Die Stadt im Meer

Mit “Die Stadt im Meer” (engl. War-Gods of the Deep) versuchte American International Pictures (AIP) sich an den Erfolg von Disneys 20000 Meilen unter dem Meer zu hängen. Sie waren die Meister der Poe-Verfilmungen und hatten mit Vincent Price einen neuen Star aufgebaut. Man wollte bei Poe als Flaggschiff bleiben, wobei im Film nur das Gedicht “Die Stadt im Meer” zum Ende hin zitiert wird. Ein weiterer Vorteil einer Poe-Verfilmung waren die nicht-existenten Lizenzkosten, so dass man den guten Namen und seine Werbewirkung ohne Probleme nutzen konnte.

Der Film ist wie sein Vorbild “20000 Meilen” üppig in der Ausstattung und kopiert zum Teil schamlos (z.Bsp. die Stadt im Vulkan-Setting), ohne das Original zu erreichen. Setzt man aber seine Erwartungshaltung etwas herab, wird man mit einem solidem B-Film belohnt, der reichlich Anregung für “Gothic Science” gibt. Immerhin geht es lebensverlängernde Gase…

Ebenso wie “Kapitän Nemo in der Unterwasserstadt” ist der Film leider nicht auf DVD erhältlich.

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