5 Jahre Clockworker

Gestern vor genau 5 Jahren erschien mit „Dirk Valentine“ der erste Artikel im Clockworker. Wir haben also ein wenig was zu feiern. Anlässlich des Jubeltags habe ich einmal unseren Chefredakteur und „Vater“ des Clockworkers Alex Jahnke,  alias Captain Serenus zum Salongespräch gebeten.  Viel Spaß beim Lesen.

1. Vor genau 5 Jahren ging der Clockworker an den Start. Warum hast du damals beschlossen einen deutschen Steampunk Blog zu eröffnen? Was war der Antrieb?

Ich hatte schon in meinem privaten Blog vorher immer mal wieder über Steampunk berichtet und diese Artikel nahmen langsam immer mehr Raum darin ein. Zum anderen gab es zu dem Zeitpunkt kein aktiv betriebenes deutschsprachiges Steampunk-Blog. Da man Dinge nur verändern kann, wenn man sie macht, habe ich kurzer Hand den Clockworker  gestartet.

2. Was war dir von Anfang an wichtig?

Die Themenvielfalt des Steampunks zu zeigen und das Thema nicht durch enge Scheuklappen zu sehen. Der Clockworker war immer als Seite gedacht mit Themen, die Steampunker interessieren könnten und nicht als reines Steampunk-Blog.

3. War direkt geplant den Blog mit mehreren Leuten zu führen? / Wenn nein: wann und warum hast du dich dazu entschieden?

Eigentlich nicht, aber es stellte sich schnell heraus, dass man die Seite nicht alleine füllen und pflegen kann. Miss Tickerlein kam relativ bald dazu und unsere Mannschaft ist stetig gewachsen – mit unterschiedlicher Aktivität der Redakteure.

4. Wo kommt die Inspiration/Themen für die Artikel her?

Ganz knapp: Meine Neugier. Ich versuche interessante Dinge aus allen Bereichen zu finden, bei denen auch andere sagen würden: Wow, das habe ich noch gar nicht gewusst/gekannt.

5. Was ist dein Lieblingsthema für den Clockworker? 

Schwierig… Die Themen, bei denen Steampunk eine Grenze überschreitet und etwas Neues für sich entdeckt. Überall dort, wo wieder ein kleines Stückchen Terra Incognita geöffnet wurde.

6. Gibt es etwas, worüber du unbedingt mal berichten möchtest? (Interview, besonderes Event…)

Ja, ganz klar einen eigenen Erfahrungsbericht vom Burning Man. Dort ist Steampunk gestartet und die Kunstszene erfindet sich immer wieder neu. Aber auch mehr aus dem osteuropäischen Raum, wo unglaublich viel passiert – wir es aber mangels Sprache nicht wirklich mitbekommen.

7. Möchtest du in Zukunft etwas am Clockworker ändern? Wenn ja, was? Was würdest du gerne mehr sehen?

Mehr aktive Mitarbeiter ;-) Ansonsten kann man immer etwas ändern, wenn die richtige Idee und die richtige Zeit gekommen ist.

8. 5 Jahre Clockworker ist schon eine ganz schön lange Zeit! Ist ein Ende absehbar? Wie lange möchtest du auf jeden Fall noch weitermachen?

Wie man an meiner aktuellen Posting-Frequenz vielleicht bemerkt, bin ich in den letzten Monaten zeitlich anders verplant und kann mich dem Projekt nicht so wirklich widmen. Das wird sich sicherlich auch wieder ändern, aber die Pause tut auch  mal ganz gut, um sich wieder von dem Zauber begeistern zu lassen. Ein Ende wird es nicht geben, so lange sich noch jemand dafür interessiert und aktiv einbringen wird.

9. Wie kann man den Clockworker unterstützen?

In erster Linie durch aktive Mitarbeit. Wir können immer weitere Redakteure gebrauchen.

10.  Any shout-outs?

Herzlichen Dank an alle Leser, die dem Clockworker über all die Jahre die Treue gehalten haben!

HAPPY BIRTHDAY

 

Ich bedanke mich für das Interview und kann mich nur anschließen:

Alles Gute zum Geburtstag! 

(Wer mitmachen möchte kann übrigens auch gerne Gastbeiträge einreichen! redaktion@clockworker.de)

4 Kommentare zu 5 Jahre Clockworker! Der Captain im Salongespräch

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