
Seit der Antike wird versucht eine Heilung für die vermeintliche Krankheit “Hysterie” zu finden. Der Wortstamm hystera (Gebärmutter) machte direkt klar: Es handelt sich um eine rein weibliche Nervenkrankheit, dem aber schon Thomas Sydenham (1624-1689) widersprach. Seit 1952 ist er nicht mehr als Krankheitsbegriff gebräuchlich. Was bleibt sind eine Vielzahl von interessanten und merkwürdigen “Behandlungsmethoden”, wie die des Dr. Swift in den USA, der seine Arbeit mit Flugzetteln bewarb. In der viktorianischen Zeit galt der weibliche Orgasmus als die Heilung für Hysterie und man(n) setzte alles daran, die Damen zu heilen. Dr. Swift war nicht alleine mit seinen Methoden, eine Vielzahl von Ärzten und “Handwerkern” boten ihre Dienste an, die durch die Neuerungen der Technik in Form von Massagegeräten unterstützt wurden.
Das gleiche Thema behandelt auch die Komödie “Hysteria” (In guten Händen) aus dem Jahr 2011.








Da gab es auch mal was Schönes bei einestages:
http://www.flusskiesel.de/blog/?p=2802