Zwei Worte: Dry Martini
Auch wenn James Bond ein Herr mit Stil ist, Cocktails mischen kann er nicht. Oder besser gesagt: Sein Autor Ian Flemming kannte sich nicht so genau aus, denn Vodka gehört sicherlich nicht in den Martini und er wird immer gerührt.
Ein Dry Martini besteht aus drei Zutaten: Gin, Wermut, eine grüne Olive mit Stein. Nicht mehr und nicht weniger.
Das klassische Verhältnis ist 5:1 (Gin : Wermut) kann aber je nach Barkeeper von 2: 1 bis 14:1 variieren. Einige Mixer meinen, es reicht wenn der Gin in der Nähe des Wermut gestanden hätte, andere bevorzugen die Version mit Wermut, der von einem Sonnenstrahl reflektiert an einer Ginflasche getroffen wurde. Sicher ist: Je mehr Gin, desto trockener.
Gemischt wird mit sehr viel trockenem Eis, welches aber nach dem Mischvorgang komplett aus dem Drink gesiebt wird. Wie man seinen Martini mischt ist fast wie eine Unterschrift, individuell und eine Kunst für sich. Man kann an dieser Unterschrift auch die Qualität des Barkeepers messen. Wenn er eine gefüllte Olive oder irgendetwas anderes in den Drink legt (z.Bsp. Zitrone oder Eis), sollte er entweder einen guten Ratschlag annehmen oder den Job wechseln.









[...] vor. Eine geniale Idee, allerdings wirklich nur für Notfälle, da der Gentleman natürlich das Anmixen auf Eis vermissen [...]
Zum Bond-Martini ein Wort: Der Autor hat (angeblich) wert darauf gelegt, das Bond dieses Grauenhafte Machwerk als Cocktail bestellt. Im Gegensatz zum Film-Bond ist der Buch-Bond nämlich ein ziemlicher stil und geschmackloser roher Bursche