Beachtenswert

Gewinner der Ticketverlosung zum 4. Steampunk Jahrmarkt in Bochum

In der Nacht von Sonntag auf Montag ging unser Gewinnspiel für 2 x 2 Tickets für den 4. Steampunk Jahrmarkt in Bochum zu Ende. Viele triftige Gründe wurden genannt: von Geschenken für die Freundin, die gerade Steampunk für sich entdeckt hat, über Auszeit vom Umzugsstress, bis hin zu Familienausflügen. Bei so vielen Zusendungen mussten wir letztlich das Los entscheiden lassen.

Gewonnen haben folgende Beiträge:

Die Zeitreisenden (Volker & Sabine):

Verehrtes Clockworker-Team,

schon vor langer Zeit sind wir hier gestrandet, im 21. Jahrhundert. Die Zeitmaschine, welche uns in das 21. Jahrhundert brachte, wurde gestohlen. Wir warten schon lange darauf, in unsere alte Zeitrechnung zurück zu kommen. Durch eure Verlosung sehen wir endlich die Chance zurück zu kehren. Ihr seid unsere letzte Hoffnung.
Seid gnädig und schickt uns zurück.

Hochachtungsvoll
Die Zeitreisenden

Jenny:

Hallo ihr Lieben,

Ich möchte bitte gewinnen, weil ich dann meine Karte an ein ganz bezauberndes 3 jähriges Mädchen geben möchte, die sonst den vollen Eintrittspreis bezahlen muss.

Ich würde mich über leuchtende Kinderaugen freuen

Einen ganz lieben Gruß sendet

Jenny

Wir gratulieren den Gewinner und bedanken uns bei allen Teilnehmern!

4. Steampunk Jahrmarkt Bochum - Ankündigung und Gewinnspiel

Bereits zum vierten Mal öffnet der Steampunk Jahrmarkt im Rahmen des Historischen Jahrmarktes in der Jahrhunderthalle Bochum am 17. Februar seine Türen. Von 13.00 bis 1.00 Uhr nachts stehen den Besuchern die historischen Fahrgeschäfte zur Verfügung, deren Nutzung ist übrigens im doch recht üppigen Eintrittspreis (VVK 20€, AK 24€) enthalten.

Aber auch antike Jahrmarktsstände, Kirmeswagen, Zugmaschinen, Straßenkünstler, sowie Steampunk Gerätschaften und Live-Musik sind Teil des Programms.
(Zur Stunde ist noch nicht bekannt, wie das Programm konkret aussieht.) Mit dabei sind in jedem Falle wieder verschiedenste Steampunk Händler.

Teilnehmer des Outfitwettbewerbs 2017

Der größte Programmpunkt dürfte aber wie in den vergangenen Jahren das Publikum selbst sein. Der Jahrmarkt ist ein großes Schaulaufen und Sehen und Gesehen werden und bietet dafür natürlich die perfekte Kulisse.

Bleibt zu hoffen, dass die Situation in Bezug auf die Fotografen sich in diesem Jahr etwas entspannt (siehe dazu auch unser Bericht aus dem vergangenen Jahr).

Wir freuen uns, dass wir 2x 2 Eintrittskarten für den Steampunk Jahrmarkt verlosen können! Zur Teilnahme schickt uns eine Mail an gewinnspiel[at]clockworker.de und erzählt uns, warum gerade ihr die Karten gewinnen wollt.

Die Gewinner werden per Los bestimmt und am 4.2. benachrichtigt.

Viel Glück!

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Alle Infos zum Jahrmarkt nochmal in aller Kürze:

4. Steampunk Jahrmarkt
17.02.2018, 13.00 – 1.00 Uhr
Tickets: VVK 20€, AK 24€ inkl. Nutzung aller Fahrgeschäfte (Kinder unter 80cm frei, Gäste mit Schwerbehinderung (Merkzeichen: G) frei, (Begleitpersonen zahlen den Normalpreis))
Homepage
Facebook-Veranstaltung

Mehr Bilder aus dem letzten Jahr finden sich hier.

Leipziger Buchmesse 2018 - Der phantastische Reiseführer

Auch in diesem Jahr dürfte die Leipziger Buchmesse viele neue Highlights für Steampunker bereithalten.  Noch ist das Lesungsprogramm nicht veröffentlicht, aber man kann sicher sein, dass im Rahmen von „Leipzig liest“ auch die Freunde der gehobenen Gesellschaft und der dampfenden Utopien auf ihre Kosten kommen werden.  Die phantastische Leseinsel gehört seit Jahren zu einer festen Größe, um Leser und Autoren zusammenzubringen.

Gespannt sein darf man auch auf die Preisverleihung des Seraph der Phantastischen Akademie, die im Rahmen der Buchmesse statt findet.

Im Gegensatz zur Frankfurter Buchmesse können die neu entdeckten (und gehörten) Bücher in Leipzig auch direkt gekauft werden, was den Besuch der Messe um so lohnenswerter macht.

Besonders möchten wir noch auf den phantastischen Reiseführer hinweisen, der erneut die Leser mit den kleineren Verlagen bekannt machen möchte.

Die Leipziger Buchmesse findet auf dem Messegelände Leipzig vom 15.-18.3.2018 statt.

 

Der phantastische Reiseführer 2018
Der phantastische Reiseführer 2018
Ausgesuchte Kleinverlage der Phantastik auf der Leipziger Buchmesse präsentieren den phantastischen Reiseführer 2018. Nach dem großen Erfolg in 2017 wird das Gemeinschaftsprojekt von 11 Verlagen fortgesetzt.

Der Reiseführer zu den phantastischen Verlagen wird in limitierter Auflage gedruckt und bietet den Besuchern der Leipziger Buchmesse interessante Mehrwerte: Neuerscheinungen werden mit Leseproben vorgestellt, entsprechende Gewinnspiele angekündigt und es gibt kleine Geschenke am Stand der teilnehmenden Verlage, die nur für die Besitzer des Reiseführers reserviert sind. Dazu enthält der phantastische Reiseführer alle Lesungen, Termine und Informationen der 11 Phantastik-Verlage auf einen Blick.

Für Fans der Phantastik ein idealer Leitfaden für die Leipziger Buchmesse! Nicht zuletzt ist das Büchlein eine tolle Erinnerung, denn es gibt Platz für Autorensignaturen, Fotos und andere Erinnerungsbotschaften.

Der phantastische Reiseführer kann kostenlos bei den teilnehmenden Verlagen angefordert werden: acabus Verlag Hamburg, Amizaras-Chronik Dorsten, Amrûn Verlag Traunstein, DichtFest Wittendörp, Edition Roter Drache Remda-Teichel, Eisermann Verlag Bremen, Verlagshaus el Gato Berlin, Lysandra Books Verlag Dresden, MAIN Verlag Frankfurt am Main, Verlag Torsten Low Meitingen, Wölfchen Verlag Syke.

Steampunk Events Januar bis April 2018

gemeinfreie Abbildung von Pixabay.com

Das Jahr startet mit einigen interessanten Steampunk Veranstaltungen und wir haben hier einmal eine kleine Übersicht zusammengestellt:

20. Januar 2018
Fest der Fantasie
Stadtbibliothek Rotenburg
u.A. mit Lesung von Tanja Schierding
https://www.facebook.com/events/130…

27. Januar 2018
Zahnrad Zirkus – Alarm im Maschinenraum – Steampunk Dinner – AUSVERKAUFT –
Schlosshotel Neufahrn
www.zahnrad-zirkus.de/

17. Februar 2018
Steampunk Jahrmarkt
Jahrhunderthalle Bochum
http://www.jahrhunderthalle-bochum.de
Tickets: ab 20€

23. Februar 2018
Aeronautica Konzert mit Storm Seeker
Kulturkirche Dormagen
https://www.facebook.com/events/242…
Tickets im Aeronautica-Shop: 10€ 

06. März 2018
geeks@cologne: Steampunk – Mythos, Maker, Mode
Stadtbibliothek Köln 19-21.30 Uhr
https://www.facebook.com/events/169…
https://geekscologne.wordpress.com/

10. – 11. März 2018
Maker Faire Ruhr
DASA Dortmund
www.makerfaire-ruhr.com/
Tickets: 5€/8€

10. – 11. März 2018
Mercatus Phantasticus – Das große Fest der Fantasie 
Trier
https://www.facebook.com/events/346…

24. März 2018
Bohème Sauvage Cologne – 20er Jahre Party
(ACHTUNG! Kein Steampunk Event! Dress-Code beachten , aber es werden eine Menge Steampunks da sein)
www.boheme-sauvage.net/
https://www.facebook.com/events/341…
Tickets ab 25€

25. März 2018
1. Steamday – Eine Vern(e)ssage 
Elster Saloon Leipzig
https://www.facebook.com/events/982144855274074/

13. – 15 . April 2018
Marina Furiosa
Regensburg
https://www.facebook.com/events/118…
https://tourismus.regensburg.de

28.- 29. April 2018
Aethercircus Kunst- und Kulturfestival 2018
Buxtehude
https://www.facebook.com/events/481…
Kostenlos

 

Haben wir was vergessen? Hinterlasst uns einen Kommentar.

Gerne kündigen wir auch eure Veranstaltungen an. Schickt uns eure Presseinfos an redaktion [at]clockworker[punkt]de

 

Ankündigung: Jingle Bells 2017

Am kommenden Wochenende (16. und 17. Dezember) findet in der Glockengießerei in Saarburg wieder der viktorianische Weihnachtsmarkt „Jingle Bells“ statt. Der Markt, der seit Jahren großen Anklang in der Steampunk Szene findet, ist Samstags von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr und Sonntag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, stattdessen werden Spenden für die Arbeit des Lokalen Bündnis für Familie e.V. gesammelt.

Neben dem Marktgeschehen gibt es auch kulinarische Leckereien, Tombola, Walking Acts und natürlich die Enchanting Carol Singers. Am Samstag kommt die Verleihung des 2. Steam-Awards hinzu, Sonntags dann der Victorian-Award mit Fokus auf historischer Kleidung. (Anmeldung 5€ bzw. 10€ für Gruppen, das Geld wird ebenfalls gespendet).

Mehr Infos zum Programm findet ihr auf den Seiten des Ausrichters Ars et Cultura

Zeit also, die Tournüren und Zylinder aus den Schränken zu holen und die Motorkutsche für die Zeitreise bereit zu machen. Das Ambiente der Glockengießerei und der historische Ortskern von Saarburg bieten die perfekte Kulisse für einen Wochenendausflug.

 

Steam-phantastisches Adventswochenende 01. - 03. 12. 2017 im Ruhrgebiet

Im Ruhrpott wird der Advent dieses Jahr mit reichlich Steampunk eingeläutet. Gleich mehrere Festivitäten in Bochum, Herne und Witten aus dem Hause Funkelglanz Events & Booking stehen an, gekrönt von dem etwas anderen Indoor – Weihnachtsmarkt STEAMTROPOLIS – The Winter Fair am So. 03.12.2017 in der Werk-Stadt Witten. Und auch einen speziellen Tipp für Köln möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten.

Besucherinnen auf einer vergangenen Steamtropolis Veranstaltung © Peter Emmert

Wer sich an den beiden Tagen davor schon einmal á la Steampunk einstimmen möchte, dem bieten sich weitere mannigfaltige Möglichkeiten im Revier:

Freitag, 1.12. 2017
So begibt sich am Freitag, 01.12.2017 der Dortmunder Schauspieler Carsten Bülow im Kulturzentrum Herne im zeitgenössischen Kostüm als Charles Dickens auf eine spannende Vortragsreise, denn bereits im 10. Jahr liest und erzählt der populäre Rezitator CHARLES DICKENS: EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE, die viktorianische Erzählung rund um Ebeneezer Scrooge, der Famile Cratchit und den Geistern der Weihnacht.

Schauspieler Carsten Bülow © Funkelglanz Events

Wer es lieber musikalisch mag, kann am Freitag, 01. Dezember 2017 den Rockpalast der Matrix Bochum aufsuchen, dort geben sich unter anderem die Industrial Folk Band HELD DER ARBEIT sowie als Headliner PUNCH N JUDY im Rahmen des Crossover Folk Night die Ehre!

Doch auch der historische Weihnachtsmarkt in Köln hat am 01.12.2017 seine besonderen Reize, denn der 1. Steampunk Club Köln lädt zu einem Steampunk – Treffen in Gewandung ab 18 Uhr ein! Treffpunkt ist wieder am Reiterdenkmal Friedrich Wilhelm II, nach dem gemeinsamen Rundgang ist ein gemütlicher Abend im „The Copper Pot“ geplant.

Elisa Saha © Funkelglanz Events

Samstag, 02.12.2017
Nach diesem literarischen bzw. musikalischem Abend empfiehlt es sich, am Samstag gemütlich über den Weihnachtsmarkt Witten (mit Schlittschuhbahn) zu schlendern, denn 16 – 19 Uhr wird auf dem Marktplatz ein Steampunk – Bühnenprogramm geboten, dass auch schon erste Ausblicke auf die STEAMTROPOLIS am Folgetag bietet. Zu Gast on stage sind die viktorianische Bänkelsängerin Aelarin von Wannen, Schauspieler Roland von Rauxel mit einem Knigge-Quiz, Insanity in Perfektion mit einer retro-futuristischen Feuershow sowie Elisa Saha mit Steampunk Tribal Dance.

Insanity © Klebezettel Photography

 

Einige Eindrücke von einer vergangenen STEAMTROPOLIS Veranstaltung in Witten sehen Sie hier:
YouTube Preview Image

 

Sonntag, 03.12.2017
Am Sonntag, 03. Dezember 2017 findet bereits zum dritten Mal der steam-phantastische Wintermarkt STEAMTROPOLIS – The Winter Fair INDOOR von 12 bis 18 Uhr in den luftig-hellen & beheizbaren Hallen der Werk°Stadt in Witten, direkt an der Stadtgrenze Bochum, statt.
Die vorweihnachtliche Anderswelt STEAMTROPOLIS ist erneut liebevoll mit Live-Musik, Lesungen, Workshops, Steampunk Marktgeschehen, einem Samt & Sonders-Krammarkt (Second Hand Trödelmarkt für Fantasy, Gothic, LARP, Mittelalter, Steampunk – Stand 3 Meter € 15,-, Vorabanmeldung notwendig) & vielen weiteren Amüsements für Groß & Klein bestückt worden. Musikalisch darf man sich auf Musik For The Kitchen („German Underground Acoustic Musik“ Meets Steampunk) und die Steampunk Bänkelsängerin Aelarin von Wannen freuen.

Aelarin von Wannen © Jörg Ewald

Übrigens hat auch der Weihnachtsmann für den 3.12. sein Erscheinen angekündigt und wird mit einigen Leckereien im Gepäck mit seinem Luftschiff (oder einem anderen Gefährt?) vor Ort in Witten landen…

© Funkelglanz Events

Alle Veranstaltungen im Überblick: https://www.facebook.com/Funkelglanz.Events/

Steamtropolis: http://steamtropolis.de/

Steampunk-Treffen Köln im Gesichtsbuch: https://www.facebook.com/events/790386057793814/

 

Rezension: Die Grüne Fee – Ausgabe 2: Neue Geschichten aus Eis und Dampf

Als ich an diesem Morgen meinen Briefkasten öffne, umspielt ein breites Lächeln voller Vorfreude mein Gesicht. Ich öffne den braunen unscheinbaren Postumschlag und entnehme ihm mit einer gewissen Neugier und Vorfreude mein Exemplar des zweiten Bandes „Die Grüne Fee – Geschichten aus Eis und Dampf“. Ich muss mich zugegeben ein wenig bremsen, die Neuerrungenschaft nicht gleich aufzuschlagen und darin zu stöbern.

Ein wenig mehr als ein Jahr ist vergangen, seit die Erfinder, Herausgeber und Autoren der „Günen Fee“ namentlich Mia Steingräber, Judith C. Vogt, Christian Vogt, sowie Tobias Rafael Junge, nicht nur die bis dato bestehende Fangemeinde von Judith und Christian Vogts literarischen Welt aus „Eis und Dampf“ mit der ersten Ausgabe des „Steampunk-Groschenheftes“, wie sie es selbst bezeichnen, gefangen nahmen. Die Sammlung von seinerzeit sechs Kurzgeschichten im Groschenromanformat nahm uns mit in eine alternative viktorianische Welt, geprägt durch eine mittlerweile 905 Jahre andauernde Eiszeit. Nicht nur den lebensfeindlichen Witterungen zum Trotz, denn es warten auch weitaus größere Gefahren, verfolgen Wissenschaftler, Konzerne, Abenteurer, aber auch politische Gruppen mit Hilfe von der neuen „Außerordentlichen Naturwissenschaften“, sowie den Errungenschaften in der Elektrizität und Æronautik ihre eigenen und manchmal ganz gegenläufigen Interessen und Ziele. Vieles mag zunächst an die vor 2013 veröffentlichte Anthologie „Eis und Dampf“ erinnern. Doch überraschte das Magazin vor allem dadurch, dass es nicht nur inhaltlichen, sondern auch im Design in einem ganz eigenen Subgenre beheimatet ist: Steampulp! Verwegene Luftschiffpiraten bewaffnet mit wehendender Mähne und nicht minder wehendem Brusthaar, welches kaum vom offenstehenden Hemd in Zaun gehalten wird, treffen auf in Allmachtsfantasien wahnsinniger Forscher geschaffene Kreaturen, halb Mensch, halb Maschine, halb Ungetüm! Eben noch verträumt tanzend unter ausladenden Kristallkronleuchtern in den großen Ballsälen der Metropolen werden wir hinein in fremde und wilde exotische Orte gerissen, an denen es gilt, uns zusammen mit Erfindern und Spionen aus den Fängen blutrünstiger Wilder zu befreien. Verrat, Lug, Blut und waghalsige Flugmanöver sind das Schmieröl im Getriebe des Steampulp-Magazins. Sein detailverliebtes Äußeres tat den Rest, um seinem Leser das Gefühl zu vermitteln, ihm wäre eine Requisite direkt aus der Welt von Eis und Dampf in die Hände gefallen.

 

Titelblatt „Die Grüne Fee, Ausgabe 2“
Foto: Eis und Dampf

Unter dem neuen Namen „die Federfechter“ hat die Gruppe nun das von Tobias Junge an Clockworker im letzten August gegebene Versprechen nun gehalten. Die Grüne Fee kehrt mit Ausgabe 2 wie gewohnt druckfrisch, aber auch in digitaler Version zu allen Steampulpfans und natürlich zu all jenen, welche die Neugier erst jetzt gepackt hat, zurück. Erstmals mit an Bord begrüßen die Federfechter ihre drei Gastautoren, Christian Lange, Henning Mützlitz, sowie Fabian Mauruschat, welche die neue Ausgabe mit jeweils einer eigenen Kurzgeschichte erweiterten. Christian Lange und Henning Mützlitz bereicherten bereits in der Vergangenheit die von Judith und Christian Vogt ersonnene Welt von „Eis und Dampf“ durch eigene Geschichten in der 2013 erschienenen ersten Auflage der gleichnamigen Anthologie. Für Fabians Mauruschats ist dies sein erster schriftlicher Besuch im vereisten Europa. Doch blicken er und Tobias Rafael Jung bereits auf eine literarische Zusammenarbeit für die Rollenspielkampagne „Die Grüne Hölle“ (2013) aus der Welt des „Schwarzen Auges“.

Eine Fortsetzung eines bereits gelungenen Werkes ist stets eine Herausforderung und steht zunächst immer im Schatten ihres Vorgängers. Egal ob Film, Buch oder zweites Musikalbum, Medien und Fans erwarten von den Künstlern, dass sie ihrem Stil treu bleiben und liebgewonnene Details und Eigenheiten erneut einbinden. Neben all dem Bekannten und Gewohnten, dürfen jedoch keine nie dagewesenen Neuerungen fehlen. Unerwartete Überraschungen sollen Abwechselungen von eben jenem Bekannten oder gar von Wiederholungen geben, welche, wie bekannt, all zu schnell ermüden. Über den Künstlern schwebt ein Bündel von drohenden zum Teil paradoxen Erwartungen, nicht nur von Seiten der Fans, sondern insbesondere von den Autoren der Rezensionen, von denen wiederum erwartet wird, das Werk besonders kritisch zu beäugen und zu beurteilen. Und so hat sich natürlich auch der Autor dieser vorliegenden Rezension zunächst unbewusst und während des Schreibens schließlich bewusst schuldig gemacht, mit einer Mischung aus großen Erwartung, Vorfreude und einer Portion Skepsis an die Fortsetzung des Groschenheften herangetreten zu sein. Ob sich die persönlichen Erwartungen erfüllten und wie es um die Neuerungen, die uns in diesem Heft erwarten, davon sollen die kommenden Zeilen berichten.

Wie bei meiner Rezension zur ersten Ausgabe, beschließe ich zunächst in guter Traditionsmanier, und da das Auge nun mal zuerst urteilt, mich vor dem Lesen ganz oberflächlich mit der Beschaffenheit und Optik der mir vorliegenden Ausgabe zu befassen. Mit insgesamt 82 Seiten wirkt das Folgeexemplar der Grünen Fee, wie der große Bruder seines 58 Seiten umfassenden Vorgängers. Dies ist auch nicht ferner wunderlich, wenn man bedenkt, dass statt das neue Werk statt wie zuvor sechs nun bereits ganze acht Kurzgeschichten beheimatet. Zum einen freut es mich, dass in diesem Exemplar zwei zusätzliche Geschichten auf mich warten. Doch erscheint das Heft auf Grund seiner Klammerbindung an das Limit seiner Dicke gestoßen zu sein. Im Gegensatz zu seiner Dinge begegnet uns das Heft in bekanntem DIN A5 Format, wodurch es nicht desto trotz noch weiterhin nicht nur gut in der Hand liegt, sondern seinen Leser auf jeder Reise, ob auf Fahrrad, zu Fuß oder Bahn überall hin begleiten kann und bequem neben dem Tablett einen Platz in der Tasche findet. Auf dem Titel ein prangt das unverkennbare Logo der Grünen Fee, sowie darüber ein weiteres wunderschön und äußerst aufwendig gestaltetes farbiges Cover aus den Händen von Illustratorin Mia Steingräber, welches, wie ich erst später erfahren soll, zudem auch das Titelbild zur ersten Geschichte dieser Ausgabe darstellt. Mit Freude stelle ich fest, dass die Federfechter bei der Wahl der des Papiers im Inneren des Buches bei dem von mir in der Vergangenheit bereits hoch gelobten griffigen Papier treu geblieben sind. Das alles andere als blütenweiße, dafür sehr griffige Papier verleiht dem Heft das Gefühl, sich in der Zeit zurückversetzt am Kiosk an der Straßenecke einen „echten“ Groschenroman für ein paar eilig gesparte Kupfermünzen erworben zu haben. Eine weitere Neuerung, zusätzlich zur höheren Seitenanzahl, fällt mir zügig ins Auge oder besser gesagt, ich spüre es unter den Fingerspitzen. Hatten die Herausgeber den Einband bisher auf ein glattes festes Papier mit leichter Glanzoberfläche drucken lassen, entschied man sich bei der Fortsetzung für ein ebenfalls griffiges, raues, dafür dickes Papier. Die neue Papierwahl kommt zu meiner Überraschung dem Gesamtbild sehr entgegen und bildet ein im positiven Sinne durchweg homogenes Bild. Der gewollt nicht immer konstante Kontrast der vermeidlichen Druckerschwärze innerhalb der Kurzgeschichten, sowie künstliche Spuren von Abrieb, Knicken und Druckschlieren, sowohl im Inneren, sowie auf dem Einband, vervollständigen das Bild und lassen lassen mich freudig an meine ersten Eindrücke von Ausgabe 1 denken. Hier sind sie schon einmal, die ersten kleinen Details, welchen ich erhofft, hatte in Ausgabe 2 erneut zu begegnen zu dürfen, und welche für mich besonders den Charme das Design geprägt hatten. Anfänglich vermisse ich sie noch ein wenig, die „handschriftlichen“ Notizen, durch welche es schien, als hätte ein mysteriöser Vorbesitzer in mitten meiner Ausgabe 1 seine eigenen Gedanken zu den Geschichten verewigt. Doch, so gestehe ich mir ein, ist es manchmal besser, sich nicht gleich zweimal hintereinander des gleichen Scherzes oder in diesem Fall, Kunstgriffes zu bedienen. Ich blättere weiter und finde all die Aspekte, welche die nun mehr Heftreihe für mich nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch zu einem Sammelwerk machen. Für mich sind dies im Besonderen die liebevoll und mit unzähligen Details versehenden Illustrationen von Mia Steingräber. Unterstützt wird sie in dieser Ausgabe durch Zeichnungen aus der Hand von Janina Robben, welche die Kurzgeschichte von Christian Lange gestalterisch ergänzen. Wie Mias sind auch Janinas Arbeiten vielen Lesern sicherlich aus zahlreichen Abenteuern und Spielhilfen aus dem Hause Ulisses Spiele bekannt. Neben den zahlreichen teils, zu meiner Freude, formatfüllenden schwarzweißen Illustrationen, welche die acht Kurzgeschichten begleiten und mit weiterem Leben füllen, finden sich wie bereits in Ausgabe 1 erneut die Werbeanzeigen der Unterstützer des Projektes Grüne Fee. Wie auch im letzten Jahr setzten sie sich Dienstleister, Künstler, Szeneblogs, sowie Büchervorstellungen rund um die Themenbereiche Steampunk und Gaslight zusammen. Falls gänzlich, bis auf eine Ausnahme, welche zu meinem persönlichen Unmut eine komplette Seite füllt, fügen sie sich durch ihr Gestaltung fast nahtlos in das Gesamtwerk ein, ohne den Leser aus der Illusion zu werfen, in welche er eingeladen wird, einzutauchen und erst wieder beim Aufruf seiner Busstation aufzuschrecken. Mehr Seiten ermöglichen neben mehr Kurzgeschichten und Illustrationen auch für neue inhaltlich Elemente. Und so habe ich mich besonders über die über Reklame, sowie Kleinanzeigen gefreut, welche nicht nur spielerisch und mit der perfekten Mischung aus Witz und Augenzwinkern dem Leser weitere Einblicke in die Köpfe der Menschen aus „Eis und Dampf“ vermitteln, sondern zum Teil darüber hinaus für den aufmerksamen Leser sogar Brückenschläge zu den Geschichten selbst herstellen. Anerkennend stelle ich fest, dass sie die „handschriftlichen“ Notizen aus Ausgabe 1 in ihrer Funktion gekonnt ablösen.

„Wie eine Dirne: Hinter dem hübschen Gesicht nichts als hässlicher Abgrund“, so beschreibt „Das gute Wort“ aus dem „Wochenspiegel für Literatur“ auf der Rückseite des Einbandes die aktuelle Ausgabe der Grünen Fee. Ich muss lachen und will mich selbst daran machen, hinter das „hübsche Gesicht der Dirne“ zu schauen. Mord, Eifersucht, Spionage und natürlich Verführung sucht verpackt in eine Welt der Intrige und mysteriöse Exotik, all jener Materie des ersten Bandes. Auch die zweite Ausgabe der Fee bleibt ihrem Stil treu. Ein weiterer Gewinn dieser Ausgabe: Allen Liebhaber, der ersten Stunde, sei an dieser Stelle verraten, dass das Schicksal des ein oder anderen bekannten Protagonisten seine Weiterführung findet.

Ein wiedersehen mit zwei bereits bekannten Helden:
Konrad und Abel aus der Geschichte „Schabernack mit Toten“
Foto: Eis und Dampf

Durch das erstmalige Mitwirken der drei Gastautoren, erhalten die acht meist voneinander unabhängigen Geschichten eine weitere angenehme Diversität in Schreibstil, Anzahl der Subgenre innerhalb der Ausgabe (unter anderem Detektivroman, Abenteuergeschichte und leichter Grusel), sowie Setting und Erzählweise. Auf diese Weise wird einem breitgefächertes Publikum, dem jedoch eins gemein sein muss, eine zumindest gewisse Zuneigung zum Genre Pulp, eine vielseitige Herangehensweise an das Genre geboten. Durch die Kürze des Geschichten, sowie durch zuvor erwähnte Abwechselung, ist sichergestellt, dass auch Leser, welche noch auf unsicheren Füßen, die Welt der Groschenromane für sich entdecken wollen, nicht von den Eigenheiten dieses Genres all zu schnell überrollt werden. Stattdessen können sie sich behutsam herantasten.

Gerade die letzte Geschichte , „Seine tote Lordschaft“, der aktuellen Ausgabe, konnte mich jedoch leider nicht vollständig überzeugen. Dies lag in meinen Augen nicht am Schreibstil von Henning Mützlitz in, da er es durchaus versteht, Charaktere und Szenen äußerst bildlich zu gestalten. Jedoch wirkt das Geschehen innerhalb der Detektivgeschichte im Vergleich zu den restlichen Erzählungen der Fee wenig unspektakulär und nicht wie gewohnt überschwenglich mitreisend. Die Adaption einer berühmten Romanfigur ist zwar ein gängiges Stilmittel der Fee, aber leider vermisste ich ihre herausragendes Auge für Details und ihren Scharfsinn, da ihre Größe und ihr Erfolg in erster Linie durch die mangelnde Befähigung der Umstehenden definiert wird. Auch dass die berühmte ansonsten für mich reizvolle Misanthropie des Protagonisten, zeichnet sich in dieser Geschichte leider vor allem durch erniedrigende Erpressung aus. Dies ist sicherlich eine persönliche Interpretation, welche jedoch nicht meinen Geschmack trifft.
Meinen persönlichen Favoriten innerhalb dieser Ausgabe fand ich dagegen in Judith Vogts „Frij und Friedlichkeit“. Eine Geschichte, welche als familiäre Picknickgesellschaft mit ihren ganz eigenen Problemen und Verwicklungen beginnt und in einem Jane Austen Roman beheimatet hätte sein können. Doch die Grüne Fee, wäre nicht was sie ist, wenn alles nicht ganz anders kommen würde und die Geschehnisse durch eine Reihe von für die Fee typischen und von mir sehr geschätzten Wendungen einige unerwartete, neue Wege einschlagen würde. Welche? Dies sei an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Judith Vogt lässt dabei Teile der Erzählung durch die analytischen scharfsinnigen Augen der etwas eigenwilligen Großmutter beschreiben, eine Dame, welche man vielleicht anfänglich auf Grund ihres exzentrischens Wesens Missfallen engegenbringen mag, aber man sich gleichzeitig nicht in der Lage sieht, ihrem Charme mit der Zeit vorständig zu verfallen. Wäre ich ein Luftschiffpirat, ich würde die alte Dame auf meinen Armen in den immerwährenden Sonnenuntergang tragen.

Wie bereits Ausgabe 1, so ist auch Ausgabe 2 erneut als Printversion oder alternativ im PDF-Format bei auf der Homepage der Federfechter selbst unter www.Eis-und-Dampf.de, im Shop des Uhrwerk-Verlags, wie auch auf ausgewählten Szeneveranstaltungen und -messen käuflich zu erwerben. Der Besitz der ersten Ausgabe ist sicherlich keine Voraussetzung für den Kauf, beziehungsweise das Lesen und Betrachten des zweiten Bandes. Doch sie sollte fast schon Pflicht für jeden Sammler und vor allem Liebhaber von des Steampunkgenres, sowie der Welt von „Eis und Dampf“ sein. Der Preis der Printausgabe für Augabe 2 beläuft sich mit 4,99 Euro geringfügig höher als 3,50 Euro für Ausgabe 1. Dies lässt sich allerdings schon alleine durch die zusätzlichen 24 Seiten argumentieren und ist in Anbetracht der Exklusivität und geringen Auflage noch immer mehr als ein Schnäppchen mit garantierter Wertsteigerung unter Sammlern.

Sind den Federfechtern mit Ausgabe 2, der Grünen Fee – Geschichten aus Eis und Dampf eine würdige Fortsetzung gelungen, oder bleib es lediglich bei einem schwacher Versuch, an den Erfolg des ersten Bandes anzuschließen? Wie bereits in letzten Heft verstehen es die Federfechter gekonnt auch weiterhin die Stilelemente der, in diesem Fall rein positiv gemeinten, Groschenromantik mit der ganz eigenen Exotik und Abenteuerlichkeit eines Tarzanheftes zu vereinigen. Schwarzer Humor, unerwartete Wendungen und viel Augenzwinkern sind die richtige Würze, durch welche die zunächst ungewohnte Kost auch Liebhabern von „höherer“ Trivialliteratur schmackhaft gemacht wird.
Ich gebe dem zuvor zitierten „Wochenspiegel für Literatur“ vollkommen Recht. Die Grüne Fee ist eine preiswerte Dirne mit einem wiedereinmal mehr als wunderschön gestalteten Gesicht. Der hässliche Abgrund, der sich dahinter verbirgt, ist wiedereinmal gelungen konzipiert und gestaltet. Und so bekommt der Steampulp-Freier für seine 4,99 Euro ohne Frage das, was ihm an der Straßenecke von einem Federfechtern eilig feil geboten wird: Ein kurzweilige, anrüchige und mehr als befriedigende Unterhaltung, von der er noch in Wochen vor seinen Freunden prallen wird.

Ich freue mich auf eine hoffentlich noch lange währende Reihe und natürlich auf die im Jahr 2018 erscheinende Ausgabe 3, für die bis dato offiziell noch kein genaues Veröffentlichungsdatum vorliegt. Ob es sich dabei um die im Reklameteil von Ausgabe 2 angekündigte Sonderausgabe „Die Schöne und Dr. Biest“ handeln wird, ist bisher ebenfalls noch unbestätigt. Bestätigt ist dafür allerdings, was wir aus dem Warten auf Ausgabe 2 gelernt haben: Dass sich die Vorfreude auf weitere „nervenzerfetzende Geschichten“ mehr als lohnen wird!

Benefiz-Kunstauktion: Felix Mertikat und Amalia Zeichnerin zeichnen für Sie Portraits

Die Viktorianerin Nica Chester* und ihr bester Freund Alec Maynard* sind Künstler mit Leib und Seele. Während einer Zeitreise ins Jahr 2017  haben sie mit Bestürzung festgestellt, dass es auch im 21. Jahrhundert noch Länder gibt, in denen Homosexuelle verfolgt, bestraft oder sogar zum Tode verurteilt werden.

Weltweit gibt es aber auch Aktivist*innen und Organisationen, welche gegen diese Menschenrechtsverletzungen kämpfen.  Eine dieser Organisationen ist All out, mit weltweit über 2 Mio. Mitgliedern. Sie erstellt Petitionen und unterstützt aktiv regionale LGBTQ*-Hilfsorganisationen und Aktivist*innen überall auf der Welt.

Der Comiczeichner und Spiele-Entwickler Felix Mertikat  und ich haben uns während einer weiteren Zeitreise ins London des Jahres 1888 mit Nica und Alec auf ein Glas Absinth getroffen. Dabei entstand die Idee zu einer Benefiz-Kunstauktion zugunsten der oben genannten Organisation.

Diese Auktion findet statt während der
Pre-Releaseparty zum viktorianisch-steampunkigen Roman „Mördernächte
“,

am Sonntag, den 19. November von 10 – 20 Uhr.

Zur Auktion gestellt werden zwei individuelle, gezeichnete Portraits
im Format Din A3

Eines dieser Portraits zeichnet Felix Mertikat, das andere Amalia Zeichnerin.
Die beiden Portraits werden nach Fotografien gezeichnet, jedoch nicht im Stil des 21. Jh.

Stattdessen werden die Künstlerin und der Künstler Ihnen das Äußere einer viktorianischen
Lady oder eines viktorianischen Gentlemans verleihen. Besondere Wünsche, z.B. eine Mütze á la Sherlock Holmes, ein besonderer Bart etc, spezieller Schmuck, Kleidung etc. werden gern berücksichtigt, ebenso Steampunk-Ausrüstung aller Art (oder ähnliches, wie Dieselpunk, Cyberpunk…) , sofern diese am Körper getragen wird. Auch Elemente aus dem Bereich der Phantastik, z.B. Steamfantasy, sind möglich.

Einige Arbeitsproben von Felix Mertikat und Amalia Zeichnerin:

Illustration zum Spiel Tsukuyumi – full moon down © Felix Mertikat

„Im Gespräch“, nach einem Foto © Amalia Zeichnerin

„Pionier“ © Felix Mertikat

Oscar Wilde (Skizze mit Kalligraphiefeder, nach zeitgenössischem Foto) © Amalia Zeichnerin

„Herumtreiber“ © Felix Mertikat

 

Charles Dickens, Zeichnung nach einem Foto, © Amalia Zeichnerin

 

 

Der gesamte Erlös der Auktion wird an „All out“ gespendet.

Mit mehreren bieten? Tun Sie sich gern zusammen.

Gezeichnet werden maximal 3 Personen auf dem Portrait, also können nach Wunsch auch ein Paar, 3 Freunde/ Verwandte/ Kollegen oder eine Familie mit einem Kind gezeichnet werden. Entsprechend können Sie auch zu Dritt auf ein Gemeinschaftsportrait bieten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass nicht Ihre gesamte Großfamilie gezeichnet werden kann, daher ist die Anzahl der Personen auf 3 begrenzt.

Ihr fertiges Portrait wird Ihnen von Felix Mertikat oder Amalia Zeichnerin mit der Post zugesendet.

 

*fiktive Figuren aus der Buchreihe „Berlingtons Geisterjäger“

 

CD-Rezension: Jessnes: What the Folk?

 

JESSNES – Das ist STEAMFOLK unter Hochdruck

Verloren im Jahre 1899 & doch nicht … passend zu keiner Welt rotieren wir als kleines Rädchen in den niemals geschehenen Facetten synthetisch abgepackter Zeit – der Whisky, welcher in purer Klangliebe reifte – rhythmisch gewälzt in den wirren Freigeistern unseres Aethers zum mechanischen Klicken vollmundiger Farbenvielfalt.

„The Steamy Way Of Folk“ ist unser Lebensstil, dabei statten wir nicht nur dem Irenlande wegen den berüchtigten Pubs einen Besuch ab, sondern wagen auch reißerisch bis träumerische Zeppelinfahrten nach Russland, Frankreich, Asturien, dem Orient oder zu Nomaden auf Kutschendächern oder tauchen gar ab in die reinste Fantasie oder Ambitionen unserer Besatzung.

Wir sind eine fünf- bis sechsköpfige Band bestehend aus allerhand urtümlichem Instrumentarium, so z.B. Gesang, Strohgeige, Violine, Bratsche, Blockflöte, (E-)Gitarre, Djembe, Cajon und Davul, welche auf teslabetriebene und vor allem entsprechend gestaltete Synthie- & Keyboardklänge treffen.

– Mehr als nur heißer Dampf!“

So beschreiben sich Jessnes selbst und auch der Titel ihres neuen Albums verspricht eine Reise durch den Folk: „What the Folk. In vierzehn Episoden um die Welt“ Wir haben uns die Platte einmal genauer angesehen und Teilen hier unsere Eindrücke mit.

Tracklist:

  1. La Vie Antérieure
  2. What the Folk?
  3. Irish Nights
  4. Asturias
  5. Sa Gorami, Sa Dolami
  6. Quen A Omagen Da Virgen
  7. Tam Lin
  8. I’ve Been Working On The Railroad
  9. Under Der Linden
  10. L’Orient Estelle
  11. Schwarzer Rabe
  12. Aetherlaezy
  13. Kalinifta
  14. Finalis

Weiterlesen CD-Rezension: Jessnes: What the Folk?

Ein Ereignis der besonderen Art...

…oder, es geht auch mit angenehmen Tönen.

An diesem Samstag und am darauf folgenden Sonntag (am Tag des offenen Denkmals), fand in der Kirche St. Peter zu Krempe eine besondere Ausstellung statt.

Vor zwei Jahren entstand die Idee, in einer Kirche auszustellen. Bei so einem Ort geht es ganz extrem darum, die Besonderheit des Ortes zu würdigen und die Ausstellung behutsam in das Gesamtambiente zu integrieren. Herrn Teleman von Phone (André Kahlke) und seiner Art Direktorin (Sylvia Kahlke) haben diese Herausforderung exzellent gemeistert. Durch die Platzierung der Objekte von Herrn Junophor, Herrn von Phone und meiner Person, den Bildern von Herrn Dirk Jacobs, sowie den Objektzeichnungen von Frau Miriam Gosch konnte die Kirche mit „Blickpunkten“ und Metaphern ausgestattet werden. Die Modeobjekte von Herrn Johann von Seeland, Frau Shelley Zackarali-Kempf und Cornelia Heß rundeten die gesamte Ausstellung ab. Durch eine besondere Ausleuchtung entstand ein Sternenhimmel und über dem Altar erschienen die Flügel eines Engels :-)

Wir hatten das große Glück, zwei Musikergruppen in der Kirche begrüßen zu dürfen, die es verstanden, mit moderaten Tönen zu unterhalten. Hier wurde eindrucksvoll beweisen, dass gute Unterhaltung ohne große Lautstärke möglich ist. Steampunk in einem anderem, außergewöhnlichem  Rahmen. Ich selbst, als einer der Aussteller, war überrascht und erfreut über das Publikum und die Begeisterung, die uns entgegen gebracht wurde.

 

Die Metaphern brauchten zum Teil nicht erklärt werden. Der Tod, mit der Tür hinter sich und „Das Duell der Meister“ waren für einige Besucher selbst sprechend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blitzverlosung: Steamfest Papenburg

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Steamfest in Papenburg am kommenden Wochenende. Das ambitionierte Event im Emsland lädt unter Federführung des Dampfzirkus Papenburg vom 15. – 17. September auf Gut Altenkamp ein. (Wir berichteten)

Auslosungsankündigung

Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun verkünden dürfen, dass wir kurzfristig zweimal zwei Tageskarten verlosen können! Zur Teilnahme müssen Sie lediglich eine E-Mail schreiben an gewinnspiel[at]clockworker.de. Bis Mittwoch 13.09.2017, 18.00 Uhr haben sie dafür Zeit also schnell jetzt! Der Gewinner wird ausgelost und benachrichtigt.

Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte, erhält übrigens hier auch Karten im Vorverkauf.

Vorankündigung mit Ticketverlosung - Darkerkant in Hamburg am 13. und 14. Oktober

© Marina Schreckling

„Darkerkant“ ist ein schwarz-romantischer Kunstsalon, der auf dem Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen stattfindet. Neben der Kunstausstellung gibt es hier auch Musik und Lesungen.

Cap San Diego – Abbildung: Helmut Jungclaus, Pixabay.com

Präsentiert werden düstere Werke von internationalen Künstlern, die einen schaurig – dämonischen und makaberen Charakter aufweisen. Zu sehen sind neben anderen die Gemälde des amerikanischen Künstlers Chris Helton, der Tuschepinsel und Fineliner benutzt, um das Chaos in von H.R. Giger inspirierte monochrome oder schwarz – weiße Werke zu verwandeln, sowie Bilder von Justell Vonk ( Russland ), die aussehen wie die, die Alice nach ihrer Rückkehr aus dem Wunderland gezeichnet hätte.

Dazu schildern acht AutorInnen, ganz der Strömung folgend, melancholische Figuren mit abseitig-exzessiven Verhaltensweisen oder auch groteske Phänomene.

Den Auftakt zur Eröffnung der inbegriffenen Lesereihe macht am 13.10. der Hamburger Autor Marco Ansing, dem Humor so wichtig ist wie der Bezug zur Heimatstadt. Er liest eine seiner gruseligen Steampunk-Kurzgeschichten, die von den Abenteuern des Hamburger Reporters Johann Alexander Krieger handeln.

Das weitere Lesungsprogramm:

13.10.
Swantje Niemann liest aus ihrem Steam-Fantasy Roman „Drúdir – Dampf und Magie“.

Sascha Dinse stellt seine Horror-Kurzgeschichte „ex inferis“ vor. Die dazugehörige Kurzgeschichtensammlung erscheint Ende des Jahres.

Sunyi von V. liest aus dem Kurzgeschichten-Band “ Neben der Spur“, einer Sammlung kurioser, phantastischer und gruseliger Geschichten.

14.10.

Pjotr X liest aus seiner Horror-Dystopie ‚USA 2084‘.

Mortimer Niels stellt sein Buch „Die kleine Hexe von Polk High“ vor, eine Mischung aus Fantasy und Horrorkomödie.

Asmodia Tear präsentiert ihren Vampirroman „Schattenrosen im Zwielicht“ vor.

Amalia Zeichnerin liest aus ihrem Roman „Berlingtons Geisterjäger 1 – Anderswelt“, ein Genremix mit Urban Fantasy, etwas Steampunk und Gothic Horror.

Ein Trailer zur Veranstaltung:

YouTube Preview Image

Eingebettet ist das Dark Art Event in atmosphärische Klangwelten und Soundlandschaften der Hamburger Dark Wave Band „Tonchirurgie“.

Start ist an beiden Tagen um 19 Uhr. Tickets gibt es hier.

 

Wir verlosen jeweils 2 Freikarten für den 13.10. und für den 14.10.

Zum Teilnehmen bitte bis Samstag, den 30.09.2017 eine E-Mail senden
an steampunk-gewinnspiele(at)gmx.de mit dem Betreff „Darkerkant“
und der Angabe des eigenen Namens.
Bitte auch unbedingt angeben, an welchem Datum
ihr dabei sein möchtet (13.10. oder 14.10.).

Die Verlosung wird am Sonntag, den 01.10.2017 durchgeführt
und die Gewinner per E-Mail benachrichtigt.

Teilnahme ab 18. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Vorankündigung: Eutiner Feierey am 9. und 10. September

© Vielerley Feierey 2017

Das Schloss Eutin lädt ein zu einer Zeitreise durch die Jahrhunderte, von der Zeit der Wikinger über Mittelalter und Barock bis hin zum 19. Jahrhundert bzw. auch Steampunk.
Die Eutiner Feierey findet alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr gibt es erstmalig auch eine Buchmesse vor Ort, mit historischen, phantastischen und romantischen Büchern und ihren AutorInnen, die auch Lesungen machen.

Das Leseprogramm

Samstag, 9. September
11:00 Sandra Florean – Das Erbe des Hüters (Urban Fantasy/Vampire)
12:00-12:30 Irina Grabow Vakouja – Ränkespiele (Fantasy)
13:00-13:30 Arne Rosenow – Durch Sumpf und Wald (historische Fantasy)
14:00-14:30 Nils Krebber – Keine Helden (Fantasy)
15:00-15:30 Janika Hoffmann – Drachenkralle – Die Klaue des Morero (Fantasy)
16:00-16:30 Christian Günther – Faar, das versinkende Königreich (Dark Fantasy)
17:00-17:30 Farina de Waard – Teil 3: Vermächtnis der Wölfe (Fantasy)
18:00-18:30 Claudia Rapp – Summer Symphony: Ein Trip mit Sex, Zeitreisen und Rock´n´Roll (Zeitreise-Roman)
19:00-19:30 Kate Dark + Kate Peters – Steam Master (Steampunk/Erotik-Anthologie)

Sonntag, 10. September
11:00 – 12:00 Uhr: Hanna Nolden und Markus Heitkamp lesen Kurzgeschichten aus Anthologien des Torsten Low Verlags
12:00-12:30 Anja Bagus – Aetherwelt-Steampunk Chroniken: Kurzgeschichte „Das Leben ist nur ein Tag und eine Nacht“ (Steampunk/Fantasy)
13:00-13:30 Ann-Kathrin Karschnick – Der Fluchsammler (Urban Fantasy/Romantik)
14:00-15:00 historische Gemeinschaftslesung:
Jessie Weber liest aus ihrer historischen „Lianne“-Trilogie, angesiedelt im 17. Jh.
Katherine Collins stellt ihren Roman „Dir gehört mein Herz: Les chevaliers du coeur“
vor, der Anfang des 19. Jh. spielt.
15:00-15:30 Amalia Zeichnerin – Berlingtons Geisterjäger 1: Anderswelt (historische Urban Fantasy/Steampunk, 1880er Jahre)
16:00-16:30 Tanja Rast – Cajan (Heroisch-romantische Fantasy)

Schloss Eutin – Foto: Peter Müller, Pixabay.com

Ebenfalls dargeboten werden historische Tänze, z.B. von der Société Baroque aus Kiel, eine historische Modenschau, Kampf-Shows mit Schwert- und anderen Kämpfer sowie Schauspiele. Die Märchenerzählerin Octavia und Zauberwesen aus der Mythenwelt treten auf, außerdem gibt es am Samstag ab ca. 19:30 Uhr Gaukelei und Mittelaltermusik mit dem Duo Asatru und Varius Coloribus.

Der Eintritt kostet pro Person und Tag 4,- EUR für alle ab 16 Jahre und 2 ,- EUR für Jugendliche bis 15 Jahre. Kinder unter Schwertmaß haben freien Eintritt.

Hier gibt es einen Programmflyer zum Download.

Steampunkbuch-Verlosung: Song of the slums von Richard Harland

Der Clockworker verlost ein Hardcover-Exemplar der deutschen Ausgabe von Richard Harlands „Song of the slums“.

© Verlagshaus Jacoby & Stuart, Berlin

Inhalt: England, 1846 – das Dampfmaschinenzeitalter. Auf dem Thron sitzt König Georg IV., die gesellschaftliche Ordnung ist brüchig. Das Land versinkt im Smog. Kriegsgewinnler greifen nach der Macht. Die Slumbewohner sind die Verlierer der Industrialisierung. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen. Ihre schärfste Waffe ist die Slumtown-Musik …

Astor ist 17 Jahre alt, als das Dampfluftschiff am Wohnturm der Swales in der Industriestadt Brummingham festmacht. Sie erwartet ihre Verlobung mit dem jüngsten der reichen Swale-Brüder, wird aber zur Hauslehrerin degradiert. Ihr einziger Trost ist die Gesellschaft des 20-jährigen Verrol, den ihr Stiefvater ihr als Diener mitgegeben hat. Als die Swales einen Brief entdecken, in dem Astor von deren politischen Putschplänen berichtet, kann sie im letzten Augenblick mit Verrol fliehen. Dabei stellt sie fest, dass der gutaussehende junge Mann so manche Tricks beherrscht, die auf eine dunkle Vergangenheit verweisen. Draußen haben die beiden nur eine Überlebenschance: Sie müssen sich einer Slumgang anschließen. Astor entdeckt ihr Talent als Drummerin, sie gründen eine Band und schaffen es so, von einer der Gangs akzeptiert zu werden. Ein Auftritt führt die Band nach London Town. Sie wissen, dass sie dort den Putsch und die Machtübernahme der Plutokraten verhindern müssen, doch es ist gefährlich in den Straßen, denn Veteranen und Milizen lungern überall herum …

Das Buch dürfte insbesondere für Menschen interessant, die ein starkes Interesse an Musik haben. Richard Harland hat übrigens selbst lange in einer Band gespielt.

415 Seiten

Die Website des australischen Autors (englischsprachig): http://www.richardharland.net/

Die Verlosung
Wir verlosen 1 Hardcover-Exemplar (415 Seiten)
Teilnahme ab 18. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zum Teilnehmen bitte bis Freitag, den 01.09.2017 eine E-Mail senden
an steampunk-gewinnspiele(at)gmx.de mit dem Betreff „Buchverlosung“
und der Angabe des eigenen Namens.
Die Verlosung wird am Sonnabend, den 02.09.2017 durchgeführt.
Der oder die GewinnerIn wird per E-Mail benachrichtigt und erhält das Buch per Post.

Steamfest auf historischem Gut in Niedersachen vom 15. - 17. September 2017

Das Steamfest bietet auf dem historischen Gut Altenkamp drei Tage lang ein reichhaltiges Programm, nicht nur für Steampunks.

© Steamfest 2017

Mit dabei ist der Dampfzirkus Papenburg und das Wupperdampflaboratium, sowie das Tüftler- und Erfinderduo Luftschiff Wunderlich. Horatius Steam und Admiral Aaron Ravensdale stellen ihre Steampunk-Apparaturen aus, außerdem wird die Steampunk-Expeditionsgesellschaft ihre Zelte aufschlagen.

Musikalisch geben sich Off Limits, Harmony Glen, The Violet Steam Experience, sowie Daniel Malheur und das Grammophon Orchester die Ehre.

Walkacts gibt es vom Abacus Theater, von Lichtfieber Stelzenläufer, sowie von Capt´n Jacks – Pirates for Kids, die auch Mitmachaktionen für Kinder bieten.

Das Amt für Aetherangelegenheiten ist vor Ort, um interessierte Besucher mit Zeitreisepässen und Temporalmarken zu versorgen Anja Bagus wird außerdem ihre Werke in einer Lesung vorstellen, ebenso Amalia Zeichnerin. Beide AutorInnen sind während des Festes an ihren Bücherständen zu finden.

Rundfahrten bietet der Oldtimerclub Papenburg. Auf dem Kunsthandwerker-Markt mit dabei sind Steampunkies Warenhaus, Belkas Art präsentiert ihren Upcycling Schmuck, außerdem gibt es Schmuckdesign von Silberakt und Schmuckhandwerk von Gold & Silberschmiedemeister Hugh van Knipping.

Weitere Attraktionen sind ein Steampunk Teapot-Rennen und die Bühnenshow des Zauberers Professor Abraxo.

Einzelheiten und Uhrzeiten der Programmpunkte finden Sie hier.
Dort gibt es auch Links zu den Webseiten der teilnehmenden KünstlerInnen.

Das Steamfest wird von der Emsländischen Landschaft mit 3500 Euro gefördert, wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet. Es sei „ein sehr originelles Projekt, das etwas aus dem Rahmen fällt“, so der Präsident der Emsländischen Landschaft, Hermann Bröring über die Förderung. Außerdem passe „das Steamfest hervorragend zum Gut Altenkamp.“

Hier eine Abbildung des Gutshauses:

cc Dick Elbers, Gut Altenkamp in Aschendorf 2012

Preise:
Freitag (15.9.): 9,- €
Samstag (16.9.): 9,- €
Sonntag (17.9.): 5,- €
Wochenendticket (15.9. – 17.9.): 20,- €

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt.