Roboexotica 2010

Vergangenes Wochenende fand in Wien die “Roböexotica 2010” – Das Festival für Cocktail-Robotik” in Wien statt. Die Veranstalter schreiben in ihrem kurzen Intro, warum dieses Festivel nötig ist:

Until recently, no attempts had been made to publicly discuss the role of cocktail robotics as an index for the integration of technological innovations into the human Lebenswelt, or to document the increasing occurrence of radical hedonism in man-machine communication. Roboexotica is an attempt to fill this vacuum. It is the first and, inevitably, the leading festival concerned with cocktail robotics world-wide. A micro mechanical change of paradigm in the age of borderless capital. Alan Turing would doubtless test this out.

Bei einer für Menschheit so wichtigen Entwicklung, darf der Clockworker nicht fehlen und wir waren vor Ort, um uns selber ein Bild von Robotern, Cocktails und der Zukunft der Welt zu machen.
(die Links im Text führen meist zu längeren Vorstellungen und Videos der Roboter)

Das Festival dauerte von Donnerstag bis Sonntag und bot so reichhaltige Möglichkeiten, alle Roboter auf Herz und Leber zu prüfen, denn eine gewissen Standfestigkeit wurde vom Besucher schon gefordert. Ebenso eine gewisse Neugier auch neue Möglichkeiten des Servierens von Cocktails an eigenen Leib auszuprobieren. Sei es beispielsweise mit dem Shot-Bot, der in Form einer Retro-Arcade-Machine dem Gast den Drink ins Gesicht spritzte, dem Excitorator, bei dem man die Komponenten des Cocktails in den Mund nehmen musste, um dann selber geschüttelt zu werden, dem Slow-Shot, bei dem der Gast zeigen musste, dass er noch schnell genug für seinen Drink war oder dem W.C. (Wodka Closett), dessen “Trinkgefäß” man in jeder Wohnung finden kann. Aber auch dem klassischen Cocktail-Gourmet konnte mit HighTech der richtige Drink gemixt werden. So bereitete Melmacc in einer Cocktail-Straße fast jeden gewünschten Drink mit hoher Automatisierung, der LayerBot baute mit hoher Perfektion die verschiedenen Schichten eines B52s auf, während Benny the Booze Organ über Annäherungssensoren dem Gast selber überließ, die perfekte Mischung des Cocktails zu finden. Der Daredroid zeigte perfekt wie eine Interaktion mit dem Gast auch bei Cocktail-Robotern nicht halt machen muss. Dies ist aber nur eine kleine Auswahl, der gezeigten Cocktail-Roboter. Nicht zu Unrecht gab es am Sonntagabend viele Preise auf den Annual Cocktail Robot Awards v12.0 bevor – viel zu früh – die Maschinen wieder in ihre Heimathallen mussten.

Die Roboexotica ist ein Festival, das auch eine weite Reise rechtfertigt und so werden wir alles dran setzen auch nächstes Jahr die Fortschritte in der Cocktail-Robotik weiter zu beobachten.

Noch ein kurzer TV-Bericht: Hermes: Die oberen 10000, der aber leider nur einen sehr eingeschränkten Blick auf das Festival gibt.

3 Kommentare zu Roboexotica 2010

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