Beachtenswert
Art et Métiers à Paris La Station de Métro
Bereits vor einigen Monaten beglückte uns unser werter Kapitän mit einem Bild der bekannten Metro-Station Art et Métiers , dass er bei einem kurzen Überflug der Stadt der Lichter geschossen hat. (Wobei ich zugeben muss, dass ich immer noch rätsele, wie man ein Bild einer U-Bahnstation im "Überfliegen" macht *grübel*.)
Bei unserem letzten Anflug in Paris haben wir es uns dann nicht nehmen lassen, einen Zwischenstopp im 3ten Arrondissement der Stadt zu machen,...
Geschrieben am 4. März 2009
Die Königlichen Gewächshäuser Belgiens Die Königlichen Gewächshäuser (Les Serres Royales de Laeken), die mit Sicherheit in jedem Steampunk-Setting oder Jules-Verne-Roman einen Ehrenplatz einnehmen würden, gehören zu den wichtigsten architektonischen Leistungen Belgiens im 19. Jahrhundert.
Rein aus Metall und Glas bestehend, eine für die damalige Zeit spektakuläre Bauweise, wurde der Komplex 1873 vom belgischen Architekten Alphonse Balat (1818-1995) im Auftrag des Königs Léoplod II, der auch den Namen "Belgien's...
Geschrieben am 17. Februar 2009
Karl Hans Janke Karl Hans Janke (1909-1988) studierte wahrscheinlich Zahnmedizin an der Universität Greifswald und besuchte Abendkurse an der Technischen Uni Berlin. Mehr ist über den akademischen Werdegang des Visionärs nicht bekannt, dennoch wird er als Erfinder und Ingenieur bezeichnet. Nach dem Tod seines Vaters und den Wirren der Nachkriegszeit findet er sich im Leben nicht mehr zu recht und erkrankt schwer an einer „chronisch paranoiden Schizophrenie“, die sich in „wahnhaftem Erfinden“...
Geschrieben am 18. Februar 2009
Im Salongespräch: Chrissi Schlicht Für das heutigen Salongespräch dürfen wir die Autorin und Künstlerin Chrissi Schlicht begrüßen.
Sie gehört ebenfalls zu den Autoren der Steampunk-Anthologie des Arcanum Verlages, schrieb aber bereits 2008 die Steampunk-Geschichte "Deus Ex Machina" (3.Platz des Marburg Awards), 2009 gewann sie den ersten Preis mit "Dunkle Schwingen".
Ihrer künstlerische Kreativität lebt sie in den unterschiedlichsten Bereichen aus:
Als Illustratorin unter anderem für Rollenspiele (Cthulhu,...
Geschrieben am 7. März 2010
Im Salongespräch: Charlotte Engmann Charlotte Engmann hat sich mit Horror- und Fantasiegeschichten einen Namen als Autorin gemacht, mit der Steampunk Anthologie im Arcanum Verlag hat sie zum ersten Mal das Genre zum Steampunk betreten. Ihr bisheriges Werk umfasst Kurzgeschichten, Romane (u.a. für DSA) und Kurzromane für das Pulpmagazin "Schattenreich" von Bastei-Lübbe. Aktuell ist gerade der Roman "Dämonen über Luxemburg" im Dead Soft Verlag erschienen.
Der Einladung zum Salongespräch an Bord der HMS Anastasia ist...
Geschrieben am 29. Januar 2010
Sherlock Holmes
"Sherlock Holmes ist eine vom britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle geschaffene Romanfigur, die zur Zeit des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts als Detektiv tätig ist.
Besondere Bedeutung für die Kriminalliteratur erlangte Holmes durch seine neuartige forensische Arbeitsmethode, die ausschließlich auf detailgenauer Beobachtung und nüchterner Schlussfolgerung beruht. Er gilt bis heute weithin als Symbol erfolgreichen analytisch-rationalenDenkens und als Stereotyp des...
Geschrieben am 28. Januar 2010
In 80 Sekunden um die Welt Leider habe ich diesen Eintrag auf der Fanpage der HMS Anastasia erst jetzt entdeckt. Dabei ist dieses Kunstwerk eine echte "Hold the press"-Meldung.
Helge Thomson baute anno 1997 für die Design Factory Hamburg dieses Internet-Terminal:
Er schreibt dazu:
“Ausgegraben: Mein selbstgebauter Internet Terminal für die Hamburger Design Factory Grafikdesign Schule. Baujahr 1997, vor Facebook, Flatscreen und iPhone konstruiert und gebaut. Demnächst restauriert und wieder online....
Geschrieben am 15. Februar 2010
Im Salongespräch: Olly Klassen Im heutigen Salongesprächen dürfen wie Olly Klassen auf der Couch begrüßen. Nachdem bereits einige Autoren auf der Couch Platz genommen hatten, wenden wir uns mit diesem Gespräch der anderen Seite des Steampunks zu: Dem Basteln, Erfinden und Modifizieren bekannte und unbekannter Geräte.
Olly ist der Erfinder und Erbauer eines Heimkinos im Stile der Nautilus. Hinter dem optisch ansprechenden Design verbirgt sich aber auch eine ebenso ansprechende und moderne Technik einer High-End...
Geschrieben am 28. Februar 2010
Larp-Preis für “Reise nach Tunguska” Einmal im Jahr wird der F.R.E.D. vergeben, der Preis für "Fortschrittliche Rollenspielentwicklung in Deutschland" (mehr über den F.R.E.D. im LarpWiki).
Mit besonderer Freude und nicht ohne Stolz dürfen wir berichten, dass das Steampunk-Larp "Reise nach Tunguska" zu den Preisträgern (Platz 3) für das Jahr 2009 gehört.
"Reise nach Tunguska" fand im September 2009 in einer stillgelegten Bahn im Erzgebirge statt und wurde von Ms. Tickerlein, John Copper und Yours Truly...
Geschrieben am 28. Januar 2010
Der Ruf des Cochayuyo Na gut, so wirklich steampunky ist das nicht. Aber doch irgendwie cthulhuid und von daher auch calynxrelevant.
Im aktuellen Geo Magazin findet man derzeit einen unbedingt lesenswerten Artikel mit dem Titel "das Leben in der Tang-Dynastie", über das Leben der Algenfischer auf der chilenischen Insel Chiloé.
Kleiner Auszug gefällig?
"Wir sahen den hellen, menschenleeren Sandstrand von Cole Cole, dahinter die dicht bewaldeten, namenlosen Hügel, wir sahen draußen im Meer den Felsen einer...
Geschrieben am 13. Februar 2010
Der Steampunk Boba Fett zusammen mit Jeremy Bullock, dem Schauspieler von Boba in Star Wars!

Ein besonderes Highlight könnte die Verfilmung des Lebens von Hope Bridges Adams Lehmann werden, mit Heike Makatsch in der Hauptrolle.

Sie ist eine der Pionierinnen der Frauenbewegung und die erste Frau, die in Deutschland ein medizinisches Staatsexamen ablegt: Hope Bridges Adams-Lehmann (1855-1916). Eine kämpferische Ärztin, die sich nicht allein für die Rechte der Frau einsetzt, sondern auch für mehr Hygiene, öffentliche Gesundheitsfürsorge und Verhütung.
arte, Freitag 19.3. 20:10
Und sonst?
Weiterhin gibt uns morgen und übermorgen Hercule Poirot im MDR die Ehre (Do 23:30 Das Eulenhaus, Fr 8:40 Das unvollendete Bildnis) und Sonntag Nacht sucht Sherlock Holmes nach der Perle der Borgia (ZDF, 21.3., 00:50).
Schaut man sich die Steampunk Literatur an, ist ihr Fokus sehr eurozentrisch und selbst dort fast ausschließlich auf den angelsächsischen Raum festgelegt. Mit diesem engen Fokus nimmt man sich aber zum einen viele kreative Möglichkeit und Ideen, zum anderen gibt es auch in fernen Ländern interessante Steampunk-Themen.
Das Blog Beyond Victoriana beschäftigt sich genau mit diesen unbekannten multikulturellen Aspekten des Steampunks. Extrem lesenswert!
Oder auch League of the Victorian Ninja Girls.
Der Film wird bald auf DVD erscheinen, weitere Informationen: io9 und ABC.
siehe auch: Archive.org
via
Leider kann man nirgendwo weitere Informationen über die Attraktion finden.

Umgebaute NERFs im Steampunk-Design gibt es mittlerweile an jeder Ecke im Æthernetz, aber die Bauten von James Wagner sind einen näheren Blick wert. Auf seiner Youtube-Seite stellt er seine Projekte vor, darunter zum Beispiel auch ein Laserschwert. Weitere Fotos und Aktivitäten (u.a. Larp) von Mr. Wagner befinden sich auf seiner Homepage.
Das CELSIUS X VI II orientiert sich optisch an einer edlen Uhr, beinhaltet aber 547 mechanische Teile, die es zu zu einem funktionierenden Mobiltelefon macht. Es wird rein durch kinetische Energie (=Bewegung) aufgeladen, ist aber eher etwas für den gut gefüllten Geldbeutel: $275.000 sollte der Käufer bereithalten.
Posted via web from clockworker’s posterous
Die arte-Dokumentation “Die Reise nach Metropolis” ist endlich auch auf Youtube erhältlich. Die restlichen Teile gibt es nach dem Umbruch:
Bis zum 25. April zeigt die Deutsche Kinemathek in Berlin die Ausstellung „The Complete METROPOLIS“, der Film (in der gekürzten Version) ist auch auf Google Video zu sehen, begleitend dazu das Artbook.
via
Weiterlesen Die Reise nach Metropolis
Der Science-Fiction Autor und Cyberpunk-Erfinder Bruce Sterling schreibt in der FAZ unter dem Titel “Unser quälendes Unbehagen” über das Denken im Internet-Zeitalter. Dabei geht er auch kurz auf Steampunk ein:
(…)Zum Beispiel die wachsende Beliebtheit „vergangener Zukünfte“: Steampunk, Atompunk, Dieselpunk. Man entdeckt dabei alte Produktionsmethoden neu, tut so, als wären diese niemals aufgegeben worden, und entwickelt sie weiter. Ich würde auch das Verfahren selbst weiterentwickeln: Mit der Materialität toter Regime und auch mit dem Kolonialismus könnte man einige gute Sachen anstellen. All dies wird bislang als Hobby betrieben, unter anderem von Science-Fiction-Fans, könnte aber erheblich aufgewertet werden.(…)
Thatch Industries stellt eine Coilgun vor, die ihr Projektil mittels Elektromagnetismus verschießt. Auf dem sehr dunklen Video ist leider kaum etwas zu erkennen, aber auch das Design spricht für sich.
via Make
Zum heutigen Salongespräch dürfen wir Yoshi Akai auf die Couch bitten.
Der gebürtige Japaner hat bereits mit seinen Arbeiten im Bereich Synthesizing auch auf Clockworker von sich reden gemacht. Mit seinen einfallsreichen Ideen der Umgestaltung bekannter Synthesizingprozesse und neuen Erfindungen performt er gerne vor Publikum, oder stellt seine ungewöhnlichen Kreationen in  seinem Youtube-Channel zur Schau.
Yoshi studierte in Nagoya Interface Design und Graphik Design. Nach einem weiteren Abschluss in England hat er sich die letzten Jahre hauptsächlich in Schweden aufgehalten, wo er seine kreativen Arbeiten zu seinem Beruf machen konnte.
Wir haben den Tüftler im Museum für Contemporary Art in Tokyo getroffen und ihn bei seiner Einsicht in die Ars Electronica – Cyber Arts Japan begleiten dürfen.
Weiterlesen Im Salongespräch: Yoshi Akai
Zum heutigen Salongespräch dürfen wir Ju Honisch auf die Couch bitten.
Ju hat letztes Jahr den deutschen Phantastik-Preis in der Kategorie “Bestes Romandebut” für ihren Steampunk-Roman “Das Obsidianherz“ (Feder & Schwert) gewonnen. Auch die beiden Folgeromane Salzträume Band 1 und Band 2 haben beste Kritiken bekommen.
Sie ist in Berlin geboren, in Bayern aufgewachsen und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität (Anglistik und Geschichte). Über einen Magister und zwei Staatsexamina brachte sie ihr Weg ins Verlagsgeschäft und von dort zum professionellen Schreiben: Kurzgeschichten, Romane, Gedichte und Lieder. Inzwischen wohnt sie in Hessen.
Vieles was sie schreibt, gehört in den Bereich der Phantastik oder ist nicht weit entfernt davon angesiedelt. Niedliche Feen und süße Elflein wird man allerdings umsonst in ihren Büchern suchen. Sie mag es handfest, und schreibt auch keine Kinderbücher.
Weiterlesen Im Salongespräch: Ju Honisch
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