantische Zusammentreffen am Nachmittag vor dem Amphi Festival.

Ab 15.00 Uhr kamen die gewandeten Gäste auf der Wiese an den Katakomben zusammen. Dress-Code war Rokoko, Barock, Viktorianisch, Steampunk, Classic und Elegant Lolita Elegant Goth oder einfach schicke Picknickgarderobe. Es war ein dunkelbuntes Volk, was sich da zusammen fand.

Natürlich wurde viel gequatscht, gegessen und getrunken, aber auch anderweitig konnte man sich die Zeit vertreiben:

So gab es zum Beispiel ein Kricketset zum bespielen und die Belgische Tea Duelling Society lud zum Tee Duell ein.

Nebenher wurde natürlich auch der Friedenspark als Fotokulisse genutzt und die anwesenden Fotografen kamen ebenso auf ihre Kosten, wie die fotoaffineren der Gäste. Geknipst wurde hauptsächlich ein wenig abseits der Picknickdecken, sodass man hier mehr oder weniger ungestört das Beisammensein genießen konnte.

Gegen Ende wurde natürlich noch ein obligatorisches Gruppenfoto geschossen, bei dem sich zeigte, wie bunt und groß die Varianz der Gäste […]

3. Hamburger Steampunk Picknick - indoor

Ein weiterer Beitrag zu unserer aktuellen Serie Steampunk und Picknicks, diesmal von unserer brandneuen Autorin: Amalia Zeichnerin.

Alle bisherigen Beiträgen finden Sie unter dem Schlagwort Serie: Picknick.

 

Wir, zwei Hamburger Steampunks, hatten in diesem Jahr zum dritten Mal eingeladen zu einem Steampunk Picknick an einem Juli-Sonntag im Hamburger Stadtpark.

Am Tage zuvor gab es übrigens das Schwarze Picknick Hamburg im Jenisch Park, eine Zusammenkunft für Gothics mit schwarzem und/oder historischem Dresscode, bereits zum vierten Mal. Auch dort sind Steampunks gern gesehene Gäste.

Nun ist in der Hansestadt Hamburg immer mal wieder mit Regen zu rechnen – leider keine idealen Voraussetzungen für stilvolle Picknicks mit Kostümen.
Am Samstagmorgen entschieden wir uns daher aufgrund der hohen Regenwahrscheinlichkeit am Sonntag recht kurzfristig für Plan B: Ein Indoor-Picknick in der Mehrzweckhalle einer freikirchlichen Gemeinde. Also tippten wir uns die Finger wund und informierten rasch im Rauchersalon, bei Facebook und per Mail alle Interessenten über die geänderte Location.
Von rund hundert angemeldeten Gästen erschienen dann immerhin noch circa sechzig, die sich auch von Regen und einem improvisierten Picknick mit Tischen und Stühlen in einer Halle nicht abhalten ließen. Steampunk ist eben das, was du draus machst…

Foto: Marie von Wolfshagen

Für Abwechslung sorgten Billard und ein Kicker-Tisch, […]