Im September erscheint der Steampunk-Roman Die zerbrochene Puppe von Judith und Christian Vogt bei Feder & Schwert. Die Leseprobe gibt schon mal einen kleinen Einblick in die Geschicht um Æmelie und frisische Luftpiraten.
Die Physikerin Æmelie stellt auf einer Konferenz in Venedig den Prototypen einer Brennstoffzelle vor. Kurz darauf dringen wandelnde Tote in ihre Unterkunft, die sie mit ihrem Mann Naðan bewohnt, und töten die Wissenschaftlerin, der es gerade noch gelingt, ihrem Mann die Flucht zu ermöglichen. Das Letzte, was sie ihm mit auf den Weg gibt, ist Æmelies alte Porzellanpuppe Ynge, die von nun an Naðans beste Freundin wird, da sie mit der Stimme seiner verstorbenen Frau spricht. Die sterblichen Überreste seiner geliebten Frau indes verschleppen die wandelnden Kadaver. Die Polizei kann seiner Spur bis nach Æsta, einer schwimmenden Stadt auf einem Eisberg, folgen, wo sie sich verliert. Der verzweifelte Naðan jedoch beschließt, weiter nach Æmelies Leiche zu suchen. Mittellos sucht er zwischen Gewerkschaftlern, Huren und Opiumsüchtigen nach dem Täter.Eine Odyssee beginnt, in deren Verlauf Naðan zahlreiche Irrungen und Wirren durchleben muss, ehe er einem schrecklichen Geheimnis auf die Schliche kommt. Zuvor jedoch muss er mit friesischen Luftpiraten und der Spionin Tomke nach Hochgotland im Harz, um eine Streitmacht gegen Æsta auszuheben.









Zwar hätte mich die Geschichte, gerade auch weil sie aus Deutschland kommt, und wohl auch hier spielt, durchaus interessiert, aber ich finde, dass die Lesbarkeit durch die exzessive Verwendung von Buchstaben aus den nordischen Alphabeten so stark leidet, dass ich nicht gewillt bin, das Buch zu kaufen.
Hab erst die ersten paar Kapitel gelesen, aber da gibts schon eine Erklärung, warum es die Buchstaben ins “normale” Alphabet geschafft haben. Im Personenverzeichnis am Anfang stehen so vier oder fünf Leute, in deren Namen einer von den drei “nordischen” Buchstaben vorkommt, und andere Wörter als Eigennamen sind mir bisher auch nicht damit begegnet. Also, ich finde, “exzessive Verwendung” ist hier ein bisschen übertrieben. Ich kanns gut lesen.