Bartitsu- & Säbel-Seminar

Die Alte Kampfkunst bietet auch im Jahr 2011 wieder interessante Seminare zur körperlichen Ertüchtigung an.

Am 12.2-13.2 wird die Kunst des Bartitsu vorgestellt.

Hinter dem ungewöhnlichen Namen ‚Bartitsu‘ verbirgt sich eine um 1900 in London gelehrte Neue Kunst der Selbstverteidigung, die dann aber für ein gutes Jahrhundert in Vergessenheit geraten war.
Als einer der ersten Europäer erlernte der britische Ingenieuer Edward William Barton-Wright während eines beruflichen Aufenthalts in Japan die Kunst des Jiu-Jitsu. Als er 1898 nach London zurückkehrte er schuf er dann sein effektives Selbstverteidigungssystem für Gentlemen. Dazu komibinierte er die in Europa vermeintlich innovative Idee des Jiu-Jitsu mit Techniken aus damals bekannten europäischen Kampfkünsten bzw. -sportarten.
Neben dem Jiu-Jitsu bilden Savate und Amateur-Boxen in Großbritannien und den USA vor 1900 Scientific Boxing sowie das für Selbsverteidigung optimierte La Canne des Schweizers Piere Vigny die Hauptsäulen des Bartitsu.

Am 19.2-20.2 wendet man sich dem Säbel / Broadsword zu. Der Säbel als militärische Schwertform war bis ins 19. Jahrhundert immer noch weitverbreitet.

Ab dem 16. Jahrhundert fand der Säbel mit seiner einschneidigen, meist gekrümmten Klinge mehr und mehr Verbreitung in Europa, um sich schließlich als Standardblankwaffe der Armeen des 18. u. 19. Jahrhunderts in Europa und Amerika zu etablieren – nicht zuletzt aufgrund der recht einfachen Fechtweise.
Gerade durch ihre einfache und fundamentale Art eignet sich diese Fechtweise sehr gut für den Einstieg in die Historische Fechtkunst. Denn sie bildet die Grundlage für die Handhabung aller einhändigen Schwertformen seit dem 16. Jahrhundert, die (auch) hieborientiert gefochten werden – egal ob im 30-jährigen Krieg, auf den Schlachtfeldern Napoleons oder an Bord von Piratenschiffen!

Weitere Informationen zu den Seminaren und die Anmeldungen sind jeweils über die Links zu erreichen.

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