Kurzfilm: The Alchemist's Letter

Wunderschöner Steam-Fantasy Kurzfilm, mit tollen Animationen und schöner Story.

A visually rich, darkly inventive fairy tale directed by former Student Academy Award® finalist Carlos Andre Stevens.

Starring 2-time Academy Award® nominee John Hurt (V for Vendetta, Alien, Hellboy, The Elephant Man, Midnight Express) and up-and-coming star Eloise Webb (Cinderella, The Iron Lady).

http://www.vimeo.com/125527643

Das Ende einer Ära

Die Abschaltung von Lang- und Mittelwelle…

Dieses Jahr endet eine Ära der Rundfunkgeschichte. Die letzten Lang- und Mittelwellensender werden in Europa und damit auch in Deutschland abgeschaltet.

Betrachtet man die Entscheidung rein von der Energiebilanz her, dann ist das sicherlich eine weise Entscheidung. Verbrauchen diese Sender doch eine Menge Energie. Um die enormen Reichweite von bis zu 1000km im Langwellenbereich zu erreichen, waren Sender nötig, die 2000 Kilowatt Sendeleistung erforderlich machten.

Die Mittelwelle konnte tagsüber bis zu 300 und nachts bis zu 2000 km erreichen, dazu waren Leistungen mit bis zu 300 Kilowatt nötig.

Solange Energieversorgung und Rundfunk in staatlicher Hand waren, konnten sich die Sendeanstalten diese enormen Stromverbraucher leisten. In Zeiten der Privatisierung wird es schwierig, solch einen Sender zu betreiben. Das um so mehr, da das Internet den Empfang weit entfernter Sender möglich macht.

Die Vorteile der Mittelwellen waren die einfachste Bauart von Rundfunkempfängern. Mit einer Diode, einer Spule und einem Drehkondensator, in Kombination mit einem Kopfhörer konnte man ohne zusätzliche Energieversorgung Radio hören. Nachts war sogar Fernempfang ohne Probleme möglich.

 

Detektorempfänger ohne Stromversorgung

Ein weiterer Vorteil des Fernempfanges mit Mittelwelle war die Qualität des Empfanges. Während die Kurzwelle starken Schwankungen unterworfen ist, können und konnten Mittelwellen Sender mit nahezu gleichbleibender […]

Berichterstattung: Coalescaremonium 2015

Vergangenen Samstag fand in der alten Abtei von Bouche à Oreille in Brüssel die dritte Ausgabe des Coalescaremonium unter dem Thema „Industrial Decadence“ statt.

Ein dunkelbuntes Programm erwartete die Besucher, die sich herausgeputzt hatten für den Anlass. Ausgefallene Garderobe war zwar kein muss, aber viele nutzen die Chance um zu zeigen, was der Kleiderschrank so hergab.

Weit weniger Kleidung gab es im ersten Programmpunkt im Hauptsaal der Location: Die Mädels von Candy Coated Circus zeigten was Burlesque alles zu bieten hat.

Im Laufe des Abends gaben sich auf der Bühne Herrschaft und schwarzblut die Ehre, bevor es mit DJ SiSen und DJ Alchemy auch hier zum Tanzen überging.

schwarzblut

Die Location selbst bot auf zwei Stockwerken noch weit mehr, als das Bühnenprogramm: In der Kapelle gab es Kunst von Marius Sachtikus, Nocturne Reflet und Fürst der Schatten zu sehen, im Foyer war ein Fotostudio aufgebaut und man konnte neben Kaffee und Tee auch Cupcakes erwerben.

Wer das Tanzbein schwingen wollte, konnte dies das ganze Event über zu verschiedenen DJ-Sets im Danceroom.

Trotz des kühlen Wetters wurde auch der Außenbereich rege genutzt, insbesondere, da dort mit Hamburgern, Cheeseburgern und Veggieburgern für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Bezahlt wurde mit am Eingang erworbener […]

Gastbeitrag: Den NDR zu Gast

Der NDR war kürzlich zu Gast bei Herrn Teleman von Phone und seiner Gattin Viktoria vom Waldesrand. Über ihre Erfahrungen berichten sie nun hier (und natürlich gibt es auch den Beitrag zu sehen.)

Den NDR zu Gast – oder warum ich GEZ-Gebühren bezahle

Sehr geehrte Mitreisende

Im Laufe der vergangenen Jahre, derer tatsächlich noch gar nicht so viele verstrichen sind, fügte es sich, dass die eine oder andere Kamera das Treiben der Phonepunks oder der Machina Nostalgica eingefangen hat.

Nun trug es sich zu, dass der NDR das Vorhaben ersann diesen, den meisten noch relativ unbekannten Kunststil, einmal etwas näher zu beleuchten und so bekamen wir eine Anfrage der Autorin Fanny Weiß zu einer Berichterstattung, die für das Vorabendmagazin DAS! laufen sollte. 3:30 Min sollte der Beitrag bemessen. Man einigte sich auf den 31. März und wir kamen auch sehr schnell überein, dass  es Aktionen gibt, die wir auf gar keinen Fall befürworten, wie beispielsweise in voller Montur mit Kamerabegleitung durch eine Fußgängerzone gejagt zu werden um Passanten zu befragen, wie sie den Mummenschanz denn so finden würden.

Wir trafen uns dann am Vormittag in den Galerieräumen des Kremper Logenhauses. Das Eis war schnell gebrochen und es wurden allerlei „Dinge“ in den Flur getragen. Auch […]

Information Sharing versus Information Hiding

Liebe Leser,

letztes Jahr, hatten wir (Herr von Phone und ich) die grosse Ehre in der Schaffensstätte des Professor Bossard ausstellen zu dürfen. Und allein ging es NICHT um uns, sondern darum ob und wie Steampunk auch eine Kunstrichtung ist.

Unter Anderem wurden wir gebeten, nicht nur unsere Artefakte auszustellen, sondern auch einen Vortrag über die

Achtung: „Kunstrichtung Steampunk“ zu halten.

Dabei sollte es um Themen wie: „Was ist Steampunk überhaupt“, „wo liegen die Hintergründe und Ursprünge“ und „braucht die Welt „DAS“ überhaupt gehen.

Wir haben die Einladung, dort ausstellen zu dürfen, als „Ritterschlag“ für den gesamten Deutschen Steampunk angesehen und zugesagt.

Es war ein tolles, interessantes und enorm kreatives Wochenende.

Nicht nur, dass wir Vorträge halten und unsere „Sachen“ ausstellen konnten. Nicht nur, dass es uns möglich war über Herrn Ravensdale, Herrn von Heddernheim, Herrn Brass, Herrn Junophor und anderen Personen des Deutschen Steampunk zu reden.

NEIN!

Es gab einen ganz entscheidenden Punkt in der Diskussion, an dem wir gefragt wurden, ob wir das alles selbst erdacht hatten.

Liebe Leser, wir mussten das VERNEINEN!

Allerdings hatten wir das grosse Vergnügen auszuführen, wie und wann Ideen entstehen. Nicht im stillen Kämmerlein, sondern durch Dialog, durch Teilen und durch ein Miteinander.

Wir konnten ausführen, dass nur durch das Teilen von Ideen und Materialien, nur […]

Ausstellungseröffnung: Das Mechanische Corps

Heute Abend um 19.00 Uhr öffnet im Dortmunder U auf Ebene 3 die Ausstellung „Das Mechanische Corps. Auf den Spuren von Jules Verne“. Um 21.00 Uhr gibt es im Untergeschoss eine Performance des Soundpanzers zu sehen.

Nik Nowak, Spundpanzer, 2012, Ausstellung Das Mechanische Corps, HMKV im Dortmunder U, 11. April – 12. Juli 2015 © Nik Nowak

Schnaufende Dampfmaschinen, tickende Uhrwerke und feingliedrige Zahnradkonstruktionen, Kolben und Ventile, Kupfer, Nieten und Leder – die retrofuturistischen Welten des Steampunk ziehen derzeit Bastler und Romanciers, Nostalgiker und Utopisten, etablierte Künstler und ambitionierte Autodidakten gleichermaßen in ihren Bann.

Für ihr Ausstellungsprojekt „Das Mechanische Corps“ haben die Kuratoren Peter Lang (†) und Christoph Tannert eine Vielzahl von Objekten, Skulpturen und Entwürfen zusammengetragen, die der ästhetische Rückgriff auf die Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts eint. In der bildenden Kunst, in Mode und Design, in Literatur, Film und Comic finden sich vermehrt Zeugnisse des paradoxen Phänomens, das im Fokus der Ausstellung steht: die in den 1980er Jahren begründete und stetig wachsende Faszination für die Funktionalität, die Schönheit und das utopische Potential von Technologien des frühen Industriezeitalters – in einer Gegenwart, die selbst immer stärker von unsichtbaren und unbegreiflichen Mechanismen bestimmt wird, von Beschleunigung und Informationsüberfluss.

Mara und der Feuerbringer

Ich gebe zu, Mara und der Feuerbringer ist kein Film, den man in das Steampunkgenre einordnen würde, fehlen dem Film doch ( und auch den Büchern ) das so geschätzte viktorianische Flair und die wilden Maschinen, aber ich möchte dennoch darüber berichten und hoffe, es wird klar, warum.

Mara Lorbeer ist ein 14-jähriges Mädchen aus München. Eine Tagträumerin, die nicht viel von den esoterischen Anwandlungen ihrer Mutter hält. Nichts läge ihr vermutlich ferner, als als die letzte der verbliebenen Seherinnen das drohende Ragnarok zu verhindern. Nun liegen solche Entscheidungen aber nicht immer in den eigenen Händen…

Die Buchtrilogie und der Film stammen beide aus den Händen von Tommy Krappweis ( Drehbuch und Regie ), einem Urgestein der deutschen Medienlandschaft. Spaßmacher und kreativer Geist, vor und hinter der Kamera, auf Theaterbühnen und an der Schreibmaschine. Tommy hat nach vielen Jahren harter Arbeit nun das erste Buch aus der gleichnamigen Trilogie „Mara und der Feuerbringer“ verfilmt und in die deutschen Kinos gebracht.

Hinter dem Film steckt nicht die übliche bajuwarische oder amerikanische Filmmaschine sondern eine Menge engagierter und begabter Menschen, die daran glauben, daß der Film auf die Leinwand gehört und die Geschichte im Filmformat erzählt werden muß, die in den Büchern schon erfolgreich niedergeschrieben wurde. […]